Reisetipps für Kuba: Karibikinsel mit einem Hauch Nostalgie

Weiße Sandstrände, soweit das Auge reicht, in der Hängematte chillen und dabei die Musik des Buena Vista Social Club im Hintergrund hören … Dieses klischeehafte Bild beschreibt die Karibikinsel schon sehr gut. Dass Kuba aber sehr viel mehr zu bieten hat, wollen wir euch in diesem Beitrag zeigen.


Inhaltsverzeichnis:


Zur Einstimmung seht euch dieses ausführliche Video zu Kuba an:

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https://www.youtube.com/watch?v=IUDA78lpeOs

 

FAQs: Alle Fragen, alle Antworten zu Kuba

Zu einer gelungenen Reise gehört eine gute Reisevorbereitung. Die wichtigsten Fragen rund um euren Urlaub auf Kuba beantworten wir euch hier:



Flamingos am Rio Maximo auf Kuba

Auch diese bunten Gesellen erwarten euch auf Kuba.

Wie lange fliege ich nach Kuba?

Die genaue Flugzeit hängt von der Verbindung und der Airline ab, die ihr gebucht habt. Wenn ihr einen Nonstop-Flug bucht, landet ihr nach etwa 10 Stunden auf Kuba. Manche Fluggesellschaften drosseln auch die Geschwindigkeit, um teures Kerosin zu sparen.

Der Rückflug ist dafür um einiges kürzer, da ihr dann mit dem Jetstream im Rücken fliegt. Mit Rückenwind geht halt alles etwas besser.

Wann ist die beste Reisezeit für Kuba?

Wie ihr auf der Grafik seht, ist Kuba für Europäer ein ausgezeichnetes Reiseziel, um dem Winter zu entfliehen. Ab November beginnt auf der Karibikinsel die Trockenzeit und somit die Urlaubssaison. Die angenehmen Wetterbedingungen mit wenig Wind und Regen verlocken bis weit in den April hinein zu einem Trip nach Kuba. Die Temperaturen liegen in dieser Zeit bei etwa 25°C.

Aufgrund des heißen Sommers ist das Wasser fast so warm wie die Luft. Die Bedingungen sind somit perfekt, um an den Stränden des Landes zu entspannen und sich der ein oder anderen Wassersportart zu widmen.

Der Sommer auf Kuba ist tropisch, also schwül und heiß. Im September und Oktober fegen vereinzelt Hurrikane über die Insel.

Klima auf Kuba

Wie funktioniert die Einreise nach Kuba?

Die Einreise nach Kuba erfordert ein bisschen Organisation vor dem Abflug. Mit dem Flugticket in der Tasche müsst ihr vor Reiseantritt zur kubanischen Auslandsvertretung in Deutschland gehen. Dort legt ihr euren Reiseplan und eine in Kuba gültige Versicherungspolice vor.

Bei persönlichem Erscheinen erhält man eine Touristenkarte, die insgesamt 30 Tage Gültigkeit hat. Etwas teurer wird die Aufenthaltserlaubnis, wenn eine dritte Person oder ein Reiseanbieter die Organisation übernimmt.

An einem Flughafen in Kuba angekommen ist der Einreiseprozess vergleichsweise einfach. Ihr legt Pass und Touristenkarte vor und erhaltet einen Stempel. Die Beamten sprechen in der Regel Englisch, sodass die Kommunikation kein Problem darstellt. Es lohnt sich, wenn ihr vor eurer Reise ein wenig Spanisch lernt, denn das hilft euch im Inselalltag weiter.

► Lest jetzt alle weiteren Infos zu den Einreisebestimmungen für Kuba

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein
  • Touristenkarte muss bei Abflug vorgelegt werden
  • Police der Auslandskrankenversicherung auf Spanisch
  • Ausgefüllte Einreisekarte

Welche Impfungen braucht man für Kuba?

Spezielle Impfungen sind für Kuba nicht vorgeschrieben, allerdings solltet ihr immer darauf achten, dass die Standardimpfungen, die ihr auch in Deutschland haben solltet (Mumps, Tetanus, Pneumokokken, Diphterie, Keuchhusten und Masern) auf dem aktuellen Stand sind.

