Was ist typisch französisch? Alle Klischees im Check!

Vom „Leben wie Gott in Frankreich“ habt ihr ja bestimmt schon gehört. Aber was macht das aus? Was ist typisch für die Franzosen? Welche Stolperfallen erwarten euch beim Aufeinandertreffen der Kulturen? Unser Autor Wolfgang kennt Frankreich seit seiner Kindheit und hat selbst vier Jahre in Paris gelebt. Lest seinen – nicht immer ernst gemeinten – Bericht über typisch französische Dinge, die ihm immer wieder auffallen.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Klischees über Frankreich
  2. Was ist typisch französisch?
  3. Typisch französische Spezialitäten
  4. Typische Sehenswürdigkeiten in Frankreich

Aufgrund verwandtschaftlicher Beziehungen war ich als vierjähriger zum ersten Mal in Frankreich. So habe ich das Land und seine Bewohner sehr intensiv kennen und lieben gelernt.

1. Was ist dran an den Klischees über Frankreich?

Die Franzosen haben ihre Marotten. Viele Dinge, die typisch französisch sind, kommen uns etwas seltsam vor. Ich finde, man sollte solche Dinge auch mal mit Humor nehmen. Schließlich sind wir Deutsche ja auch nicht so ganz frei von Dingen, die Ausländern seltsam erscheinen.

Klischee über Franzosen

1. Klischee: Franzosen wollen keine Fremdsprachen sprechen

Unser Bild vom typischen Franzosen ist geprägt vom Vorurteil, dass er sich weigert, Fremdsprachen zu sprechen. Das ist nicht so ganz korrekt. Aber wenn ich Deutsch mit der Lektüre von Schiller und Goethe lernen müsste (wie in Frankreich lange üblich), würde ich wahrscheinlich auch schnell die Lust verlieren.

Franzosen mögen es in der Regel bequem und suchen den Weg des geringsten Widerstands. Also entscheiden sich die meisten in der Schule für Spanisch als Fremdsprache, weil es für sie sehr einfach zu lernen ist.

Lange Zeit wurde in Frankreich nicht wirklich darauf geachtet, Fremdsprachen zu sprechen. Inzwischen hat sich das aber geändert. Als ich meinen Job in Paris angefangen habe, war ich sehr erstaunt, dass ich einen Gehaltsaufschlag bekam, weil ich eine „selten gesprochene Sprache“ spreche.

2. Klischee: „La Grande Nation“? Für Franzosen ist Frankreich das Größte

Ein typischer Franzose ist stolz auf sein Land. Schließlich war Frankreich in der Vergangenheit eine bedeutende Macht in Europa und der Welt. Vor allem ältere Franzosen sehen das auch heute noch so. Die jüngere Generation denkt aber inzwischen anders und lebt den europäischen Gedanken. Ein Großteil zumindest.

Andererseits gibt es den „typischen Franzosen“ gar nicht so häufig. So solltet ihr es tunlichst vermeiden, einen Bretonen als Franzosen zu bezeichnen. Die Bretonen sind eben doch wie die Bewohner dieses kleinen gallischen Dorfes und haben nichts mit den „Römern“ im Rest des Landes am Hut. Man ist stolz auf die keltischen Wurzeln und ist bestrebt, diese alte Kultur wieder aufleben zu lassen.

Besonders stolz darauf, anders zu sein, ist man auch auf Korsika. Dass man es Frankreich zu verdanken hat, dass aus der einst ärmlichen Insel ein wohlhabendes Urlaubspardies wurde, übersieht man dabei gerne.

Im Elsass wiederum besinnt man sich inzwischen wieder auf die deutsche Vergangenheit. Lange Zeit hat man sich ja fast dafür geschämt. Heute wird wieder vermehrt Elsässisch gesprochen. Die meisten von euch dürften aber Schwierigkeiten haben, diesen alemannischen Dialekt zu verstehen.

2. Was ist denn nun typisch französisch?

Sehr typisch und für viele von uns vielleicht etwas seltsam ist die Art, sich mit Wangenküsschen zu begrüßen. Dafür gibt es sogar eine Regel. Ein Küsschen erhalten die Menschen, die man gerade kennenlernt, oder die, die man nicht ausstehen kann. Die meisten erhalten zwei Küsschen (einmal links und einmal rechts). Familie und gute Freunde erhalten dann drei Küsschen. Das zeugt von ganz großer Liebe.

