Die besten Sardinien-Reisetipps: Alle Highlights der Sonneninsel

Ihr träumt von einem Urlaub an einem wunderschönem Strand? Die Strände der zweitgrößten Insel Italiens werden oft mit denen in der Karibik verglichen. An der Küste findet ihr ebenso romantische Buchten wie lebhafte Strände, an denen ihr eurem Lieblingssport nachgehen könnt. Sardinien bietet aber noch viel mehr. Das hügelige Landesinnere ist in weiten Teilen sehr ursprünglich. So habt ihr die Möglichkeit, das echte sardische Leben kennenzulernen. Wir stellen euch die Insel im Detail vor.


Inhaltsverzeichnis


Sardinien überzeugt mit seiner Schönheit

Wunderschöne Küsten wie die Costa Smeralda erwarten euch auf Sardinien.

Alle Reisetipps für Sardinien vorab: Von Anreise bis Verständigung

Die Insel Sardinien, die sich ca. 200 Kilometer vor der italienischen Küste aus dem Meer erhebt, verwöhnt seine Gäste mit milden Wintern und heißen Sommern. Für ausgedehnte Tage an der Küste eignen sich die Monate Juni bis September. Dann dürft ihr mit hohen Temperaturen bis zu 30°C und wenig Niederschlag rechnen.

Doch auch im Frühling, Herbst und Winter lohnt sich der Trip nach Sardinien, um bei Wanderungen oder Klettertouren über die Insel zu streifen. Das Klima ist auf Sardinien das ganze Jahr über angenehm. Genauere Daten seht ihr in unserer Grafik:

Grafik Klima Sardinien

Anreise nach Sardinien

Die schnellste und günstigste Variante, um nach Italien zu kommen, ist das Flugzeug. Ab Frankfurt am Main seid ihr beispielsweise 3,5 Stunden unterwegs, bis ihr in Alghero landet. Dabei werden unterwegs ein bis zwei Zwischenstopps eingelegt. Weitere Zielflughäfen auf der Insel sind z.B. Cagliari im Süden und Olbia im Westen.

Einreise und Verständigung auf Sardinien

Als Bürger der EU und der Schweiz reicht euch zur Einreise ein gültiger Personalausweis. In den großen Hotels und touristischen Einrichtungen sollte es keine Sprachschwierigkeiten geben. Wenn ihr Land und Leute wirklich kennenlernen wollt, ist es hilfreich, wenn ihr wenigstens ein paar Brocken Italienisch könnt.

Fortbewegung auf Sardinien

Zwischen den größeren Orte der Küste könnt ihr aufs gut ausgebaute Busnetz zurückgreifen. Die Tickets werden meistens in Bars und Cafés verkauft. Dazu müsst ihr nach dem Schild „Bigletti“ suchen.

Auf Sardinien verkehren auch Züge. Allerdings nur zwischen den größeren Orten. Ein Anschluss mit dem Bus, der euch zu eurer Unterkunft bringt, ist dabei nicht garantiert. Die schönsten Plätze der Insel erreicht ihr aber am besten mit einem Mietwagen. So bleibt ihr flexibel und könnt genau die Orte besuchen, die ihr sehen wollt. Geschwindigkeitsbegrenzungen sollte ihr aber penibel einhalten. Wenn ihr auf Sardinien geblitzt werdet, kann das schnell sehr teuer werden.

Die schönsten Urlaubsregionen Sardiniens

Wie in der Einleitung bereits erwähnt findet ihr auf Sardinien Traumstrände, die einen Vergleich mit der Karibik nicht scheuen müssen. An der 2.000 Kilometer langen Küste werdet ihr sicherlich euren Lieblingsort finden. Damit euch die Suche leichter fällt, wollen wir euch zunächst einmal die Regionen und wichtigsten Städte vorstellen.



Sardiniens Norden – ruhig und unberührt

Bei Urlaubern besonders beliebt ist die Nordküste Sardiniens. Dort gibt es neben einer hervorragenden Infrastruktur auch tolle Küsten, Strände und Buchten.

