Urlaub in Gambia: So schön, dass es Trend sein muss

Urlaub in Gambia wird immer beliebter: Im kleinsten Land Westafrikas tragen die Menschen immer ein Lächeln im Gesicht. Die spannende geographische Lage und die unschlagbare Freundlichkeit der Gambier sind aber noch lange nicht alles, was die Region am Gambia-Fluss zu bieten hat. Das Urlauberherz findet dort alles, was es braucht – von traumhaften Stränden bis hin zu spannenden Attraktionen. Wir versprechen: Langweilig wird es definitiv nicht. Kommt mit uns nach Gambia und stimmt euch hier schon einmal auf dieses absolute Trend-Reiseziel ein.


Inhaltsverzeichnis


Grafik Gambia Karte Landkarte

Das müsst ihr vor eurem Urlaub in Gambia wissen

Wichtige Informationen für eure Gambia-Reise:


Flugdauer: ca. 7 Stunden (inkl. Zwischenstopp)


Beste Reisezeit: Mitte November bis April


Währung: Dalasi


Sprache: Englisch


Geeignet für: Familien, Paare, Alleinreisende

An- und Einreise nach Gambia

Grafik Abflughäfen nach GambiaAb Köln, Leipzig, Frankfurt und München kommt ihr neuerdings in nur etwa sieben Flugstunden direkt nach Gambia – mit nur einem Tankstopp in Agadir.

Die Einreise nach Gambia ist ohne Probleme mit eurem Reisepass möglich. Zum Zeitpunkt der Abreise muss dieser aber noch mindestens sechs Monate gültig sein. Das Visum bekommt ihr direkt bei Einreise ausgestellt. Es ist 21 bis 28 Tage gültig. Außerdem müsst ihr euer Rückflugticket sowie ausreichend finanzielle Mittel für die Dauer eures Urlaubs in Gambia nachweisen können. Falls ihr einen längeren Aufenthalt plant, stellt ihr beim Immigration Department vor Ort einen Antrag auf Aufenthaltsverlängerung. Dieser kostet 500 Dalasi (etwa 9 Euro).

Wann ist die beste Reisezeit nach Gambia?

Zwar bietet Gambia ganzjährig angenehme Wasser- und Tagestemperaturen. Doch die trockenste und damit empfehlenswerte Reisezeit ist von November bis April. Dann herrscht im Land Trockenzeit. Dennoch ist es nur mäßig heiß und etwa mit dem Sommer hier bei uns vergleichbar. Gleichzeitig verschafft die Meeresbrise an der Küste vor allem abends eine angenehme Abkühlung. Nicht umsonst wird Gambias Klima als das angenehmste in Westafrika bezeichnet.

Im Juni beginnt langsam die Regenzeit, weshalb es in Gambia bis einschließlich Oktober durchaus tropisch schwül und feucht werden kann. Das bringt auch Mücken mit sich, weshalb eine angemessener Schutz hier sehr wichtig ist.

Grafik Klima Gambia

Gesundheitshinweise für euren Urlaub in Gambia

Das bringt uns zu unserem nächsten Punkt: Im Landesinneren von Gambia ist Malaria ganzjährig verbreitet, was ihr bei eventuellen Ausflügen unbedingt beachten solltet. An den Küstenregionen ist das Infektionsrisiko vor allem während und nach der Regenzeit erhöht. Achtet deshalb nachts darauf, eure Moskitonetze geschlossen zu lassen, abends lange und luftige Kleidung zu tragen – und immer einen Mückenschutz parat zu haben. Nur wer Stiche vermeidet, verringert auch das Infektionsrisiko. Sprecht am besten vor eurem Urlaub in Gambia mit einem Tropenmediziner, um eventuelle weitere Maßnahmen zur Vorbeugung zu treffen. 

Zudem empfiehlt das Auswärtige Amt allen Gambia-Urlaubern eine Impfung gegen Gelbfieber, Hepatitis A und B, Tollwut, Typhus, Meningitis ACWY sowie alle übrigen Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis).

Hinweis: Das Wasser hat in Gambias Hotels Trinkwasserqualität, sodass ihr keine gesundheitlichen Bedenken haben müsst.

Welche Kleidung empfiehlt sich Urlaubern in Gambia?