Wenn ihr auf Kuba Überlandfahrten plant, sind evtl. noch Typhus, Tollwut, Hepatitis B und Cholera empfehlenswert. Wenn ihr euch nicht sicher seid, könnt ihr ja nochmal bei einem speziellen Reisemediziner nachfragen.

Bei der Einreise über Brasilien oder ein Gelbfiebergebiet müsst ihr euch auch gegen diese Krankheit impfen lassen. Malaria müsst ihr auf Kuba nicht fürchten, aber es gibt noch andere fiese Krankheiten, die durch Stechmücken übertragen werden. Also packt genügend Mückenschutz ein.

Wie verständige ich mich auf Kuba?

Die Landessprache in Kuba ist Spanisch. Dass aber nicht jeder fließend Spanisch spricht, ist den Kubanern durchaus bewusst. In den Hotels und an den wichtigsten touristischen Einrichtungen kommt ihr mit Englisch gut zurecht. Zuweilen auch mit Deutsch, aber selten.

Auch hier gilt: Wenn ihr übers Land fahrt und das echte Kuba kennenlernen wollt, solltet ihr zumindest ein paar Brocken Spanisch beherrschen.

Wie bezahle ich auf Kuba?

Die nationale Währung Kubas ist der Peso, jedoch werdet ihr überwiegend mit den konvertiblen CUC-Scheinen und -Münzen bezahlen. Diese sind an den Kurs des US-Dollars gebunden und etwa 25-Mal so viel wert wie der einfache Peso.

Geld abheben könnt ihr an entsprechenden Bankautomaten landesweit. Alternativ ist es sinnvoll, für Trinkgelder und kleine Einkäufe etwas Bargeld mitzunehmen.

Brauche ich einen Adapter?

Meistens wird auf Kuba wie in ganz Amerika der Strom mit 110 Volt Spannung genutzt. Daher solltet ihr prüfen, ob eure Geräte damit klarkommen. Meistens benötigt ihr einen Reisestecker, mit dem ihr die passende Steckverbindung für die Steckdose vor Ort immer griffbereit habt.

Sollten eure Geräte aber nur mit 220 Volt funktionieren, müsst ihr zusätzlich einen Adapter einpacken.

Was macht Kuba so besonders?

Die Insel hat eine lange und bewegte Geschichte hinter sich. Viele verschiedene Einflüsse haben die Kultur geprägt. So mischen sich hier spanische, karibische und amerikanische Einflüsse zu einem bunten Mix.

Viele historische Gebäude stammen aus der spanischen Kolonialzeit und gerade in der Hauptstadt Havanna stehen diese im Kontrast zum modernen Land mit modernen Bauten.

Die Straßen von Havanna - auf jeden Fall ein wichtiger Reisetipp für Kuba

Fernweh vorprogrammiert: Havanna lockt mit seinem authentischen Charme.

Die Menschen in Kuba sind nicht sehr wohlhabend, sprühen aber vor Lebensfreude, von der ihr euch in eurem Urlaub anstecken lassen solltet. Gerade in der Musik ist dies zu spüren.

Die bei uns bekannten lateinamerikanischen Tänze Rumba, Mambo, Salsa und Cha Cha Cha, die ihr vielleicht aus der Tanzschule kennt, haben hier ihren Ursprung.

Casa Particulares: Daheim bei Kubanern

Wenn ihr so richtig tief ins kubanische Leben eintauchen wollt, bucht ihr als Unterkunft eine „Casa Particular“ . Seitdem sich das Land immer mehr für Feriengäste und die Privatwirtschaft öffnet, werden Lizenzen an Familien vergeben, eigene Pensionen zu betreiben.

Unser Reisetipp für Kuba: Übernachten in einer Casa Particular

Übernachten in einer Casa Particular – näher dran an den Kubanern geht wirklich nicht.

Ihr bucht in der Regel ein Zimmer, wobei der Preis unabhängig von der Anzahl der Personen ist. Meist sind vier Betten vorhanden. Ihr lebt gemeinsam mit einer Familie und lernt auf diese Weise mehr über den Alltag kennen.

