Was kann man in Hamburg machen? Meine Tipps

„Hamburg, meine Perle“ … So heißt es in der legendären Vereinshymne des Hamburger Sportvereins, die einer einzigen Liebeserklärung an die Hansestadt gleicht – eine Liebe, die nicht von ungefähr kommt. Fest steht, dass die Millionenmetropole nicht nur wegen ihres imposanten Hafens als perfektes Ziel für einen City-Trip gesehen werden kann: An der „Waterkant“ sind unzählige weltberühmte Sehenswürdigkeiten, verschiedenste Kunst- und Kulturszenen, vielfältige Stadtteile und das historische Erbe der Hanse zuhause. Wie ihr da den Überblick behaltet? Ich habe ein paar Tipp für Hamburg parat!


Inhaltsverzeichnis:


Magellanterrassen in Hafen City in Hamburg

In Hamburg gibt es überall viel zu sehen.

Wie viele Tage braucht man für Hamburg?

Bevor euer Hamburg-Trip beginnt, stellt sich wie vor jeder Reise die Frage, wie lange man seinen Aufenthalt plant. Wollt ihr wirklich nur die Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt abklappern und hier und da vor einem Bauwerk für ein schnelles Foto posieren, dann ist ein verlängertes Wochenende ausreichend. Doch wer will schon hetzen?

Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass man in Hamburg an jeder Ecke etwas Interessantes entdecken kann, über das man mehr erfahren will und sich dementsprechend länger dort aufhält. Hinzu kommen vielleicht auch noch Museumsbesuche oder Führungen, die etwas ausführlicher sein können, euren Aufenthalt aber definitiv bereichern.

Solltet ihr diese volle „Hamburg-Dröhnung“ mit allem Drum und Dran bevorzugen, empfehle ich euch einen Aufenthalt von circa fünf Tagen.

Rumkommen in Hamburg

In einer fremden Stadt hat man immer die Problematik, wie man von A nach B kommt. Hier kann ich euch in Hamburg guten Gewissens den ÖPNV ans Herz legen. Die Hansestadt verfügt über ein engmaschiges Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln, die von U- und S-Bahnen über Straßenbahnen bis hin zu Bussen reichen, wobei die Preise für ein Tagesticket (7,90 Euro für die Innere Zone AB) noch erschwinglich sind (zumal ihr dafür sehr mobil seid).

Mein Tipp: In Hamburg gibt es einige Möglichkeiten, den ÖPNV für eine „ganz persönliche“ Stadtrundfahrt zu nutzen. Wärmstens empfehlen kann ich zum Beispiel die Ringlinie U3, die teilweise überirdisch als Hochbahn fährt und euch einen traumhaften Panoramablick auf einige Sehenswürdigkeiten entlang der Elbe offenbart.

Generell lässt sich aber auch sagen, dass Hamburg gerade im Zentrum eine „Stadt der kurzen Wege“ ist, sodass ihr vieles schnell zu Fuß erreicht.

Erste Eindrücke gibt’s hier im Video:

 

Einzigartig, facettenreich und einfach „echt“: Hamburgs Top-Sehenswürdigkeiten

Mit 1,8 Millionen Einwohnern ist Hamburg nicht nur die zweitgrößte Stadt Deutschlands (und die größte Stadt der EU, die keine Hauptstadt ist) sondern wegen seines riesigen Hafens auch ein Anziehungspunkt für Schiffe und Kulturen aus aller Welt – hinzu kommt eine ebenso bewegte wie spannende Geschichte. Logisch also, dass es in „HH“ einiges zu sehen gibt!

Ich war nun schon des Öfteren in Hamburg und konnte so immer mehr an einer tollen Route „tüfteln“, die alle Hamburg-Tipps vereint.

Meine Route habe ich euch in dieser Karte markiert. Für Details zu den Stationen scrollt einfach zum Beschreibungstext weiter unten. Los geht’s!



