Die Top-Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa

Seit mehr als einem Jahrhundert zählt die Kanareninsel Teneriffa zu den beliebtesten Reisezielen. Neben Sonne, Strand und Meer erwarten euch auf der Insel des ewigen Frühlings zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die von der langen Geschichte der Insel zeugen.


Inhaltsverzeichnis


Alle Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa haben wir euch in dieser Karte markiert. Ihr könnt sie euch getrennt nach Freizeitparks, Wander- und Ausflugtipps, Parks und Gärten sowie Kultur anzeigen lassen – klickt dazu einfach auf das Menüsymbol oben links.

Sehenswürdigkeiten für die ganze Familie: Freizeitparks auf Teneriffa

Jede Menge Attraktionen und Spaß für große und kleine Besucher erwarten euch in den Freizeitparks auf Teneriffa:

1. Der Siam Park

Der Siam Park wurde bereits mehrfach als weltweit bester Wasserpark ausgezeichnet. Euch erwarten hier zahlreiche Attraktionen. Wenn ihr nur entspannen wollt, könnt ihr beispielsweise die Aussicht über den Park vom Mai Thai River, einem tropischen Fluss, genießen. Der besitzt sogar einen eigenen Relax-Bereich. Auch der Siam Beach, ein natürlicher Sandstrand, lädt die Besucher zum Entspannen ein.

Besuchern, die den Park exklusiv genießen wollen, stehen drei Holzhütten, die mit zahlreichen Extras ausgestattet sind, offen. Ein typisches thailändisches Dorf lernt ihr im schwimmenden Markt mit seinen Einkaufsmöglichkeiten kennen.

 

 
 
 
 
 
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Spaß für die ganze Familie versprechen die diversen Rutschen des Siam Parks sowie das Wellenbecken mit seiner drei Meter hohen Welle. Eigene Spaßbereiche gibt es auch für die kleinsten Besucher. Natürlich gibt es aber auch zahlreiche Attraktionen wie die Mekong Rapids, Vulcano oder den Tower of Power, die den Adrenalinspiegel bei Klein und Groß ordentlich in die Höhe schnellen lassen.

Geöffnet hat der Siam Park zu folgenden Zeiten: Von 1. Mai bis 31. Oktober von 10 bis 18 Uhr, vom 1. November bis 30. April von 10 bis 17 Uhr.

2. Der Lago Martianez

Nahe von San Telmo befindet sich in Puerto de la Cruz der Lago Martianez. Dabei handelt es sich um ein Freibad, das der Künstler Cesar Manrique entworfen hat und in den 1970er-Jahren direkt an der Atlantikküste erbaut wurde.

Das Besondere an diesem Bad ist nicht nur, dass es direkt ins Meer hinein gebaut wurde, sondern auch die falsch herum einbetonierten Palmen, deren Wurzeln in die Luft ragen. Frisches Meerwasser wird in der Mitte des Bades über eine riesige Fontäne eingespült.

 

 
 
 
 
 
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Des Weiteren gibt es einen eigenen Bereich für Kinder, in dem das Wasser seichter ist. In den Wintermonaten könnt ihr in einem beheizten Becken relaxen.

Geöffnet ist der Lago Martinez das ganze Jahr über täglich von 10 bis 18 Uhr.

3. Der Loro Park

Aus einem Papageienpark im Norden der Insel ist seit der Gründung im Dezember 1972 ein großer Tierpark geworden. Nach wie vor liegt der Schwerpunkt des Bestandes aber vor allem bei Papageien und Sittichen.

Papageien im Loro Parque auf Teneriffa

Angelegt ist der Loro Park auf drei Ebenen, auf denen sich die Gehege, Volieren und Aquarien befinden. Zu den besonderen Attraktionen des Loro Parks gehören neben der Katandra Treetops, in der diverse Vogelarten aus den Tropen gehalten werden, ein thailändisches Dorf sowie der Planet Penguin. Hierbei handelt es sich um ein großes Pinguinarium, worin sich eine naturgetreue Nachbildung des antarktischen Lebensraumes befindet.

Gern besucht wird außerdem das Aquarium mit seinem Unterwasser-Tunnel. Hier habt ihr die Gelegenheit, sogar Rochen und Haie aus nächster Nähe zu bestaunen.