Oftmals werdet ihr dann von den Familien auch zum Abendessen eingeladen und lernt so ganz nebenbei noch die typisch kubanische Küche kennen. Allerdings solltet ihr etwas Spanisch sprechen, wenn ihr euch für diese Unterkunftsart entscheidet.

Kuba-Karte

Die besten Ziele für einen Strandurlaub auf Kuba

Kilometerlange, weiße Strände, die von Palmen gesäumt werden – so stellt man sich die Karibik vor. Genau das findet ihr auf Kuba. Beste Bedingungen also für einen erholsamen Strandurlaub. Und wer im Urlaub gerne aktiv ist, freut sich über das große Angebot an unterschiedlichen Sportmöglichkeiten.

Gesäumt sind die Strände von modernen Hotels, die den Pauschalurlaubern neben vielfältiger Unterhaltung oft auch ein hervorragendes All-inclusive-Programm anbieten. Die besten Ziele für einen Strandurlaub à la „karibischer Traum“ stellen wir euch jetzt vor:



Varadero: Der beliebteste Badeort

Etwa eine Stunde von Havanna entfernt findet ihr den touristisch am besten erschlossenen Ort der Insel. Hier reihen sich die großen Resort-Hotels aneinander wie Perlen auf einer Kette. Wer hier seinen Urlaub verbringt, kommt hauptsächlich, um die weißen, bis zu 100 Meter breiten Traumstrände zu genießen und das breite Wassersportangebot zu nutzen.

Die Strände von Varadero sind ein absoluter Kuba-Reisetipp

Ob Familie, Pärchen oder Alleinreisender: Die Strände von Varadero gehören zu jedem Kuba-Urlaub dazu.

Varadero ist ein Paradies für Pauschalurlauber. Das Angebot an Restaurants und Bars ist riesig – alles abgestimmt auf die Bedürfnisse der Erholungssuchenden. In den All-inclusive-Hotels findet ihr auch ein buntes Unterhaltungsprogramm und gerade in den Wintermonaten finden viele Festivals und Events statt. Besonders erwähnenswert ist hier der kubanische Karneval.

Unser Hoteltipp: LABRANDA Varadero

Trinidad: Koloniales Erbe am Strand

Diese Stadt an der Südküste der Insel ist bekannt für ihr historisches Zentrum aus der Kolonialzeit. Rund um die Plaza Mayor entdeckt ihr in den kopfsteingepflasterten Straßen wunderschöne Paläste aus der Zeit, als das Zuckerrohr dieser Stadt zu enormem Reichtum verhalf. Interessante Fakten über diese Zeit findet ihr in zwei Museen.

Aber nicht nur das historische Erbe macht diesen Ort so besonders. Etwas außerhalb befindet sich mit dem Nationalpark Topes de Collantes ein Naturidyll, das seinesgleichen sucht. In der hügeligen Landschaft des Parks erwarten euch neben dichten Regenwäldern romantische Flusstäler, Seen und Höhlen.

Und wenn ihr euer Besichtigungsprogramm abgeschlossen habt, wird es Zeit sich am Playa Ancón, der zu den schönsten Stränden Kubas gehört, in die Fluten zu stürzen.

Playa Ancón in Trinidad auf Kuba - ein Traumstrand!

Einfach nur perfekt, oder?

Unser Hoteltipp: Memories Trinidad del Mar

Cayo Santa Maria: Ursprünglich und echt kubanisch

Diese kleinen Insel vor der Nordküste Kubas gilt noch als Geheimtipp. Ihr erreicht sie über einen Damm vom Festland, der euch an ausgedehnten, ursprünglichen Mangrovenwäldern vorbeiführt. Diese sind Teil eines Naturschutzgebietes, in dem eine Vielzahl an Vögeln beheimatet ist.

Auf der Insel selbst gibt es außer Natur und echten Traumstränden nicht viel zu entdecken. Immerhin finden aktive Urlauber ein breites Wassersportangebot vor. Cayo Santa Maria ist der perfekte Ort für einen ruhigen Karibikurlaub.