Schon allein zur Vorbeugung unangenehmer Mückenstiche solltet ihr langärmlige und helle Kleidung dabei haben. Auch der Schutz vor Sonnenstrahlung hat bei einem Urlaub in Gambia höchste Priorität. Das bedeutet zusätzlich zu einer Sonnencreme mit höchstem Lichtschutzfaktor am besten auch noch eine Kopfbedeckung und ein leichtes Tuch, um eventuell eure Schultern und den Nacken in der prallen Sonne bedecken zu können. Darüber hinaus gibt es bezüglich Kleidung nichts weiter für euch zu beachten.

Hinweis: Auch alleinreisende Frauen müssen sich im Gambia-Urlaub keine Gedanken um ihre Kleidung und Sicherheit machen. Die Gambier sind sehr freundlich und offen. Wenn ihr keinen näheren Kontakt wünscht, genügt ein deutliches „Nein“.
Tipp: Wer vor allem nachts einsame Straßen meidet, bei ausgedehnten Strandspaziergängen alle Wertsachen im Hotel lässt und auf dem Markt auf seine Taschen achtet, muss keine Angst vor Diebstahl haben – wie in anderen Ländern eben auch.

Geld, Strom und Verständigung während eures Urlaubs in Gambia

Die Landeswährung Gambias ist Dalasi. 60 Dalasi entsprechen dabei nach derzeitigem Wechselkurs etwa einem Euro. Für euren Urlaub in Gambia bringt ihr am besten etwas Bargeld mit und wechselt es in den offiziellen Wechselstuben. Bargeldloses Bezahlen ist weitestgehend nicht möglich. Mit eurer Kreditkarte könnt ihr zur Not noch etwas zusätzliches Geld am Bankautomaten abheben. Bezüglich Stromversorgung solltet ihr sicherheitshalber einen Adapter des Typs G mitbringen. Die Netzspannung beträgt 230 V. Die offizielle Amtssprache in Gambia ist Englisch.

Bianca am Strand von Gambia


Kein Trend-Reiseziel ohne sonnenklar.TV. Genau deshalb war unsere Kollegin Bianca bereits vor Ort und hat zwei Wochen lang getestet, welche Strände, Ausflüge und Aktivitäten unbedingt auf eure Gambia-Bucketlist müssen. Natürlich haben wir da gleich die Gelegenheit genutzt und sie nach ihren persönlichen Favoriten und Tipps gefragt. Welche genau das sind, erfahrt ihr im Folgenden!

Strandurlaub in Gambia: Unsere Highlights

Zwar ist Gambia ein absolutes Top-Ziel für Badeurlauber, die nicht nur zwei Wochen am Strand liegen, sondern auch etwas erleben und Land und Leute kennenlernen wollen. Dennoch solltet ihr genug Zeit einplanen, um die Traumstrände des Landes genießen zu können. Der Küstenabschnitt ist mit 80 Kilometern recht kurz – Gambia ist einfach mit seinen knapp über 2 Millionen Einwohnern und etwa 11.000 km² auch flächenmäßig ein kleines Land. Hier gilt allerdings das Motto: kurz aber oho! Denn in eurem Gambia-Urlaub erwarten euch goldgelbe bis weiße Sandstrände, die flach ins Meer abfallen und damit auch kleinen Kindern einen sicheren Badespaß bieten.

Ein Strandurlaub in Gambia bietet sich definitiv an

Hier lässt es sich definitiv aushalten!

Südlich vom Kap von Banjul, die gesamte Atlantikküste entlang, erstreckt sich die touristisch erschlossene Küstenregion Gambias. Eigentlich hat jedes Hotel in dieser Gegend einen Zugang zum Meer, wobei ihr auch einen gemütlichen Spaziergang von einem zum nächsten Strand machen könnt. Die breitesten Strände findet ihr bei Cape Point, Fajara oder der Bucht von Kotu. Um Bakau ist die Küste etwas felsiger und steiler, die Sandstrände schmaler. Doch ab Fajara werden die Strandstreifen wieder breiter.

Kap von Gambia, Banjul

Ab Banjul Richtung Süden: Ein Strand jagt den nächsten.

