Top 13 Paris Sehenswürdigkeiten für einen romantischen Städtetrip

Ihr wollt euch mal wieder eine faszinierende Stadt anschauen? Dann sollte Paris ganz oben auf eurer Liste stehen. Die französische Hauptstadt begeistert mit prachtvollen Bauwerken, weltberühmten Museen, lauschigen Parks und ganz viel Flair. Wir stellen euch die schönsten Paris Sehenswürdigkeiten und auch ein paar Geheimtipps vor.

Paris Sehenswürdigkeiten

Ihr habt bestimmt schon Bilder vom Eiffelturm und der Kathedrale Notre-Dame gesehen. Doch die Stadt an der Seine hat noch viel mehr zu bieten. Über 19 Millionen Besucher im Jahr müssen schließlich einen Grund haben, warum sie ausgerechnet in diese Stadt reisen. Wir nennen euch heute gleich 14 gute Gründe, warum die Stadt der Liebe etwas Besonderes ist.

Inhaltsverzeichnis

  1. Eiffelturm – die eiserne Lady
  2. Musée d’Orsay – die Sammlung der Impressionisten
  3. Rives de Seine – Flanieren vor einzigartiger Kulisse
  4. Louvre – zu Besuch bei Mona Lisa
  5. Notre-Dame – das Wahrzeichen der Stadt
  6. Bootsfahrt auf der Seine – Sightseeing oder romantisches Dinner
  7. Jardin du Luxembourg – wo schon die Könige lustwandelten
  8. Sacré Cœur – das strahlend weiße Wahrzeichen
  9. Canal St. Martin – die romantische Seite von Paris
  10. Père Lachaise – der morbide Charme des Friedhofs
  11. Guingettes – der Geheimtipp für sonnige Sommertage
  12. Ein Abend im Cabaret – Pariser Institutionen
  13. Schlösser der Umgebung – Prunkbauten aus royalen Zeiten

Häufig gestellte Fragen zu Paris Sehenswürdigkeiten

Das Wichtigste im Überblick

  • Über 2200 gelistete Monumente und Sehenswürdigkeiten sorgen dafür, dass es immer noch etwas Neues in Paris zu entdecken gibt.
  • Mondäne Prachtstraßen wie die Champs-Elysées konkurrieren mit schmalen Gassen, die einen dörflichen Charakter versprühen. Paris hat viele unterschiedliche Gesichter.
  • Romantischer Charme und künstlerische Avantgarde: Gegensätze bilden in der Stadt keinen Widerspruch, sondern verschmelzen zu einem einzigartigen Mix.

Stadt der Liebe: Die schönsten Paris Sehenswürdigkeiten

Die französische Hauptstadt zählt zweifelsohne zu den schönsten Städten der Welt und die Zahl der Paris Sehenswürdigkeiten ist schier unendlich. Wer sich die Zeit nimmt, die Stadt zu Fuß zu erkunden, wird an jeder Straßenecke Einzigartiges entdecken.

Paris Passlib‘ – euer Pass zu den Sehenswürdigkeiten von Paris

Bevor wir zu den einzelnen Paris Sehenswürdigkeiten kommen, möchten wir euch den Paris Passlib‘ vorstellen. Mit ihm könnt ihr einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Paris besichtigen. Es gibt ihn in vier Ausführungen, zwischen denen ihr je nach Zeit und Interesse wählen könnt. Die Tickets für einige Sehenswürdigkeiten sind inkludiert, bei anderen erhaltet ihr einen Rabatt. Ein weiterer Vorteil ist, dass ihr diesen Pass in digitaler Form auf eurem Smartphone nutzen könnt und so eine Art Reiseführer bei euch habt.

Sightseeing in Paris

 

Paris Passlib‘ Mini 3 Aktivitäten aus 24  ca. 35,00 Euro
Paris Passlib‘ City:  5 Aktivitäten aus 47  ca. 69,00 Euro
Paris Passlib‘ Explore: 6 Aktivitäten aus 55 ca. 119,00 Euro
Paris Passlib‘ Prestige6 Aktivitäten aus 80ca. 189,00 Euro

 1. Eiffelturm – Die eiserne Lady

Ursprünglich wurde der Eiffelturm zur Weltausstellung 1889 als Antennenmast für die damals revolutionäre Radiotechnik erbaut und sollte danach wieder abgerissen werden. Das wussten die Bürger der Stadt aber zu verhindern und so könnt ihr noch heute dieses Wunderwerk und vor allem die Aussicht von seinen Balkonen bestaunen. Sieben Millionen Besucher jährlich wären sehr enttäuscht, wenn es dieses Wahrzeichen nicht mehr gäbe.