Der Strand von Cayo Santa Maria

Schneeweiß und schier unendlich lang: der Strand von Cayo Santa Maria. / © Nino Steiner

Unser Hoteltipp: Royalton Cayo Santa Maria

Guardalavaca: Hotspot für Taucher

Eigentlich hieß dieser Fischerort mal „Guardalabarqua“, was so viel wie „Bewache das Boot“ heißt. In den vielen kleinen Buchten, die den Ort umgeben, konnten sich die Fischerboote vor Piraten in Sicherheit bringen.

Seit den 1990er-Jahren hat man diesen Ort im Osten Kubas nach und nach für den Tourismus erschlossen und so findet ihr hier alles, was es für einen perfekten Urlaub braucht. Allerdings hat man hier darauf geachtet, dass ich der Tourismus in das traditionelle Leben einfügt.

Strand von Guardalavaca auf Kuba - eines der besten Reiseziele auf der Insel

Bei dem Anblick ist man doch eigentlich schon entspannt.

Im Meer vor Guardalavaca liegt übrigens ein intaktes Korallenriff. Daher ist dieser Ort vor allem bei Tauchern und Schnorchlern sehr beliebt.

Unser Hoteltipp: Brisas Guardalavaca & Villas

Cayo Largo del Sur: Das Badeparadies

Im Meer vor der berühmten Schweinebucht liegt das Canarreos-Archipel. Die größte Insel, Isla de Juventud, war lange Zeit eine Gefängnisinsel und sollte dann so was wie das Bildungszentrum Kubas werden. Daneben liegt Cayo Largo del Sur, eine eigentlich unbewohnte Insel, auf der es aber inzwischen ein paar Hotels gibt.

Cayo Largo del Sur auf Kuba

Ein Steg ins Glück.

Die Hauptattraktionen sind der lange, weiße Sandstrand und die westlich gelegenen Korallenriffe. Deswegen kommen viele Taucher. Aber auch Windsurfer finden hier sehr gute Bedingungen. Cayo Largo del Sur ist der ideale Ort für euch, wenn ihr nach sportlich aktiven Tagen gerne ausspannt.

Unser Hoteltipp: Sol Cayo Largo

Ihr sucht noch weitere Inspiration? Dann hier entlang zu unsrer Hitliste von Kubas 11 schönsten Stränden!

Kubas schönste Städte – Lebenslust vor historischer Kulisse

Vielen von euch dürfte als Stadt auf Kuba nur Havanna ein Begriff sein. Die Hauptstadt ist durchaus ein Juwel, aber auf der Insel gibt es noch weitere sehenswerte Orte, die wir euch hier vorstellen möchten.



Havanna: Die faszinierende Hauptstadt

Unser Bild von Havanna ist geprägt von der Uferpromenade Malecón, an dem die amerikanischen Oldtimer entlang cruisen. Hier treffen sich Jung und Alt zum Chillen oder Angeln. Man könnte fast meinen, dass sich seit der Zeit, als Ernest Hemingway die Novelle „Der alte Mann und das Meer“ schrieb, nicht viel geändert hat.

Oldtimer auf Kuba

Überall auf Kuba werdet ihr ein Stück lebendiger Geschichte sehen.

Abseits der Promenade entdeckt ihr in den Gassen der Altstadt viel Sehenswertes wie zum Beispiel die Kathedrale, die sich über einem besonders schönen Platz erhebt. Ihr findet auch Cafés, die zu einer Pause bei eurem Rundgang einladen.

Das echte Havanna lernt ihr kennen, wenn ihr euch in einem der Casas Particulares einmietet. So habt ihr dann auch die Möglichkeit, in einem der Paladares, so heißen die privat betriebenen Restaurants, zu essen. Diese sind ansprechender eingerichtet als die staatlichen Restaurants. Außerdem wird dort mit mehr Liebe gekocht und die Preise sind recht günstig.

Sehenswerter Reisetipp für euren Kuba-Urlaub: Havanna

Erste Anlaufstelle jedes Kuba-Reisenden: Havanna.

Und wenn ihr in Havanna seid, solltet ihr es nicht versäumen, einen Zigarrenfabrik oder Rum-Destillerie zu besuchen.

