Gran Canaria – Tipps für die Perle der Kanaren

Gran Canaria, die flächenmäßig dritt- und bevölkerungstechnisch zweitgrößte Insel des kanarischen Archipels, zieht jährlich unzählige Gäste aus aller Welt an – und das nicht ohne Grund: Auf der nahezu kreisförmigen Insel sind vulkanische Berglandschaften ebenso zuhause wie grüne Täler. Traumhafte Strände wechseln sich mit pittoresken Ortschaften und Städten mit vielen kulturellen Highlights ab. Wir zeigen euch, was ihr auf Gran Canaria so alles machen könnt und was es wo zu sehen gibt. Außerdem geben wir euch hilfreiche Tipps für euren Aufenthalt auf der Insel.


Inhaltsverzeichnis:


Vielseitige Sehenswürdigkeiten und tolle Ausflugsziele

Obwohl auf Gran Canaria das landschaftliche vulkanische Erbe überall zu greifen ist, beheimatet die Insel eine vielfältige Flora, sodass die meisten Highlights in der Natur zu suchen sind: So befindet sich mit dem Pico de las Nieves (der seinen Namen dem Umstand verdankt, dass hier im Winter gelegentlich Schnee liegt) der wohl bekannteste Berggipfel der Insel genau im Zentrum. Von der Spitze des erloschenen Vulkans aus habt ihr einen atemberaubenden Ausblick auf die zerklüfteten Berglandschaften, die Pinienwälder, den Ozean und die benachbarten Kanaren.

Ausblick vom Pico de las Nieves auf Gran Canaria

Ausblick vom Pico de las Nieves

Gerne wird angenommen, dass der Gipfel des Pico de las Nieves der höchste Punkt Gran Canarias sei, dies ist jedoch der benachbarte Morro de la Agujereada – ein Berggipfel, der für seine skurrilen Felsformationen bekannt ist, die ein tolles Fotomotiv abgeben.

Roque Nublo das Wahrzeichen Gran Canarias

Der Roque Nublo ist das Wahrzeichen der Insel

Etwas weiter westlich des Pico de las Nieves liegt um den Roque Nublo, die wohl bekannteste Felsformation der gesamten Insel: Hier zieht sich wild geformtes Gestein über einen zerklüfteten, spärlich bewaldeten Hang. Begrenzt wird der Bergzug vom Roque la Rana, einem massiven „Felsklotz“, der an einen wuchtigen mittelalterlichen Eckturm erinnert.

Das dritte Highlight Gran Canarias könnt ihr im Süden der Insel entdecken, wo sich mit den Dünen von Maspalomas ein echtes Naturwunder befindet. Wenn ihr durch die feinsandige, unter Naturschutz stehende Hügellandschaft wandert, werdet ihr unweigerlich an die Sahara oder die Wüsten Ägyptens denken – gerade im Kontrast zum tiefen Blau des benachbarten Meeres ein unglaublicher Anblick!

Luftbild der Dünen von Maspalomas

Wie ein Meer aus Gold liegen die Dünen vor Maspalomas

Ihr braucht auch im Urlaub etwas Action und Adrenalin? Dann haben wir einen weiteren Gran-Canaria-Tipp für euch: Der Freizeitpark Holiday World Maspalomas befindet sich nur den berühmten Steinwurf nördlich der Dünen und bietet euch alles, was ein „höher, schneller, weiter“ garantiert – egal ob ihr mit dem Riesenrad fahrt, mit der Achterbahn durch Kurven rast oder auf Reifen durch die „Wasserwelt“ gleitet. Gerade wenn ihr mit Kindern unterwegs seid, ist ein Besuch dieses nostalgisch angehauchten Freizeitparks fast schon ein Muss, zumal die Eintrittspreise recht erschwinglich sind.

Im Südwesten Gran Canarias liegt ein Ort, der wegen seines einmaligen Flairs bei Urlaubern und Einheimischen gleichermaßen beliebt ist: Puerto de Mogán! Das malerische Dörfchen trägt seinen Spitznamen „Venedig des Südens“ nicht ohne Grund: Kleine Kanäle durchziehen den Ortskern, bunt bepflanzte Brücken prägen das Ambiente und an den Kais wippen kleine Motorboote im Wasser auf und ab. In den kleinen Gässchen Puerto Mogáns gibt es zudem allerlei zu entdecken: Freut euch auf authentische Restaurants, charmante Straßencafés und kleine heimische Geschäfte!

