Typisch Österreich! Alle Klischees im Check

Typisch Österreich? Ganz klar: Sisi, Wintersport, Kaiserschmarrn und Wiener Schmäh! Oder etwa doch nicht? Obwohl Österreich sowohl von der Einwohnerzahl als auch von der Fläche nicht zu den großen Ländern Europas zählt, ist die Alpenrepublik ein Sehnsuchtsort, auf den so manche Klischees projiziert werden. Doch was ist wirklich typisch für Österreich?


Inhaltsverzeichnis:

  1. Deutschland und Österreich: Ein schwieriges Verhältnis?
  2. Sehnsuchtsort Österreich: Was für mich typisch österreichisch ist
  3. Sportnation Österreich
  4. Die Hauptstadt Wien
  5. Typisch österreichische Küche
  6. Mein Fazit

Durch familiäre Verbindungen hat unser Autor Andreas gewisserweise einen „Zweitwohnsitz“ in Wien und war auch schon in anderen Regionen Österreichs regelmäßig unterwegs. Mit einem gewissen Augenzwinkern und einer kleinen Portion Ironie erklärt er hier, welche Klischees einen wahren Kern haben, mit welchen man aufräumen kann und wie unsere Nachbarn wirklich ticken.

Typisch Österreich: Lederhosen

1. Deutschland und Österreich, „Piefke“ und „Ösi“: Ein schwieriges Geschwisterverhältnis?

„Was Deutschland und Österreich trennt, ist die gemeinsame Sprache“, „Die Österreicher wollten immer Deutsche sein – bis sie es dann wurden …“, „Wir könnten Deutsche sein, wenn wir wollten, aber wir wollen nicht. Die Deutschen wären froh, wenn sie Österreicher sein könnten, aber sie können nicht.“ – Zitate, die die klischeehafte schwierige Beziehung zwischen den beiden deutschsprachigen Ländern Deutschland und Österreich recht treffend beschreiben.

Insgesamt ist unser Österreich-Bild eher positiv und wir blicken nicht selten verklärend auf das alpine Nachbarland, in dem alles irgendwie besser zu laufen scheint. Im schlimmsten Fall wird aus der gönnerhaften (und nicht selten arroganten) Position des „großen Bruders“ ein Witz über das „kleine Österreich“ gerissen – vor allem beim Thema Fußball, doch dazu später mehr.

In Österreich herrscht gegenüber der bundesdeutschen Sprachgenossen vielerorts eine wirklich gelebte Abneigung, die typisch für viele Österreicher ist. Der Grund dafür liegt vor allem in der schicksalhaften Historie der beiden Länder und im doch recht beträchtlichen Größenunterschied – Psychologen würden vermutlich von einem „Minderwertigkeitskomplex“ sprechen (den Österreich definitiv nicht zu haben braucht). Als ich das WM-Finale 2014 zwischen Deutschland und Argentinien in Wien verfolgte, war ich wirklich überrascht, mit welcher Inbrunst und Verbissenheit dort für die Südamerikaner gefiebert wurde – tja, nützte bekanntlich nichts …

Was ist typisch französisch? Alle Klischees im Check!

Obwohl man mir als Bayer wahrlich keinen preußischen Zungenschlag nachsagen kann, bekam ich in Österreich schon öfter ein mehr oder weniger ernst gemeintes „Piefke“ zu hören, wie die Österreicher Deutsche gern bezeichnen – der typisch österreichische Begriff für Wichtigmachertum und Großmäuligkeit. Das verwandte Wort „piefig“ steht für Spießigkeit. Besonders witzig ist, wenn Wiener Kellner mit wienerischen Begrifflichkeiten um sich werfen, wohl wissend, dass deutsche Gäste das meistens nicht verstehen.

Da ich nun schon des Öfteren in der Bundeshauptstadt Österreichs war, kann ich solche Spielchen mittlerweile lächelnd über mich ergehen lassen, zumal ich den Dialekt mittlerweile etwas verinnerlichen konnte. Das ist auch der beste Weg, die „Ösis“ für sich zu gewinnen: Mit Freundlichkeit und Höflichkeit kommt man auch in Österreich am weitesten. Die wird einem dann auch in 99,9% der Fälle entgegengebracht. Ist das Eis erst mal gebrochen, sind die Österreicher nämlich ziemlich coole Socken, die auch sehr gut und gerne über sich selbst lachen können … Zudem scheinen bei Weitem nicht alle Österreicher Deutschland schlimm zu finden, wie diese Zahlen beweisen: In Berlin leben fast 12.000 Österreicher, in München sogar 21.000.