Ganz typisch ist auch der ausgeprägte Gerechtigkeitssinn. Vor allem, wenn es um seine eigenen Bedürfnisse geht. Und jede Ungerechtigkeit ist eine Staatsaffäre, die dann eben auch von der jeweiligen Regierung zu regeln ist. Daraus entsteht die typische Leidenschaft, über eben jene ständig zu meckern und wenn sich nichts tut, geht man halt auf die Straße oder streikt.

Kuriosum: In Frankreich gilt per Gesetz die 35-Stunden-Woche. Was macht man aber, wenn man in einem Betrieb mit Publikumsverkehr arbeitet und aufgrund der Öffnungszeiten länger arbeiten muss? Ich hatte in meinem Job eine 40-Stunden-Woche. Als Ausgleich musste mir mein Chef einmal im Monat einen sogenannten RTT gewähren. Dieser Tag der „Réduction du temps de travail“ musste immer im laufenden Monat genommen werden. So hatte ich nochmal 12 Urlaubstage extra.

Sofern man nicht in Paris wohnt, vereint die Franzosen die typische Eigenschaft, dass man die Hauptstädter nicht mag (was allerdings ein europäisches Phänomen zu sein scheint, wenn man an Wien, Berlin oder Madrid denkt). Die Pariser seien demnach fürchterlich hektisch und sprächen extrem schnell. Und außerdem hätten die ja keine Ahnung, wie man sein Leben genießt.

3. La Bonne Bouffe: Typisch französische Spezialitäten

Es gibt wohl nichts, was alle Franzosen so eint, wie die Liebe zu gutem Essen und gutem französischen Wein. Gibt es überhaupt Wein, der nicht aus Frankreich kommt?

Ein typischer Tag in Frankreich beginnt mit einem guten Frühstück. Das besteht aus Croissants, Baguette, Butter und Konfitüre. Und einer großen Schale Milchkaffee, in die man das gebutterte Croissant tunken kann. Herzhaftes wie Käse, Schinken oder Eier isst man nicht zum Frühstück.

Typisch französische Spezialitäten

Französisches Brot

Die Croissants und das Baguette (was übersetzt „der Stab“ heißt) sind Heiligtümer und jedes Jahr werden die besten Bäcker in diesen Kategorien gekürt. Das Lieblingsbrot der Franzosen gibt es übrigens in verschiedenen Formen. Die dünnen besonders knusprigen Stangen heißen Flûte („Flöte“), deren Herstellung sehr strengen Regeln unterliegt – ähnlich dem deutschen Reinheitsgebot beim Bier.

Hinweis: Das Baguette, das wir heute als typisch französisches Brot kennen, ist in Frankreich erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts allgegenwärtig. Davor wurde Brot in Form einer Boule (Kugel) gebacken. Daher die Bezeichnung „Boulangerie“ für Bäckereien. Übrigens gab es bis 1986 staatlich verordnet einen Höchstpreis für Baguette.

Französischer Käse

Nicht nur der Wein unterliegt in Frankreich einer strengen Klassifizierung. Jede Region hat ihre typischen Spezialitäten, die oftmals streng geschützt sind. Besonders rigide sind die Regeln beim Käse. In Frankreich gibt es etwa 400 Käsesorten, die aus Kuh- , Schafs- oder Ziegenmilch hergestellt werden.

Jeder Käse ist einer der vier Kategorien zuzuordnen:

Fermier: Bei diesem Käse wird die Milch direkt auf dem Bauernhof, wo sie erzeugt wurde, zu Käse verarbeitet. Somit liegt hier alles in einer Hand.
Artisanal: Dieser Käse wird von einem Meier / Käser hergestellt. Neben eigener Milch darf hier auch zugekaufte verwendet werden.
Coopérative: Das sind Genossenschaften, die die Milch der Mitglieder verarbeiten.
Industriel: Industriell hergestellter Käse, den man nur isst, wenn’s unbedingt sein muss.

