Die schönsten Seychellen Inseln – paradiesische Welt im Indischen Ozean

Feiner weißer Sandstrand, der von Kokospalmen begrenzt wird, die sich sanft im Wind wiegen, davor das Meer, das in leuchtendem Türkisblau schimmert – die Seychellen Inseln kommen schon ziemlich nahe an unsere Vorstellung vom Paradies heran. Wir stellen euch die Inselvielfalt im Indischen Ozean etwas genauer vor.

Seychellen Inseln

Insgesamt 115 Inseln gehören zur Republik Seychellen. Diese verteilen sich auf einer Fläche von etwa 1,4 Millionen Quadratkilometern im Indischen Ozean (zum Vergleich: Deutschland hat eine Fläche von ca. 350.000 Quadratkilometern). Nachbarländer sind Madagaskar, Kenia und Tansania. Die Inseln werden unterteilt in die Inner Islands, die zumeist aus Granitgestein bestehen und den Outer Islands, die meist klein sind, aus Korallen geformt und nur sehr dünn besiedelt sind.

Inhaltsverzeichnis

Die Seychellen Inseln – Paradiese mit Robinson Crusoe Feeling

  1. Mahé Island – die facettenreiche Hauptinsel
  2. Praslin – der Garten Eden
  3. La Digue – beschauliches Inselleben
  4. Silhouette – von der Plantageninsel zum Nationalpark
  5. Die anderen Inner Islands – Naturschutz oder Luxus Resorts

Die Outer Islands – wahre Naturschätze

  1. Die Farquhar-Gruppe – zwei Atolle und eine Insel
  2. Die Amiranten – Luxus inmitten faszinierender Natur
  3. Aldabra-Atoll – das UNESCO Weltnaturerbe

Häufig gestellte Fragen zu den Seychellen Inseln

Das Wichtigste im Überblick

  • Auf den Seychellen findet ihr Strände, die zu den schönsten der Welt gehören. Graue Granitfelsen vor dem dichten Grün der Palmenhaine und leuchtendweißem Sand vor türkisblau schimmernden Meer lassen euch ins Schwärmen geraten.
  • Besucht nicht nur eine Insel. Erst beim Seychellen Inselhopping entdeckt ihr die wahre Vielfalt der Trauminseln.
  • Lasst euch von der Lebensfreude der Seychellois anstecken und genießt die lecker kreolische Küche der Inseln.

Wissenswertes über die Seychellen Inseln

Anreise und Einreise

Von Frankfurt fliegt zum Beispiel die Air Seychelles in etwa 10 Stunden direkt nach Mahé, der Hauptinsel. Auch andere Airlines bringen euch zum Flughafen in Providence, dann aber oft in Verbindung mit einmal umsteigen. Für die Einreise genügt ein gültiger Reisepass und das Rückflugticket. Nach Erledigung der Formalitäten erhaltet ihr ein Besuchervisum, mit dem ihr euch bis zu drei Monate auf den Inseln aufhalten dürft.

Der weite Anreiseweg lohnt sich.

Klima

Durch die Lage knapp südlich des Äquators herrscht auf den Seychellen Inseln das ganze Jahr über ein tropisches Klima mit Temperaturen zwischen 26 und 31 Grad. Die fühlen sich meistens etwas wärmer an, da die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist. An den Stränden der Inseln relativiert sich das, da dort oft eine angenehme Brise weht. Auch in den trockeneren Monaten April, Mai sowie Oktober und November kann es immer wieder zu kurzen, teils heftigen Regenschauer kommen. Wobei es durchaus möglich ist, dass es auf einer Seite der Insel regnet, während die andere eitel Sonnenschein genießt.