Hafen von Puerto de Mogan auf Gran Canaria

Einer der schönsten Hafenorte der Insel, Puerto Mogan

Im Nordwesten Gran Canarias befindet sich in puncto natürliche Vielfalt mit dem Tamadaba Naturpark die wohl größte „Schatztruhe“: Hier könnt ihr durch beeindruckende Felslandschaften wandern, durchquert mediterran anmutende Pinienwälder und genießt spektakuläre Ausblicke auf unberührte Buchten und das tiefblaue Meer – in den atemberaubenden Landschaften des Tamadaba Naturparks gehen euch einzigartige Fotomotive für Insta und Co. bestimmt nicht aus!

Die schönsten Städte Gran Canarias

Gran Canaria hat nicht nur eine vielfältige, sehenswerte Natur, sondern auch einige Städte und Ortschaften, die reich an Kultur und Historie sind. Hierbei ist vor allem die Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria (mit knapp 380.000 Einwohnern auch die größte Stadt der Kanaren) zu nennen, die im Nordosten Gran Canarias liegt. Die Stadt ist das pulsierende Zentrum der Insel – tagsüber wie nachts!

Kathedrale Santa Ana in Las Palmas de Gran Canaria

Kathedrale Santa Ana, Las Palmas

Besonders sehenswert sind dabei die Stadtteile Santa Catalina (vor allem für seine von Bars, Cafés und Restaurants gesäumte Strandpromenade bekannt) und die Altstadt Vegueta, wo ihr durch verschlungene enge Gässchen flanieren könnt und dabei einige Sehenswürdigkeiten der Stadt entdeckt: So befinden sich hier beispielsweise die Kathedrale Santa Ana, die euch mit ihrer verspielten Fassade und den kleinen Türmchen verzaubern wird) oder das Kolumbushaus, ein Museum, das sich mit den Reisen des berühmten Entdeckers befasst. Architektonisch interessant ist auch der nördlich der Altstadt liegende Stadtteil Triana, in dem wunderschöne Häuschen mit Jugendstilfassaden das Straßenbild prägen.

Westlich von Las Palmas befindet sich Arucas, mit 38.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt auf Gran Canaria – und sie beheimatet eine DER Top-Sehenswürdigkeiten der Insel! Die Pfarrkirche San Juan Bautista wurde 1909–1917 erbaut und erstrahlt seither in neugotischer Architektur: Verschnörkelte Ornamente, imposante Rundfenster, schmale Säulen und kleine Türmchen zieren die Außenfassade des Sakralbaus.

San Juan Bautista Kirche in Arucas, Gran Canaria

Beeindruckende Architektur: San Juan Bautista

Besonders markant ist das dunkle Gestein, das aus erkalteter Lava gewonnen wurde. Im Inneren der Kirche, die fälschlicherweise oft als Kathedrale bezeichnet wird, könnt ihr kanarische Kunstwerke, Gemälde und Skulpturen bestaunen. Wenn ihr in Arucas unterwegs seid, solltet ihr außerdem der Rumfabrik (mit angeschlossenem Museum) und dem von exotischen Pflanzen geprägten Parque Municipal einen Besuch abstatten.

Etwas südwestlich von Arucas liegt unser nächster Gran-Canaria-Tipp für euch – Firgas! Inmitten einer idyllischen Hügellandschaft gelegen, könnt ihr in dieser Gemeinde das „authentische“ Gran Canaria erleben, denn hier prägen statt großer Hotels und Wohnhäuser altertümliche Landhäuser und private Fincas das Ambiente. Firgas hat sein mondänes Äußeres auch den umliegenden Quellen zu verdanken, aus denen das auf den Kanaren bekannte Mineralwasser „Agua de Firgas“ gewonnen wird.

Diesem Umstand ist auch der treppenförmige, sehenswerte Wasserlauf gewidmet, der sich von bunten Blumen und prachtvollem Wandschmuck flankiert durch das Zentrum des Ortes zieht. Auf der anderen Seite der Hauptstraße wartet mit den in den Boden eingelassenen Präsentationstafeln der Kanarischen Insel direkt das nächste Must-see in Firgas auf euch – ein echtes Kunstwerk!