Hinweis: Nacktbaden ist in Gambia verboten.
Biancas Tipp: „Wenn ihr im Meer auf Durchblick setzt, dann stattet dem Strand des Kairaba Hotels einen Besuch ab. Hier wird regelmäßig mit Kies aufgeschüttet, da der Strand vom Atlantik abgetragen wird. Deshalb ist hier das Wasser besonders klar und glitzert türkis im Sonnenlicht. Einfach traumhaft …“

Die spannendsten Ausflüge und Aktivitäten in Gambia

In Gambia gibt es viel zu entdecken, weshalb ihr unbedingt einige Tage für Ausflüge einplanen solltet. Fast überall an der Mündung zum Gambia-Fluss könnt ihr Kajaks oder Kanus mieten oder Touren buchen. Beliebt sind vor allem geführte Kajak-Touren über die Nebenarme des Gambia-Flusses. Dabei treibt ihr durch dichte Mangrovenwälder und könnt euch von der reichen Flora Gambias beeindrucken lassen. Beliebt sind auch Bootstouren auf dem gewaltigen Gambia-Fluss selbst. Doch darüber hinaus gibt es noch einige Ausflüge, die auf jeden Fall auf eure Bucketlist sollten.

Bianca auf Kajak-Tour in Gambia

Klar, so eine Kajak-Tour konnte sich Bianca auch nicht entgehen lassen!

Biancas Tipp: „Ich würde euch empfehlen, bei jedem Ausflug und jeder Tour einen Guide zu buchen. Der kennt sich nämlich am besten aus und zeigt euch dann, wo ihr die spannendsten Ecken entdecken könnt und lotst euch durch die Menge. So ganz auf sich alleine gestellt fühlt man sich in der Fremde ja manchmal sonst sehr aufgeschmissen.“

1. Tanji Bird Reserve

Im Süden Tanjis schließt das Tanji Bird Reserve an, ein Schutzreservat für Wildvögel. Es erwartet euch aber noch viel mehr, als der Name verspricht: Neben den über 300 Vogelarten leben hier noch Meerkatzen und verschiedene Affenarten. Der Eintritt beträgt nur 35 Dalasi (etwa 63 Cent). Wer möchte, kann das Schutzgebiet mit einem Guide durchwandern und nach der reichen Tierwelt Ausschau halten. 

Raubseeschwalben im Tanji Bird Reserve

Diese prachtvollen Raubseeschwalben sind nur eine von über 300 Vogelarten, die ihr im Tanji Bird Reserve beobachten könnt.

2. Fährfahrt zum Niumi-Nationalpark

Der Niumi-Nationalpark erstreckt sich entlang der Atlantikküste von Barra bis zur nördlichen Landesgrenze. Ihr gelangt mit einer Fähre von Banjul aus dorthin und könnt vor Ort Jeeptouren durch den Park buchen. Der Park ist nicht nur Heimat zahlreicher Vogelarten, sondern überrascht auch mit strahlend weißen Stränden.

Biancas Tipp: „Ihr habt im Gambia-Urlaub die Möglichkeit, Dörfer und Schulen zu besuchen. Fragt einfach in eurem Hotel bei MeetingPoint nach, die organisieren euch eine Tour und einen Guide.“

3. Delphin-Touren in der Gambia-Mündung

Einmal den Traum Wirklichkeit werden lassen und Delphinen einen Besuch abstatten? Während eines Urlaubs in Gambia kein Problem. Von der Denton Bridge in Banjul geht es in einem Motorboot raus auf die Mündung des Gambia-Flusses, genauer gesagt zur unbewohnten Insel Dog Island. Auf dem Weg werdet ihr mehreren Delphinschulen begegnen und könnt den faszinierenden Meeressäugern beim Tümmeln und Spielen zusehen. 

Hinweis: Es gibt keine Garantie für eine Delphin-Sichtung, allerdings stehen die Chancen hier sehr gut, weil die Tiere in der Flussmündung reichlich Fisch zum Fressen finden.

4. Bijilo Forest Park: Affenstark

Der Bijilo Forest Park ist einer der letzten natürlichen Küstenwälder mit faszinierenden Baobabs und Roten Baumwollbäumen. Ein Naturlehrpfad informiert euch über die reiche Vegetation des Parks. Entsprechend leben dort auch viele Tiere wie Adler, Warane und eine Vielzahl an magisch-bunten Schmetterlingen. Doch das Highlight des kleinen Schutzgebietes sind sicherlich die freilebenden Affen. Ob Grüne Meerkatzen oder Rote Stummelaffen – ihr könnt euch am Eingang des Parks Erdnüsse kaufen, um die frechen Baumbewohner damit zu füttern. Der Eintritt zum Park kostet 150 Dalasi (etwa 2,70 Euro).