Inselhopping auf den Seychellen

Nur auf den Inseln Mahé, Praslin und La Digue gibt es Straßen. Mahé und Praslin verfügen über ein Netz an Buslinien, die euch zu den wichtigsten Orten bringen. Ihr könnt auch ein Auto mieten und diese Inseln auf eigene Faust erkunden. Allerdings müsst ihr euch dann auf den Linksverkehr einstellen. Zwischen den Inseln Mahé, Praslin, La Digue und Frégate verkehren regelmäßig Fähren. Die anderen Inseln erreicht ihr nur mit dem Flugzeug.

Mit dem Wasserflugzeug kann man andere Inseln super erreichen.

Sprache und Kultur

Die ersten Siedler der Seychellen Inseln waren Franzosen, meist aus den afrikanischen Kolonien, aber auch Sklaven, die Mitte des 18. Jahrhunderts Gewürzplantagen anlegten. Ab 1814 gehörten die Inseln dann zu Großbritannien und erst seit 1976 ist das Land unabhängig. Es gibt drei offizielle Landessprachen: Englisch, Französisch und einen eigenen kreolischen Dialekt. Etwa 90% der Seychellois stammen von den ersten Siedlern und deren Sklaven ab. Das Leben auf den Seychellen ist bunt und noch immer geprägt von den Kulturen der ersten Einwanderer.

Die Seychellen Inseln – Paradiese mit Robinson Crusoe Feeling

Bei 115 Inseln ist es logisch, dass sich die einzelnen stark voneinander unterscheiden. Auf den Inner Islands findet ihr teilweise Berge, während die Outer Islands flach sind.

1. Mahé Island – die facettenreiche Hauptinsel

Auf Mahé befindet sich die Hauptstadt Victoria, benannt nach der ehemaligen englischen Königin. Die Stadt bietet einiges an Sehenswürdigkeiten, vor allem aus der britischen Kolonialzeit. Doch auch den französischen Einfluss spürt ihr hier noch. Da der Platz auf der Insel begrenzt ist, hat man immer wieder versucht mit Landgewinnungsprogrammen mehr Platz zu schaffen. So liegt der Flughafen auf künstlich aufgeschüttetem Land und mit Eden Island hat man einen neuen Stadtteil mit Yachthafen, Restaurants und Geschäften gebaut.

Der Port Launay National Park gilt als eine der schönsten Gegenden der Seychellen.

An der Küste findet ihr über 60 Strände, die meisten davon sehr einsam und romantisch. Der beliebteste und auch belebteste Strand ist in Beau Vallon. Hier findet ihr eine große Auswahl an Hotels, Wassersportangeboten, Restaurants und Bars. DER Treffpunkt für Besucher und Einheimische gleichermaßen. Etwas ruhigere Traumstrände entdeckt ihr im Port Launay National Park. Ein Highlight, das ihr nicht verpassen solltet, ist der Copolia Trail, der euch durch dichten Urwald führt. Am Ende des Pfades genießt ihr dann eine spektakuläre Aussicht über die Insel.

Besonderheit:Die perfekte Mischung aus Natur, Strand und Stadt
Sehenswürdigkeiten:Markt von Mahé, Clocktower, Buddhistischer Tempel
Strände:Beau Vallon, Baie Lazare (nur bei Ebbe), Anse Takamaka, Police Bay, Sunset Beach (Sonnenuntergang)
Ausflüge:Morne Seychelles Nationalpark, Sainte Anne Marine Nationalpark, Bootstouren zu anderen Inseln
Aktivitäten:Tauchen, Angeln, Wandern, Radfahren, Quadtouren, Baden, Shoppen
Hoteltipp: Für alle, die sich etwas Besonderes gönnen wollen, empfiehlt sich das Savoy Seychelles Resort & Spa

2. Praslin – der Garten Eden

Die zweitgrößte Insel der Seychellen ist ein echtes Juwel. In den Urwäldern im Inselinneren trefft ihr mit etwas Glück auf die letzten Exemplare des schwarzen Papageis und ihr badet an den Stränden, die mit den typischen Granitfelsen im weißen Sand aufwarten. Praslins Strände zählen zu den schönsten der Welt, allen voran die Anse Lazio und die Anse Georgette im Norden. Das Sahnehäubchen ist, dass ihr diese Strandperlen nur mit wenigen anderen Menschen teilen müsst.