Historische GAsse in Firgas mit Wasserkaskade

Leise plätschert das Wasser durch die Gasse in Firgas

Ganz im Süden Gran Canarias liegt mit Playa del Inglés das touristische Epizentrum der Insel: Neben einem tollen Strand und zahlreichen erstklassigen Hotels wartet der Ort mit allem auf, was man für einen abwechslungsreichen Aufenthalt braucht: Genießt das riesige Angebot an Restaurants und Lokalen, shoppt in den unzähligen Geschäften oder feiert ab den Abendstunden in den Bars und Clubs des Ortes.

➤ Wenn ihr auf der Suche nach einem Hotel direkt am Playa del Inglés seid, können wir euch besonders das LABRANDA Playa Bonita sowie das LABRANDA Bronze Playa empfehlen. Mit einem kleinen Spaziergang gelangt ihr von diesen Hotels aus zu den nahegelegenen Vergnügungszentren Kasbah und Metro mit Diskotheken, Geschäften und Bars.

Hier könnt ihr baden gehen: Die besten Strände Gran Canarias

Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs und der damit einhergehenden rustikalen Felslandschaften wird den Kanarischen Inseln gerne mal nachgesagt, nicht unbedingt ein Hort von schönen Stränden zu sein. Dass da überhaupt nichts dran ist, beweist Gran Canaria mit einigen tollen Spots am Wasser, die ihr unbedingt kennen solltet. Wir beginnen mit dem Playa Amadores, der sich westlich der touristisch bestens erschlossenen Ortschaft Puerto Rico (im Südwesten Gran Canarias) befindet.

Schöner Sandstrand umrahmt von Klippen auf Gran Canaria

Der Playa de Amadores: wunderbarer Familienstrand

Der Strand ist in einer kleinen, durch künstliche Felsformationen vom offenen Meer geschützten Bucht eingebettet und besticht mit feinem Sand und kristallklarem Wasser, das türkis und blau unter der Sonne glitzert. Durch seine geschützte Lage, die für die Kanaren typischen Wellen gibt es nicht, und seinen seichten Eingang eignet sich dieser Sandstrand vor allem, wenn ihr mit kleinen Urlaubern unterwegs seid – aber nicht nur! Der Strand ist für seine romantischen Sonnenuntergänge bekannt, die euch unvergessliche Momente in romantischer Zweisamkeit garantieren.

➤ Ihr sucht in der Nähe ein Hotel? Das Marina Suites bietet neben sehr geräumigen Studios auch ein abwechslungsreiches Betreuungsprogramm für eure Kinder.

Unser nächster Strand führt uns in den Nordwesten der Hauptstadt Las Palmas, wo sich mit dem Playa de las Canteras ein ebenso lebendiger wie schöner Strand befindet: Der feinsandige, goldschimmernde „Playa“ ist ebenso breit wie lang und bietet euch durch seine Lage den optimalen Mix aus Entspannung und Action: Einfach fernab des Trubels an einem stillen Fleckchen liegen, das Meer beobachten und die Sonne genießen? Kein Problem!

Playa de las Canteras auf Gran Canaria

Playa de las Canteras

Während der Mittagshitze in ein nahegelegenes Eiscafé oder Restaurant einkehren und danach entlang der Strandpromenade flanieren? Nur zu! An diesem Stadtstrand kommt wirklich jeder auf seine Kosten!

➤ Das Hotel Aloe Canteras liegt direkt an diesem Strand und bietet euch als Highlight auch eine Dachterrasse.

Das genaue Gegenteil findet ihr an der Westküste Gran Canarias, wo fernab jeder Infrastruktur und jedes Touristenrummels einer der ursprünglichsten Strände der gesamten Insel liegt – der Playa de Güi Güi! Die Bucht, in der der Strand liegt, ist von rauen Felsen umgeben, während das Hinterland in Dünen übergeht – ein Anblick wie aus einer anderen Welt!

Steiniger Strand unterhalb einer Klippe

Beeindruckende Umgebung am Strand von Güi Güi

Das markanteste Merkmal dieses Strandes ist wohl der Umstand, dass der feine Sand vulkanischen Ursprungs ist, weshalb er gräulich-schwarz ist. Der Strand ist vor allem für die Ruhesuchenden unter euch ein absoluter Geheimtipp, aber auch Abenteurer kommen auf ihr Kosten: Ab der Ortschaft Tasartico (wo ihr euren Leihwagen abstellen könnt) müsst ihr mit einem längeren Marsch rechnen, der euch sprichwörtlich über Stock und Stein führt. Doch die Mühe lohnt sich, zumal der Weg das eine oder andere tolle Panorama offenbart.