Auf dieser Karte seht ihr schon die meisten der in diesen Reisetipps genannten Highlights auf Sardiniens nördlicher Hälfte:

Karte Sardinien Norden

Hier kommen unsere heißesten Tipps im Detail:

Portobello

An der Nordküste findet ihr rund um Portobello bei Vignola Mare idyllische Strände mit rotem Sand, oftmals von Felsen und Riffen unterbrochen. Das klare Wasser schimmert in den verschiedensten Blautönen in der Sonne – und das auf einer Länge von 25 Kilometern zwischen Cala Vignola und Capo Testa.

Hier findet ihr Strandabschnitte mit Sportmöglichkeiten und Restaurants sowie romantische Buchten, an denen euch nur die Möwen Gesellschaft leisten. Diese Region und ihre Strände sind ideal für Taucher, Schnorchler und es gibt auch Hotspots für die Kiter und Surfer unter euch.

Costa Paradiso

Dieser Küstenabschnitt ist geprägt von hohen Klippen aus rotem Granit und kleinen Badebuchten, die sich zwischen diesen verstecken. An diesen könnt ihr in der Sonne dösen und das Dolce Far Niente so richtig genießen. Unter Wasser entdeckt ihr beim Tauchen eine lebendige Vielfalt und diverse Höhlen.

Während der Hochsaison verwandelt sich das ansonsten eher verschlafene Städtchen Isola Rossa in eine typisch italienische Stadt mit sehr viel mediterranem Charme. Wie der Name schon sagt: ein kleines Stück vom Paradies.

Costa Paradiso, Sardinien

Die Costa Paradiso trägt ihren Namen nicht von ungefähr.

► Wenn ihr einen ungezwungenen und ruhigen Urlaub verbringen wollt empfehlen wir euch das Villagio Costa Paradiso

Stintino

Die nordwestliche Spitze von Sardinien bei Porto Torres ist noch so ein paradiesisches Fleckchen Erde. Das malerische Städtchen Stintino wurde erst im 19. Jahrhundert gegründet, als die Bewohner der vorgelagerten Insel Asinara umgesiedelt wurden. Asinara ist heute ein Nationalpark.

Auf der Halbinsel findet ihr traumhafte Buchten mit feinem Sandstrand. Einige davon sind durch Felsen geschützt und fallen flach ins Meer. Daher könnt ihr diese Schönheit sehr gut mit euren Kindern zusammen genießen.

► Wenn ihr dieses Juwel nicht nur bei einem Tagesausflug erleben möchtet, haben wir einen Hoteltipp für euch.

Der Westen – die wilde Seite Sardiniens

Der Westen Sardiniens fliegt bei Urlaubern häufig unter dem Radar, doch genau das macht ihn so wild, natürlich und sehenswert. Die besten Tipps gibt’s jetzt:

Alghero

Alghero gilt als eine der schönsten Städte der Insel. Dei ehemalige katalanische Enklave bietet eine pittoreske Altstadt, die von einer Stadtmauer umgeben ist. Beim Schlendern durch die Gassen entdeckt ihr auch viele Geschäfte, die euch Schmuck aus roten Korallen anbieten, für den der Ort bekannt ist. In Alghero vermischt sich das Sardische mit dem Katalanischen und sorgt so für eine ganz eigene Atmosphäre.

In der Umgebung gibt es natürlich einige schöne Strände sowie Küstenabschnitte wie das Capo Caccia mit seinen bis zu 200 Meter hohen Kalkklippen und eine sehenswerte Tropfsteinhöhle, die Grotta di Nettuno.

Unser Reisetipp für alle Sardinien-Urlauber: die Grotta di Nettuno

In der Grotta di Nettuno erwartet euch eine mystische Atmosphäre.

Oristano

Etwa in der Mitte der Insel liegt Oristano an der gleichnamigen Bucht. Diese Region bietet euch eine einzigartige Kombination aus wilder Felsenküste, langen Stränden und einer wunderschönen Bergwelt im Hinterland. Der Ort Oristano ist ein lebendiges Städtchen mit einigen Geschäften und einem dezenten Nachtleben.