Typische Riesenschildkröte auf den Seychellen Inseln

Wer nach Praslin kommt, sucht Erholung und Entspannung in einzigartiger Umgebung. Wenn ihr die Insel erkundet, werdet ihr auch verstehen, warum die Seychellen als eines der Top-Ziele für Flitterwöchler gehandelt werden. Der Hauptort ist Sainte Anne an der gleichnamigen Bucht. Dort landen die Fähren von Mahé. Das Vallée de Mai ist UNESCO Weltnaturerbe. Dort wachsen die größten Nüsse der Welt, die Coco de Mer. Diese bis zu 40 Meter hohen Palmen gibt es nur noch auf Praslin und der Nachbarinsel Curieuse. Diese ist komplett von einem weiteren Nationalpark bedeckt und bietet den endemischen Riesenschildkröten eine Heimat.

Besonderheit:Bis zu 40 Meter hohe und ca. 200 Jahre alte Coco de Mer Palmen.
Sehenswürdigkeiten:Vallée de Mai, Curieuse Marine National Park, Anse Volbert
Strände:Anse Lazio, Anse Georgette, Anse Volbert
Ausflüge:Ausflüge zu den Nachbarinseln Curieuse, Cousin und St. Pierre
Aktivitäten:Wandern, Tauchen, Schnorcheln, Hochseefischen, Ruhe und Entspannung genießen
Hoteltipp: Das Les Lauriers Eco Hotel & Restaurant ist eine besonders nachhaltig geführte Anlage im Stil eines typischen Seychellen-Dorfes.

3. La Digue – beschauliches Inselleben

La Digue ist die viertgrößte der Inseln und nur knapp zehn Quadratkilometer groß. Benannt ist sie nach dem Schiff, mit dem der Franzose Du Fresne 1768 zum ersten Mal hier landete. Auf der Insel gibt es das typische Seychellenbild – Granitfelsen am weißen Strand mit Kokospalmen – in komprimierter Form und tatsächlich stammen die meisten Fotos, die ihr von den Seychellen gesehen habt von dieser Insel. Die mit 333 Metern höchste Erhebung heißt Nid d’Aigle (Adlerhorst).

La Digue mit großen Granitfelsen

Der motorisierte Verkehr beschränkt sich auf ein paar Taxis und Lieferwagen. Die Einheimischen sind hier zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Früher nutzen sie Ochsenkarren, in denen ihr heute noch Rundfahrten über die Insel machen könnt. La Digue ist fast komplett von einem Riff umgeben und am einzigen Durchlass bei La Passe befindet sich der Hafen, in dem die Fähren aus Mahé oder Praslin ankommen. Für alle Badeurlauber dürfte interessant sein, dass es hier sehr viel weniger regnet als auf den zuvor genannten Inseln. Wenn ihr also Ruhe und Entspannung im tropischen Paradies sucht, seid ihr hier genau richtig.

Besonderheit:Im Flachland im Nordwesten der Insel befinden sich die einzigen Ortschaften der Insel, der Rest ist unberührte Natur
Sehenswürdigkeiten:Union Estate Plantage, Endemische Vogel- und Reptilienarten
Strände:Anse la Source d‘Argent, Anse Marron, Anse Coco, Grande Anse
Ausflüge:Bootstouren zu den Inseln Grande und Petite Soeur, Félicité, Coco oder Marianne
Aktivitäten:Schnorcheln, Tauchen, Baden, Natur genießen
Hoteltipp: Mitten in einem tropischen Garten liegen die Gebäude der charmanten und landestypischen La Digue Island Lodge.