Auch am südlichsten Punkt Gran Canarias ist mit dem Playa del Ingles ein echter Traumstrand zuhause! An diesem breiten, feinsandigen Strand können sich Sonnenanbeter und „Wasserratten“ gleichermaßen erfreuen. Und auch, wenn ihr Action liebt, ist der Playa del Ingles für euch ein echter „Place to be“: Das Angebot an Aktivitäten reicht von Jetskifahren über Surfen bis hin zum Flyboarden – langweilig wird es an diesem Strand garantiert nicht, zumal die Uferpromenade mit Restaurants, Cafés, Beach-Bars und Shoppingmöglichkeiten gesäumt ist.

Im Süden geht der Playa del Ingles in die Dünen von Maspalomas über, was diesen Strand nur noch einzigartiger macht.

Playa del Ingles auf Gran Canaria

Einer der berühmtesten Strände der Insel

➤ Das Hotel Principado liegt in einer ruhigen Ecke von Playa del Inglés, befindet sich aber dennoch ganz nah zum Strand und dem Nightlife.

Auch interessant: Das sind die Top 11 Strände in ganz Spanien – inklusive Kanaren und Balearen!

Wandern auf Gran Canaria

Wie es beim Punkt Sehenswürdigkeiten bereits angeklungen ist, ist Gran Canaria wegen seinen vielseitigen Berg- und Vulkanlandschaften ein wahres Paradies für Wanderer: Das gesamte Hinterland der Insel ist von gesicherten, ausgeschilderten Wanderwegen durchzogen, die euch durch idyllische Fischerdörfchen führen, die Gipfel Gran Canarias erklimmen lassen oder zu den natürlichen Schätzen der Naturparks führen.

Unser Tipp: Karten mit den beliebtesten Wanderrouten und deren Verlauf gibt es in jedem Souvenir-Shop und an den Tourismus-Infopoints der größeren Orte. Hier bekommt ihr auch Informationen, wie viel Proviant und Getränke ihr für die jeweilige Tour mitnehmen solltet – oftmals packen euch die Hotels auf Wunsch spezielle Wanderer-Lunchpakete.
Tejeida auf Gran Canaria

Auf Gran Canaria ist es üppig grün und bergig

Wenn ihr geübte Wanderer seid, könnt ihr Gran Canaria aktiv auf eigene Faust erkunden. Solltet ihr mit Wandern bislang eher gefremdelt haben, empfehlen wir euch, an geführten Touren teilzunehmen: Der Guide stellt dann sicher, dass ihr auf dem „rechten Pfad“ bleibt und ihr euer Ziel auch wirklich erreicht – außerdem erfahrt ihr interessante Anekdoten über Gran Canaria und Wissenswertes über „Insel und Leute“.

Kulinarische „Insel-Genüsse“

Durch ihre exponierte Lage außerhalb der Sphären Kontinentaleuropas hat sich auf den Kanarischen Inseln eine ganz eigene Küche etabliert, die durch europäische, nordafrikanische und lateinamerikanische Einflüsse geprägt ist. Der wichtigste Bestandteil typisch kanarischer Speisen ist das sogenannte Gofio, ein Mehl das aus Gerste, Mais und Weizen hergestellt wird und die Grundlage für Suppen und Soßen ist.

Außerdem gibt es auf Basis dieses Erzeugnisses Desserts, die ihr unbedingt kosten solltet: Gofio-Eis oder -Mousse schmecken himmlisch!

Kanarische Spezialität aus einer besonderen Mehlmischung

Salzig oder süß, Pella de Giofio solltet ihr probiert haben.

Bekannt sind auch die Runzelkartoffeln, die kanarische Kartoffeln genannt werden. Was sich im ersten Moment nicht sonderlich appetitlich anhört, ist in Wahrheit eine köstliche Kartoffel, die in Salzwasser gekocht und mit vielseitigen Soßen auf Olivenölbasis gereicht wird – diese Soßen werden mit heimischen Kräutern und Gewürzen garniert, die ihnen die markanten Farben Grün, Rot und Orange verleihen, und garantieren euch so den authentischen Geschmack Gran Canarias.