Die Strände fallen teilweise sehr flach ins Wasser ab und eignen sich somit perfekt für einen Familienurlaub. Einen Strand gilt es aber hervorzuheben: Is Arutas, oder „der Strand der Reiskörner“, ist voller kleiner Quarzkiesel, die im Sonnenlicht weiß, rosa oder grau glänzen. Abseits der Strandes gibt es mit der antiken Stadt Tharros auch für Kulturinteressierte etwas zu sehen.

Sant’Antioco

Fast am südlichen Ende von Sardinien liegt diese kleine vorgelagerte Insel. Ihr erreicht sie bequem über einen Damm. Irgendwie ist das Eiland ein Abbild Sardiniens in klein. An der Küste wechseln schroffe Felsen mit traumhaft schönen Stränden.

Ein besonderes Highlight findet ihr am L’Arco dei Baci, wo Wind und Wellen einen Naturpool geformt haben. Das Leben geht hier einen sehr gemächlichen Gang und so ist das noch einer dieser perfekten Orte, um mal wieder so richtig abzuschalten und zu entspannen. Die gleichnamige, charmante Inselhauptstadt bietet sich für einen abendlichen Bummel an.

Der Süden – ruhig oder quirlig

Ein Hauch von Hippie, aber auch pures Sardinien. Der Süden der Insel lockt mit abwechslungsreichen Aktivitäten. Diese Karte zeigt die Highlights der südlichen Hälfte der Sonneninsel:

Karte Sardinien Süden

Die besten Tipps fassen wir jetzt im Detail für euch zusammen:

Pula – bunte Vielfalt und Traumstrände

Das kleine Städtchen ist geprägt von mediterranem Charme und buntem Leben. Die wunderschöne Altstadt mit ihren Patrizierhäusern ist ideal für einen abendlichen Bummel.

Die Region von Pula an der Westseite der Bucht, an der auch die Inselhauptstadt Cagliari liegt, bietet euch sehr viel Abwechslung. Besonders charmant ist der Ort Santa Margherita di Pula, dessen bunte Häuser sich an die Felsen klammern. Mit den Ausgrabungen des antiken Nora gibt es auch ein kulturelles Highlight und an den Stränden finden Windsurfer optimale Bedingungen.

Cagliari – Inselhauptstadt mit Strandanschluss

Cagliari bietet euch die perfekte Mischung aus Stadterleben und Dolce far Niente am Strand. Der Stadtstrand Poetto ist acht Kilometer lang und wird begrenzt vom Sella del Diavolo, dem „Teufelssattel“. Den soll Luzifer bei seinem Rauswurf aus dem Paradies hier verloren haben.

Neben der historischen Altstadt Castello bietet die Umgebung auch zwei bedeutende Regionalparks, in denen ihr die einzigartige Natur der Insel kennenlernt. So könnt ihr im Park Molentargius unter anderem Flamingos bewundern. Die Strände der Region sind eher ruhig und gut geeignet für einen entspannten Urlaub.

Costa Rei

Im Südosten liegt dieses Schmuckstück Sardiniens. Die Costa Rei erstreckt sich auf etwa zehn Kilometern Länge und fasziniert mit ihrem Kontrast aus hellem Sand und türkisblauem Wasser. Hinzu kommen von den Wellen geformte Gesteinsformationen, die der Küste ihr unverwechselbares Aussehen geben. An den Stränden dieses Küstenabschnitts finden Surfer und Taucher gute Bedingungen.

Scoglio di Peppino Strand ist ein Reisetipps für die Costa Rei auf Sardinien

Das kristallklare Wasser an der Costa Rei (im Bild: Der Strand von Scoglio di Peppino) ist der Traum jeder Wasserratte.