4. Silhouette – von der Plantageninsel zum Nationalpark

Auf der drittgrößten Seychellen Insel entdeckt ihr heute wieder eine der ursprünglichsten Inseln des Landes. Nur etwa 150 Menschen leben noch hier. Die französische Familie Dauban erwarb Ende des 18. Jahrhunderts nach und nach fast die komplette Insel, rodete den Urwald und baute Zimt, Vanille, Kaffee und Kokosnüsse auf den Plantagen an. Heute existiert davon aber nur noch das prachtvolle Mausoleum und die Villa, in der sich ein für seine kreolische Küche bekanntes Restaurant befindet.

Kannenpflanzen am Mont Port à Eau

Im Jahr 1983 übernahm der Staat die Insel, rodete wiederum die Plantagen und seit 2010 sind 93 Prozent der Insel Nationalpark. Dieser Park bietet heute die reichste Biodiversität im ganzen Indischen Ozean. Man konnte hier sogar zwei Schildkrötenarten, die als ausgestorben galten, wieder züchten und ansiedeln. Das ist gelungener Naturschutz! Bei euren Wanderungen im dichten Dschungel erkundet ihr die Nebelwälder am Mont Dauban (740 Meter) oder bestaunt am Mont Port à Eau (620 Meter) die fleischfressenden Kannenpflanzen. In der Abenddämmerung starten hunderte von Flughunden zu ihren Fressorgien an den Mango- und Brotfruchtbäumen. Es gibt keine Autos, weil es keine Straßen gibt, auf denen sie fahren könnten. Der Plan ist, diese Insel als lebendiges Museum der Naturgeschichte für die Nachwelt zu erhalten.

Besonderheit:In gerade mal 40 Jahren hat sich die Insel von einer ausgemergelten Plantageinsel in ein geschütztes Naturjuwel gewandelt.
Sehenswürdigkeiten:Mausoleum der Dauban, Mont Dauban, hunerte endemischer Pflanzen, Vögel und Reptilien
Strände:Anse Mondon, Anse La Passe
Ausflüge:Wanderungen durch den Nationalpark
Aktivitäten:Schnorcheln, Tauchen, Baden, Wandern
Hoteltipp: Das Hilton Seychelles Labriz Resort & Spa ist das einzige Resort Hotel auf der Insel und wird besonders nachhaltig geführt. Hier trifft Luxus auf Umweltschutz.

5. Die anderen Inner Islands – Naturschutz oder Luxus Resorts

Auf den anderen Inner Islands leben jeweils, wenn überhaupt nur eine Handvoll Menschen. Sie lassen sich in zwei Kategorien unterscheiden. Entweder stehen Sie komplett unter Naturschutz und können nur im Rahmen von Tagesausflügen besucht werden, oder es befindet sich ein Luxusresort in tropischer Umgebung auf Ihnen.

Ausspannen in einen der vielen Luxusresorts

Aride ist die nördlichste der Granitinseln, die von besonders vielen endemischen Vögeln bewohnt wird und über eines der besten Tauchreviere der Seychellen verfügt. Bird ist die Heimat von Millionen von Seevögeln, Cerf ist quasi ein Vorort von Mahé mit schönen Stränden, Cousin steht komplett unter Naturschutz, während die Schwester Cousine nur von Gästen des dortigen Luxusresorts besucht werden darf.

Denis ist eine weitere Insel mit Luxusresort, die aber besucht werden kann. Die glückliche Insel Félicité ist reich bewaldet, die Nachbarinseln Les Soeurs sind ein bei Einheimischen beliebtes Ausflugsziel zum Grillen und Baden, während Marianne einen Traumstrand und eines der besten Tauchreviere der Inseln zu bieten hat. Wer über das entsprechende Budget verfügt, bucht Urlaub auf Frégate im Frégate Island Private Resort, oder auf North Island, dessen Resort die Gewinne in die Renaturierung der Insel steckt.

Hoteltipp: Für einen romantischen Urlaub zu zweit mit Robinson-Crusoe Feeling empfehlen wir das Denis Private Island Resort.