Die Top-Sehenswürdigkeiten in Havanna:

  • Die Uferpromenade Malecón
  • La Habana Vieja
  • Kaptitol
  • Castillo de los Tres Reyes del Morro

Cienfuegos: Perle der Kolonialarchitektur

Südöstlich von Havanna gehört Cienfuegos zu den Pflichtzielen eines Roadtrips. Die von der UNESCO geschützte Altstadt mit ihren bunten Fassaden ist besonders malerisch anzusehen. Die Häuser sind oftmals in einem besseren Zustand als die in Havanna.

Wenn ihr euch im Parque Martí zu einer Pause niederlasst, bestaunt ihr von dort aus die prachtvollen Gebäude des Teatro Tomás Terry, den Palacio Ferrer und die Kathedrale. Danach bummelt ihr über den Paseo del Prado zum Punta Gorda und entdeckt die vielen Art-Déco Villen dieses zauberhaften Wohnviertels.

Cienfuegos, Kuba

Sehenswert: das Palacio del Valle in Cienfuegos.

Gesehen haben solltet ihr auch den Jardin Botánico Soledad mit 300 Palmenarten aus der ganzen Welt. Danach bringt euch ein kurzer Bootsausflug zur Festung zum Castillo de Jagua auf der anderen Seite der Bucht. Den Tag könnt ihr dann auf der Dachterrasse des Palacio del Valle bei einem leckeren Mojito abschließen.

Die Top-Sehenswürdigkeiten in Cienfuegos:

  • Parque Martí
  • Palacio Ferrer
  • Jardin Botánico Soledad
  • Castillo de Jagua

Santiago de Cuba: Bunt und manchmal schrill

Im Osten der Insel liegt diese Stadt, die während der Revolution eine wichtige Rolle gespielt hat und den Kubanern deswegen besonders wichtig ist. Gleichzeitig handelt es sich um den zweitgrößten Ort des Landes.

Gehört zu den Kuba-Reisetipps: Santiago.

Auch landschaftlich sehenswert: Santiago auf Kuba.

Prägend für die Stadtgeschichte sind die altehrwürdigen Rumfabriken, zum Beispiel das Anwesen des Bacardi-Imperiums.

Im Juli feiern die Menschen in Santiago schrill, bunt und laut den Karneval. Selbst aus anderen Gemeinden Kubas reisen federgeschmückte Jecken an, um dieses einzigartige Ereignis mitzuerleben. Freuen könnt ihr euch wie immer auf der Karibikinsel auf temperamentvolle Son-Cubano-Musik, zu der die Menschen bei den Paraden tanzen.

Vom Dach des Castillo San Pedro del Morro genießt ihr einen atemberaubenden Blick über die Gegend. Innerhalb dieser Festung erfahrt ihr sehr viel Wissenswertes über die Geschichte Kubas. Und an der Plaza de la Revolución weht auch heute noch ein bisschen der Wind der Freiheit.

Die Top-Sehenswürdigkeiten in Santiago de Cuba:

  • Castillo de San Pedro del Morro
  • Plaza de la Revolución
  • Parque Céspedes
  • Historisches Stadtzentrum

Interessante Ausflugsziele auf Kuba

Immer nur am Strand zu liegen, wird auf die Dauer für viele langweilig. Ihr habt die lange Reise ja nicht auf euch genommen, um dann nichts vom Land zu sehen.

Kuba bietet euch genau dafür eine Vielzahl an tollen Ausflugsmöglichkeiten. Dabei entdeckt ihr undurchdringliche Regenwälder mit tosenden Wasserfällen, wunderschöne Gebirgslandschaften und Tabakfarmen an Land. Doch auch auf und im Meer rund um Kuba warten einzigartige Erlebnisse auf euch. Wendet euch dazu am besten direkt an MeetingPoint vor Ort.

Die schönsten Ausflüge stellen wir euch jetzt vor.



Viñales: Das Land der Kaffee- und Tabakplantagen

Ganz im Westen der Insel befindet sich das Valle Viñales in der Sierra de los Órganos. Es ist geprägt von zahlreichen Plantagen, die ihr teilweise besuchen könnt. Das etwa zehn Kilometer lange und vier Kilometer breite Tal ist umgeben von beeindruckenden Bergen und wurde von der UNESCO mit dem Titel „Kulturlandschaft der Menschheit“ ausgezeichnet.

