Unsere Kollegin Laura ist so begeistert von ihrem letztjährigen Dubai-Urlaub, dass sie euch gleich einen Reisebericht mitgebracht hat. Lest jetzt, was sie alles in nur einer Woche erlebt hat und welche Tipps sie für euch parat hat.
Inhaltsverzeichnis:

Ankommen in Dubai: Barsha Heights
Von Bayerns Landeshauptstadt München aus ging es für mich um 23:00 Uhr mit einem Condor-Flieger in die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach etwa sechs Stunden Flugzeit landete ich am frühen Morgen bei strahlendem Sonnenschein am Flughafen Dubai World Central International (DWC).
Von dort aus ging es dann mit dem Shuttlebus direkt zum Hotel, dem Tryp by Whyndham Hotel in Barsha Heights. Auf der ca. 40-minütigen Fahrt bekam ich schon mal einen ersten Eindruck von dem, was mich in den nächsten Tagen in Dubai erwarten würde – und das sollte einiges sein!
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Wie schon zuvor am Flughafen war auch der Empfang im Hotel sehr freundlich und zuvorkommend.
Da ich nicht sofort einchecken konnte, beschloss ich, nach dem Frühstück die nähere Gegend etwas zu erkunden. Barsha Heights ist ein kleines geschäftiges Viertel, ehemals bekannt als Tecom, das neben Hotels sowohl Wohn- und Geschäftsgebäude beheimatet.
Kulinarischer Tipp für Barsha Heights
In Barsha Heights stieß ich auf das kleine libanesische Restaurant „Jeita Lebanese Food“, das meine Aufmerksamkeit aufgrund seiner knallbunten Gestaltung des Außenbereichs weckte. Es erinnerte mich an einen typischen Dönerladen in Deutschland und war sehr gut besucht.
Auf Kunstrasen, weißen Gartenmöbeln und umgeben von farbenfrohen Lichtern habe ich dort preisgünstig und wirklich sehr gut gegessen. So blieb es in den nächsten Tagen nicht bei diesem einen Besuch.
Rumkommen in Dubai
Bei meinem Rundgang entdeckte ich auch direkt die Metro-Station „Dubai Internet City“, was sich für die weiteren Tage als besonders komfortabel erwies: Die Metro in Dubai ist nicht nur modern und sauber, sondern steht in Sachen Komfort und Zuverlässigkeit den Transportsystemen in Europa in nichts nach.
Ich kaufte mir am Fahrscheinautomat eine sogenannte Nol Card Silber für 25 AED (umgerechnet etwa 6 Euro). Mit einem Startguthaben von 19 AED kann man damit alle Transportangebote der RTA (Road and Transport Authority) flexibel nutzen und die Karte jederzeit mit Guthaben aufladen.
Erlebnisse für alle Sinne: Sehenswürdigkeiten in Dubai
Dubai hat so viel Erlebnisse zu bieten, dass ich euch an dieser Stelle ein paar Tipps an die Hand geben möchte:
Dubai Marina: Kulinarische Highlights im Lichtermeer
Meine erste Erkundungstour mit der Metro startete mit der „Red Line“, führte mich bis „DAMAC Properties“ und von dort aus mit der Tram weiter bis „Mina Al Seyahi“.
Bei den zahlreichen Wolkenkratzern, die sich in an der Dubai Marina prunkvoll aneinanderreihen, wusste ich gar nicht, wo ich als erstes hinschauen sollte – ein prachtvoller und zugleich surrealer Anblick. Daher entschied ich mich, erstmal das Wasser anzupeilen.

Auf dem Weg stieß ich dann auf den Barasti Beach Club – eine Location, die mich sofort in ihren Bann zog. Mit einer riesigen Terrasse, einer voll ausgestatteten Bar, zahlreichen Sitzgelegenheiten, einem Pool sowie einem schönen Strandabschnitt ist der Barasti ein Klassiker unter den Beach Clubs der Mega-City und zählt zu den beliebtesten Hotspots in Dubais Nachtleben.