Französischer Käse

45 Käsesorten, drei Butter- und zwei Sahnesorten genießen darüber hinaus einen Gebietsschutz und dürfen das Zeichen AOP („Appellation d’Origine Protégée“) tragen. Hier ist genau festgelegt, wo die Milch herkommt und in welchem Ort dieser Käse hergestellt werden darf. Bekanntestes Beispiel ist der Camembert, der nur aus der gleichnamigen Stadt in der Normandie kommen darf. Der große französische Staatsmann Charles de Gaulle schien es also genau gewusst zu haben, als er einst meinte: „Wie soll ich ein Land regieren, in dem es mehr Käsesorten als Tage im Jahr gibt?“

Französische Regionen und ihre typischen Spezialitäten:

Überhaupt hat jede Region in Frankreich ihre typischen Spezialitäten, die man im ganzen Land zu schätzen weiß. So kennt jeder das Choucroute aus dem Elsass. Probieren solltet ihr unbedingt mal die Variante mit Fisch. Sehr lecker. Die besten Linsen kommen aus La Puy an Vélay im Zentrum Frankreichs.

Elsass: Choucroute (Sauerkraut), Flammkuchen, Gugelhupf
Lothringen: Mirabellen, Quiche Lorraine
Normandie: Calvados, Apfeltartes, Cidre, Camembert, Butter
Bretagne: Crêpes, Meeresfrüchte, Kig ha farz (Eintopf mit Schweine-, Rindfleisch, Jakobsmuscheln und Gemüse), Kouing Amann (Butterkuchen), Far Breton (Kuchen mit Pudding und Backpflaumen), Hummer
Pays de la Loire: Enten aus Nantes, Schinken aus der Vendée, Austern, Sardinen
Aquitaine: Gänseleber, Pré-Salé Lamm aus Pauillac, Canelé (kleine Kuchen mit Vanille und Rum, macht süchtig)
Midi-Pyrénées: Roquefort-Käse, Cassoulet (Bohneneintopf mit Ente und Würstchen), Violets de Toulouse (Bonbons aus Veilchen)
Auvergne: Aligot (Kartoffelpüree mit Käse und Knoblauch), Trüffel aus dem Perigord
Provence: Bouillabaisse aus Marseille, Ratatouille, Petits Farcis (kleine Gemüse mit Hackfleisch gefüllt), Crème brûlée mit Lavendelblüten

Zu Gast bei Franzosen: Das müsst ihr wissen

Wenn ein Franzose euch zu sich nach Hause einlädt, gibt es zwei typische Anlässe. Entweder werdet ihr zum Apéritif eingeladen, dann gibt es nur Drinks und ein paar Knabbereien. Hierbei wird erwartet, dass ihr nicht allzu lange bleibt.

Eine Ehre ist es allerdings, wenn man zum Abendessen eingeladen wird. Das beginnt mit einem Apéritif, gefolgt von einem Menü. Normalerweise besteht dieses Menü aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Meistens wird zwischen Hauptgang und Dessert noch Käse angeboten. Bei einem typischen Essen wird der Salat als extra Gang serviert. Wenn ihr den zum Hauptgang auf den Tisch stellt, erntet ihr verwunderte Blicke.

So ein Abendessen dauert lange. Schließlich geht es den Franzosen nicht nur ums Essen, sondern das Drumherum ist mindestens genauso wichtig. Man führt angeregte Gespräche und lässt sich Zeit zwischen den Gängen.

Typisches französisches Dinner

In diesem Zusammenhang gibt es noch eine sehr typische Marotte der Franzosen. „Pünktlichkeit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“, das würde jeder Franzose sofort unterschreiben. Bei Einladungen dürft ihr gerne bis zu 30 Minuten später kommen als angegeben. Wenn ich in Paris Gäste eingeladen habe, habe ich die Uhrzeit immer mit 30 Minuten vor der Zeit angegeben, an der ich die Gäste erwartet habe. Dann waren die nach deutscher Manier auch schön pünktlich. Solltet ihr eingeladen sein und pünktlich kommen, kann es euch passieren, dass die Gastgeber gerade noch dabei sind sich anzuziehen.

Kuriosum: Wenn ihr bei Freunden in Paris in einem Altbau ohne Aufzug eingeladen seid, ist es durchaus üblich, am Ende des Abends beim Gehen den Müll mit nach unten zu nehmen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie ich geschaut habe, als man mir zum ersten Mal zum Abschied die Mülltüte in die Hand drückte.

Bistro, Brasserie, Restaurant – Was ist der Unterschied?

Auch bei der Überlegung, wo man essen geht, gibt es drei typisch französische Restauranttypen, aus denen ihr wählen könnt.