Abseits der Strände bietet sich ein Ausflug nach Villasimius an. Das ehemalige Fischerdorf hat sich seinen Charme erhalten und bietet euch viele kleine Boutiquen zum Bummeln und ein buntes Nachtleben mit vielen Restaurants, Bars und Clubs. So könnt ihr abends auch mal gepflegt ausgehen und die Nacht zum Tag machen.

Der Osten – Urlauben mit Promifaktor

In Sardiniens Osten findet ihr die Urlaubshochburgen der Insel. Das liegt an den traumhaft schönen Buchten und karibischem Flair, die Stars und Sternchen mit ihren Mega-Jachten aus aller Welt anziehen. Was ihr in dieser Urlaubsregion auf Sardinien nicht verpassen dürft, verraten wir jetzt:

Ogliastra – die ruhige Seite Sardiniens

Da die Ostküste dem Meer abgewandt ist, sind die Wellen hier nicht so hoch. Lange Strände sind hier eher selten, dafür findet ihr unzählige romantische Buchten, an denen ihr oftmals ungestört relaxen könnt.

Ein besonders schöner Ort ist Arbatax, bekannt für seine Porphyrfelsen. Bei Sonnenuntergang leuchten sie im intensiven Rot und tauchen so die ganze Bucht in ein traumhaftes Licht.

Die roten Felsen von Arbatax sind ein toller Reisetipp für Sardinien

Die roten Felsen von Arbatax sind vor allem bei Sonnenuntergang ein spektakulärer Anblick.

Einen Ausflug lohnt außerdem die kleine Stadt Tortolì mit ihrer barocken Kirche. Nicht verpassen solltet ihr eine Fahrt mit dem Trenino Verde. Dieser Touristenzug fährt von Juni bis September durchs idyllische Hinterland von Arbatax nach Mandas.

Costa Smeralda – die Küste des Jetsets

Diese Region steht wohl wie kaum eine andere für die Schönheit Sardiniens. Zwischen Olbia und Santa Teresa di Gallura reiht sich ein Traumstrand an den anderen. Das Wasser des Meers leuchtet smaragdgrün und das Hinterland bietet viel unberührte Natur. In der Hochsaison trifft sich hier der Jetset. Das merkt ihr vor allem an den prachtvollen Jachten, die dann im Hafen von Porto Cervo vor Anker liegen. Es tobt dann das pralle Leben.

Die Costa Smeralda zählt zu unseren persönlichen Reisetipps für Sardinien

Nicht nur auf dem Wasser – auch auf dem Land findet ihr an der Costa Smeralda echte Schmuckstücke wie hier das Capo d’Orso.

Lasst euch außerdem von den einmaligen Dünenlandschaften verzaubern. Und wenn ihr einen Ausflug plant, solltet ihr unbedingt die Inselgruppe La Maddalena besuchen. Die zählt zu den schönsten Landschaften des Mittelmeers und ist heute ein Nationalpark.

► Das Hotel Colonna Park ist ideal für einen entspannten Urlaub an der Costa Smeralda.

Sardiniens Sehenswürdigkeiten: Highlights, die ihr gesehen haben müsst

Die Küstenregionen haben wir euch ja nun ein bisschen vorgestellt. Doch auch abseits dieser gibt es auf der Insel sehr viele Sehenswürdigkeiten und Ausflugziele zu entdecken. Macht euch bereit für wunderbare Gebirgslandschaften mit verschlafenen Bergdörfer und viel grüner Macchia.

Naturhighlights

Im Südwesten etwas oberhalb von Sant’Antioco liegt noch eine kleine Insel, die Isola di San Pietro. Der idyllische Inselort Carloforte gehört zur Gemeinschaft „die schönsten Orte Italiens“ und punktet mit romantischen Cafés am Hafen und einsamen Stränden. An ihrer Südspitze befinden sich die Säulen von Carloforte: felsige Türme, die aus dem Meer emporragen.

Ein schmucker Ort ist auch Castelsardo. Hier begegnet ihr einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, herausragend ist aber der Elefantenfels – eine der meistfotografierten Sehenswürdigkeiten Sardiniens.