Papas Arrugadas. Spezialität auf den kanaren

Richtig leckere Tapas hat Gran Canaria ebenfalls zu bieten

Da Gran Canaria eine Insel ist, ist Fisch ein unerlässlicher Bestandteil der Kulinarik: Hier könnt ihr Schmankerl wie Caldo de Pescado (Fischsuppe) oder Vieja Sancochada (gekochte Seebrasse) verköstigen. Inoffizielles Nationalgericht der Kanaren (und damit auch Gran Canarias) ist der Sancocho Canario, der vor allem an hohen Feiertagen gereicht wird: Ein leckerer Eintopf mit gesalzenem Kabeljau und Süßkartoffeln.

Tapas und Sangria

Passt perfekt zusammen: Tapas und Sangria

Solltet ihr in Sachen Speisen nicht so experimentierfreudig sein, macht das gar nichts: Auf Gran Canaria gibt es unzählige Restaurants, die das Beste der internationalen Küche anbieten – was im Übrigen auch für die Hotels gilt.

➤ Einen Streifzug durch die Küche der Kanaren könnt ihr übrigens auch auf unserem Blog unternehmen!

Zu guter Letzt: Nützliche Infos für euren Urlaub auf Gran Canaria

Wie ihr euch vielleicht denken könnt, erreicht ihr eine Inselgruppe, die vor der westlichen Küste Nordafrikas liegt, am bequemsten mit dem Flugzeug. Von sämtlichen großen deutschen Flughäfen starten pro Woche mehrere Flüge nach Gran Canaria. Von der bayerischen Landeshauptstadt München aus dauert der Flug auf die drittgrößte Kanareninsel circa 4,5 Stunden, von nördlicheren Flughäfen wie Berlin und Hamburg entsprechend etwas länger.

Da Gran Canaria spanisches Hoheitsgebiet ist, zählt es zum Schengenraum, was bedeutet, dass ihr mit Personalausweis einreisen könnt – wobei es nie schlecht ist, den Reisepass als weiteres Dokument dabei zu haben.

langezogener Strand von Maspalomas

Am Strand von Maspalomas ist immer was los.

Durch seine Lage herrschen auf Gran Canaria besondere klimatische Verhältnisse vor, die aus der Insel, und auch aus den anderen Kanaren, ein Ganzjahresreiseziel machen – quasi vor der Haustür Europas. Die touristische Hauptsaison liegt dementsprechend zwischen Oktober und März, wenn viele Kontinentaleuropäer dem kalten, grauen Winter entgehen wollen. Dann herrschen milde Frühlingstemperaturen, die sowohl erholsame Stunden am Strand als auch ein aktives Entdecken der Insel ermöglichen.

Und auch im Sommer wird es durch die atlantischen Winde nie zu heiß, sodass das Thermometer selten die 30 Grad ankratzt. Perfekte Bedingungen also, die Insel ganzjährig zu entdecken und dabei die Vorzüge eines Strandurlaubs zu genießen – zumal es gefühlt nie regnet (die Monate November bis Januar sind mit durchschnittlich 6 Regentagen die niederschlagsreichsten im ganzen Jahr).

Wenn ihr nicht gerade einen reinen Strandurlaub plant und der Transfer vom Flughafen zum Hotel euer einziger größerer Weg ist, den ihr zurücklegen müsst, stellt sich auch auf Gran Canaria die Frage: Wie kommt man von A nach B? Auf Gran Canaria relativ einfach, auch wenn mitunter relativ große Distanzen zurückgelegt werden müssen.

Die gesamte Insel ist von einem engmaschigen Busnetz durchzogen, das auf mehreren Linien auch noch so entlegene Orte ansteuert. Diese Linienbusse, die von den Einheimischen liebevoll „Guaguas“ genannt werden, sind relativ erschwinglich und stellen eine wirklich gute Alternative zu Taxis dar. Wenn ihr ganz flexibel sein wollt, empfehlen wir euch freilich einen Mietwagen.

Wir hoffen, wir konnten euch mir dieser Übersicht einen ersten Einblick in die Vielfalt Gran Canarias geben. Schaut vorbei – eine wahre Perle im Atlantik erwartet euch! Ihr wollt die Wartezeit für euren Urlaub so kurz wie möglich gestalten? Auf sonnenklar.TV findet ihr zahlreiche Angebote für Gran Canaria! Jetzt ist gebucht und ihr habt das Warten immer noch satt? In unseren Spanien-Reisetipps findet ihr noch viele weitere Hinweise für euren Urlaub!
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