Landungsbrücken: Hamburg, wie es leibt und lebt

Als erste Sehenswürdigkeit und „Startpunkt“ führt für mich kein Weg an den Landungsbrücken (in der obigen Karte Punkt A, erreichbar an der gleichnamigen U- und S-Bahnstation) vorbei. Immer wenn ich in Hamburg bin, zieht es mich fast magisch an diesen Ort, weil man hier alles vorfindet, was Hamburg ausmacht: Das Wasser der Norderelbe wogt entlang der langen Promenade auf und ab, und viele historisch angehauchte Segelboote und heutige Museumsschiffe (wie zum Beispiel die Rickmer Rickmers) liegen direkt an den Brücken vor Anker.

Landungsbrücken in Hamburg

Tolle Fassaden und eine tolle Aussicht auf die Elbe genießt ihr an den Hamburger Landungsbrücken.

Für das typisch maritime Flair der Hansevergangenheit sorgen ein ehemaliges steinernes Lagergebäude (heute sind hier einige Restaurants und Shops zuhause) und ein alter Uhrenturm, der an der Wasser zugewandten Seite den Pegel der Elbe anzeigt.

Highlight der Landungsbrücken ist aber der einmalige Ausblick, den ihr von hier aus auf den Hamburger Hafen habt. Unzählige Frachtkräne und abertausende Container erheben sich in den Himmel – besonders bei Sonnenuntergang ist das ein surrealer und faszinierender Anblick.

Reeperbahn: Deutschlands „sündigste Meile“

Von den Landungsbrücken etwas westlich gelegen liegt mit der Reeperbahn (in der Karte Punkt B) eine der bekanntesten Straßen der Bundesrepublik.

Diese könnt ihr zwar direkt von den Landungsbrücken aus mit der S-Bahn erreichen, allerdings empfehle ich euch, einen kleinen Spaziergang zu Fuß zu machen, weil ihr so einen authentischen Blick auf das etwas „rauere Gesicht“ des Stadtteils St. Pauli bekommt. Enge Gässchen, zahllose Kneipen und viel Back- und Kopfstein prägen das Straßenbild. Außerdem passiert ihr die Davidwache, ein Polizeirevier, das einst durch Film- und Fernsehen berühmt wurde.

Die Reeperbahn selbst solltet ihr am besten bei Nacht besichtigen. Dann kommen die Leuchtreklamen der einschlägigen Clubs und Etablissements (die sich bis weit in die angrenzenden Nebenstraßen erstrecken) besonders gut zur Geltung und erzeugen eine ganz eigene verruchte Atmosphäre.

Reeperbahn in Hamburg bei Nacht

Verrucht und voller Ausgeh-Möglichkeiten: die Reeperbahn in Hamburg.

Was angesichts des Rufes der Reeperbahn gerne vergessen wird: Erotik und Liebesdienste machen nur einen Teil des Ambientes aus. Entlang der Reeperbahn sind nämlich auch etliche Pubs, Clubs, Restaurants und Bars zuhause, in denen ihr die Nacht zum Tag macht oder einfach das pulsierende Flair der Umgebung auf euch wirken lasst.

Hauptkirche Sankt Michaelis: Hamburgs berühmter „Michel“

Von der Reeperbahn aus geht es wieder gen Osten, wo ihr DAS Wahrzeichen Hamburgs seht: Die Hauptkirche Sankt Michaelis (in der Karte Punkt C) wird im Hamburger Volksmund (und meist auch in anderen Teilen Deutschlands) gemeinhin „Michel“ genannt und ist die bedeutendste Barockkirche in ganz Norddeutschland.

Besonders auffällig ist der Baustil des markanten Kirchturms, der 132,14 Meter hoch ist und von den Schiffen auf der Elbe aus zu sehen ist. Der Umstand, dass der Turm der Schifffahrt quasi seit seiner Erbauung als „Fixpunkt“ diente, erklärt wohl auch die außergewöhnliche Stellung des Michels in Hamburg.

Ihr habt die Möglichkeit, den Turm zu besteigen und oben die Aussicht auf den Hafen, die Elbe und Hamburg zu genießen. Vergesst außerdem nicht, den prachtvollen Innenraum der evangelischen Kirche anzusehen.

Altarraum der Sankt Michaelis Kirche in Hamburg

Barocke Pracht in der St. Michaelis Kirche.