Eiffelturm Paris

Ihr könnt den Ausblick von drei Etagen genießen. Auf der ersten, die mit einem Glasboden ausgestattet ist, erkundet ihr bei eurem Rundgang ein interaktives Museum. Von der zweiten Etage habt ihr dann schon einen ziemlich atemberaubenden Blick auf die Stadt und könnt leckere Macarons und Souvenirs kaufen. Die Plattform im dritten Stock in 276 Metern Höhe empfiehlt sich für alle, die nicht unter Höhenangst leiden. Von dort habt ihr nicht nur einen einzigartigen Blick über die Stadt, sondern auch über die Region um Paris.

 Öffnungszeiten      Ticket  Eintrittspreise
Eiffelturm täglich von 09.00 bis 23.45 Uhr  2. Etage Aufzug  Erwachsene ca. 17,10 Euro
Jugendliche (12-24) ca. 8,60 Euro
Kinder (4-11) ca. 4,30 Euro
Spitze Aufzug   Erwachsene ca. 26,80 Euro
Jugendliche (12-24) ca. 13,40 Euro
Kinder (4-11) ca. 6,70 Euro
2. Etage TreppeErwachsene ca. 10,70 Euro
Jugendliche (12-24) ca. 5,40 Euro
Kinder (4-11) ca. 2,70 Euro
Spitze (Treppe und Aufzug)   Erwachsene ca. 20,40 Euro
Jugendliche (12-24) ca. 10,20 Euro
Kinder (4-11) ca. 5,10 Euro
Unsere Tipps für den Besuch des Eiffelturms:



  • Nehmt nur das Nötigste mit, eure Taschen werden am Eingang bei einem Sicherheitscheck durchsucht. Tickets unbedingt vorab buchen, das spart lange Wartezeiten.

  • Besucht den Eiffelturm früh morgens oder ab dem späten Nachmittag – schönster Zeitpunkt ist der Sonnenuntergang.

  • Das Restaurant Jules Verne im zweiten Stock ist der perfekte Ort für ein romantisches Dinner zu zweit.

  • Am 14. Juli schließt der Turm um 14 Uhr, da am Abend hier das spektakuläre Feuerwerk zum Nationalfeiertag gezündet wird.

2. Musée d’Orsay – Die Sammlung der Impressionisten

Ein gemütlicher Spaziergang entlang der Seine bringt euch zum nächsten Highlight. Das Musée d’Orsay befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich als Bahnhof für die Weltausstellung im Jahr 1900 gebaut wurde. Von außen ähnelt es eher einem Palast als einem zweckmäßigen Gebäude. Selbst wenn ihr euch sonst weniger für Kunst interessiert, lohnt sich ein Besuch, da das Haus auch im Innenbereich ein prachtvolles architektonisches Werk bildet.

Luftaufnahme des Musée d’Orsay

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Kunstepoche zwischen 1848 und 1914. Aber nicht nur die Werke von Van Gogh, Monet, Manet und anderen bedeutenden Malern bekommt ihr hier zu sehen. Auch die Werke namhafter Bildhauer aus dieser Epoche, wie zum Beispiel Rodin, könnt ihr bestaunen und ein ganzes Kapitel ist den Anfängen der Fotografie gewidmet. Die permanente Ausstellung ist dabei nicht nach Künstlern sortiert, sondern bietet eine spannende Mischung aus den diversen Stilrichtungen.

 Öffnungszeiten Eintrittspreise
Musée d’Orsay  Dienstag und Mittwoch von 09.30 bis 18.00 Uhr Erwachsene ca. 16,00 Euro
Freitag bis Sonntag von 09.30 bis 18.00 UhrErmäßigt ca. 13,00 Euro
Donnerstag von 09.30 bis 21.45 Uhr  
Nocturne (Do ab 18.00 Uhr) Erwachsene ca.12,00 Euro
Montag geschlossen
Kostenlos jeweils am ersten Sonntag des Monats, alle unter 18 Jahre, alle EU-Bürger zwischen 18 und 25 Jahren

3. Rives de Seine – Flanieren vor einzigartiger Kulisse

Nach dem Besuch im Museum habt ihr dann vielleicht Lust auf ein bisschen frische Luft. Einen der schönsten Spazierwege von Paris erreicht ihr direkt am Quai d’Orsay. Bei einem Bummel entlang des Seineufers seht ihr all die Pracht, die die Stadt zu bieten hat. Einige der bedeutendsten Paris Sehenswürdigkeiten befinden sich direkt am Fluss. Also macht es wie die Pariser und genießt den Spaziergang über die gepflasterten Ufer. An einem heißen Tag könnt ihr bis zur Île Saint-Louis laufen und euch dort bei Berthillon ein köstliches Eis holen.