Unglaublich schön ist das Tal der Valle Viñales auf Kuba

Eine Augenweide an Landschaft wartet in der Valle Viñales auf euch.

Diese einzigartige Landschaft erkundet ihr am besten bei Wanderungen oder aber auf dem Rücken eines Pferdes.

Matanzas & Yumuri Tal

Dieser Ausflug kombiniert eine Reihe spektakulärer Erlebnisse zu einem wirklich außergewöhnlichen Tag. Ihr startet mit einer ca. 30-minütigen Bootsfahrt auf dem Canímar Fluss.

Im Anschluss geht es weiter nach Matanzas, auch das „Athen Kubas“ genannt. Dort besucht ihr die Plaza de la Libertad und das dortige Triolet Pharmazie Museum. Nach der Stadtbesichtigung geht es auf eine typische Ranch, wo man euch ein Mittagessen serviert.

Bevor es am späten Nachmittag zurück in Euer Hotel geht, steht ein Abstecher zu den Bellamar Grotten auf dem Programm.

Cueva de Saturno in den Bellamar Grotten auf Kuba

Unter anderem auf dem Programm steht die Cueva de Saturno – eine besonders schöne Grotte.

Dieser Ausflug ab Varadero ist buchbar bei unserer Agentur MeetingPoint International.

Catamaran Tour Crucero del Sol

Dieser Ausflug startet an der Marina Gaviota, dem größten touristischen Hafen der Karibik. Während ihr an Bord eines Katamarans über das blaue Wasser segelt, begleitet euch rhythmische Hintergrundmusik und an der Bar werdet ihr mit Getränken versorgt. Für den kleinen Hunger zwischendurch werden Snacks serviert. Doch das sollen noch nicht alle Highlights gewesen sein!

Bei einem Halt an einem der schönsten Korallenriffe Kubas habt ihr die Möglichkeit, zu schnorcheln. Das Mittagessen wird euch auf Cayo Blanco, einer kleinen Insel mit herrlich weißem Sandstrand und seichtem, kristallklaren Wasser, serviert.

Katamarane am Strand von Cayo Blanco auf Kuba

Einer der besten Orte auf Kuba zum Schnorcheln: Cayo Blanco.

Bevor ihr wieder den Hafen ansteuert, habt ihr noch Zeit, die Insel-Idylle zu genießen und zu baden. Auch diesen Ausflug mit Start in Varadero könnt ihr bei unserer Agentur MeetingPoint International buchen.

Al Caribe Tour: Ausflug zur Schweinebucht

Auch dieser Ausflug startet in Varadero. Von der Provinz Matanzas im Norden führt euch die Tour zunächst in den Park „Fiesta Campesina“, wo ihr euch mit einem Guarapo (Zuckerrohrsaft) erfrischt.

Im weiteren Verlauf besucht ihr zunächst eine Krokodilfarm, bevor ihr zur berühmten Schweinebucht fahrt. Dort wird euch ein leckeres Mittagessen mit frischem Fisch serviert.

Nach dem Essen bleibt euch Zeit, um ein bisschen zu baden oder einfach eine Siesta zu halten. Auf dem Rückweg besucht ihr noch die Fischhöhle, die mit 72 Metern tiefste Höhle auf Kuba, die mit Süßwasser gefüllt ist – und sich übrigens toll zum Schnorcheln eignet.

Die Fischhöhle Cueva de los Peces auf Kuba

Eines der besten Ausflugsziele für Schnorchler ist die Cueva de los Peces – die „Fischhöhle“.

Buchbar ist dieser Ausflug bei unseren Kollegen von MeetingPoint International.

Eine Rundreise auf Kuba – die ganze Vielfalt erleben

Ihr könnt euren Urlaub auf Kuba so richtig spannend gestalten, wenn ihr euch ein Auto mietet und damit eine Rundreise macht. Dafür solltet ihr euch mindestens eine Woche Zeit nehmen. Besser wären vielleicht zehn bis vierzehn Tage. Im Anschluss habt ihr dann immer noch die Möglichkeit, ein paar Tage am Strand zu entspannen.