Die Outer Islands – wahre Naturschätze

Viele der äußeren Inseln stehen unter strengem Naturschutz. Teilweise dürfen sie von Menschen nur tageweise und unter strengen Auflagen betreten werden. So bleibt – zumindest vorerst – ein wahrer Naturschatz für die Nachwelt erhalten.

1. Die Farquhar-Gruppe – zwei Atolle und eine Insel

Ungefähr 700 Kilometer von Mahé entfernt liegt diese Inselgruppe. Die gesamte Landfläche beträgt etwa 10 Quadratkilometer, inklusive der umgebenden Lagunen sind es aber 370. Das Farquhar-Atoll ist das größere der beiden Atolle und ist gekennzeichnet durch bis zu zehn Meter hohe Sanddünen. Gerade mal 15 Menschen leben hier dauerhaft und wenn ihr hier euren Urlaub verbringen wollt, braucht ihr etwas Glück. Es gibt nur eine kleine Unterkunft, die aber meist von Naturforschern belegt wird.

Endlos lange Sandstrände

Das zweite Atoll heißt Providence und besteht aus zwei Inseln und unzähligen Sandbänken, die für ihren Fischreichtum bekannt sind. Auf Providence und Cerf Island sind Besucher willkommen, allerdings ist der Zugang streng begrenzt und muss über die Seychelles Island Development Company angefragt werden. Wenn ihr einen der Plätze ergattert, könnt ihr hier die größte Graureiherpopulation der Seychellen Inseln bewundern.

Besonderheit:Die wenigen Besucher erwartet Einsamkeit und unberührte Natur
Sehenswürdigkeiten:Dünen auf Farquhar, Graureiher auf Providence
Ausflüge:Bei Bootsausflügen könnt ihr die Inseln und Lagunen erkunden
Aktivitäten:Baden, Schnorcheln, Tauchen, Fischen

2. Die Amiranten – Luxus inmitten faszinierender Natur

Etwas über drei Quadratkilometer groß ist Desroches, die größte dieser Inseln. Hier gibt es ein Luxusresort der Four Seasons Kette und einen insgesamt 14 Kilometer langen Sandstrand. Ihr könnt die Insel zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden und euch dabei von der vielfältigen Vogelwelt faszinieren lassen. Der Atollring, der die Insel umgibt, gilt als eines der besten Tauchreviere der Seychellen.

Bezaubernde Unterwasserwelt

Die African Banks bieten mit ihrer buschigen Bewachsung einen idealen Rückzugsort für tausende Seevögel. D’Arros & das Atoll St. Joseph gehörten früher der L’Oréal-erbin Bettencourt und heute der Familie des früheren Schahs von Iran. Rémire war früher die Wochenendinsel des Präsidenten der Seychellen und ist bekannt für sein großes Riff.

Besonderheit:Ein Paradies für Naturliebhaber, die Luxus lieben
Sehenswürdigkeiten:Natur pur
Ausflüge:Tauchausflüge in die bunte Unterwasserwelt, Bootsausflüge zu den unbewohnten Inseln
Aktivitäten:Tauchen, Radfahren, Baden, Ruhe und Entspannung genießen
Hoteltipp: Eine echte Oase des Luxus inmitten unberührter Natur ist das Four Seasons Resort Seychelles at Desroches Island.

3. Aldabra-Atoll – das UNESCO Weltnaturerbe

Dieses Atoll ist die am weitesten von Mahé entfernte Inselgruppe der Seychellen. Mit einem Umfang von 100 Kilometern ist es das größte Atoll der Welt. Entstanden ist dieses Atoll vor etwa 120000 Jahren als ein Vulkan nach einem Ausbruch im Meer versank. Einige wenige Naturwissenschaftler leben auf der Insel, die ihr nur im Rahmen einer Kreuzfahrt ab Mahé besuchen dürft. Allerdings hat diese Kreuzfahrt ihren Preis.

Große Kokosnusskrabbe mit ihrer Kokosnuss.