4. Der Jungle Park

Im Jungle Park wurde auf einer Fläche von 75.000 Quadratmetern eine Dschungellandschaft errichtet, die zu den größten in Europa zählt. Rund 300 Tiere, darunter Lemuren, Schildkröten, Alligatoren und verschiedene Arten von Affen haben hier ihren Lebensraum gefunden. Ihr könnt hier aber auch diverse Raubkatzen wie Jaguare, Leoparden, Tiger – und als besondere Attraktion – weiße Löwen beobachten.

Darüber hinaus handelt es sich beim Jungle Park um einen Adlerpark, wo den Besuchern regelmäßig Greifvogel- und Flugshows mit verschiedenen exotischen Vögeln geboten werden. Selbst einen südamerikanischen Condor könnt ihr hier aus nächster Nähe bestaunen.

Die Vogelshow mit exotischen Vögeln wird täglich um 11, 14 und 17 Uhr gezeigt, die Greifvogelshow um 12 Uhr und 16 Uhr.

Wander- und Ausflugstipps zu Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa

Auch Wanderfreunde schätzen die kanarische Insel – so habt ihr hier doch Gelegenheit, auf Touren Teneriffas zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

1. Der Teide-Nationalpark

Beim Teide-Nationalpark, der nach dem gleichnamigen Berg benannt ist, handelt es sich um den drittgrößten Nationalpark auf den kanarischen Inseln. Deshalb darf er auch bei der Nennung von Teneriffas Top-Sehenswürdigkeiten nicht fehlen.

Besonders imposant ist die Kraterlandschaft mit ihren Vulkanen und den versteinerten Lavaflüssen, die ihr beim Aufstieg auf den 3.718 Meter hohen Vulkan passiert.

Teide Nationalpark, Teneriffa

Insgesamt wurden 38 Wanderwege angelegt, die euch zu den Highlights im Teide-Nationalpark gelegenen Teneriffa führen. Wenn ihr euch näher über das älteste Schutzgebiet der Kanaren informieren wollt, haben zwei Besucherzentren ihre Pforten für euch geöffnet. Und selbst übernachten könnt ihr problemlos im Teide-Nationalpark: Für die Besucher stehen zwei Unterkünfte zur Verfügung.

2. Das Teno-Gebirge

Eine üppige Naturlandschaft und zahlreiche imposante Aussichtspunkte erwarten euch im Teno-Gebirge im Osten Teneriffas. Weil die Berge maximal eine Höhe von 1.200 Metern erreichen, findet ihr auch in höheren Lagen noch zahlreiche Bäume vor.

Für den Ausflug solltet ihr aber mindestens einen Tag einplanen, weil euch im Teno-Gebirge verschiedene Sehenswürdigkeiten Teneriffas erwarten. Zum krönenden Abschluss bietet sich außerdem ein Ausflug an den Strand an.

Das Teno-Gebirge ist auf Teneriffa ein wunderschönes Ausflugsziel mit tollen Panoramen

Zwar ist das Teno-Gebirge sehr gut erreichbar, jedoch sind die Straßen teils sehr schmal und kurvenreich. Und wenn ihr schon im dort seid, solltet ihr euch einen Abstecher zum Dorf Masca nicht entgehen lassen. Hierbei handelt es sich um ein ursprüngliches Bergdorf mit vielen kleinen Geschäften und Lokalen, die zum Verweilen einladen.

Ferner befindet sich im Ort der Einstieg in die sogenannte Barranco de Masca. In dieser Schlucht könnt ihr in einer dreistündigen Wanderung direkt zum Meer laufen. Zurück bringt euch dann eines der zahlreichen Wassertaxis.

Aber auch andere Orte sind immer einen Ausflug wert. Dazu gehört beispielsweise Santiago del Teide, das zur Zeit der Mandelblüte im Frühling besonders reizvoll ist. Bekannt ist dieser Ort außerdem für seine malerische Kirche.

Wenn ihr Kultur und Traditionen auf den Kanaren näher kennen lernen wollt, empfiehlt sich auch ein Besuch in Valle de Arriba, La Vega und El Tanque. Das sind drei kleine Dörfer, die vom Weinbau leben.

3. Das Anaga-Gebirge

Für Naturfreunde zählt das Anaga-Gebirge zu den absoluten Highlights unter Teneriffas Sehenswürdigkeiten. Dort, im Norden der Insel, erwarten euch Berge mit einer Höhe von bis zu 1.000 Metern, eine imposante Steilküste und dichte Lorbeerwälder.