Was ist ein Bistro?

Ein Bistro bietet meist günstiges Essen und ist oftmals nur spärlich eingerichtet. Ein typisches Bistroessen ist zum Beispiel ein Steak – Frites, also ein ordentliches Stück Fleisch mit Pommes. Die Franzosen würzen ihr Steak aber eher mit Senf als mit Ketchup.

Viele Bistros haben sich auf typische Gerichte aus der Auvergne, einfache, aber sehr leckere Hausmannskost, spezialisiert. Auf der Karte findet ihr dann auch schon mal Innereien. Eine großartige Weinkarte werdet ihr hier meistens auch nicht finden. Oftmals kennt der Patron einen Winzer, bei dem er seinen Hauswein direkt bezieht. Der Hauswein gilt als Visitenkarte des Lokals und kann deswegen nicht schlecht sein.

Was ist eine Brasserie?

Die Brasserie ist ursprünglich etwas typisch elsässisches. Übersetzt bedeutet „Brasserie“ „Brauerei“. Es waren dann auch die Elsässer, die das Konzept der „Brauereigaststätte“ nach Paris und von dort in den Rest des Landes brachten.

In einer Brasserie serviert man euch typisch französische Küche. Oftmals findet ihr vor diesen einen riesigen Stand, auf dem sich gekühlt auf frischem Eis die Meeresfrüchte appetitanregend auftürmen. Ganz oben auf den Speisekarten steht das Choucroute aus dem Elsass. Mal klassisch „deutsch“ mit gepökeltem Fleisch oder aber mit frischem Fisch und Meeresfrüchten. Ansonsten noch Gänseleber, Lammkeule und andere Klassiker.

Diese Brasserien sind vor allem in Paris oft prunkvoll ausgestattet. Eine der schönsten, die ich kenne, ist das „Le Train Bleue“ im Gare de Lyon in Paris. Der ehemalige Wartesaal der ersten Klasse dieses legendären Zuges ist sehr farbenprächtig in einer Mischung aus Kitsch, Barock und Jugendstil eingerichtet.

Restaurants in Frankreich

Alle anderen Gaststätten nennen sich Restaurant. In diesen gibt es die internationale Küche aber auch innovative französische Küche. Die Krönung sind Gourmetrestaurants der gehobenen Preisklasse, oftmals mit Michelin-Sternen dekoriert.

4. Typische französische Sehenswürdigkeiten: Das dürft ihr nicht verpassen

Frankreich ist ein wunderbares Reiseland, das euch schier unbegrenzte Möglichkeiten bietet, euren Urlaub sehr abwechslungsreich zu gestalten. In traumhaft schönen, oft unberührten Landschaften finden sich wahre Kulturschätze, die bis zur Entstehung der Menschheitsgeschichte zurückreichen.

Hier eine Liste mit den fünf typischsten Sehenswürdigkeiten Frankreichs, die beinahe schon symbolisch für das Land stehen:

1. Schloss Versailles

Das Schloss des Sonnenkönigs Ludwig XIV. ist wirklich einzigartig. Kein anderes Schloss ist so prunkvoll ausgestattet und wurde so oft kopiert. Am besten nehmt ihr euch einen ganzen Tag Zeit, um Schloss und Parkanlage zu besichtigen. Ihr erreicht das Schloss auch ganz bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Paris aus.

Mein Tipp: Typisch französisch wird es, wenn ihr auf dem Weg zum Schloss Baguette, Wein und sonstige Knabbereien für ein Picknick im Park besorgt.

2. Der Eiffelturm

Die „eiserne Dame“ wurde als Eingangstor zur Weltausstellung im Jahr 1889 errichtet. Die Pariser fanden den Eiffelturm während des Baus so hässlich, dass sie dagegen protestierten. Als die Konstruktion schließlich eröffnete, wurde das Ganze dann schon mit einem bescheidenen „Europa kann einpacken“ kommentiert.

Heute ist Paris ohne Eiffelturm natürlich nicht mehr vorstellbar. Etwa sechs Millionen Menschen besuchen ihn jährlich.

Sehr typisch für Frankreich ist der Eiffelturm

Mein Tipp: Ich empfehle euch, das Ticket im Voraus zu buchen, um lange Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden. In meiner Pariser Zeit bin ich gerne zum Sonnenuntergang hochgefahren. Dann wird die ganze Stadt in ein zauberhaftes Licht getaucht und es befinden sich nur noch erstaunlich wenige Menschen auf dem Turm.
Paris, je Ttaime!


