Bei einem Badeurlaub in Griechenland genießt ihr tagsüber die Sonne am Traumstrand und abends sitzt ihr in der typischen Taverne am Meer und lasst euch die griechische Küche schmecken. Es wäre aber sehr schade, wenn ihr das Land wieder verlasst, ohne ein paar der faszinierenden Griechenland Sehenswürdigkeiten gesehen zu haben. Von antiken Stätten über das reiche venezianische Erbe bis hin zu einzigartiger Natur – Griechenland kann so viel mehr als Strand.
Im Südosten Europas liegt dieses Land mit seinen über 3.000 Inseln. In der Antike wurde hier die Demokratie erfunden und Griechenland war damals eine Welt- und Handelsmacht. An vielen Orten könnt ihr ganz tief eintauchen in die lange und wechselhafte Geschichte. Doch nicht nur auf kulturellem Gebiet findet ihr schier unerschöpfliche Möglichkeiten, auch die Natur Griechenlands bietet Spektakuläres. Nehmt euch also in eurem nächsten Griechenlandurlaub die Zeit, das Land etwas genauer kennenzulernen. Wir stellen euch die besten Griechenland Sehenswürdigkeiten vor.
Inhaltsverzeichnis
- Griechenlands Sehenswürdigkeiten – eine mystische Reise in die Antike
- Die Akropolis in Athen – Geburtsort der Demokratie
- Kanal von Korinth – von Menschenhand geschaffenes Wunder
- Mykene – die mystische Stadt des Agamemnon
- Monemvasia – die mittelalterliche Stadt auf dem Felsen
- Olympia – Spiele für den Göttervater
- Delphi – der mystische Ort des Orakels
- Meteora-Klöster – dem Himmel ganz nah
- Santorini – Griechenland aus dem Bilderbuch
- Kos – Geburtsort der modernen Medizin
- Kreta – antike Kultur und unberührte Natur
- Zakynthos – die Blume des Ostens
- Häufig gestellte Fragen zu Griechenlands Sehenswürdigkeiten
Das Wichtigste im Überblick
- Die große Bedeutung des antiken Griechenlands zeigt sich an vielen Stellen in Form von beeindruckenden Tempelanlagen und Ruinen, die über 2.000 Jahre alt sind.
- In Griechenland verbindet ihr Badeurlaub an Traumstränden mit fabelhaften Kulturerlebnissen, die faszinierende Geschichten erzählen.
- Viele bedeutende Sehenswürdigkeiten Griechenlands befinden sich auf den Inseln, sodass es sich hier anbietet, während eurer Reise Inselhopping zu machen.
Griechenlands Sehenswürdigkeiten – eine mystische Reise in die Antike
Im antiken Griechenland wurde der Grundstein für viele wissenschaftliche Entdeckungen gelegt, die uns bis heute sehr nützlich sind. Lasst euch also faszinieren von den gut erhaltenen Bauten und staunt über die atemberaubende Natur.
1. Akropolis in Athen – Geburtsort der Demokratie
Fast jede antike griechische Stadt hatte eine Akropolis. Das Wort setzt sich zusammen aus den altgriechischen Wörtern akros (höchster, oberster) und polis (Stadt) und bedeutet also Oberstadt. Was ursprünglich als Festung zur Verteidigung der Stadt gebaut wurde, verwandelte sich im Laufe der Zeit zu einer Ansammlung von Tempeln, die 156 Meter über der Stadt thronten. Bis ins 5. Jahrhundert vor Christus umgab eine 10 Meter hohe Mauer den Hügel. Erst ab 450 vor Christus begannen die Arbeiten an den Tempeln, deren Reste ihr heute dort bestaunt.
Das gesamte Areal hat etwa die Fläche von 4 Fußballfeldern. Die bedeutendsten Bauwerke sind der Parthenon, der größte antike Tempel Griechenlands, das Erechtheion mit den bekannten Frauenstatuen und der Nike-Tempel. Wenn ihr euch nicht nur die Tempel und die Aussicht über die Stadt anschauen möchtet, lohnt sich ein Besuch des Akropolis-Museums, das euch die Geschichte des Wahrzeichens von Athen erzählt. Die griechische Hauptstadt hat noch viele andere Sehenswürdigkeiten zu bieten, sodass ihr hier mehrere Tage verbringen könnt.