Am besten beginnt ihr eure Rundreise in Havanna. Für diese Stadt solltet ihr euch ein bisschen Zeit nehmen und wenn es möglich ist, mindestens zwei Tage bleiben. Wenn ihr nur eine Woche Zeit habt, solltet ihr euch danach auf Vinales, Santa Clara (Che Guevara Mausoleum) und Trinidad beschränken.

Wenn ihr eure Reise länger plant, dann erkundet unbedingt auch den Osten Kubas. Vor allem Santiago de Cuba und Baracoa sind besonders sehenswert. Alle, die Schokolade lieben, werden in Baracoa das Schokoladenmuseum zu ihrer neuen Heimat ernennen.

Baracoa auf Kuba

Baracoa liegt unglaublich schön mitten im Grünen.

Naturliebhaber erkunden auf ihrer Rundreise die einzigartigen Nationalparks der Insel. Beginnend im Westen solltet ihr auf der Zapata Halbinsel im Nationalpark Guanahacabibes die Schildkröten, Seekühe und Krokodile beobachten. Dieser Park ist vor allem bei Tauchern und Schnorchlern sehr beliebt.

Etwas weiter östlich liegt das Viñales Tal, das mit seiner Berglandschaft überzeugt. In der Mitte der Insel an der Südküste liegt der Park Topes de Collantes.

Unser Kuba-Reisetipp: Macht unbedingt einen Nationalpark Topes de Collantes

Naturfreunde werden von einem Ausflug zum Nationalpark Topes de Collantes ganz begeistert sein.

Im Osten Kubas entdeckt ihr in der Sierra Maestra atemberaubende Berglandschaften mit undurchdringlichen Regenwäldern. Fast an der Ostspitze liegt der Alejandro de Humboldt Park, der bekannt dafür ist, dass er die größte Diversität an Pflanzen und Tieren in Kuba beheimatet.

Was dürft ihr auf einer Kuba-Rundreise nicht verpassen? Die besten Tipps gibt euch Reiseblogger Clemens hier!

Mit dem Mietwagen auf Kuba unterwegs

Ein Mietwagen ist für euch das perfekte Transportmittel, um Land und Leute auf eigene Faust kennenzulernen. Bei einer Autovermietung in Kuba müsst ihr euren Führerschein vorlegen und schon könnt ihr das Fahrzeug entgegennehmen.

Wer bereits vor Reiseantritt reserviert, spart dabei oft viel Geld. Die Versicherung ist stets im Verleihpreis inbegriffen. Lediglich eine Kaution kommt hinzu.

Bei der Anmietung gibt es aber einiges zu beachten. Innerhalb der Ortschaften dürft ihr 50 km/h, auf Landstraßen 80 km/h und auf den Autobahnen (Autopista) 100 km/h schnell fahren. Da vor allem aber die Nebenstraßen nicht immer im besten Zustand sind und eigentlich eher einer Aneinanderreihung von Schlaglöchern gleichen, könnt ihr nicht davon ausgehen, auch immer so schnell wie erlaubt unterwegs zu sein. Beachtet das bei der Planung eurer Route.

Bei schlechter Sicht (Regen oder nachts) lieber ein längere Pause einlegen. Ihr könnt euch ja auch einen geländegängigen Mietwagen buchen. Das federt dieses Problem etwas ab.

Tanken ist auch nicht an jeder Tankstelle möglich. Euer Mietwagen benötigt in der Regel die Sorte „especial“, die nicht überall verfügbar ist.

Übrigens solltet ihr auch auf den Autopistas mit Fußgängern rechnen. Die kubanischen Busse sind nicht sehr zuverlässig und so reisen die Einheimischen gerne per Anhalter über die Insel. Wenn ihr etwas Spanisch sprecht, könnt ihr – sofern ihr euch dabei wohl fühlt – die Menschen an der Straße mitnehmen. Daraus können sich dann interessante Gespräche mit tollen Insidertipps entwickeln.

Kuba: Auch ein kulinarischer Genuss

De kubanische Küche ist einfach, aber sehr schmackhaft. Hauptzutaten sind Reis, Bohnen und viel Fleisch oder an der Küste Fisch. Das tägliche gemeinsame Essen, meistens mit der ganzen Familie, ist den Kubanern quasi heilig. Die Hauptmahlzeit ist das Abendessen und für das nimmt man sich sehr viel Zeit.