Öffnungszeiten:
November bis März: täglich von 10.00 – 18.00 Uhr (Kassenschluss und letzter Einlass 17.30 Uhr)
April und Oktober: täglich von 09.00 – 19.00 Uhr (Kassenschluss und letzter Einlass 18.30 Uhr)
Mai bis September: täglich von 09.00 – 20.00 Uhr (Kassenschluss und letzter Einlass 19.30 Uhr)

Eintritt: Erwachsene 6 Euro / Kinder 3 Euro

Planten un Blomen: Hamburgs schönste Parkanlage

Circa 15 Gehminuten nördlich des Michels liegt Planten un Blomen (in der Karte Punkt D). Jetzt werdet ihr vielleicht fragen, was das sein soll … „Planten un Blomen“ ist Plattdeutsch und bedeutet nichts anderes als „Pflanzen und Blumen“.

Angesichts des Namens ist es also keine Überraschung, dass es sich um einen Park handelt: Die etwa 47 Hektar große Parkanlage wurde bereits 1821 als botanischer Garten angelegt und gilt wegen seiner gepflegten Grünanlagen und seiner vielfältigen Blumenpracht als schönster Park der Hansestadt.

Die bekanntesten Areale von Planten un Blomen sind der Rosengarten, der Alte Botanische Garten und der Japanische Garten mit seinem malerischen japanischen Teehaus.

Rosengarten im Planten un Blomen Park in Hamburg

Vor allem, wenn die Rosen blühen, ist Planten un Blomen ein toller Sightseeing-Spot in Hamburg.

Mein Hamburger Geheimtipp für euch: Gerade wenn ihr mit eurem Nachwuchs in den Sommermonaten in Hamburg unterwegs seid, ist ein Besuch in Planten un Blomen fast schon Pflicht: Dann finden hier gratis Musikkonzerte und Theateraufführungen für die Kleinen statt und Wasserlichtspiele sorgen für Staunen.

Öffnungszeiten:
Januar – März: täglich von 07.00 – 20.00 Uhr
April: täglich von 07.00 – 22.00 Uhr
Mai – September: täglich von 07.00 – 23.00 Uhr
Oktober – Dezember: täglich von 07.00 – 20 Uhr

Eintritt: frei

Hamburger Innenstadt: Pracht im Glanz der Binnenalster

Wenn ihr euch von Planten un Blomen auf einen kurzen Fußmarsch nach Süden begebt, erreicht ihr nach kurzer Zeit die Hamburger Innenstadt (U- / S-Bahn Jungfernstieg, Punkt E in der Karte). Hier werdet ihr schon von Weitem die Binnenalster sehen – ein künstlicher See mit einer gepflegten Promenade, der von historischen Kaufmannshäusern aus der Zeit der Hanse gesäumt ist.

Binnenalster in Hamburg

Durchaus eine Runde wert: die Binnenalster im Zentrum Hamburgs.

Markant sind auch zwei Kanäle der kleinen Alster, die die Innenstadt Hamburgs durchziehen und ihr so einen Hauch von Amsterdam verleihen. Entlang dieser Kanäle befinden sich auch die Alsterarkaden, die mit ihrem venezianischen Stil zum Flanieren und Träumen einladen – außerdem gibt es vielfältige Shoppingmöglichkeiten und ein reiches, internationales kulinarisches Angebot.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Hamburger Innenstadt könnt ihr dann auch gleich in unmittelbarer Nähe bewundern: Am ebenso weitläufigen wie schönen Rathausmarkt liegt das im Stil der Neorenaissance erbaute Rathaus der Hansestadt (Punkt F). Neben seiner reich verzierten Außenfassade (an der in Form von Statuen verschiedenste Berufe dargestellt sind) werden euch vor allem der riesige, zentrale Uhrenturm und das grünliche Dach in Staunen versetzen.

Luftaufnahme vom Rathausmarkt in Hamburg

Das Rathaus ist von innen wie von außen sehr sehenswert.

Mein Tipp: Ich empfehle euch, das nicht minder beeindruckende Innere des Prachtbaus während einer Führung zu erkunden.

Übrigens ist der Rathausmarkt im Winter Schauplatz eines der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands!