Stadtstrand am Seine-Ufer in Paris

Tagsüber lohnt es sich aber auch an der höher gelegenen Straße auf dem Trottoir zu schlendern und die vielen Stände der „Bouquinistes“ zu durchstöbern. Die haben in ihren Holzverschlägen so manche Bücherrarität anzubieten. Das Seineufer ist am Abend übrigens nicht nur bei den Einheimischen beliebt. Schnappt euch ein leckeres belegtes Baguette und eine Flasche Wein und genießt laue Sommerabende bei einem romantischen Picknick am Wasser. Um euch herum sitzen dann Gruppen aus Touristen und Einheimischen und irgendjemand hat immer eine Gitarre dabei und sorgt für die passende Hintergrundmusik.

4. Louvre – zu Besuch bei Mona Lisa

Der Besuch des Louvre gehört zum Pflichtprogramm bei einem Paris-Besuch. Im ehemaligen Königspalast findet ihr eine der größten Kunstsammlungen der Welt. Der Beginn der Sammlung geht auf das 14. Jahrhundert zurück als der Herzog Jean de Berry anfing Gemälde, Tapisserien und Bücher zu sammeln. Heute besitzt das Museum etwa 35.000 Werke. Eine große Zahl stammt aus der ägyptischen und griechisch-römischen Antike, aus Europa vom Mittelalter bis Mitte des 19. Jahrhunderts und ein weiterer Schwerpunkt ist die islamische Kunst.

Ansicht des ‚Palais Du Louvre‘ von oben.

Die bekanntesten Werke sind natürlich die Mona Lisa von Da Vinci und die noch viel ältere Venus von Milo. Wenn ihr euch das ganze Museum anschauen wollt, benötigt ihr mehr als einen Tag dafür. Daher empfiehlt es sich, den Louvre öfter zu besuchen und sich jeweils einen bestimmten Teil für den Besuch auszuwählen. Auch die Architektur des Palastes bietet viel Interessantes. Das Schloss entstand aus einer Festung aus dem 12. Jahrhundert und wurde in den unterschiedlichsten Baustilen erweitert. Besonders markant ist die Pyramide des Haupteingangs, deren moderne Konstruktion anfangs für viele Diskussionen sorgte. Die neuste Erweiterung ist eine Glaskuppel, die einen der Innenhöfe überspannt und dadurch 2.800 Quadratmeter Platz geschaffen hat für die Islamische Kunst.

 Öffnungszeiten   Eintrittspreise
Louvre  Mittwoch bis Montag von 09.00 bis 18.00 Uhr Erwachsene ca. 17,00 Euro
Nocturnes Mittwoch und Freitag bis 21.45 UhrJunge Erwachsene EU-Bürger bis 25 Jahre frei
Kinder bis 18 Jahre frei
Info: Wir empfehlen euch, eure Tickets vorab online für einen bestimmten Zeitpunkt zu kaufen. Das spart Warteschlangen an der Kasse. Außerdem legen wir euch die Nocturnes ans Herz, da das Museum abends sehr viel weniger Besucher hat.

5. Notre-Dame – das Wahrzeichen der Stadt

Die mächtige Kathedrale auf der Seine-Insel dominiert die Skyline der Innenstadt und ist auch für Nichtgläubige das Herz der Stadt. Obwohl die Kathedrale 2019 bei einem Brand stark beschädigt wurde, solltet ihr dieser Kirche einen Besuch abstatten. Rechtzeitig zu den Olympischen Spielen 2024 soll sie dann auch wieder im alten Glanz erstrahlen. Vor dem Brand besuchten jährlich etwa 12 Millionen Menschen das Gotteshaus, was die Bedeutung dieser Sehenswürdigkeit unterstreicht.