Ich entschied mich zu einem Mittagessen in der Sonne mit traumhaftem Meerblick – und auch die Jachten waren nicht von schlechten Eltern. So ein „Schiffchen“ hätte doch was, fantasierte ich, ehe mich die kulinarischen Genüsse wieder in die Realität holten: Das Essen und die Getränke waren im Vergleich zu Deutschland zwar etwas kostspieliger, aber trotzdem sehr lecker.
Bei Sonne satt und chilliger Musik, die einen speziellen Urlaubsmoment erzeugten, hatte sich das Ganze auf jeden Fall gelohnt. In diesem „Mode“ ließ ich es mir bei einem Sundowner gut gehen und konnte so meinen ersten Dubai-Tag gebührend ausklingen lassen.
Abends versprüht die Dubai Marina übrigens ihren ganz eigenen Flair. Die umgebenden Wolkenkratzer hüllen die Umgebung in ein buntes Lichtermeer.

An der Uferpromenade stieß ich dann auf das Pier 7. Dort befinden sich auf sieben Etagen außergewöhnliche Restaurants, in denen man verschiedene internationale Küchen auf hohem Niveau serviert bekommt.

An einem späteren Urlaubstag entschied ich mich für das „AsiaAsia“ und war wirklich begeistert von dem Sushi, das ich auf einer Terrasse mit Blick auf die Marina genoss. Zwar war das Essen vergleichsweise teuer, aber durch den guten Geschmack und das tolle Ambiente war es auf jeden Fall seinen Preis wert.
Außerdem fand ich im obersten Stock des Pier 7 eine Rooftop Bar, wo ich mir einen Drink gönnte. Nicht in allen Restaurants wird Alkohol ausgeschenkt und wenn, dann ist es ein recht kostspieliges Vergnügen – aber man ist ja nicht jeden Tag in der „Boom-City“ unterwegs …
Mein Highlight: Bootstour in der Dubai Marina
Bei meinen Runden durch die Dubai Marina wurde ich immer wieder von zahlreichen Verkäufern für Bootstouren angesprochen. So entschied ich mich für eine private Tour mit einem Motorboot. Auch hier konnte ich den Preis noch ordentlich runterhandeln.
Mit einer Schwimmweste ausgerüstet machte ich es mir vorne auf der Liegefläche des Motorbootes gemütlich. Ich durfte sogar Musikwünsche äußern. So konnte ich Atlantis und auch den Burj Al Arab vom Wasser aus sehen – denn wir fuhren bis zum äußeren Rand der The Palm Jumeirah und wieder zurück.

Dubai Mall: High End Shopping
Natürlich wollte ich es mir in der Super-City nicht nehmen lassen, einmal durch eine der größten Malls der Welt zu bummeln. Die Dubai Mall mit ihren über 1.200 Geschäften hat jeden Tag von 10 bis 24 Uhr geöffnet und ist zudem voll klimatisiert.
Auf dem Weg zur Mall war ich wieder mit der Metro unterwegs und fuhr bis zur Station Burj Khalifa / Dubai Mall . Über die sogenannte „Metro Link Bridge“, eine über 800 Meter lange Verbindungsbrücke mit mehreren „Laufbändern“ in beide Richtungen, gelangt man direkt in die Mall, ohne einmal draußen gewesen zu sein.
Auch wenn sich hier ein Shoppingtrip mit dem Budget eines Otto-Normalverbrauchers in den wenigstens Geschäften anbietet, war es doch ein tolles Erlebnis, durch die vielen Boutiquen zu stöbern.
Alle Geschäfte habe ich natürlich nicht geschafft, denn neben Mode, Elektronik und Co. gibt es an jeder Ecke etwas Interessantes zu entdecken. Nach etwa drei Stunden haben mich die vielen Eindrücke tatsächlich etwas erschöpft.
Deshalb habe ich mich zu einer der Hauptattraktionen in der Mall begeben – dem Dubai Aquarium & Underwater Zoo. Diese imposante Wasserwand in strahlendem Blau und mit zahlreichen Meeresbewohnern, die in dem riesigen Becken ihre Bahnen ziehen, solltet ihr euch nicht entgehen lassen!
Wer möchte, hätte hier noch die Möglichkeit, einen Gang durch den Unterwassertunnel zu machen. Der Ticketpreis für das Standard Ticket liegt bei ca. 29 Euro pro Person. Ich habe lediglich davor gestanden und einfach den Anblick und die Ruhe genossen, die dieses einzigartige Aquarium – trotz des Getümmels in der Mall – ausstrahlt.