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 07.00 – 19.00 Uhr
Sa: 10.00 – 18.00 Uhr
So: 10.00 – 17.00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 5 Euro / Kinder gratis

Speicherstadt: Wo Wasser auf Backstein trifft

Direkt südlich der Innenstadt liegt eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Hamburgs: Die Speicherstadt ist der weltgrößte historische Lagerkomplex (Punkt G). Das einmalige Ambiente fasziniert vor allem mit dem surrealen Mix, den die riesigen Lagerhäuser (Speicher) aus Backstein und die durchziehenden Kanäle erzeugen – ihr werdet unweigerlich an eine Filmkulisse denken müssen, wenn ihr eine der Stahlbogenbrücken überquert, die das rustikale Gesamtbild der Speicherstadt abrunden.

Speicherstadt in Hamburg

Tolle Fotokulissen findet ihr in der Speicherstadt.

Die Tatsache, dass in den backsteinernen Bauwerken, in denen heute Teppichhändler, Museen und Agenturen zuhause sind, einst Kaffee, Tee und Gewürze aus aller Welt lagerten, macht die Speicherstadt nur noch besonderer.

Übrigens: In der Speicherstadt könnt ihr auch dem Störtebeker-Denkmal (Punkt H) einen Besuch abstatten, das an jenen deutschen Seeräuber erinnert, der mit seinen Angriffen auf Handelsschiffe den Hamburger Kaufleuten einst so einiges Kopfzerbrechen bereitete …

Elbphilharmonie: Hamburgs neuster Coup

An der westlichsten Spitze der Speicherstadt liegt mein jüngster, aber wohl auch spektakulärster Tipp, den ihr in Hamburg erleben könnt: die Elbphilharmonie (Punkt I).

Hafen-City mit Elbphilharmonie in Hamburg

Die Hafen-City mit der prächtigen Elbphilharmonie.

Das Konzerthaus, das in der Absicht geplant und erbaut wurde, der Stadt ein neues Wahrzeichen zu schenken, war während des Baus lange ein Reizthema. Dieser zog sich hin, die Kosten explodierten und die Hamburger legten zusehends ihre hanseatische Gelassenheit ab … Ein Zorn, der nach der Fertigstellung 2016 schnell verrauchte – zu imposant und beeindruckend präsentierte sich die neue Top-Sehenswürdigkeit Hamburgs.

Während das 110 Meter hohe Gebäude mit seinem unteren Teil aus Backstein das „Erbe der Speicherstadt“ repräsentiert, kommt der obere Teil der „Elphi“ dank imposanter Glasfassade reichlich futuristisch daher.

Weltweites Alleinstellungsmerkmal der Elbphilharmonie ist die geschwungene, kronenartige Dachkonstruktion, die auch „gläserne Welle“ genannt wird. Neben dem berühmten Konzerthaus, das mit seiner einmaligen Akustik Künstler und Musiker aus aller Welt begeistert, befinden sich in dem riesigen Komplex noch ein Hotel, ein Wohnhaus und verschiedenste Gastronomie.

Wenn ihr nicht so auf klassische Musik steht oder kein Ticket ergattern konntet, habt ihr die Möglichkeit, die öffentlich zugängliche Plaza in 37 Metern Höhe zu betreten und so einen Blick in diese einzigartige Hamburger Sehenswürdigkeit zu erhaschen.

Öffnungszeiten Plaza:
täglich 09.00 – 24.00 Uhr

Eintritt:
Einzelperson: Gratis am selben Tag (mit Wartezeit), Vorbuchung 2 Euro
Gruppe ab 7 Person: 5 Euro pro Ticket

Top-Aktivitäten in Hamburg

Natürlich ist es immer schön, die Highlights einer Stadt nach und nach „abzuarbeiten“. Das verhält sich bei den Sehenswürdigkeiten in Hamburg nicht anders. Wenn ihr aber Hamburg richtig erleben wollt, kommt ihr an folgenden Aktivitäten nicht vorbei – diese schaffen nicht nur Abwechslung, sondern bescheren euch auch noch unvergessliche Urlaubserlebnisse. Ich habe folgende „aktive“ Hamburg-Tipps für euch:



Hafenrundfahrt: Das authentischste Hamburg-Erlebnis

Wie ihr bereits erfahren habt, könnt ihr den Hamburger Hafen von den Landungsbrücken aus von Weitem bewundern. Um diesen faszinierenden Mikrokosmos hautnah zu erleben, solltet ihr unbedingt an einer Hafenrundfahrt teilnehmen, die entlang der Landungsbrücken von verschiedensten Anbietern feilgeboten werden. Die Preise betragen zwischen 15 und 20 Euro, die allerdings sehr gut angelegt sind.