2. Österreich: Ein Klischee-Sehnsuchtsort?

Das typische Bild von Österreich ist ja ein sehr romantisches: Ein idyllisches Land, das mit wunderschöner Natur gesegnet ist – eben ein Ort, an dem die Welt noch in Ordnung ist. Doch ist an diesem Klischee etwas dran? Natürlich ist auch Österreich kein Land, in dem Milch und Honig fließen, und nicht erst seit „Ibiza“ weiß man um einige fragwürdige Gestalten aus der politischen Landschaft Österreichs.

Dennoch scheinen die gesellschaftlichen Spannungen und Verwerfungen, die derzeit in fast allen EU-Staaten zu beobachten sind, in Österreich etwas kleiner auszufallen. Woran das liegt? Meine Theorie ist, dass die Österreicher in der Natur Ruhe und Gelassenheit suchen und auch finden. Kein Wunder: Schließlich hat das Land hohe Gipfel, imposante Berge, malerische Gebirgsseen, blaue Flüsse und grüne Täler, in denen Kühe grasen – ein wahres Idyll in einer hektischen Zeit. Diese Naturverbundenheit ist typisch für Österreich und seine Bewohner, die im Sommer gerne Wandern gehen.

Typisch für Österreicher ist die Liebe zur Natur - und zum Wandern

Als ich mich als bekennender „Wandermuffel“ einmal einen Berg in Tirol raufquälte und mich prompt verlief, war ich wirklich überrascht, wie freundlich und hilfsbereit die Leute waren. Außerdem ist es üblich, sich auf dem Berg freundlich zu begrüßen. Eine Tradition, die man hierzulande auch ein „paar Etagen tiefer“ gerne mal wieder einführen könnte.

Mein schönstes Österreich-Erlebnis hatte ich übrigens auch bei jener Bergwanderung. Nachdem ich mir auf dem Schlauch stehend den Weg zur Berghütte von einem freundlichen Pärchen aus Tirol gefühlt zehn Mal erklären ließ, kam ich kurze Zeit später an. Ich ließ den Blick über die grünen Hügel, die riesigen Wälder und die rauen Gipfel streifen, während neben mir ein Gebirgsbach fröhlich sprudelte und plätscherte – was für ein wundervolles Land!

3.  Sport-Klischees über Österreich: Im Winter hui, im Sommer pfui?

Apropos Gipfelstürmer: Als Land, dessen Staatsgebiet zu einem großen Teil in den Alpen liegt, ist Österreich für Wintersport natürlich prädestiniert. Und es ist schon was dran, wenn behauptet wird: Ein typischer Österreicher wird „auf Skiern geboren“. Während der Wintersaison pilgern dann auch Österreicher aus allen Landesteilen zu den Skigebieten und zeigen staunenden Holländern und Norddeutschen ihre Skills.

Skifahren ist typisch für Österreich

Dass Österreich angesichts dieses nicht enden wollenden Stroms an „Ski-Nachwuchs“ eine bedeutende Wintersportnation ist, ist also wenig verwunderlich. Das Land brachte einige Legenden auf Brettern hervor wie beispielsweise Hermann Maier, Marcel Hirscher, Annemarie Pröll, Anna Veith (allesamt Ski Alpin), Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern (beide Skispringen) oder Felix Gottwald (Nordische Kombination) – alle gewannen unzählige World Cups, Meisterschaften und olympische Medaillen. Auf dem ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele liegt Österreich als eine der erfolgreichsten Nationen auf Rang 6.

Dass Österreich Sommersportarten „nicht kann“ ist ein Österreich-Klischee, an dem nichts dran ist. Auch bei der Olympiade im Sommer erringt unser Nachbar regelmäßig Medaillen, wobei es natürlich sehr viel weniger sind, als bei den Winterspielen.