Ein Besuch lohnt sich deshalb, weil auf dieser Insel die größte Kolonie von Riesenlandschildkröten lebt. Dazu gesellen sich unzählige Meeresschildkröten, die hier ihre Eier ablegen und die seltenen Kokosnusskrabben. In den Büschen, die die Inselchen des UNESCO Weltnaturerbes bedecken leben unzählige seltene Vogelarten und von den 200 hier blühenden Pflanzen gibt es 40 Arten nur auf dieser Insel. Auch unter Wasser bietet das Atoll Einzigartiges. Da das Fischen hier verboten ist, bekommt ihr hier einen Fischreichtum zu sehen, den es sonst nirgendwo mehr gibt.

Besonderheit:Nur mit Sondergenehmigung zu besuchen
Sehenswürdigkeiten:Schildkröten, üppige Natur an Land und im Wasser
Aktivitäten:Tauchen, Paddeln, Schnorcheln

Häufig gestellte Fragen zu den Seychellen Inseln

Ein exotisches Paradies will wohl jeder mal entdecken in seinem Leben. Doch bevor ihr die Reise dorthin beginnt, habt ihr bestimmt noch Fragen. Wir beantworten euch ein paar davon.

Wie viele Inseln gehören zu den Seychellen?

Etwa 115 Inseln gehören zu den Seychellen, die sich über eine unvorstellbar große Fläche verteilen. Die meisten der Inseln sind unbewohnt und einige dürfen aus Naturschutzgründen gar nicht oder nur streng reglementiert besucht werden. Unterschieden werden die Inseln nach inneren und äußeren Inseln.

Auf den Inseln kann man einfach die Seele baumeln lassen.

Wo sind die Seychellen Inseln?

Die Seychellen liegen isoliert mitten im Indischen Ozean in der Nähe des Äquators. Die nächsten Nachbarn sind Kenia, Tansania, Madagaskar, Mauritius und die Malediven. Alle aber tausende von Kilometern entfernt.

Wann fliegt man am besten auf die Seychellen?

Die beste Zeit für euren Seychellenurlaub sind die Monate April – Mai und Oktober – November. Das sind die trockensten, aber – mit Temperaturen um die 30 Grad – auch die heißesten Monate. Mit einzelnen, heftigen Regenschauern müsst ihr aber auch dann rechnen.

Was ist besser Malediven oder Seychellen?

Das ist Geschmackssache. Wenn ihr schon immer mal in einem Überwasserbungalow wohnen wolltet, solltet ihr euch für die Malediven entscheiden. Der Vorteil der Seychellen ist, dass die Inseln größer sind und ihr somit abseits des Strandes noch einzigartige Natur entdecken könnt. Auf Mahé könnt ihr dann abends in diversen Bars und Restaurants auch in Kontakt mit Einheimischen kommen.

Im Gegensatz zu den Malediven bieten die Seychellen noch wunderschöne Wälder die zum entdecken einladen.

Fazit zu den schönsten Inseln der Seychellen

Die Seychellen Inseln sind ein tropisches Naturparadies mit Stränden, die zu den schönsten der Welt zählen. Das perfekte Reiseziel für einen entspannten Badeurlaub. Die üppige Natur in Verbindung mit viel Ruhe und romantischen Sonnenuntergängen machen die Inseln auch zu einem beliebten Ziel für Honeymooner und Pärchen, die eine entspannte Zeit zu zweit verbringen wollen.

Aber nicht nur für einen entspannten Strandurlaub lohnt sich die weite Anreise. Im Wasser und an Land warten unzählige Möglichkeiten aktiv zu werden und eine Umwelt zu entdecken, die noch weitestgehend intakt ist. Die Regierung der Seychellen hat schon früh erkannt, dass das der wahre Schatz ist, und hat vor geraumer Zeit begonnen dafür zu sorgen, dass der Tourismus sich hier besonders nachhaltig entwickelt. Mit eurem Seychellen-Urlaub unterstütz ihr also auch die Erhaltung dieses Paradieses.

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