Das kulturelle Erbe Sardiniens

Die Insel ist überzogen mit historischen Bauten, die sehr sehenswert sind. Darunter befinden sich natürlich viele Kirchen. Zum Beispiel der „Schwarze Dom“ in Ardara oder die Santissima Trinità di Saccargia.

Aber auch antikes und prähistorisches hat die Insel zu bieten. In der Nuraghe Su Nuraxi seht ihr die Überreste einer Siedlung aus der Zeit von 1600 – 400 v. Chr.

Nuraghe Su Nuraxi, Sardinien

Die Ausgrabungsstätte Nuraghe Su Nuraxi.

Von diesen Nuraghen gibt es einige, die über die Insel verstreut liegen.

Vermutlich noch weiter zurück in der Zeit datieren die sogenannten „Feenhäuser“ (Domus de Janas). Wahrscheinlich wurden diese als Gräber genutzt. Wenn ihr also mal ein mystisches Foto für euren Instagram-Account haben wollt, ist das der richtige Ort für euch.

Wir haben für euch ein separaten Beitrag mit den Sehenswürdigkeiten erstellt!

Aktivitäten auf Sardinien

Sardinien lockt mit seinem kristallklaren Wasser primär Badeurlauber an. Doch darüber hinaus könnt ihr dort noch viel mehr erleben. Vor allem die raue Landschaft macht die italienische Insel zu einem Ganzjahresziel.

Wandern und Klettern inmitten Sardiniens einzigartiger Berglandschaften

Das „Dach Sardiniens“ erhebt sich bis zu einer Höhe von 1.829 Metern. Majestätisch thronen die Gipfel der Berge des Gennargentu-Gebirges über die Insel. Diese sind oft mit Schnee bedeckt. Diese unberührte Landschaft ist ein Paradies für Wanderer.

Sardinien hat aber nicht nur ein Gebirge. Auch im Supramonte findet ihr zahlreiche Wanderwege. Sie führen euch hinauf in eine wildromantische Bergwelt. In der Gegend findet ihr übrigens die tiefste Schlucht Europas, die ebenfalls über einen Wanderweg zu erreichen ist: die Gorroppu-Schlucht.

Unser besonderer Sardinien-Reisetipp für Wanderfreunde: die Gorroppu-Schlucht beim Supramonte

Einmal in der tiefsten Schlucht Europas stehen? Dann ab nach Sardinien!

Lust auf eine Wanderung auf Sardinien? Hier entlang für die besten Routen-Tipps!

Tauchen und Schnorcheln zwischen Riffen und Wracks

Sardinien ist nicht nur an Land ein echtes Juwel, auch die Unterwasserwelt rund herum hat so einiges zu bieten. Bei euren Entdeckungstouren stoßt ihr auf ein intaktes Ökosystem mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Fischen, darunter auch Delfine. Darüber hinaus liegen viele Wracks im Wasser.

Ein Tauchgang vor La Maddalena bietet so einige Überraschungen unter Wasser - wie beispielsweise diese Marienstatue

Vor La Maddalena erwartet euch unter Wasser die ein oder andere Überraschung.

Entsprechend bietet euch Sardinien viele tolle Schnorchel- und Tauchspots. Die besten listen wir euch hier auf:

  • Capo Caccia: Ein Labyrinth aus Grotten und Tunnels
  • Costa Smeralda: Die Inseln des Maddalena-Archipels bieten viele Riffs, die ihr auch beim Schnorcheln seht.
  • Villasimius: Fast hundert Wracks liegen hier auf dem Meeresgrund und im Wasser tummeln sich tropische Fische, die auch beim Schnorcheln um euch herumschwirren.
  • Capo Carbonara: Taucher und Schnorchler treffen in diesem Meeresreservat auf Porzellanschnecken, Schildkröten und Delfine.
  • Capo Spartivento: In der Baia Chia entdeckt ihr antike Schiffe und Amphoren. An der Cala Cipolla warten sieben Riffe in 25 Metern Tiefe darauf, von euch erkundet zu werden.