Das Anaga-Gebirge erreicht ihr von La Laguna und San Andrés aus auf zwei Routen, wo ihr verschiedene Sehenswürdigkeiten Teneriffas wie das Dorf Chamorga oder den kleinen Ort Taganana passiert.

San Cristobal de la Laguna mit Wald Las Mercedes auf Teneriffa

Die faszinierende Natur erlebt ihr anschließend am besten bei einer Wanderung, die beispielsweise am „Cruz del Carmen“ beim Besucherzentrum starten kann. Hier könnt ihr euch auch über die verschiedenen Routen informieren und Kartenmaterial kaufen.

Zwar sind die offiziellen Wanderwege sehr gut beschildert, jedoch sind die Wege oft steinig und steil. Ihr solltet also ausreichend Zeit für eure Märsche einplanen.

4. Die Caldera de las Canadas

Bei der Caldera de las Canadas handelt es sich um einen riesigen vulkanischen Einsturzkessel, der sich im Herzen der Insel befindet. Etwa 500 Meter hohe Kraterwände begrenzen diese außergewöhnliche Landschaft mit einem Durchmesser von rund 17 Kilometern im Süden.

Die Caldera de las Canadas, die weltweit zu den größten Vulkankesseln überhaupt zählt, liegt auf einer Höhe von mehr als 2.000 Metern und befindet sich komplett im Teide-Nationalpark.

Die Caldera de las Canadas zählt zu den schönsten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa

Umgeben ist der Krater von Bergen, die sich über eine Fläche von rund 130 Quadratkilometern ausdehnen. Man nimmt an, dass der Vulkan, der einst an dieser Stelle stand, weitaus höher war als der Teide, der aus dem Zentrum der Caldera gen Himmel ragt. Der Vulkan ist vermutlich in mehreren Phasen eingestürzt, während an gleicher Stelle neue Vulkane entstanden.

5. Los Gigantes: Ein Ort mit traumhaftem Panorama

Mächtige Klippen fallen in Los Gigantes aus einer Höhe von bis zu 600 Metern steil in den Atlantik. Diese Steilküste zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa und ist die Hauptattraktion von Los Gigantes, einem Ortsteil von Santiago del Teide. Benannt wurde der Ort übrigens nach den Klippen, die von den Einheimischen einst nur als „die Riesen“ bezeichnet wurden.

Die Klippen von Los Gigantes sind absolut sehenswert

Zwar sind die Steilhänge an der westlichen Küste von überall im Ort aus zu sehen; um einen tatsächlichen Eindruck von den Dimensionen zu bekommen, solltet ihr aber besser an einer Bootstour teilnehmen. Diese werden im Jachthafen von Los Gigantes angeboten, in dem auch zahlreiche Bars und Restaurants ihre Pforten für Gäste öffnen.

Nur einen kleinen Spaziergang vom Hafen entfernt ist die Playa de los Gigantes, wo ihr in den Lokalen für die Kanaren typische Gerichte kosten könnt.

Von Ajo bis Zumo – Streifzug durch die Küche der Kanaren

6. Die Naturpools von Garachico

Ein einzigartig traumhaftes Badevergnügen gekrönt von vulkanischem Flair versprechen die Naturpools von Garachico. Während ihr euch im ruhigen Meerwasser entspannt, habt ihr einen Ausblick auf atemberaubende Klippen, die bis zu einer Höhe von 500 Metern aus dem Wasser ragen.

Geschaffen wurden diese natürlichen Badebecken, die euch ein meeresverbundenes und dennoch sicheres Badevergnügen versprechen, von vulkanischen Naturgewalten. Naturpools lassen sich auf Teneriffa zwar mancherorts finden, jedoch gelten die Naturpools von Garachico als besonders reizvoll und abwechslungsreich. Denn hier erwartet euch sogar eine komplette Badelandschaft: Die Pools sind über Treppen, Liegewiesen und Verbindungswege miteinander verbunden.

Naturpool bei El Garachico auf Teneriffa

7. Der Naturpark Corona Forestal

Der Naturpark Corona Forestal erstreckt sich auf einer Höhe zwischen 1.500 und 2.000 Metern über eine Fläche von 46.613 Hektar und umschließt den Teide-Nationalpark. Die Gegend ist von ausgedehnten Kieferwäldern geprägt, die für Bergregionen typisch sind.