Sightseeing auf dem Fluss: So viel kosten Bootstouren in Europa

Je nach gebuchter Route und Länge der Rundfahrt (es gibt meistens große und kleine) führen euch die Ausflugsboote (meist handelt es sich um Barkassen) unter anderem zum Frachthafen, zu den Werften, zu den Musicals, zur Hafencity und durch die Speicherstadt.

Doch damit nicht genug: Auf fast allen Booten fährt ein Fremdenführer mit, der mit „Hamburger Zungenschlag“ charmant durch die Reise führt und mit Anekdoten, Seemannsgarn und kleinen Unwahrheiten für den ein oder anderen Lacher sorgt. Habt ihr zum Beispiel gewusst, dass die Bananen, die aus aller Welt nach Hamburg geschifft werden, erst im Hamburger Hafen krumm gebogen werden?

Miniatur Wunderland: Heimat der Modelleisenbahn

Zugegeben, „Modelleisenbahn“ hört sich erst mal nach einem altertümlichen Altherrenhobby an … Dennoch betrifft sie meine nächste Sehenswürdigkeit in Hamburg, die uns wieder in die Speicherstadt führt – hier befindet sich nämlich ein echter Geheimtipp Hamburgs: Das Miniatur Wunderland ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt, in der auf 1.499 Quadratmetern insgesamt 15,715 Kilometer Gleise liegen, auf denen rund 1.040 digital gesteuerte Modellzüge verkehren.

Die Modelllandschaften sind in thematische Abschnitte wie Hamburg, Amerika, Italien oder Österreich gegliedert und detailverliebt nachgebaut – es ist wirklich unglaublich zu sehen, was die rund 360 Mitarbeiter hier geleistet haben. Besonders ist auch der simulierte Tagesablauf, der in den Abschnitten mithilfe von über 300.000 Lampen Tag und Nacht simuliert.

Ihr seht also, dass in Hamburg selbst die vermeintlich „schnöde“ Modelleisenbahn sämtliche Superlative und Rekorde erreicht.

Öffnungszeiten: variieren, jedoch täglich mindestens von 09.30 – 18.00 Uhr (am Wochenende deutlich länger)

Eintritt: Erwachsene 20 Euro/ Kinder (bis 15 Jahre) 12,50 Euro

Hamburger Dungeon: Spaß mit Gruselfaktor

Auch für meinen nächsten Hamburg-Tipp bleiben wir in der Speicherstadt, denn hier könnt ihr im Hamburg Dungeon den Grusel „made in Hamburg“ erleben. Das „Verlies“, das ähnlich wie eine Geisterbahn aufgebaut ist und verschiedene Themenareale hat, beheimatet eine interaktive Gruselshow.

Hier präsentieren euch Schauspieler mit authentischen Kostümen und Requisiten eine schaurig-schöne Gruselshow, die sich allerdings an historischen Begebenheiten orientiert und auch die Geschichte Hamburgs zum Thema hat: So werden beispielsweise der „Große Brand von Hamburg“, der bereits erwähnte Seeräuber Störtebeker und die Zeit der Pest thematisiert.

Öffnungszeiten:
Täglich 10.00 – 17.00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 25,50 Euro/ Kinder 20,50 Euro (Mein Tipp: Die Online-Vorabbuchung ist meistens stark vergünstigt)

Bunt, wild und abwechslungsreich: Hamburgs Nachtleben

Ich habe euch die Reeperbahn ja bereits etwas beschrieben und natürlich gelten die Straße und ihre direkte Nachbarschaft aufgrund der vielfältigen Angebote als ein absoluter „Party-Hotspot“ Hamburgs. Ich muss allerdings zugeben, dass der Mix aus von Neonlicht erhellten Gassen, trendigen Bars, urigen Kneipen und Großraumclubs schon seinen Reiz hat – der im wilden Partygetümmel oftmals zur „Reizüberflutung“ führt … Wie gut, dass ich euch in Sachen Nachtleben in Hamburg noch weitere Tipps geben kann.