Dubai Fountain: Wasserspiel mit Gänsehautfaktor
Direkt neben der Mall befindet sich der Burj Khalifa – das derzeit höchste Gebäude der Welt, welches vor Superlativen nur so strotzt. Für „den Burj“ hatte ich am späten Nachmittag Tickets für die Auffahrt und ein anschließendes Abendessen im Burj Club gebucht – aber dazu später mehr.
Direkt unterhalb des Burj Khalifa befinden sich am Burj Lake die bekannten Wasserspiele des Dubai Fountain. Wenn man die Mall zur Seeseite verlässt, steht man quasi schon direkt davor. Im 30-minütigen Rhythmus kann man hier die Wassershow bestaunen, die von bekannten Songs begleitet wird.
Ich war direkt so gefesselt vom Zusammenspiel aus Wasser und Musik, dass ich mich kurzerhand entschloss, am gegenüberliegenden Souk Al Bahar eine Kleinigkeit zu essen, um mir dort die Zeit bis zur Auffahrt auf den Burj Khalifa zu vertreiben. Die Wege sind nämlich trotz der super Verbindungen mit der Metro recht lang und ich hatte schon einige Kilometer Fußmarsch hinter mir. Die Restaurants haben riesige Terrassen, von denen aus man einen hervorragenden Blick auf das Spiel der Fontänen genießen kann.

Mein persönliches Highlight war das Spektakel zum Song “I will always love you” von Whitney Houston – absolute Gänsehaut!
Burj Khalifa: Superlativ der Superlative und Wahrzeichen der Emirate
Mit meinem zuvor Online gekauften Ticket für die 124. und 125. Etage (inklusive anschließendem Essen im Burj Club), wurde mir ohne langes Anstehen direkt Eintritt gewährt.
Zuerst läuft man durch eine Art Ausstellung, wo man alles zur Geschichte und dem Bau des Burj Khalifa erfahren kann. Mit 828 Metern das höchste freistehende Gebäude der Welt, das höchste Restaurant, das Gebäude mit den meisten Stockwerken (160) und den schnellste Aufzügen der Welt – das sind nur einige der Rekorde, die dieses faszinierende Bauwerk derzeit innehält. Für mich persönlich ist es immer wieder ein Wunder, was die Menschheit so alles erschaffen kann.
Mit dem Fahrstuhl ging es dann in nur wenigen Sekunden in 442 Meter Höhe. Hier erwartete mich eine Rundum-Panoramaplattform der Extraklasse. Der Blick war wirklich atemberaubend und all die Wolkenkratzer, die mir bisher so riesig vorkamen, erscheinen aus dieser Perspektive wirklich klein.

Die Sicht war zum Glück sehr klar, sodass ich auch einen freien Blick auf den Burj Al Arab hatte, den ich natürlich auch noch besuchen wollte. Generell solltet ihr berücksichtigen, dass es in Dubai schon sehr früh dunkel wird, daher habe ich meine Auffahrt für 16:30 Uhr gewählt. So konnte ich sogar den Sonnenuntergang genießen.
Dinner im Burj Club
Nachdem ich also genug Zeit hatte, Dubai aus der Vogelperspektive zu bewundern, ging es zum Abendessen weiter in den Burj Club. In einer kleinen Gruppe warteten wir in einem Foyer. Es war sehr geschmackvoll eingerichtet und ich war wirklich sehr gespannt auf die Location, die mich erwartete.
Direkt an der Fassade des Burj Khalifas befand sich eine wunderschöne Terrasse mit gemütlicher Beleuchtung, stimmungsvoller Musik und vereinzelten Tischen. Ich war wirklich verwundert, weil ich bei der Besichtigung einer solchen Touristenattraktion auch ein weitaus touristischeres Restaurant erwartet hätte – Dubai weiß einfach stets aufs Neue zu überraschen! Es war nicht zu voll, die Kellner stellten sich namentlich vor und der Service war hervorragend.