Typisch österreichisch ist das etwas fremdelnde Verhältnis zur beliebtesten Sportart der Welt: Hierzulande herrscht die Auffassung, dass die „Ösis“ nicht Fußball spielen können, woraufhin man in Österreich gerne mit einem „Cordoba 1978“ kontert. Der Sieg über die Bundesrepublik Deutschland im argentinischen Cordoba, der das Aus des amtierenden Weltmeisters bei der WM 1978 besiegelte, gilt noch heute als fußballerische Sternstunde Österreichs – schließlich konnte man den großen Nachbarn lächerlich machen.

Im Allgemeinen muss ich dem Gerücht vom „fußballunfähigen“ Österreich widersprechen. Etliche Österreicher verdienen ihr Geld in europäischen Topligen und nicht selten produziert das Land Superstars, wofür David Alaba vom FC Bayern München aktuell wohl das berühmteste Beispiel ist. Obwohl die österreichische Bundesliga international eher zweitklassig anzusiedeln ist und die Nationalelf bei Turnieren oft zusehen muss, seht ihr also, dass Österreich sich auch beim Fußball nicht verstecken muss. Außerdem haben gerade die beiden großen Wiener Vereine Rapid und Austria eine bunte und lebhafte Fanszene, die richtig Stimmung macht und deutschen Ultragruppierungen in nichts nachsteht. Apropos Wien …

4. Wien, Wien nur du allein? Klischees über Österreichs Hauptstadt

International hat Wien den Ruf einer zauberhaften Märchenstadt. In Österreich lacht man darüber häufig. Außerhalb von Wien blicken die Österreicher meist etwas ratlos und misstrauisch auf ihre Hauptstadt – zu laut, zu groß, zu schmutzig, zu international. Häufig ist zu hören, dass die Stadt, in der mit 1,8 Millionen Einwohnern fast ein Viertel der Gesamtbevölkerung lebt, einen Fremdkörper im ländlich geprägten Österreich darstellt.

Diese Thematik wird übrigens im Oktoberfest-Evergreen „Fürstenfeld“ von S.T.S ziemlich treffend und lustig besungen. Abgesehen davon, dass in vielen Ländern ein kompliziertes Verhältnis zu Hauptstadt zelebriert wird (man denke an Berlin oder Paris) sollten die Österreicher stolz sein, so eine wunderschöne Hauptstadt zu haben.

Ich bin jährlich drei Mal in Wien und bin jedes Mal aufs Neue erstaunt, was es dort alles zu sehen gibt: Stephansdom, Hofburg, Oper, Rathaus, Karlskirche, Votivkirche und das Naturhistorische Museum – alleine das historische Zentrum der Stadt (völlig zu Recht ein UNESCO-Welterbe) gleicht einem riesigen Freilichtmuseum. Dazu kommen Schlossanlagen wie Belvedere oder Schloss Schönbrunn, die mich jedes Mal in die k. u. k.-Monarchie versetzten und die typisch österreichische „Sisi-Romantik“ verströmen.

Schloss Belvedere in Wien Österreich

Doch nicht nur jene Zeit, als Wien die Hauptstadt eines Weltreichs war, haben in der Stadt ihre Spuren hinterlassen. Vor allem Friedensreich Hundertwasser prägte das Stadtbild nachhaltig mit künstlerisch ansprechenden Gebäuden wie dem Hundertwasserhaus, dem Kunst Haus Wien, dem Kalk Village und der Müllverbrennungsanlage Spittelau. Bei all seinen Bauten setzte der streitbare Architekt aus Wien auf konfuse Formen und unkonventionelle Farbgebung. Besonders schön ist, dass es auch heute moderne und junge Künstler gibt, die versuchen, Wien stets neu zu erfinden und das Gute noch besser zu machen.

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Mein absolutes Highlight in Wien ist übrigens nicht kultureller Natur: Die Stadt hat ein engmaschiges, zuverlässiges und effektives öffentliches Nahverkehrssystem, das seinesgleichen sucht. Gerade als Münchner werde ich bei jeder Fahrt mit der U-Bahn oder der Bim (ja wirklich, so heißen in Wien die Straßenbahnen) schon etwas neidisch … Auch das ist ein Grund, warum Wien regelmäßig zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt wird.