Öffnungszeiten Akropolis | |
Sommer: | täglich 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr |
Winter: | täglich 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr |
Eintrittspreise: | |
Akropolis und Parthenon: | ca. 24,50 Euro pro Person |
Kombiticket Akropolis und Museum: | ca. 52,00 Euro pro Person |
2. Kanal von Korinth – von Menschenhand geschaffenes Wunder
Schon in der Antike gab es Überlegungen, an der schmalsten Stelle zwischen der Halbinsel Peloponnes und dem Festland einen Kanal zu bauen, der den Schiffen, die aus dem Norden kamen, einen knapp 400 Kilometer langen Umweg auf der Reise nach Athen ersparen sollte. Da man sich hier aber etwa 80 Meter durch harten Fels arbeiten musste, wurde die Idee wieder begraben, da es in der Antike ja noch keine Maschinen gab. Erst mit der Erfindung des Sprengstoffs Dynamit wurde es möglich, dieses Vorhaben zwischen 1881 und 1893 tatsächlich durchzuführen.
Heute kann der Kanal aber nur noch von wenigen Schiffen durchfahren werden, da die modernen Ozeanriesen nicht durch die etwa 24 Meter breite Wasserstraße passen. Außerdem besteht auch immer wieder die Gefahr von Erdrutschen und Felsabbrüchen, die zuletzt im Januar 2021 für eine Sperrung sorgten. Um die Peloponnes weiterhin mit dem Festland verbunden zu wissen, wurden an beiden Enden des Kanals Brücken gebaut, die sich im Meer versenken lassen, wenn ein Schiff durch den Kanal fahren will.
3. Mykene – die mystische Stadt des Agamemnon
Von etwa 1.600 bis 1.100 vor Christus war Mykene eine der bedeutendsten Städte der damaligen Welt. Sie war so einflussreich, dass Historiker die ganze Epoche nach der Stadt benannten. Der bekannteste Bewohner der Stadt war Agamemnon, der die Griechen im Trojanischen Krieg anführte. Der griechische Dichter Homer beschrieb die Stadt in seinem Werk Illias. So lebte die Stadt, nachdem sie im dritten Jahrhundert vor Christus aufgegeben worden war, weiter, und war später im antiken Rom eine der ersten Touristenattraktionen Griechenlands.
Die Illias von Homer brachte schließlich den (Wieder-)Entdecker von Troja, Heinrich Schliemann, nach Mykene, und es begannen umfangreiche Ausgrabungen. Neben den Ruinen der Stadtbefestigung mit dem berühmten Löwentor erkundet ihr hier Gräber, die die Form eines Bienenkorbs über einer Pyramide haben. In diesen Gräbern wurden Schätze wie goldene Masken und kostbare Keramiken gefunden. Bisher freigelegt ist die Oberstadt, also quasi eine Art Akropolis. In dieser Ausgrabungsstätte spürt ihr noch die Mystik, die die Stadt zu ihren Hochzeiten umgab.
Öffnungszeiten Mykene Ausgrabungen: | |
November bis Februar | täglich 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr |
März | täglich 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr |
April und September | täglich 08.00 Uhr bis 19.00 Uhr |
Mai bis August | täglich 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr |
Oktober | täglich 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr |
Eintrittspreise: | |
Erwachsene | ca. 12,00 Euro |
Ermäßigt | ca. 6,00 Euro |
Kinder und Jugendliche bis 18 | frei |
4. Monemvasia – die mittelalterliche Stadt auf dem Felsen
Eine etwas weniger bekannte, aber dennoch spektakuläre Sehenswürdigkeit Griechenlands erwartet euch in diesem romantischen kleinen Städtchen. Monemvasia liegt, ähnlich wie Gibraltar, auf einem Felsen im Meer. Wenn ihr über den schmalen Damm fahrt, der den Felsen mit dem Festland verbindet, fragt ihr euch möglicherweise, was ihr hier sollt. Schroff und kahl ragt das Gebilde aus dem Meer. Doch wenn ihr dieses umrundet habt und durch das mittelalterliche Stadttor geschritten seid, empfängt euch ein Gewirr aus engen Gassen, mit byzantinischen Kirchen und venezianischen Villen.