Notre-Dame ist die meist besuchte Sehenswürdigkeit von ganz Frankreich.

Der Grundstein für die mächtige Kathedrale wurde vor etwa 850 Jahren gelegt und seit etwa 600 Jahren überragt sie die Häuser der Stadt. Schon einmal wurde Notre Dame stark beschädigt. Während der Französischen Revolution wurde nicht nur das royale, sondern auch das kirchliche Erbe als Zeichen der Unterdrückung angesehen und geplündert. Wie wichtig die Kirche für Frankreich ist, beweist die Tatsache, dass es auf dem Vorplatz einen Punkt null gibt, von dem aus alle Entfernungen innerhalb Frankreichs gemessen werden. Hier schlägt also nicht nur das Herz der Stadt, sondern das Herz der ganzen Nation.

Hoteltipp: Zentral zwischen Gare du Nord und Gare de L’Est liegt das Parisiana Inter Hotel. An beiden Bahnhöfen fahren mehrere Metrolinien ab, sodass ihr schnell überall in der Stadt seid. 

6. Bootsfahrt auf der Seine– Sightseeing oder romantisches Dinner

Wenn eure Füße nach den langen Besichtigungen weh tun, und ihr eine Pause braucht, empfehlen wir euch eine Bootsfahrt auf der Seine. Es gibt mehrere Anbieter dieser Touren. Die Route ist bei allen mehr oder weniger die gleiche und führt euch auf der Strecke zwischen dem Jardin des Plantes im Osten bis zur kleinen Version der New Yorker Freiheitsstatue im Westen unweit des Eiffelturms. Während eurer Kreuzfahrt passiert ihr einige der wichtigsten Paris Sehenswürdigkeiten. Also vergesst eure Kamera nicht.

Seine Fluss und Bateaux-Mouche

Bei den Vedettes de Pont Neuf steigt ihr ganz in der Nähe von Notre Dame an Bord und schippert dann eine Stunde über den Fluss. Zur Auswahl stehen euch reine Sightseeing Cruises, aber auch spezielle Lunch- und Dinner-Fahrten. Die Boote von Bateaux-Mouches starten an der Pont de l’Alma im schicken 8. Arrondissement und bieten euch eine ca. 70-minütige Tour mit offenem Deck. Bei den Bateaux Parisiens, die direkt am Fuß des Eiffelturms beginnen, werden euch zwar auch Sightseeing Cruises angeboten, wir empfehlen euch aber die Dinner-Cruise an Bord der Schiffe. Da die Boote komplette Glasdächer haben, habt ihr auch von jedem Platz einen tollen Blick auf die Sehenswürdigkeiten von Paris.

Vedettes de Pont NeufAbfahrt täglich von 10.30 Uhr bis 22.30 Uhr jede halbe StundePreis nur BootsfahrtErwachsene ca. 13,00 Euro
Kinder 4-12 ca. 7,00 Euro
Bateaux-Mouches Abfahrt täglich ca. stündlich von ca. 10.30 bis 21.00 UhrPreis nur BootsfahrtErwachsene ca. 15,00 Euro
Kinder 4-12 ca. 6,00 Euro
Bateaux Parisiens Dinner CruiseAbfahrt täglich 20.30 Uhrab ca. 109,00 Euro pro Person

7. Jardin du Luxembourg – wo schon die Könige lustwandelten

Direkt beim Palais de Luxembourg, in dem heute der Senat des Landes seinen Sitz hat, liegt einer der schönsten Parks der Stadt. Die aus Florenz stammende Königin Maria de Medici vermisste in Paris einen Garten, also ließ sie sich an dieser Stelle einen nach dem Vorbild der Boboli Gärten in Florenz anlegen. Das war 1612. Rund um das Palais befindet sich der französische Teil mit gepflegten Blumenbeeten, Brunnen und unzähligen Statuen.

Jardin du Luxembourg läd mit seinem tollen Garten zum verweilen ein.

Dieser Teil des Parks wird gesäumt von einem schattigen Garten mit diversen Pavillons, darunter auch einem Musikpavillon, in dem immer wieder kostenlose Konzerte stattfinden. Ansonsten findet ihr noch einen englischen Landschaftsgarten und eine Obstplantage, auf der alte, vom Aussterben bedrohte, Apfelsorten kultiviert werden. Dafür braucht es natürlich Bienen, also hat man kurzerhand eine Imkerei hinzugefügt. Wer Blumen liebt, wandelt noch durch die Gewächshäuser mit der Orchideensammlung oder lässt sich im Rosengarten vom Duft betören.