Im Naturpark Corona Forestal auf Teneriffa kann man herrlich wandern

Im Naturpark Corona Forestal haben vor allem zahlreiche Vogelarten wie der Sperber, der Buntspecht oder der Kanarenbuchfink ihre Heimat. Insgesamt gilt der Naturpark Corona Forestal also als wahres El Dorado für Wanderer, aber auch für Ornithologen, Geologen und Botaniker.

8. Cueva del Viento

Die Cueva del Viento im Norden der Insel zählt zu den außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa. Der Grund: Es handelt sich dabei um eine Höhle, die zu den weltweit längsten Lavahöhlen zählt. Insgesamt dehnt sich das Höhlensystem auf drei Ebenen über eine Länge von rund 17 Kilometern aus.

Die ältesten Teile der Cueva del Vento sind etwa vor 27.000 Jahren entstanden, als der Vulkan Pico Viejo ausbrach. Insgesamt haben 190 Tierarten ihren Lebensraum in der Höhle gefunden – 15 davon, wie die Laufkäfer Wolltinerfia tenerifae und Wolltinerfia martini, wurden hier sogar erstmals entdeckt. Darüber hinaus wurden in der Vergangenheit auch zahlreiche Fossilien gefunden.

Hinweis: Wenn ihr die Cueva del Viento besichtigen möchtet, könnt ihr das im Rahmen von öffentlichen Führungen machen. Diese werden dienstags bis samstags täglich jeweils um 10 Uhr, 11 Uhr, 13 Uhr und 14 Uhr angeboten. Allerdings können maximal 16 Personen an einer Führung teilnehmen.

Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa für Naturfreunde: Parks und Gärten

Die üppige und vielfältige Vegetation auf Teneriffa prädestiniert die Insel geradezu für den Bau von Gartenanlagen, die zu den bekannten und beliebten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa zählen.

1. Der Botanische Garten in Puerto de la Cruz

Der Botanische Garten in Puerto de la Cruz gilt einerseits als eine wahre Oase der Erholung. Bekannt ist diese Anlage jedoch in erster Linie für ihre faszinierende Sammlung an exotischen Pflanzen. Diese einzigartige Kombination macht den Botanischen Garten in Puerto de la Cruz zu einer der schönsten Anlagen weltweit. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass er mit jährlich rund 400.000 Besuchern zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa zählt. Wenn ihr den Botanischen Garten besuchen wollt, solltet ihr aber mindestens einen halben Tag dafür einplanen.

Botanischer Garten von Puerto de la Cruz auf Teneriffa - eine der besten Sehenswürdigkeiten der Insel

Die historischen Wurzeln des Botanischen Gartens in Puerto de la Cruz reichen bis ins Jahr 1788 zurück, als König Carlos III. anordnete, einen „Akklimatisierungsgarten“ für Pflanzen anzulegen, die in den Tropen gesammelt worden waren. Die besten klimatischen Voraussetzungen für dieses Vorhaben fand man im Norden Teneriffas vor.

Bekannt ist der Botanische Garten in Puerto de la Cruz nicht nur für die zahlreichen Palmenarten, sondern vor allem für den Reichtum an seltenen Pflanzen wie etwa dem „Leberwurstbaum“.

Geöffnet hat der Botanische Garten von 1. April bis 30. September von 9 bis 19 Uhr, von 1. Oktober bis 31. März von 9 bis 18 Uhr. Geschlossen ist er am 1. Januar, am Karfreitag und am 25. Dezember.

2. Parque Garcia Sanabria

Der Parque Garcia Sanabria in Santa Cruz, der sich über eine Fläche von mehr als 67.000 Quadratmeter erstreckt, gilt als berühmtester Park der Stadt. Dort erwarten euch neben zahlreichen Palmen sowie tropischen Gewächsen verschiedene Skulpturen sowie diverse Wasseranlagen. Besonders reich ist der Park vor allem an Blütenpflanzen, deren Namen auf kleinen Tafeln nahe der Pflanzen angebracht sind.

Der Parque Garcia Sanabria ist so eine schöne Sehenswürdigkeit auf Teneriffa ist auf jeden Fall einen Besuch wert

In regelmäßigen Abständen bietet die Stadtverwaltung naturkundliche Führungen durch den Park an. Darüber hinaus finden im Park des Öfteren Veranstaltungen statt, darunter auch Theater- und Musikdarbietungen. Der Park wird von Urlaubern und Einheimischen übrigens auch gerne während der Abendstunden besucht, da es in der Nähe viele Restaurants gibt.