Ich konnte für die Vor- und Hauptspeise sowie das Dessert jeweils aus drei Gerichten wählen – was mich als Vegetarierin besonders freute. Das Essen war sehr schön angerichtet und geschmacklich wirklich vom Feinsten. Das Lichterspiel an der Fassade des Burj Khalifas genoss ich aus nächster Nähe, was einen rundum perfekten Abend nur noch schöner machte.
Das Preis-Leistungsverhältnis war wirklich top und somit kann ich die „Fahrt nach oben“ im Zusammenhang mit einem Abendessen im Burj Club auf jeden Fall weiterempfehlen.
► Dubai hat aber noch so viel mehr Mega-Sehenswürdigkeiten zu bieten – hier entlang!
Aktivitäten in Dubai: Meine Empfehlungen
In Dubai gibt es nicht nur viel zu sehen, sondern auch eine Menge zu erleben! Was ich während meines Urlaubs dort unternommen habe und wärmstens empfehle, verrate ich euch hier:
Tradition trifft Moderne: Von der modernen Glitzerwelt ins ursprüngliche Dubai in der Dubai Creek
Kaum eine Stadt dieser Welt hat sich so rasant entwickelt wie Dubai. Wo früher nur Wüste war, ragt heute ein Wolkenkratzer neben dem anderen in den Himmel. Umso erstaunlicher ist es, dass die Geschichte des Emirats bis ins 4. Jahrhundert vor Christus zurückgeht.
Daher war ich besonders gespannt auf das ursprüngliche Dubai und machte mich auf den Weg zum Dubai Creek. Mit der Metro bin ich mit der „Red Line“ bis „Burjuman“ gefahren und dann mit der „Green Line“ weiter bis zur Station Al Ras. Al Ras gehört zum Altstadtviertel Deira.
Der Kontrast zum Teil Dubais, den ich bisher kannte, war wirklich extrem. Es war, als wäre man über eine unsichtbare Grenze in eine andere Welt gefahren. Die Gebäude waren plötzlich nicht mehr so modern und auf den Straßen verspürte ich ein sehr traditionelles Flair.
Nur ein paar Gehminuten von der Metrostation entfernt befindet sich der Fluss Khor Dubai. Von dort aus kann man sich mit kleinen Holzbooten auf die andere Uferseite in das historische Stadtviertel Al Fahidi in Bur Dubai bringen lassen. Die Fahrt kostete ca. 1 Dirham und es war wirklich ein tolles Erlebnis, sich auf dem Bug dieses kleinen Wassertaxis über den Fluss fahren zu lassen.

Von dort aus habe ich den Gold Souk und den Gewürzmarkt erkundet. Der Geruch der vielen aromatischen Gewürze ist allgegenwärtig und auch deren Aufbewahrung in den Gewürztaschen ist eine Augenweide.

Für meine Gewürzkollektion in der heimischen Küche musste ich natürlich ein paar Einkäufe tätigen. Die Händler sind sehr freundlich und man kann gut mit ihnen den Preis verhandeln.
► Lest hierzu unseren Beitrag: Shopping in Dubai – alle Tipps und Tricks!
Bevor ich mit dem Holzboot wieder zurück auf die andere Seite des Khor Dubais fuhr, ließ ich mich noch etwas durch die engen Gassen treiben.
Auf dem Dubai Creek verkehren neben einigen Luxusyachten auch die sogenannten Dhaus. So heißen die traditionellen arabischen Holzboote, mit denen man eine Rundfahrt auf dem Creek machen kann. Mich zog es aber wieder zurück zum Burj Khalifa, wo ich mir erneut die Wasserspiele anschaute.
The Palm Jumeirah Dubai: Purer Luxus – mit Bademöglichkeit
Schon aus dem Flugzeug konnte ich einen Blick auf die künstliche Inselgruppe der The Palm Jumeirah Dubai werfen. Mit dem Taxi ließ ich mich zur Station Atlantis Aquaventure bringen, von wo aus ich ein Parkhaus durchqueren musste, um zur Monorail Station zu gelangen. Etwas abenteuerlich, aber da ich nicht die einzige Touristin war, konnte ich einfach der Masse folgen.
Die Bahn verkehrt täglich im 15- bis 20-Minutentakt von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends. Ein Ticket kostet ca. 30 Dirham pro Erwachsenem. Der Vorteil einer Fahrt mit der Monorail ist, dass man in relativ kurzer Zeit die ganze Insel einmal gesehen hat und man einen tollen Blick auf die vielen traumhaften Villen sowie das Luxushotel Atlantis The Palm hat. Ich hatte mir ehrlich gesagt vorgestellt, die Inseln zu Fuß zu erkunden, was aber leider nicht möglich ist.
Da es im Atlantis The Palm nur so von Touristen wimmelte, entfernte ich mich etwas und stieß dabei auf den Nasimi Beach Club. Für Frauen ist der Eintritt (inklusive Liege und Sonnenschirm) kostenlos, sofern man etwas zu trinken bestellt. Mit grandiosem Ausblick auf die Skyline Dubais verbrachte ich hier ein paar Stunden in der Sonne und war zum ersten Mal in Dubai im Meer schwimmen.

Die Rückfahrt war mein persönliches Highlight des Tages, denn ich hatte in der Monorail einen Platz ganz vorne ergattert. Die Aussicht auf die Stadt war wirklich atemberaubend!