Rote Stummelaffen, die in Gambia beheimatet sind

Diese kleinen Kerlchen sind ganz verrückt nach Erdnüssen.

Biancas Tipp: „Fahrt unbedingt einmal zum Senegambia Hotel – dort findet nämlich täglich um 11 Uhr eine Geierfütterung statt! Milane und Kappengeier scharen sich in Massen um die Person mit dem Futtereimer. Um bei dem Spektakel dabei sein zu dürfen, muss man kein Gast in dem Hotel sein.“
Hinweis: Das Landesinnere Gambias ist zwar ebenfalls sehr sehenswert, aber eine Ausflug dorthin ist streckenweise sehr abenteuerlich. Wenn ihr allerdings eher Richtung Backpacker unterwegs seid, viel Zeit mit euch bringt und einen einfachen Reisestil und sehr simple Unterkünfte bevorzugt, dann werdet ihr viel Spaß haben. Ihr solltet beachten, dass ihr bei eurer Tour nur mit einer spärlichen Stromversorgung rechnen dürft. Und auch hier gilt: Ein Guide muss unbedingt dabei sein!

Gambias faszinierende Sehenswürdigkeiten

Doch ein Urlaub in Gambia ist nicht nur Action. Das Land wartet mit viel Kultur und spannenden Ecken auf. Welche das sind, zeigen wir euch hier.

Eine Ziege auf dem Abuko-Viehmarkt.


Biancas Sightseeing-Tipp: „Ein beeindruckendes Erlebnis ist ein Besuch des Viehmarkts in Abuko. Es kommen sogar viele Reisegruppen hierher, um Fotos von dem bunten Treiben zu schießen. Der Anblick der Herden an Ziegen und anderem Vieh ist wirklich beeindruckend.“

1. Heilige Krokodile – zum Greifen nah

Schon einmal Krokodile von Nahem gesehen? So richtig nah? Hautnah? Das könnt ihr im sogenannten „Kachikally Crocodile Pool“, dem „Heiligen Krokodilbecken von Kachikally“ in Bakau. Hinter dem klangvollen Namen verbirgt sich eine Kultstätte mit rund Hundert Krokodilen, die in einem Teich mit heiligem Wasser leben, das Unfruchtbarkeit heilen soll. Die Krokodile leben dort geschützt und werden verehrt. Sie sind sogar so friedlich, dass sie sich von Besuchern der Kultstätte anfassen lassen. 

Heiliges Krokodil von Kachikally

Einfach zum Knuddeln! Oder was meint ihr?

Bianca hat es sich ürbigens wirklich getraut – hier ist das Beweisfoto!

Bianca streichelt Krokodil

Eine mutige Frau.

2. Steinkreise in Wassu: Rätselhafte Gebilde

Im Landesinneren von Gambia verbirgt sich noch ein echter kultureller Schatz: Am Dorfrand stehen 1.250 Jahre alte Steinkreise in unterschiedlichen Größen. Sie bestehen aus Lateritbrocken – einige von ihnen bringen bis zu zehn Tonnen auf die Waage! Allerdings ist nicht ganz klar, was es damit auf sich hat, wobei der Verdacht nahe liegt, dass es sich um Grabstätten handeln könnte.

In Gambia findet ihr außerdem noch weitere Steinkreise in Kerr Batch, Kau-ur, Nioro Kunda und Dingarai. Alle Megalith-Zirkel bestehen aus zehn bis 24 Einzelsteinen. Teilweise wurden die Kreise nebeneinander an einer Nord-Süd-Achse ausgerichtet. Auf einigen der Megalithen liegen Haufen von kleinen Steinen. Den Ursprung dessen kennt man allerdings: Es heißt, dass sich demjenigen ein Wunsch erfüllt, der einen Stein auf einen der Brocken legt. 

Steinkreise in Wassu

Wie kamen sie da hin und warum überhaupt? Um Gambias Steinkreise ranken sich viele Mythen.

Janjanbureh (Georgetown): Um nicht zu vergessen

Tief im Landesinneren Gambias liegt das koloniale Städtchen Janjanbureh (ehemals Georgetown), das 1823 auf der Flussinsel MacCarthy gegründet wurde. Prächtige Gebäude aus der Kolonialzeit oder gar den Flair einer Hauptstadt werdet ihr hier vergeblich suchen, da es durch die Verlagerung des Haupthandelswegs vom Fluss auf die Straße an Bedeutung verloren hat. Dennoch ist jedem ein Rundgang durch Janjanbureh nahezulegen, da er äußerst lehrreich, aber erschreckend zugleich ist: Ihr findet reichlich Geschichtszeugnisse und Gedenkstätten, die an die dunkle Zeit des Sklavenhandels erinnern. 