3. Der Parque del Drago

Zu den herausragendsten Sehenswürdigkeiten Teneriffas zählt in der Gemeinde Icod de Los Vinos der sogenannte „Drachenbaum“, der sich unmittelbar neben der Kirche San Marcos befindet.

Drachenbaum in Icod de los Vinos auf Teneriffa

Rund um den Baum, dessen Alter auf etwa 800 Jahre geschätzt wird, wurde der Parque del Drago angelegt. Bepflanzt wurde dieser Park mit verschiedenen einheimischen Arten wie etwa Balsam-Wolfsmilch oder kleinen Drachenbäumen.

Geöffnet hat der Parque del Drago zwischen April und September von 9 Uhr bis 20 Uhr und von Oktober bis März von 10 Uhr bis 18 Uhr.

Kulturelle Highlights unter Sehenswürdigkeiten Teneriffas

Auch für kulturell interessierte Besucher bieten die Sehenswürdigkeiten Teneriffas jede Menge Highlights, wozu Folgende gehören:

1. Das Auditorium in Santa Cruz

Die Kongress- und Konzerthalle Auditorio de Tenerife in Santa Cruz, das Santiago Calatrava entworfen hat, wird oftmals als Wahrzeichen der Inselhauptstadt bezeichnet. Der Architekt hatte das 2003 eröffnete Gebäude von Anfang an als Kongress- und Konzerthalle geplant. Unter anderem ist hier das Orquesta Sinfonica de Tenerife beheimatet, das zu den besten Sinfonieorchestern in Spanien zählt.

Das Auditorio de Teneriffe in Santa Cruz zählt zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa

Zu den regelmäßigen Events, die ihr hier besuchen könnt, zählen etwa Veranstaltungen während des Festival de Musica de Canares im Januar und Februar. Gelegentlich finden außerdem Operngastspiele statt.

Bekannt ist das Auditorium in Santa Cruz vor allem wegen seiner Architektur. Denn von außen erinnert die direkt am Atlantik gelegene Konzerthalle an das Opernhaus in Sydney. Auf dem mehr als 16.000 Quadratmeter großen Platz, der das Auditorium umgibt, finden ferner Open-Air-Veranstaltungen statt.

2. Die Pyramiden von Güimar

Seit fast drei Jahrzehnten rätseln die Forscher, ob es sich bei den Pyramiden von Güimar lediglich um eine Ansammlung von Lavagestein oder um eine astrologisch ausgerichtete Kultstätte handelt. Denn wie auf alten Darstellungen zu sehen ist, befanden sich einst vergleichbare Pyramiden an mehreren Orten auf Teneriffa.

Die Pyramiden von Güimar sind eine tolle Sehenswürdigkeit auf Teneriffa

Meist rissen die Einwohner die Pyramiden jedoch ab, um günstig an Baumaterial zu kommen. Auch die Pyramiden von Güimar sind nicht vollständig erhalten. Von den ursprünglich neun Bauten sind nur noch sechs vorhanden.

Entdeckt hatte die Pyramiden von Güimar Thor Heyderdahl, ein Forscher aus Norwegen. Weil die Steine teilweise millimetergenau bearbeitet waren, schloss er daraus, dass sie von den Maya oder Ägyptern errichtet worden sein könnten. Nach neuesten Erkenntnissen sind die Pyramiden von Güimar jedoch frühestens im 19. Jahrhundert entstanden. Ausführlich könnt ihr euch über die Pyramiden von Güimar im ethnographischen Park informieren.

Die Pyramiden von Güimar sind täglich zwischen 9.30 und 18 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.

3. Basilica de Nuestra Señora de Candelaria

Die Basilica de Nuestra Señora de Candelaria ist der Jungfrau geweiht. Die pittoreske Kirche befindet sich etwa 50 Kilometer südlich von Santa Cruz. Sie beherbergt ein Gnadenbild, dessen Schrein alljährlich 2,5 Millionen Pilger und Gäste besuchen.