Skifahren in Dubai: Einfach surreal!
Da der Tag noch jung war, fuhr ich noch zur nahe gelegenen Mall of The Emirates. Hier stand für mich weniger Shopping im Vordergrund. Ich wollte eher unbedingt einmal die erste Skihalle im Nahen Osten sehen – sie gehört zu den größten Indoor-Skihallen der Welt!

Ich muss gestehen, dass ich im ersten Augenblick nicht glauben konnte, was ich da sah: Eine gigantische Winterlandschaft mit Skilift, Kinderland und Half Pipes – und das in einer Mall! Durch riesige Panoramafenster habe ich ein paar Skifahrern zugeschaut und mich dann auf den Weg zurück ins Hotel gemacht.
Wüstensafari
Was für mich auf jeden Fall auf der Bucketlist stand, war eine Tour durch die Wüste von Dubai. Bietet sich ja auch an. Um 14 Uhr startete meine Wüstensafari mit anschließendem Abendessen und einer Show, die in einem Camp stattfinden sollte. Vom Hotel aus wurde ich mit einem Jeep abgeholt und nach der ca. 40-minütigen Autofahrt verließen wir dann in einer Autokarawane die befestigten Straße.

Die Tour durch die Wüste ist wirklich spaßig, aber nichts für schwache Nerven! Beim Gleiten über die meterhohen Sanddünen wird man ganz schön durchgerüttelt und ich war froh, vorne gesessen zu sein. Festhalten sollte man sich gut!
Der Guide war aber sehr erfahren und erzählte viel über Land und Leute – und war zu jeder Zeit zu Scherzen aufgelegt … Zudem hatte er einen wirklich guten Musikgeschmack und so bretterten wir bei „Hot in here“ von Nelly und weiteren R&B Klassikern durch die Wüste.
Den ersten Stopp auf dem Weg in das Wüstencamp machten wir kurz vor dem Sonnenuntergang. Ich hatte zuvor noch nie so feinen Sand unter meinen Füßen gespürt. Die Atmosphäre war wirklich genauso, wie ich sie mir vorgestellt hatte und der Sonnenuntergang über den Dünen war einfach nur traumhaft.

Wie aus dem Nichts lag das Camp plötzlich direkt vor uns, versteckt hinter riesigen Sandhügeln, fast wie eine kleine Stadt. Vor dem Eingang, der wie ein Stadttor aussah, konnte man Kamele reiten und sich Henna Tattoos aufmalen lassen. In der Mitte war eine Art Bühne aufgebaut und rings herum lagen zahlreiche arabische Teppiche und Sitzkissen mit bunten Mustern. Da kam gleich orientalisches Feeling auf.

Am Rand des Camps waren riesige Zelte mit Buffets aufgebaut. Gruppe für Gruppe wurden wir an die Plätze geführt. Nach einem köstlichen Wüsten-Barbecue fing die Show an. Feuerspucker, Bauchtänzerinnen und viele weitere Acts begeisterten die Menge.
Ich bin eigentlich kein Fan von diesen typischen Touri-Ausflügen, aber die Stimmung war wirklich besonders – eben wie in 1001 Nacht. Der Sternenhimmel war total klar und der lauwarme Wind sehr angenehm. Ich ließ meinen Alltag komplett hinter mir und befand mich ausschließlich im Hier und Jetzt. Gegen 21 Uhr ging es dann wieder zurück. Diesmal etwas gesitteter, den Fahrstil betreffend.
Die Tour gefiel mir wirklich sehr, aber besonders spannend fand ich das, was mir der Guide alles über Dubai, die Menschen, Sitten und Bräuche und seine eigene Familie erzählte. So erfuhr ich zum Beispiel, dass nur etwa 30 Prozent der in Dubai lebenden Menschen wirklich einheimische Emirati sind. Der Rest der Bevölkerung besteht aus Gastarbeitern, die unter harten Bedingungen arbeiten und so die glitzernde Metropole aufrecht erhalten. Arbeitslosigkeit gibt es dort nicht. Keinen Job zu haben, bedeutet keine Aufenthaltsgenehmigung.
Meine Strand-Tipps in Dubai
Der Strand und das Meer hatten es mir nach meinen Trip zur Palmeninsel irgendwie angetan und ein bisschen Beachlife gehört für mich zu jedem Urlaub dazu. Diese Strände solltet ihr daher ebenfalls in Dubai besuchen, wenn ihr eine Erfrischung nötig habt:
Beachlife am Kite Beach
Mit dem Shuttle des Tryp by Whyndham Hotels fuhr ich zum Kite Beach. An einem Parkplatz wird man rausgelassen und später auch wieder eingesammelt.
Ich lief ein Stück Richtung Burj Al Arab und war wirklich begeistert von dem weitläufigen, breiten und fast menschenleeren Strand. Vereinzelt gibt es ein paar Imbissstände an der Promenade.