Essen in einem Restaurant auf Kuba - ein Muss bei allen Reisetipps

Auch die Liebe zu Kuba geht durch den Magen.

Auch wenn die schärfsten Chillies der Welt (die Habaneros) aus Kuba kommen, werden sie von den Kubanern selbst nicht verwendet. Ihr braucht also keine Angst haben, dass das Essen zu scharf ist.

Wenn ihr in einem Restaurant essen gehen wollt, fragt nach den Paladares, den privaten Restaurants. Die sind eine der wenigen privaten Unternehmen, die auf Kuba gestattet sind. Im besten Fall werdet ihr dort dann verwöhnt, wie wenn ihr ein Teil der Familie wärt.

Kubanische Zigarren

Ein ganz großes Genuss-Thema auf Kuba sind natürlich Zigarren und Rum. Die beste Zigarre heißt Cohiba. So nannten die Ureinwohner die Zigarren, als Christoph Columbus hier ankam. Wenn ihr die komplette Entstehung sehen wollt, besucht ihr die Tabakfelder im Valle Viñales und danach eine der Zigarrenmanufakturen in Havanna oder einer der anderen Städte auf Kuba. Dort wird euch genauestens gezeigt, wie aus einem spröden Blatt ein wahrer Genuss wird.

Kubanischer Rum

Das zweite überaus bekannte Produkt der Insel ist der Rum. Da auf Kuba ein Drittel der Weltproduktion von Zuckerrohr erfolgt, liegt es nahe, dass man hier auch weiß, wie man guten Rum macht.

Aber Rum ist nicht gleich Rum. Auf Kuba gibt es 40 verschiedene Sorten. Zum einen wäre da der weiße Rum, der recht mild ist. Und dann gibt es den braunen Rum, der kräftiger schmeckt. Der junge braune Rum kratzt gerne mal im Hals, aber wenn er mehrere Jahre in Holzfässern lagert, wird auch er samtig weich.

Den alten Rum trinkt der Kenner pur, weil er ihm zu schade ist, um ihn in einem Cocktail mit süßen Säften zu vermischen. Wenn ihr eine Destillerie besichtigen wollt, geht das am besten in Havanna oder Santiago de Cuba.

Beliebte Souvenirs: Was nimmt man aus Kuba mit nach Hause?

Und wenn wir schon beim Thema Genuss sind, wollen wir euch auch noch ein paar Ideen mit auf den Weg geben, wie ihr euren Freunden und Familien zu Hause eine Freude bereiten könnt. Die freuen sich bestimmt über die ein oder andere Cohiba oder ein Fläschchen Rum. Auch die Schokolade aus Baracoa macht als Souvenir was her.

Kubanische Zigarren

Kubanische Zigarren sind eines der beliebtesten Mitbringsel von der Insel.

Auf diversen Kunstmärkten findet ihr dann auch aus leeren Getränkedosen nachgebaute Oldtimer. Typisch sind die Strohhüte oder anderes Kunsthandwerk, das die Menschen dort verkaufen. Das sind doch viel persönlichere Dinge als die übliche Souvenir-Massenware.

Diese Souvenirs könnt ihr natürlich für euch selbst kaufen, damit ihr zu Hause den Urlaub noch etwas verlängern könnt. Achtet aber auf die Zollbestimmungen und erkundigt euch, wie viel Rum und Zigarren ihr mitnehmen dürft.

Übrigens: Wenn ihr von Kubanern zu ihnen nach Hause eingeladen werdet, sind Rum und Zigarren ein willkommenes Gastgeschenk.

Kuba, die größte der Inseln in der Karibik, hat also wirklich sehr viel mehr zu bieten als endlose Traumstrände. Natürlich könnt ihr euren Urlaub komplett in eurem All-inclusive-Resort verbringen, aber dann verpasst ihr das bunte Leben, das euch dort umgibt. Also verlasst eure Hotels und taucht ein in die Faszination Kuba. Stöbert doch einfach mal durch unsere Kuba-Urlaubsangebote. Bienvenidos!

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