Die Basilica de Nuestra Senora de Candelaria ist ein kulturelles Highlight auf Teneriffa

Der Hintergrund zum Kirchenbau: Im ausgehenden 14. Jahrhundert, also etwa 100 Jahre bevor Teneriffa von den Spaniern erobert wurde, fand man an der Küste eine Skulptur. Die zeigte die Jungfrau von Candelaria und stammte aus der Zeit der Gotik. Die Guanchen, also die ursprünglichen Einwohner Teneriffas, verehrten diese Skulptur als „Chaxiraxi“. Der spanische Statthalter Pedro Fernandez de Lugo hatte angeordnet, für diese Skulptur eine Kapelle zu errichten, die 1526 schließlich vollendet wurde.

Heute seht ihr in der Basilica de Nuestra Señora de Candelaria die ursprüngliche Heiligenstatue nicht mehr. Die verschwand nämlich anno 1826, als es zu einer Überschwemmung kam. Der Künstler Fernando Estevez schuf deshalb 1827 eine neue Statue, die auch heute noch dort steht.

In der ihrer heutigen Form wurde die Basilica de Nuestra Señora de Candelaria 1959 auf Initiative von Bischof Domingo Perez Caceres, der aus Güimar stammte, errichtet. Die Statue der Jungfrau von Candelaria, die Papst Klemens VIII. 1599 zur Schutzheiligen der Inselgruppe erklärt hatte, wurde im Chor aufgestellt.

4. Das Dorf Masca

Das Bergdorf Masca liegt im Teno-Gebirge und hat lediglich rund 100 Einwohner. Die 80 Gebäude des Dorfes verteilen sich auf mehrere Ortsteile an verschiedenen Berghängen. Schon früh hatten die Bewohner begonnen, terrassierte Felder anzulegen und lieferten Knoblauch, Kartoffeln und Zwiebeln von bester Qualität. Weitere Spezialitäten aus Masca sind Zitrusfrüchte, Ziegenkäse, Palmsaft sowie die Yame-Frucht.

Besonders sehenswert ist das Bergdorf aufgrund der Bauart der Häuser, die zweistöckig an den Hängen der Berge gebaut wurden. Hat ein Haus mehrere Zimmer, gibt es für jedes eine eigene Eingangstür. Im Gebäude selbst wurden nämlich keine Verbindungstüren eingebaut.

Wanderer nutzen Masca gern als Ausgangspunkt für eine Wanderung in die Masca-Schlucht. Sie beginnt etwa in der Mitte des Ortes und führt direkt zum Meer.

5. Die Stadt La Orovata

Bei einer Rundfahrt auf Teneriffa solltet ihr euch einen Besuch in der Stadt Orovata im Norden der Insel nicht entgehen lassen. Denn hier ist die historische Bausubstanz größtenteils noch erhalten und steht unter Denkmalschutz.

Das gilt insbesondere für die Innenstadt, in der sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten Teneriffas befinden. Dazu gehört beispielsweise die Kirche Iglesia San Augustin, die einstmals die Klosterkirche des ehemaligen Augustinerklosters war. Dieses Gotteshaus wurde in den Jahren 1671 bis 1694 errichtet.

Wenn ihr die Aussicht über die Stadt genießen wollt, solltet ihr in jedem Fall den Plaza de la Constitucion besuchen, der sich über der Calle Calvario befindet. Auf diesem Aussichtsplatz reicht die Sicht sogar bis Puerto de la Cruz.

Wenn ihr während der Weihnachtszeit, um Fronleichnam oder an Karneval auf Teneriffa seid, darf ein Besuch auf der Plaza del Ayuntamiento, also dem Rathausplatz, nicht fehlen. Zu diesen Zeiten finden dort nämlich verschiedene Feierlichkeiten statt.

6. Die Stadt La Laguna

Die Stadt San Cristobal de La Laguna im Norden Teneriffas ist die erste Stadt der Kanarischen Insel, die zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Charakteristisch für die Universitätsstadt sind die koloniale Architektur sowie die weitläufig angelegten Fußgängerzonen.

Bunte Türen in San Cristobal de la Laguna auf Teneriffa

Ein Spaziergang durch die historischen Straßen, die im Lauf des 15. Jahrhunderts angelegt wurden, bereitet euch ein unvergessliches Erlebnis. Das gilt insbesondere für die Altstadt, in der ihr jede Menge von Teneriffas Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekommt. Dazu gehören neben Kirchen und sonstigen religiösen Gebäuden auch verschiedene Paläste.

Ihr wollt mehr über Teneriffa erfahren? Dann hier entlang zu unserem großen Urlaubsguide für die Kanareninsel!

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