Beginnt euren Besuch mit einem Kaffee an der Agora und lasst die Umgebung auf euch wirken. An diesem Platz hatten die Venezianer ihren Markt und später die Osmanen ihren Basar. Danach schlendert ihr vorbei an kleinen Geschäften mit Kunsthandwerk zur Strandmauer. Dort befindet sich das Tor Portello – früher der Zugang zur Stadt für diejenigen, die mit dem Boot ankamen. Heute sitzt ihr hier an einem mystischen Ort, der zu Tagträumen verführt. Danach geht es wieder hangaufwärts zu 24 Tempeln und Kirchen aus byzantinischer Zeit und malerischen Villen des venezianischen Adels.
5. Olympia – Spiele für den Göttervater
Vom Mittelalter führt uns unsere Reise wieder in die Antike. Auf einem Berg des westlichen Peloponnes liegt das Heiligtum des Göttervaters Zeus. Ihr kennt den Ort sicherlich aus dem Fernsehen, denn hier wird alle vier Jahre die olympische Fackel entzündet, bevor sie sich auf den Weg zum jeweiligen Austragungsort der sportlichen Großveranstaltung macht. Vermutlich ab dem Jahr 776 vor Christus fanden hier die olympischen Spiele zu Ehren des Zeus statt. Bis ins Jahr 426 nach Christus trafen sich hier alle vier Jahre die Sporthelden, um ihre Kräfte zu messen.
Heute bestaunt ihr hier die Überreste des Stadions, das Hippodrom, das für Wagenrennen gebaut wurde, und ein Gymnasion mit öffentlichen Bädern. Zu ihrer Glanzzeit muss die Stadt wirklich sehr beeindruckend gewesen sein. Das lässt sich an den Ruinen der Villen und am Hera-Tempel noch deutlich erkennen. Leider wurde das antike Olympia im sechsten Jahrhundert bei einem Erdbeben zerstört und geriet in Vergessenheit. Erst 1766 wurde die Stadt wiederentdeckt und ab 1874 begann man mit den Ausgrabungen. Wenn ihr euch genauer über die Geschichte Olympias informieren wollt, besucht das angeschlossene Museum.
Öffnungszeiten Olympia: | |
April bis August | täglich 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr |
September | täglich von 08.00 Uhr bis 19.00 Uhr |
Oktober | täglich von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr |
November bis März | täglich von 08.30 Uhr bis 15.30 Uhr |
Eintrittspreise Ausgrabungen und Museen: | |
April bis Oktober | Erwachsene 12,00 Euro |
November bis März | Erwachsene 6,00 Euro |
Kinder und junge EU-Bürger bis 25 Jahre | frei |
6. Delphi – der mystische Ort des Orakels
Da selbst der Göttervater Zeus nicht alles wusste, schickte er Adler aus verschiedenen Richtungen los, um den Mittelpunkt der Welt zu finden. Gelandet sind die Vögel in einem von zwei Felsklippen gerahmten Tal in der Nähe von Kirra am Golf von Korinth. Etwa 1.000 Jahre lang (6. Jahrhundert vor Christus bis 4. Jahrhundert nach Christus) strömten Pilger, darunter auch Fürsten und Könige, herbei, um sich dringende Fragen beantworten zu lassen oder einen Blick in die Zukunft zu erhaschen. Meistens waren die Prophezeiungen aber doppeldeutig und es ist nicht bekannt, ob auch wirklich jeder verstanden hat, was ihm gesagt wurde.
Die Pilger brachten kostbare Geschenke mit, die man Jahrhunderte später bei Ausgrabungen wiederfand. Noch heute pilgert ihr über den historischen Weg durch einen Olivenhain hinauf zur heiligen Stätte. Im prunkvoll ausgestatteten Apollo Tempel saß die Priesterin Pythia und orakelte. Auf dem Gelände bestaunt ihr noch die Ruinen eines Theaters und ein Stadion, in dem die Pythischen Sportspiele stattfanden. Hier entspringt die Kastalia-Quelle, deren Wasser sowohl von Pythia als auch den Pilgern für rituelle Waschungen genutzt wurde. Delphi ist noch heute ein wahrhaft mystischer Ort.