Tanji-Fischmarkt: Mehr als Fisch

Zugegeben: So ein Fischmarkt muss nicht unbedingt jedermanns Sache sein. Doch den in Tanji solltet ihr während eures Urlaubs in Gambia unbedingt einmal gesehen und erlebt haben. Dort findet ihr nämlich direkt am Strand den größten Fischmarkt des Landes. Hunderte kleine Fischerboote ankern im flachen Wasser, überall stehen Kühlboxen mit dem frisch gefangenen Fisch herum, Fischer, Verkäufer und Einwohner tummeln sich in einem wilden Durcheinander, über der Menge schwebt eine Heerschar an Möwen, die nach dem nächsten Snack Ausschau hält. Es ist bunt, es ist laut – es ist das pure Leben. 

Tanji-Fischmarkt zählt zu den Hauptattraktionen in Gambia

Am Tanji-Fischmarkt pulsiert das Leben Gambias.

Brikama-Markt: Handeln, bis der Marktschreier kommt

Der Brikama-Markt ist auf jeden Fall einen Abstecher wert, denn er ist überwältigend groß. Es handelt sich dabei um den größten Markt Gambias – und das hat etwas zu bedeuten. Ihr findet hier wirklich alles: von Kleidung über Essen, bis hin zu traditionellen Holzschnitzarbeiten, Kunst und Handwerk. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch sogar neue Kleidung schneidern lassen.

Hinweis: Ihr solltet davon absehen, die Holzschnitzereien zu kaufen, um die Abholzung im Land nicht noch weiter zu fördern.
Biancas Tipp: „Der Brikama-Markt ist so ganz anders, als ich es erwartet hätte. Die Atmosphäre und der Aufbau erinnern fast schon an die Mega-Märkte in Asien. Wichtig bei einer Shopping-Tour: Verhandeln gehört zum guten Ton! Da die Bevölkerung Gambias aber sehr arm ist, bietet es sich an, euren Guide zu fragen, was ein angemessener Preis für die Ware wäre, die euch interessiert. Denn was für uns daheim einen Unterschied von wenigen Euro macht, bedeutet in Gambia fast schon ein halbes Monatseinkommen. Uns tut das nicht weh und dem Händler hilft das womöglich enorm. Außerdem sind Trinkgelder absolut üblich und bei den niedrigen Löhnen der Angestellten, Guides und Fahrer auch unbedingt geboten. 100 bis 200 Dalasi sind in den meisten Fällen angemessen.“

Die schönsten Eindrücke aus Gambia seht ihr hier im Video:

Kulinarisches Gambia

Gambias Küche muss sich in Sachen Vielfältigkeit nicht verstecken. Was auf den Tisch kommt, ist unter anderem von libanesischen, französisch-senegalesischen und britischen Einflüssen geprägt. Außerdem spielt die Erdnuss in Gambias Küche eine große Rolle: Häufig wird zum Essen eine Erdnussöl-Soße serviert, die leicht süßlich schmeckt.

Zwar sind Fleisch- und Geflügerichte in Gambia üblich, doch noch viel häufiger kommt Fisch auf den Tisch. Die Speisekarte reicht von Langusten über Flussbarsche bis hin zu Barrakudas. Wenn ihr also Fans von Meeresfrüchten seid, könnt ihr euch hier einmal quer durch den Atlantik probieren. Auch kleine Leckermäuler kommen nicht zu kurz: Gambias Angebot an Früchten ist sehr groß.

Reiseintop Benachin

Besonders lecker: Benachin – ein traditionelles Reisgericht mit Fisch.

Biancas Feinschmecker-Tipp: „Wenn ihr in Gambia seid, dann probiert unbedingt das landeseigene Julbrew-Bier! Es schmeckt total gut – und wurde übrigens unter deutscher Anleitung gebraut. Die Brauerei vertreibt auch Softgetränke aller Art.“
Neugierig auf das „Land des Lächelns“ geworden? Dann hier entlang zu unseren tollen Gambia-Angeboten!

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