Versteht mich nicht falsch, es ist wahrlich nicht alles perfekt: Natürlich hat auch Wien kriminelle und schmutzige Ecken und mir persönlich ist vieles zu überdimensioniert. Wenn man außerhalb des Altstadtrings in einem Bahnhof von der Größe des Münchner Ostbahnhofs gefühlt die einzige Person ist, kommt man sich schon mal ziemlich verloren und trostlos vor. Doch Wien hat neben unzähligen Sehenswürdigkeiten und einem reichen historischen Erbe noch viel mehr zu bieten – und das entschädigt für viel …

Typisch: Wiener Kaffeehaus-Kultur

Was dem Bayer sein Wirtshaus, ist dem Wiener sein Kaffeehaus. Die Kaffeehaus-Kultur Wiens stammt aus der Zeit der k. u. k.-Monarchie und wurde von der Hauptstadt aus für ganz Österreich typisch. Heute werdet ihr auch in Linz, Salzburg oder Graz stilvolle Kaffeehäuser finden.

Am schönsten wird die Kaffeehaus-Kultur aber nach wie vor in der Hauptstadt gelebt. In einem schicken Saal gemütlich eine Melange zu schlürfen und dabei mit einem pappsüßen Stück Sachertorte zu sündigen (nicht selten begleitet von Klaviermusik), ist ein wichtiger Teil der Wiener Lebensart.

Typisch: Wiener Schmäh

Doch was macht die eigentlich so besonders? Die Wiener Lebenskultur ist zwar bei weitem nicht für ganz Österreich typisch, dennoch ist sie es wert, genauer vorgestellt zu werden. Neben ihrem markanten wienerischen Dialekt, den man am besten mit „langgezogenem Singsang“ (klingt stets etwas von sich selbst gelangweilt) beschreiben kann, vereint der Wiener in seiner Lebensart perfekt die Eigenheiten zweier deutschen Städte: Dem Wiener ist es gelungen, den „Münchner Grant“ und die „Berliner Schnauze“ mit einer gehörigen Portion Charme und einer ironisch-zynischen Weltsicht zu kombinieren und daraus den Wiener Schmäh zu machen.

Der Wiener schimpft gern und blickt manchmal mit einer gewissen Verbitterung auf die Welt (Grant) und knallt einem schon mal ein rotziges „Wappla“ vor den Latz, wenn es ihm beispielsweise an der Kasse nicht schnell genug geht (Berliner Schnauze). Die „Kassa“, wie sie in Österreich heißt, ist ohnehin ein Thema, das mich stets aufs Neue amüsiert: Hierzulande muss die Schlange erst zweimal durch den Laden reichen, ehe jemand mal zaghaft um die Eröffnung einer weiteren Kasse bittet. In Wien hält man sich mit derlei unnötigen Höflichkeiten nicht auf: Selbst wenn nur zwei Leute am Band stehen, schallt der Ruf „Zweite Kassa“ durch den Supermarkt – ein Wunsch, der dann auch in den meisten Fällen erhört wird.

Solltet ihr einem Wiener mal Widerworte geben oder sein Missfallen ausdrücken, macht er das ganz schnell mit seinem Dialekt, einer ironischen Entschuldigung und ein bisschen Theater („Küss die Hand, gnä Frau“) wieder wett – Wiener Schmäh at it’s best, halt …

5. Typisch österreichische Küche

Ich bin ja der Meinung, dass man die Seele und das Wesen einer Stadt an ihrer Streetfood-Kultur erkennen kann. Und hier ist Wien ziemlich gut aufgestellt – mit Würsten! An fast jeder größeren U-Bahn-Station und an jedem belebten Platz gibt es einen „Würstelstand“. Hier solltet ihr niemals eine „rote Bratwurst“ bzw. „weiße Bratwurst“ bestellen, außer ihr wollt ein „mia san ned in Deitschland, heast?“ zu hören bekommen. Eine Bratwurst ist in Wien immer weiß, während das, was wir „rote Bratwurst“ nennen, schlicht eine „Rote“ oder „Heiße“ ist.

Besonders beliebt sind in Österreich typischerweise die mit Käse geräucherten Käsekrainer, die in Wien „Eitrige“ heißen – recht appetitanregend, wie ich finde … Übrigens: Ein „16er Blech“ bestellen Wiener nicht. Nur Auswärtige und Touristen nennen das Dosenbier aus dem 16. Stadtbezirk Ottakring so!