ÖffnungszeitenEintritt
Jardin de Luxembourgje nach Saison zwischen 7.30 und 8.15 Uhr bis 16.30 und 21.30 Uhrfrei

8. Sacré Cœur – das strahlend weiße Wahrzeichen

Auf dem 130 Meter hohen Butte de Montmartre thront ein weiteres Wahrzeichen von Paris. Auch wenn die Basilika im byzantinischen Stil ausschaut, als würde sie schon ewig über die Stadt wachen, zählt sie zu den jüngeren Sehenswürdigkeiten der Stadt. Obwohl 1914 fertiggestellt, wurde sie erst 1919 offiziell eingeweiht. Sacré Cœur ist eine Wallfahrtskirche und wurde ursprünglich als „Buße“ und zum Schutz des Landes nach dem verlorenen Krieg von 1871 geplant.

Basilika des Heiligen Herzens von Paris

Dass die Farbe immer noch so leuchtend weiß ist, liegt an dem Stein, aus dem die Kirche erbaut wurde. In Ihrem Inneren bestaunt ihr das größte Mosaik Frankreichs und wunderschöne Glasfenster. Der Hauptgrund jedoch, weswegen die meisten Besucher den Hügel erklimmen, ist die sensationelle Aussicht über die Stadt. Weltlichere Vergnügungen findet ihr auf dem nahe gelegenen Place du Tertre und in den engen Gassen, die sich über den Hügel ziehen. Unweit der Basilika gibt es sogar einen von zwei Weinbergen in der Stadt.

ÖffnungszeitenEintritt
Sacré Cœurtäglich von 6.00 bis 22.30 Uhr frei
Hoteltipp: In einer ruhigen Seitenstraße des Montmartre-Viertels liegt das kleine und charmante Hotel 29 Lepic Montmartre

9. Canal St. Martin – die romantische Seite von Paris

Im Osten von Paris zwischen dem Port de l’Arsenal und dem Bassin de La Villette entdeckt ihr eine ganz andere Seite von Paris. Die hausmannschen Prachtbauten an den Boulevards sind hier weit weg. Geplant wurde der Bau von Napoleon, um die wachsende Stadt mit Trinkwasser zu versorgen. Außerdem sollte das Wasser für die Brunnen genutzt werden und eine einfachere Versorgung mit Lebensmitteln sicherstellen.

Canal Saint-Martin und Port de l’Arsenal

Ihr könnt am Canal entlangschlendern oder aber ihr begebt euch an Bord eines der Schiffe von Canauxrama. Die starten am Port de l’Arsenal bei der Bastille oder am Bassin de la Villette bei der Metro Jaurès. Für die 4,5 Kilometer lange Strecke braucht das Boot ca. 2,5 Stunden, da die Tour durch 4 Schleusen und unter 2 Drehbrücken sowie durch einen langen Tunnel führt.

AbfahrtszeitenPreise
CanauxramaAbfahrtszeiten täglich 1x vormittags und 1x nachmittags (Zeiten variieren nach Saison)Ticketpreis ca. 18,00 Euro
Hoteltipp: Direkt am Kanal befindet sich das Ibis Canal Saint Martin in einem typischen Pariser Wohngebiet. 

10. Père Lachaise – der morbide Charme des Friedhofs

Bei meinem Paris-Besuch einen Friedhof anschauen? Unbedingt. Erstens, weil dieser mit etwa 44 Hektar der größte von Paris ist und zweitens, weil er der erste Friedhof der Welt war, der als Parkfriedhof angelegt wurde. Bei einem Spaziergang über den Friedhof entdeckt ihr prachtvolle Grabmäler und Gruften, die euch zum Staunen bringen werden. Am Eingang des Parks werden euch Pläne angeboten. Einen davon sollte ihr unbedingt kaufen, denn nur so findet ihr zu den letzten Ruhestätten der bekannten Persönlichkeiten. Dazu zählen Frédéric Chopin, Honoré de Balzac, Molière, Yves Montand, Edtih Piaf, aber auch Jim Morrison und Oscar Wilde.

Der Friedhof Père Lachaise ist der berühmteste Friedhof der Welt.