Paris als Stadt steht auf Platz zwei der meistbesuchten Orte der Welt. Die „Stadt der Liebe“ ist für mich eine der schönsten Städte der Welt. Jedes der 20 Arrondissements hat seinen eigenen Charme und ihr könnt hier tagelang durch die Straßen bummeln und immer wieder was Neues entdecken. Fünf bis sechs Tage solltet ihr euch Zeit nehmen, um die Attraktionen wie Eiffelturm, Louvre, Sacré Coeur und Notre Dame zu sehen.


Zu einem typischen Parisbesuch gehört auch ein Abend im Cabaret. Wenn ihr euch den Luxus gönnt und das Spektakel mit Dîner bucht, erhaltet ihr auch die besten Plätze. Im „Lido“ seht ihr eine Show mit einer Mischung aus extravaganten Kostümen, Magie, typischen französischen Chansons und ein bisschen Frivolität. Traditioneller sind die Shows im „Moulin Rouge“ oder „Paradis Latin“.

3. Mont Saint Michel

Genau auf der Grenze zwischen Normandie und Bretagne erhebt sich dieser Klosterberg über das Meer. Schon von Weitem seht ihr die gotische Kathedrale auf dem Hügel. Die Insel war lange Zeit nur mit dem Boot erreichbar, bevor man einen Damm baute. Dieser Damm sorgte aber dafür, dass das Land zwischen Insel und Festland versandete und so baute man eine Brücke. Dieses beeindruckende Bauwerk müsst ihr einmal gesehen haben.

Eine typische französische Sehenswürdigkeit ist Mont Saint-Michel in der Bretagne

4. Côte d’Azur

Meiner Meinung nach ist das mit eine der schönsten Ecken Frankreichs. Blaues Wasser vor Traumstränden und im Hinterland die Berge. Dazu noch die typisch provenzalischen Gerüche von Lavendel, Rosmarin und Thymian. Hier versteht man, was mit „Leben wie Gott in Frankreich“ gemeint ist. Diese Erfahrung hat auch eine unserer sonnenklar.TV Urlauberinnen gemacht. Lest hier den Reisebericht über ihren Roadtrip durch Südfrankreich!

So exklusiv und teuer, wie man immer meint, ist die Côte d’Azur übrigens gar nicht. In Nizza zum Beispiel gibt es günstige Appartementhotels, die oft nur 10 Gehminuten vom Strand entfernt liegen.

5. Schlösser der Loire

Ein ganzes Flusstal, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört? Auch das ist typisch für Frankreich. 400 Schlösser, meist aus der Zeit der Renaissance, mit den typischen sorgsam gepflegten Gärten erwarten euch an der Loire und den Nebenflüssen. Zwischen Blois und Angers reiht sich ein Schmuckstück an das andere.

Typisch französisch wird eure Besichtigungstour, wenn ihr gemütlich von Schloss zu Schloss radelt, abends in einer Gîte (Gästezimmer in Privathäusern oder kleine Pension) übernachtet und euch den köstlichen Wein aus Saumur schmecken lasst. Das ist das echte Frankreich.

Man könnte diese Liste noch ewig fortsetzen. Ich finde zum Beispiel die gotischen Kathedralen von Reims, Amiens, Chartres und Straßburg sehr beeindruckend. Mystisch sind die 3.000 Menhire von Carnac in der Bretagne, wo man sich nicht wundern würde, wenn der Zauberer Merlin um die Ecke kommt. Der ist übrigens angeblich gleich hier um die Ecke begraben.

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Ihr seht: Frankreich ist ein faszinierendes Reiseland, das für jeden etwas zu bieten hat. Aber was bedeutet nun „Leben wie Gott in Frankreich“? Für mich ist es der Besuch eines der romantischen Dörfer mit typischen Fachwerkhäusern und der Genuss eines köstlichen Essens im Dorfrestaurant. In diesen Momenten scheint für mich die Welt still zu stehen und der Alltagstress ist meilenweit entfernt. Diesen Luxus gönnt man sich heutzutage viel zu selten. Was ist für euch typisch französisch? A bientôt, bis bald im Land der 1.000 Wunder!

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