Auch wenn der Kite Beach ein öffentlicher Strand ist, so habe ich mich total sicher und keinesfalls unwohl gefühlt, im Bikini baden zu gehen. Neben sauberen Sanitäranlagen gibt es auch mehrere Umkleiden.
Nach ein paar Abkühlungen im Meer machte ich noch ein Schläfchen am Strand. Das Rauschen des Meeres, der Wind und dazu der Gebetsruf des Muezzin waren sehr entspannend.
Danach lief ich bis zum Burj Al Arab, um mir dieses Luxus-Hotel aus nächster Nähe anzuschauen. Da ich schon wieder einige Kilometer Fußweg hinter mich gebracht hatte, ließ ich mich mit dem Taxi (welches Frauen übrigens ohne Probleme nutzen können) zurück zum Hotel fahren.
Lifestyle an der JBR
Als großer Fan von Käsekuchen entging mir natürlich nicht, dass es in Dubai auch die bekannte Cheesecake Factory gibt. Diese befindet sich (wie auch viele weitere Restaurants) an der Strandmeile „The Beach“, die entlang der Jumeirah Beach Residences (JBR) verläuft.
Eine Parallelstraße weiter befindet sich die ca. 1,7 Kilometer lange Flanierpromenade „The Walk“. Angeblich ist dies der „Place to be“ im südlichen Teil Dubais und ein absoluter Hotspot für Touristen.
Es war auch wirklich einiges los, die Stimmung war sehr ausgelassen und vom öffentlichen Strand der JBR ertönte Musik. Zahlreiche Sportmöglichkeiten wie Beachvolleyball, Wassersport und eine Art Open-Air-Fitness-Park lassen hier jedes Sportlerherz höher schlagen.

Nach meinem gewaltigen Stück Cheesecake waren mir Strand und Sonne an diesem Tag aber weitaus lieber.

Dennoch: Der hippe Stadtteil hat es mir angetan. Junge, fröhliche Menschen und internationales Flair – wirklich sehr zu empfehlen.
Bye bye, Dubai! Mein Fazit zu der Mega-Stadt
Der letzte Tag der Reise brach an und ich wartete auf meinen Rückflug. Schade, dass die Zeit so schnell verging. Dubai, wahrlich eine Mega-City, hatte mich so sehr beeindruckt, dass ich mir schwor, auf jeden Fall wieder zu kommen. Die Stadt ist sehr sauber und ich habe mich als Frau zu jeder Zeit sicher gefühlt. In der Metro gibt es sogar einen eigenen Sitzbereich für Frauen und Kinder, was ich so vorher auch noch nie gesehen hatte.
Trotz des sehr modernen, fortschrittlichen und kosmopolitischen Umfelds ist die Religion ein spürbares und wichtiges Fundament der Kultur in Dubai – ein Umstand, den ihr auch als Touristen unbedingt beachten solltet.
Auch deswegen ist es mir aus Respekt vor den Emiratis besonders wichtig gewesen, meinen Kleidungsstil an die kulturellen Rahmenbedingungen anzupassen. Fernab des Strandes habe ich einige andere Urlauber in sehr knapper Bekleidung gesehen – das muss nicht sein und ist auch recht einfach vermeidbar. Wenn man die Sitten, Menschen und Bräuche in Dubai respektiert, hat man dort eine unvergessliche Zeit.
https://blog.sonnenklar.tv/verhaltensregeln-dubai-urlaub/
Für mich steht jedenfalls fest: Ich komme wieder! Bei meiner nächsten Reise in diese City der Superlative werde ich mir all das anschauen, was ich nicht geschafft habe – und einen Tagesausflug nach Abu Dhabi machen. Alle oben beschriebenen Ausflüge in Dubai könnt ihr übrigens direkt bei MeetingPoint vor Ort buchen. Falls ihr jetzt auch Lust auf Dubai bekommen habt, dann klickt hier für unseren aktuellen Angebote!
► Darf’s noch ein bisschen mehr sein? Hier entlang für unsere Geheimtipps in Dubai!