Wenn ihr schon mal in dieser Ecke von Paris seid, lohnt noch ein Abstecher nach Belleville, wo ihr zwischen der Rue des Pyrenées und dem Parc de Belleville ein Viertel entdeckt, das die Pariser „Paris Village“, also das dörfliche Paris, nennen. Noch ein Stück weiter findet ihr einen der romantischsten Parks der Stadt. Der Parc des Buttes-Chaumont wurde in einem ehemaligen Steinbruch angelegt und ist besonders reizvoll, wenn im Frühjahr die Kamelien blühen.

Hoteltipp: Das Le Patio Bastille befindet sich zentral zwischen Place de la Nation und Bastille. Das Highlight dieses Hotels ist der wunderschön bepflanzte Innenhof, ein Luxus in Paris.

11. Guingettes – der Geheimtipp für sonnige Sommertage

Nachdem im 19. Jahrhundert die Eisenbahn immer mehr Dörfer rund um Paris mit der Stadt verband, entstand die Tradition, am Wochenende Ausflüge aufs Land zu machen. Dort etablierten sich nach und nach Restaurants mit großen Gärten, in denen man günstig Wein trinken und etwas essen konnte. Für Unterhaltung sorgten Musikkapellen, die zum Tanz aufspielten. Besonders viele dieser Lokale fanden und finden sich in den Vororten Nogent-sur Marne und Joinville-le-Pont. Die Maler Renoir und Van Gogh waren Stammgäste in diesen meist einfachen Kneipen.

Muscheln mit Pommes

An sonnigen Sommertagen trifft man sich auch heute noch in den Guingettes. Die Wirtsleute tragen oft die Tracht der Canotiers – Strohhut, Streifenshirt und dunkle Seemannshose und auch sonst werden hier gerne französische Klischees bedient. An Tischen mit rot-weiß karierten Decken speist man Moules Frites (Muscheln mit Pommes) und irgendwo spielt ein Akkordeonspieler die alten Chansons. Die hektische Großstadt ist hier Welten entfernt. Eine der bekanntesten ist Chez Gégène in Joinville-le-Pont. Eine der schönsten liegt aber im schicken Vorort Neuilly auf der Seine-Insel Île de la Jatte.

12. Ein Abend im Cabaret – Pariser Institutionen

Ihr wollt einen ganz besonderen Abend in Paris erleben? Dann reserviert euch einen Tisch in einem der vielen Cabarets der Stadt. Dabei habt ihr die Wahl zwischen Dinner und Show oder nur Show. Die besseren Plätze bekommt ihr natürlich, wenn ihr auch das Essen dazu bucht. Eines der ersten war das Moulin Rouge, das vor über 100 Jahren die Pariser mit dem frivolen Cancan-Tanz schockierte. Wenn diese Menschen sehen würden, wie die Kostüme heute ausschauen!

Caberet ist mit seinen aufwendigen Kostümen und den tollen Tanzeinlagen ein echtes Erlebnis.

In den meisten Cabarets wird euch eine extravagante Show geboten, die oftmals einen Bezug zu Paris hat. Tanz, viel Federn, Strass, Pailletten und wenig Stoff treffen auf Akrobatik und französische Chansons. Ein Abend im Cabaret ist ein echtes Erlebnis. Bekannt ist auch das Lido, dessen Show „Paris Merveilles“ vom Designer des Cirque du Soleil entworfen wurde. Das Crazy Horse wirbt damit, dass es die am wenigsten bekleideten Akteure hat. Besonders charmant und mit dem größten Bezug zu Paris ist die Show im Le Paradis Latin.

ShowzeitenTicketpreis
Moulin RougeShow täglich 21.00 Uhr und 23.00 Uhrnur Show ca. 97,00 Euro
LidoShow täglich 21.00 Uhr und 23.00 Uhrnur Show ca. 85,00 Euro
Crazy HorseSonntag bis Freitag 20.15 Uhr und 22.45 Uhrnur Show ca. 90,00 Euro
Samstag zusätzlich 19.00 Uhr
Paradis LatinMittwoch bis Montag Show 21.00 Uhr nur Show ca. 80,00 Euro
Hoteltipp: Das stylische Best Western de Neuville befindet sich in einer der schicksten Wohngegenden von Paris. Die Cahmps-Elysées und der Arc de Triomphe sind bequem zu Fuß zu erreichen. 