Öffnungszeiten Delphi: | |
Mittwoch bis Montag | von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr |
Dienstag | von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr |
November bis März | täglich von 08.30 Uhr bis 15.30 Uhr |
Eintrittspreise Ausgrabungen und Museen: | |
Erwachsene | 12,00 Euro |
Kinder und junge EU-Bürger bis 25 Jahre | frei |
7. Meteora Klöster – dem Himmel ganz nah
Die nächste Griechenland Sehenswürdigkeit führt uns wieder ins Mittelalter und ins Zentrum des griechischen Festlands. In der Nähe der Stadt Kalambaka kleben insgesamt 24 Klöster und Einsiedeleien wie Vogelnester auf den Felsspitzen. Nur sechs dieser Klöster sind heute noch bewohnt. Die anderen sind baufällig oder zu schwer zu erreichen. Der Name Meteora kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet in der Luft schwebend. An nebligen Tagen scheinen die Anlagen tatsächlich über der Erde zu schweben. Wenn ihr bedenkt, dass die Menschen keinerlei Maschinen hatten, um diese Bauwerke zu errichten, werdet ihr noch mehr über diese Pracht staunen.
Das Baumaterial schafften die Mönche über Flaschenzüge auf die Felsspitzen und kletterten über Strickleitern nach oben. Heute erreicht ihr einige der Klöster bequem mit dem Auto oder über Wanderwege. Wenn ihr euch auf den Weg macht, um die Klöster zu besichtigen, solltet ihr die Kleiderordnung beachten. Frauen tragen lange Röcke, Männer lange Hosen und natürlich sind eure Schultern sittsam bedeckt. Das bekannteste Kloster ist Agia Triada (Kloster der Dreifaltigkeit). Neben einer eindrucksvollen Ikonensammlung genießt ihr von der Terrasse aus einen spektakulären Ausblick über die Gegend. Agios Stephanos ist eines der ältesten Klöster und wird heute von Nonnen bewohnt. Auch das Roussanou Kloster beherbergt Nonnen. An den Aussichtspunkten in der Nähe habt ihr das beste Fotomotiv von Meteora.
Öffnungszeiten Agios Triada | |
Freitag bis Mittwoch | 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr |
Eintrittspreis: | |
pro Person | ca. 3,00 Euro |
8. Santorini – Griechenland aus dem Bilderbuch
Ein riesiger Vulkankrater, der mit tiefblauem Meerwasser gefüllt ist, und weiße Häuser, die sich an Felshänge schmiegen – Bilder von Santorini habt ihr bestimmt schon des Öfteren gesehen. Wohl kaum ein anderer Ort in Griechenland erfüllt so viele Klischees, die wir für typisch griechisch halten. In den Orten Oia, Fira und Imerovigli findet ihr charmante kleine Hotels der gehobenen Kategorie, die euch teilweise sogar Zimmer mit privaten Infinitypools bieten. Hier könnt ihr ein erfrischendes Bad mit atemberaubender Aussicht genießen.
Dass Santorini sehenswert ist, beweisen die Kreuzfahrtschiffe, die fast täglich Unmengen an Besuchern hierher bringen. Somit wird es tagsüber auf der Insel schon mal etwas eng. Doch wenn am Abend die Tagesbesucher abgereist sind, bummelt ihr in den malerischen Orten am Kraterrand in aller Ruhe und könnt gemütlich in den Galerien, Boutiquen und Kunsthandwerksläden stöbern. Das Highlight des Tages ist auf Santorini der Sonnenuntergang, der zu den spektakulärsten der Welt zählt. Dieses Ereignis erlebt ihr am besten auf der Terrasse eines Restaurants bei einer kühlen Erfrischung.