Weitere Traumbuchten zum Schnorcheln findet ihr außer im Maddalena-Archipel am Capo Testa und Caprera. Auch im Naturreservat von Tavolara bei der Insel Porto San Paolo seht ihr viele bunte Fische im Wasser.

Ein besonderer Tipp von uns ist die Cala Brandichi – sie wird auch als das „Tahiti von Sardinien“ bezeichnet. Hier könnt ihr im seichten Wasser zusammen mit euren Kindern schnorcheln. In der Bucht von Orosei gibt es viele kleinere Buchten, die sich ideal zum Schnorcheln eignen.

Kiten auf Sardinien: Hier weht immer irgendwo eine Brise

Besonders im Frühjahr und Herbst findet ihr auf Sardinien ideale Bedingungen, um übers Wasser zu gleiten. Mal weht der frische Mistarl aus Frankreich herüber, mal der heiße Scirocco aus der Sahara. Bevor ihr euch aufs Wasser begebt, solltet ihr also die Windlage checken.

Kiter am Strand von Sardinien

Sardiniens Küsten bieten beste Bedingungen für Kiter.

Hier die besten Spots zum Kiten auf Sardinien:

  • In Valledoria an der Nordküste habt ihr eine flache Lagune, von der ihr aber auch aufs offene Meer kommt. Ideal übrigens für Anfänger!
  • Südlich von Olbia in San Teodoro erwartet euch eine langgezogene Bucht mit Traumstrand. In der Hochsaison müsst ihr aber auf die vielen Badegäste Acht geben.
  • Im Süden der Insel bei Chia liegt ein weiterer Spot, der aber auch bei Badegästen sehr beliebt ist.
  • Porto Botte liegt an einer Lagune und gilt als einer besten Spots auf der Insel zum Kiten.
  • Nur wenige Kilometer nördlich von Porto Botte befindet sich der Spot Punta Trettu, wo ihr euch das Revier nicht mit Badegästen teilen müsst.

Golfen auf Sardinien: Abschlag mit Aussicht

Die Golfplätze Sardiniens zählen zu den schönsten rund ums Mittelmeer. Mal spielt ihr mit Blick auf die Berge, mal aufs blaue Meer. Oder aber mit Blick auf beides. Berühmt sind die Plätze in Is Molas und in Il Pevero an der Costa Smeralda. Insgesamt stehen euch neun Golfclubs zur Verfügung.

Golfen auf Sardinien

Golfen mit Ausblick.

Sardinien-Reisetipps für den Magen: Köstlich schlemmen ohne Ende

Die sardische Küche gilt als sehr reichhaltig und wird von deftigen Fleischgerichten und Speisen mit fangfrischen Fischen geprägt. In den gemütlichen Restaurants begleitet das knusprig und hauchdünn gebackene Pane Carasau, ein halbmondförmiges Brot, das Essen. Während an den Küsten frittierte Muscheln und gegrillte Barben auf den Teller kommen, bevorzugt man im Inneren des Landes Schafsfleisch und -käse sowie Geflügel und Schwein.

Köstliches Dessert aus Sardinien: Sebadas

Zum Reinbeißen! Besonders als Dessert sind die köstlichen Sebadas verführerisch.

Zu den typischen Spezialitäten der Insel zählt unter anderem Sebadas. Das Gericht wird entweder als Dolci oder als zweiter Gang serviert. Es handelt sich um frittierte Teigspeisen, die mit Honig übergossen und mit Schafskäse gefüllt werden. Bei Kindern beliebt sind die kleinen, in Form von Muscheln geformten Malloreddus, eine einfache Nudelspeise aus Hartweizengrieß, die mit einer fruchtig-pikanten Soße auf den Teller kommt.

Bei einem Urlaub am Meer solltet ihr euch die frischen Köstlichkeiten aus dem Wasser munden lassen. Besonders lecker sind  die Sepien, kleine Tintenfische, die am Spieß gegrillt und mit Zitrone und frischen Kräutern verfeinert werden. Weitere schmackhafte Kreationen mit Schätzen aus dem Meer erhaltet ihr in Form von Wolfsbarsch, Thunfisch und dem Risotto alla Pescatora.