Symbolbild fürs Nachtleben in Hamburg

Bars, Kneipen und Clubs: In Hamburg wird die Nacht zum Tag.

Hamburg ist beispielsweise für seine lebhaften Kieze berühmt, in denen zahlreiche Szenebars zuhause sind. Viertel wie St. Pauli oder die Sternschanze weisen hier eine besonders hohe Dichte auf. Rund um die Elbe haben von den Landungsbrücken bis zur Speicherstadt unzählige typische Hamburger Kneipen, Wirtshäuser und Lokale ihr Zuhause, in denen ihr entspannt ein Bier zischen könnt und dabei dem Seemannsgarn von Matrosen oder den Erlebnissen von Kiezgrößen lauscht– willkommen ist man dabei immer.

Etwas „hochpreisiger“ geht es im Zentrum der Stadt zu, wo sich um die Binnenalster zahlreiche In-Bars und Haute-Cuisine-Restaurants tummeln.

Eins haben aber alle Stadtteile Hamburgs gemeinsam: Überall tummeln sich innovative Bars und Clubs, die mit originellen Konzepten und witzigen Ideen brillieren. Mein Lieblingsbeispiel ist dabei immer das „Fundbureau“, dass sich in den Räumen eines ehemaligen Fundbüros befindet und mich stets mit wechselndem DJ-Programm und Live-Musik begeistert.

Mein bester Tipp in Puncto Nightlife in Hamburg ist aber ein anderer: Die Skyline Bar „20up“ liegt etwas westlich der Landungsbrücken und befindet sich in einem Hochhaushotel im 20. Stock. Von hier aus genießt ihr einen imposanten Ausblick über die Weite des Hafens, während ihr einen leckeren Cocktail schlürft und über den Dächern der Millionenstadt eine gute Zeit habt – der ultimative Startpunkt für eine unvergessliche Nacht also.

Top-Unterkünfte in Hamburg

Wie immer müsst ihr vor der Beginn eurer Reise klären, wo ihr nächtigt. Frust beim Suchen und stundenlanges Vergleichen könnt ihr euch sparen. Ich habe hier einige Geheimtipps in Hamburg für euch aufgestöbert, die dadurch gar nicht mehr so geheim sind.

Leonardo Hotel Hamburg Elbbrücken

Das stilvolle Hotel befindet sich (ganz authentisch) in einem Backsteingebäude und überzeugt mich mit seiner stilvollen Einrichtung und seinem gepflegten Ambiente.

Weiterer Pluspunkt ist die Lage: Es befindet sich nahe einer S-Bahnstation und ihr seid in zehn Gehminuten am Hamburger Hafen, wobei ihr stets am Wasser geht und Highlights wie die Hafencity oder die Speicherstadt „um die Ecke“ habt.

► Hier entlang zum Leonardo Hotel Hamburg Elbbrücken

Centro Hotel Boutique 056

In unmittelbarer Nähe zur Alster (und damit zur Hamburger Innenstadt) liegt dieses Hotel und ist daher ein toller Ausgangspunkt für verschiedenste Erkundungen.

Besonders toll finde ich die stylischen Räumlichkeiten, die den nötigen Komfort und Wohlfühlfaktor garantieren. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich zudem sage und schreibe vier U- und zwei S-Bahnstationen, die euch das Tor zum „Tor der Welt“ eröffnen.

► Hier entlang zum Boutique 056

Mein Fazit zu einer Städtereise nach Hamburg

Ihr seht also, dass Hamburg so einiges zu bieten hat. Neben allen klassischen Berühmtheiten wie der Reeperbahn oder dem Hafen hat Hamburg noch das ein oder andere unbekannte „Ass im Ärmel“, das zu begeistern und zu überraschen weiß. Außerdem gibt es zahlreiche Orte und Aktivitäten in der Stadt, die beweisen, dass an dem Klischee des unterkühlten, reservierten (und etwas langweiligen) Hamburgs so gar nichts dran ist … Für mich ist Hamburg definitiv einer der aufregendsten Städte Europas. Wie seht ihr das?

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