9. Kos – Geburtsort der modernen Medizin
In der Ägäis mit Blick auf die türkische Küste liegt diese wunderschöne Insel, die euch eine Vielzahl an Griechenland Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. In Kos-Stadt bestaunt ihr zum Beispiel Überreste sowohl aus der griechischen als auch der römischen Antike. Die Zeitreise bei einem Kos-Bummel führt euch aber auch ins Mittelalter. Wunderschöne Strände findet ihr auf Kos ebenso wie traumhafte Natur. Eine etwas kuriose Sehenswürdigkeit ist in Kos-Stadt zu besichtigen. Auf einem kleinen Platz steht eine alte Platane, unter der angeblich Hippokrates seine „Sprechstunden“ abhielt. Hippokrates bringt uns dann auch zur bedeutendsten Sehenswürdigkeit auf Kos, dem Asklepion.
Nur wenige Fahrminuten von Kos-Stadt entfernt liegt auf einem Hügel das erste bekannte Krankenhaus der Welt. Aufgrund der Lage am Hang war dieses terrassenförmig gestaltet. Auf der mittleren Terrasse wurde bereits im vierten Jahrhundert ein Tempel errichtet, der dem Gott der Heilkunst, Asklepios, gewidmet war. Im zweiten Jahrhundert vor Christus wurde auf dieser Ebene noch ein Apollo-Tempel hinzugefügt und die obere Terrasse mit einem größeren Asklepios-Tempel gebaut. Die untere Terrasse schließlich bestand aus Säulenhallen mit angrenzenden Zimmern. Dort wurden die Patienten untergebracht, die damals aus der gesamten bekannten Welt anreisten.
Öffnungszeiten Asklepion: | |
Mittwoch – Montag | 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr |
Eintrittspreis: | |
Erwachsene Sommer | ca. 8,00 Euro |
Erwachsene Winter | ca. 4,00 Euro |
10. Kreta – Antike Kultur und unberührte Natur
Die größte Insel Griechenlands wird oft auch als Wiege der Zivilisation bezeichnet. Zumindest finden sich hier die ältesten Spuren menschlichen Lebens in Europa. So könnt ihr hier sogar die Höhle besuchen, in der angeblich Zeus geboren wurde. In den Weißen Bergen im Westen der Insel wartet ein ganz besonderes Naturhighlight auf euch. Die Samaria-Schlucht ist mit 16 Kilometern eine der längsten Schluchten Europas und Teil des einzigen Nationalparks auf der Insel. Die Wanderung durch die Schlucht zählt zu den Highlights eines Kreta-Besuchs. Wenn ihr die Schlucht von Süden her betretet, gibt es die Möglichkeit, nur ein Teilstück zu gehen.
Der schönste Ort Kretas ist Chania mit seinem venezianisch geprägten Hafenviertel. Von dort gelangt ihr schnell in die verwinkelte Altstadt mit Gassen, in denen Bougainvilleas einen Farbpunkt an die historischen Häuserfassaden werfen. Beim Bummel durch die Altstadt entdeckt ihr nette kleine Cafés und könnt danach das Viertel Halepa mit seinen prächtigen klassizistischen Palästen besuchen, die früher als Konsulate dienten. Auf einem Hügel oberhalb der Stadt bestaunt ihr dann nicht nur die Ruine der Zitadelle, sondern auch Ausgrabungen aus minoischer Zeit. Vom Rand der Zitadelle habt ihr vor allem zum Sonnenuntergang einen tollen Ausblick auf die Stadt.
Öffnungszeiten Samaria-Schlucht: | |
Mai bis Mitte Oktober | täglich 07.00 Uhr bis 16.00 Uhr |
Eintrittspreis: | |
Erwachsene | ca. 5,00 Euro |
Kinder bis 15 Jahre | frei |
11. Zakynthos – die Blume des Ostens
Die Venezianer gaben der Insel ihren blumigen Beinamen, weil sie im Osten ihres Reiches lag und besonders fruchtbar ist. Auf der Westseite der Insel ist die Landschaft sehr gebirgig. Dort findet ihr versteckte Badebuchten, Grotten im Meer und traumhafte Aussichtspunkte. Am Hauptstrand in Laganas, das an einer langgezogenen Bucht liegt, tobt das pralle Leben und die Nächte sind dort etwas länger. Die Inselhauptstadt Zakynthos lockt mit Sehenswürdigkeiten aus venezianischer Zeit, charmanten Gassen und einem lebhaften Hafen.