Wie alle Italiener lieben auch die Sarden die verführerischen Köstlichkeiten der Konditoren. Probiert haben müsst ihr die Dolci Sardo, die mit ihren bunten Verzierungen auch für die Augen ein Genuss  sind. Und wenn gerade mal keine Gelateria in der Nähe ist, findet ihr bestimmt leckere Pasticci. Die Mini-Törtchen gibt es in einer Vielzahl an Variationen, sodass ihr an jedem Urlaubstag ein neues ausprobieren könnt. Kalorien könnt ihr dann wieder zu Hause zählen.

Pardulas, eine Süßspeise aus Sardinien

Läuft euch auch schon das Wasser im Mund zusammen?

Sardinien-Reisetipp für Genießer: Großer Beliebtheit erfreuen sich die Rotweine wie der Oliena, der Monica di Cagliari sowie der Cantina Dorgali. Falls ihr eure Gläser lieber mit Weißweinen füllt, probiert den Vermentino oder Aragosta.

Mit Kindern auf die Insel: Altersgerechte Reisetipps für Sardinien

Natürlich haben wir auch für Familienurlauber großartige Sardinien-Reisetipps. Allein die Kulisse der Insel – bestehend aus blauem Meer, schroffen Felsen und versteckten Buchten – bringen Kinderaugen zum Leuchten. So verspricht schon ein Picknick am Strand mit Blick auf die blauen Wellen unvergessliche Familienmomente. Der Nachwuchs freut sich sicherlich auch auf die Köstlichkeiten der sardischen Küche, die zum großen Teil aus Nudelgerichten und süßen Leckereien besteht.

Geeignete Strände, an denen die kleinen Badegäste Burgen bauen und euch im Sand vergraben können, findet ihr an der Süd- und der Ostküste. Auch die Bedingungen zum Schwimmen sind hier kinderfreundlicher, da die Winde sanfter wehen. Vor allem die Gebiete Orosei, Siniscola und Budoni eignen sich für lange Tage am Meer, denn hier könnt ihr es euch unter Schatten spendenden Pinien gemütlich machen.

Strand von Orosei, Sardinien

Am Strand von Orosei findet ihr viele Bäume, unter denen ihr euch vor der Sonne verstecken könnt.

Doch auch das Landesinnere punktet mit einem spaßigen Unterhaltungsprogramm. Große und kleine Tierfreunde planen einen Ausflug zum Parco Donnortei. Im familiengeführten Zoo lernt ihr die hiesigen Arten näher kennen und dürft sie zum Teil sogar streicheln. Die Gehege sind sehr natürlich gehalten, ihr müsst also die Augen offen halten, um Mufflons, Hirsche, Wiesel und Füchse zu erspähen. Falls ihr zwischendurch Hunger bekommt, verwöhnt euch der Gasthof mit leckeren sardischen Speisen.

Wenn ihr es gerne ungezwungen mögt im Urlaub, empfehlen wir euch das Camping Village Baia Blu La Tortuga. Etwas mehr Komfort bietet das Blu Hotel Laconia Village. In beiden Anlagen wird gerade für Kinder sehr viel geboten.

Besonderer Reisetipp für Sardinien: Hier dürft ihr sogar zelten!

Sardinien ist wirklich ein vielfältige Insel, die euch unzählige Möglichkeiten bietet einen Urlaub ganz nach euren Vorlieben zu verbringen. Wenn ihr also wunderbare Strände zum Träumen sucht, oder sportlich aktiv sein wollt, solltet ihr diese Insel unbedingt besuchen. Ihr werdet nicht enttäuscht werden. Nos bidimus da’inoghe a pag’ora! Bis bald auf Sardinien.

Sardinien hat euch inspiriert? Dann holt euch hier tolle Tipps, was euch in Italien noch so erwartet!
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