13. Schlösser der Umgebung – Prunkbauten aus royalen Zeiten

Paris war ja schon immer das Zentrum des Landes und die herrschenden Könige bauten sich natürlich die entsprechenden Schlösser, um dem Volk und vor allem auch Besuchern aus anderen Ländern zu zeigen, wie reich und mächtig Frankreich ist. Das prächtigste Schloss ist in Versailles, das ihr bequem mit der Bahn erreicht. Schaut euch dort nicht nur die Gebäude an, sondern nehmt euch auch Zeit für die prachtvollen Gärten.

Château Fontainebleau wurde fast acht Jahrhunderte lang von den französischen Herrschern bewohnt.

Ebenfalls mit der Bahn erreichbar ist Fontainebleau, wo ihr euch am besten ein Fahrrad mietet und dann noch den Wald von Fontainebleau und die ehemalige Künstlerkolonie Barbizon besucht. In Vaux-le-Vicomte wohnte der Mann, der die Gärten von Versailles gestaltete. Das Schloss in Chantilly dürfte euch vielleicht aus einem James Bond Film bekannt sein. Außerdem wurde hier angeblich die Schlagsahne – Crème de Chantilly – erfunden. Das Schloss in Rambouillet wird heute noch von der französischen Regierung als Gästehaus genutzt. Wenn ihr also schon in Paris seid, solltet ihr euch einen oder zwei Tage Zeit nehmen, um diese Pracht bei Tagesausflügen zu erkunden.

Häufig gestellte Fragen zu Paris Sehenswürdigkeiten

Kann man Paris zu Fuß erkunden?

Unbedingt! Wir sind sogar der Meinung, dass das die beste Art ist, die Stadt zu erkunden. Allerdings schafft ihr nicht alles an einem Tag. Alternativ empfiehlt sich das Fahrrad. In den letzten Jahren wurden viele neue Radwege in der Stadt geschaffen, sodass ihr sicher durch die Straßen kommt. Nach dem Share-Prinzip könnt ihr an jeder Metro-Station Fahrräder mieten und an einer anderen wieder abgeben.

Wie viele Tage sollte man in Paris verbringen?

Bei etwa 2.200 offiziell deklarierten Monumenten und Sehenswürdigkeiten plus über 200 Museen braucht es Zeit, um alles von Paris zu sehen. Paris ist aber so eine wunderschöne Stadt, dass man öfter kommen möchte. Das Wichtigste schafft ihr in drei Tagen. Wir empfehlen euch aber, mindestens fünf Tage zu bleiben. Wenn ihr mehrere Besuche plant, könnt ihr zu jeder Jahreszeit eine andere Seite von Paris kennenlernen.

Warum nennt man Paris auch die Stadt der Liebe?

Einen nachweislichen Grund gibt es nicht. Vermutlich ist der Hintergrund jedoch, dass es viele romantische Plätze in der Stadt gibt. Außerdem sorgten im 18. Jahrhundert Schriftsteller wie Victor Hugo und Baudelaire mit ihren Werken dafür, dass man in der ganzen Welt von der romantischen Stadt schwärmte. Mit der Mauer „Ich liebe Dich“, auf der genau dieser Satz in 250 Sprachen steht, hat die Stadt ein Monument geschaffen, das diesen Ruf weiter am Leben erhält.

Was macht man am besten abends in Paris?

Das hängt davon ab, was ein perfekter Abend für euch ist. Bei einem gemütlichen Bummel auf dem Montmartre oder im Quartier Latin könnt ihr euch ein nettes Bistro suchen oder im Straßencafé sitzen und das bunte Treiben beobachten. Einen Abend sollte ihr in einem der Cabarets verbringen. An einem lauen Sommerabend könnt ihr es den Parisern gleichtun und ein romantisches Picknick an den Ufern der Seine machen.

Fazit:

Paris ist eine der schönsten Städte der Welt. Davon sind die knapp 19 Millionen Besucher jährlich überzeugt. Die Mischung aus unbeschreiblichem Charme, der Fülle an Sehenswürdigkeiten und dem „Savoir Vivre“ der Franzosen machen Paris zu einer Stadt, die man mindestens einmal besucht haben sollte. Charles Aznavour und Edith Piaf haben ihrer Heimatstadt mehrere Hymnen gewidmet, die mit Wehmut von der Schönheit dieser Stadt singen. Worauf wartet ihr noch? Bienvenue à Paris!

Info: Wenn ihr jetzt sagt, Oh là là Paris, da muss ich hin, hätten wir ein paar Angebote für euch. 
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