Bekannt ist Zakynthos aber hauptsächlich wegen des Shipwreck Beach in der Navagio-Bucht. Am Strand dieser von bis zu 300 Meter hohen Felswänden gesäumten Bucht liegt seit 1980 das Schiff Panagiotis und rostet vor sich hin. Ihr habt zwei Möglichkeiten, dieses einmalige Fotomotiv zu verewigen. Am Rand der Klippen in schwindelerregender Höhe gibt es einen Aussichtspunkt, der allerdings sehr beliebt ist. Die zweite Möglichkeit, um an den Strand zu kommen, ist eine Bootstour ab Lagana zu buchen. Am Strand könnt ihr dann das Wrack von außen bestaunen und die Bucht erkunden.
Häufig gestellte Fragen zu Griechenlands Sehenswürdigkeiten
Ein Land, das in seiner Vergangenheit so bedeutsam war und dessen Wissen bis heute in unserem täglichen Leben eine so große Rolle spielt, hat natürlich viele kulturelle Denkmäler. Dazu kommen noch einzigartige Naturerlebnisse, sodass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.
Wo sind die meisten Sehenswürdigkeiten in Griechenland?
Die Sehenswürdigkeiten Griechenlands sind gut verteilt im ganzen Land. Bei ca. 3.000 Inseln ist es aber teilweise mit einem gewissen Aufwand verbunden, seine persönliche Top-Liste abzuarbeiten. Auf dem Festland könnt ihr mit einem Mietwagen von einem Ort zum anderen fahren und so viele der Attraktionen bei einer Rundreise sehen. Eine größere Ansammlung an Sehenswürdigkeiten findet ihr in Athen und auf der Halbinsel Peloponnes. Unter den Inseln ist allein schon aufgrund ihrer Größe Kreta diejenige mit den meisten Griechenland Sehenswürdigkeiten.
Was gibt es nur in Griechenland?
Auf den ersten Blick scheint es nichts zu geben, was es nur in Griechenland gibt. Tempel und Ruinen aus der griechischen Antike könnt ihr auch in der Türkei oder auf Sizilien bestaunen. Gutes Olivenöl findet ihr ebenso im ganzen Mittelmeerraum. Was Griechenland aber einzigartig macht, ist die Mischung aus Kultur, guter Küche, atemberaubender Natur und legendärer Gastfreundschaft. Viele Dinge, für die ihr mehrere Reisen unternehmen müsstet, finden sich hier also geballt an einem Ort.
Was ist das bekannteste in Griechenland?
Die bekannteste Sehenswürdigkeit Griechenlands ist sicherlich die Akropolis in Athen. Fast jeder hat auch schon einmal vom Koloss von Rhodos gehört, obwohl es diesen schon seit über 2.000 Jahren nicht mehr gibt. Im Geschichtsunterricht habt ihr auch schon von den Göttern des Olymp gelesen und sicherlich habt ihr schon Bilder von den Meteora-Klöstern und dem Berg Athos gesehen.
Fazit zu den schönsten Griechenland Sehenswürdigkeiten
Griechenland ist zweifelsohne eines der abwechslungsreichsten Urlaubsländer dieser Welt. Jeder Stein und jeder Baum scheinen lebendige Geschichte aus tausenden von Jahren auszuatmen. Gleichzeitig findet ihr an den Küsten und auf den Inseln Strände, die teilweise zu den schönsten der Erde zählen – all dies gepaart mit der berühmten Gastfreundschaft der Griechen. Hier findet jeder von euch sein perfektes Reiseziel. Selbst wenn ihr nur einen entspannten Badeurlaub plant, wird euch die Schönheit der kulturellen Sehenswürdigkeiten Griechenlands dazu verleiten, den ein oder anderen Tag mit Besichtigungen zu verbringen. Andersherum braucht jeder, der ausgiebig Tempel und Ruinen bestaunt, auch mal einen Tag am Strand zum Entspannen.