Das Wiener Schnitzel

Da ich in meiner Abhandlung über Wien mit Würsten und Sachertorte das Feld der Kulinarik schon mal angeschnitten habe, wird es Zeit, die Küche Österreichs zu beleuchten. Klischeebehaftet ist vor allem das Wiener Schnitzel, das man ja schon wegen seines Namens mit Österreich verbindet. Auch in Deutschland erfreut sich das panierte Stück Fleisch großer Beliebtheit.

Wiener Schnitzel

Hierzulande wird allerdings häufig übersehen, dass sowohl „Wiener Schnitzel“ als auch „Schnitzel Wiener Art“ auf den Speisekarten stehen. Das typisch österreichische „Wiener Schnitzel“ wird aus Kalbsfleisch gemacht und ist deshalb teuer als das „Schnitzel Wiener Art“ vom Schwein.

Als ich einmal in Wien war, habe ich mir zum ersten Mal in meinen Leben das Original bestellt – ein wahrer Hochgenuss! Das Gericht, dessen Ursprung bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte, wird in Österreich typischerweise mit einem Erdäpfelsalat (Kartoffelsalat) gereicht, Pommes sucht man meistens vergebens.

Weitere österreichische Spezialitäten

Obwohl es das Wiener Schnitzel überall gibt, kann man nicht sagen, dass es DAS österreichische Nationalgericht ist. Dafür haben alle Regionen ihre eigenen Geschmäcker und Spezialitäten. Allgemein kann man sagen, dass die Küche Österreichs sehr deftig ist. Speck- oder Kaspressknödel, Backhendl, Zwiebelrostbraten und Wurstsalate stehen in so gut wie jedem österreichischen Restaurant auf dem Speiseplan.

Vor allem in den Regionen Tirol, Steiermark und Kärnten ist eine große Brotzeit als Hauptmahlzeit verbreitet. Speck, Schinken, Würste, Bergkäse und rustikales Bauernbrot dürfen bei keiner Jause (Zwischenmahlzeit) fehlen. Mir schmeckt die Jause übrigens am besten vor urigen Berghütten mit Blick auf die Berge und die idyllische Landschaft.

Typische Österreichische Desserts

Egal ob in Städten, auf den Bergen oder in den Tälern: – eines haben alles Österreicher gemeinsam: Die Liebe zu Mehlspeisen! Die berühmteste Süßspezialität ist wohl der Kaiserschmarrn, der 1854 durch einen kleinen „Unfall“ erfunden wurde. Als man Kaiserin Sisi eine Mehlspeise anrichten wollte, verlor das Dessert seine Struktur und zerfiel in seine Einzelteile. Hinterher widmete man das köstliche Gericht dann Kaiser Franz Joseph I. und ein kulinarischer Klassiker war geboren.

Ein weiteres süßes Gericht, das mir persönlich sehr gut schmeckt, sind die mit der Frucht gefüllten Marillenknödel (Aprikosen). Auch Salzburger Nockerln und Palatschinken (Pfannkuchen) werden in Österreich sehr gerne und viel gegessen. Übrigens: Eine der bekanntesten Pralinen der Welt kommt aus Österreich: die nach dem Komponisten Mozart (ebenfalls eine nationale Allegorie für Österreich) benannten Schokokugeln, die mit Pistazien, Marzipan und Nougat gefüllt sind. Ihr seht also, dass man sagen könnte, dass der „Hang zum Süßen“ seit jeher typisch für Österreich ist.

Fazit: Typisch Österreich gibt’s gar nicht

Obwohl es einige Eigenheiten gibt, die im gesamten Land geteilt werden, seht ihr, dass es gar nicht so leicht ist, zu beschreiben, was denn nun typisch für Österreich ist. Dafür ist der Unterschied zwischen Stadt und Land zu groß, die Natur zu abwechslungsreich, die Küche zu regional geprägt, die Sonderrolle Wiens zu groß. Sicher ist aber, dass das vermeintliche „kleine Österreich“ ein vielschichtiges, facettenreiches und schönes Land ist, das immer einen Besuch wert ist. Schaut doch einfach mal hier bei unseren aktuellen Angeboten vorbei! „Felix Austria“ hat mich jedenfalls bisher auf keiner Reise enttäuscht.

Welche Erfahrungen habt ihr mit unserem Nachbarland gemacht?

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