Reisetipps für Spanien: Abwechslungsreiche Urlaubstage im Königreich

Spanien – das sonnenverwöhnte Königreich zwischen dem Mittelmeer und dem Atlantik – zählt zu den fünf meistbesuchten Staaten der Welt und das nicht nur während der berühmten Bußprozessionen in der Karwoche. Es sind allem voran die architektonisch bedeutsamen Städte und die herrlichen Sandstrände auf dem Festland, den Balearen sowie den Kanaren, die den Besucher in dem katholisch geprägten Land begeistern. Klangvolle Namen wie Playa de Palma, Maspalomas und Torremolinos wetteifern alljährlich um die Gunst erholungssuchender Badeurlauber, die ihre Ferien mit interessanten Ausflügen, fröhlichen Partys und abwechslungsreichen Sportmöglichkeiten kombinieren. Dabei stehen besonders Wassersport, Golfen und Skifahren an erster Stelle.


Inhaltsverzeichnis


Park Guell, Barcelona

Wertvolle Tipps zu eurer Reise

Einreise: Personalausweis


Beste Reisezeit: ganzjährig


Flugdauer: ca. 2 bis 5 Stunden


Währung: Euro

Die beste Reisezeit

Exzellente Bedingungen für den Wintersport findet ihr in Spanien von Dezember bis April. Während dieser Zeit gelten die Skiorte wie Baqueira-Beret oder Candanchú in den Pyrenäen und das Skigebiet von Sol y Nieve in der Sierra Nevada als schneesicher. Wer hingegen die atemberaubenden Landschaftspanoramen auf langen Wanderungen bestaunen oder überhaupt aktive Ferientage im Freien verbringen möchte, kommt im Frühjahr oder im Herbst. Ab Juni wird es auf der iberischen Halbinsel deutlich wärmer und das Thermometer zeigt 35°C und mehr an: ideale Voraussetzungen für ein Sonnenbad im goldgelben Sand. Die Badeorte auf dem Festland, auf den Balearischen und Kanarischen Inseln können ganzjährig bereist werden. Während auf den Kanaren das Schwimmen im Atlantischen Ozean auch im Winter möglich ist, empfiehlt sich das Baden in den anderen Urlaubsregionen Spaniens von Juni bis September.

Anreise nach Spanien

Wann auch immer ihr euren Urlaub in Spanien verbringt: Auf der gut 1.400 Kilometer langen Strecke zwischen Frankfurt am Main und Barcelona fliegt ihr z.B. nur etwa zwei Stunden. Während es beispielsweise von Hamburg nach Palma de Mallorca zwei Stunden und 30 Minuten sind, kommt ihr von München nach Teneriffa-Süd in knapp fünf Stunden.

Mit dem Auto erfolgt die Fahrt entlang der mautpflichtigen Autobahn E-15, vorbei an der südfranzösischen Stadt Perpignan über die Pyrenäen Richtung Gerona und Barcelona.

Spanien-Reisetipp: Der spanische Grenzort La Jonquera liegt unübersehbar an der Autobahn und bietet neben günstigen Tankstellen auch preiswerte Supermärkte.

Einreisebestimmungen

Im Rahmen des Schengener Abkommens erfolgen die Zollkontrollen stichprobenartig, sodass die Mitnahme eines gültigen EU-Personalausweises ratsam ist. Innerhalb Spaniens besitzen die Kanaren einen besonderen steuerrechtlichen Status und gelten als EU-Sonderzone. So sind dort zwar unter anderem Parfum, Tabak und Alkohol günstiger, allerdings gelten bei der Rückreise strengere Einfuhrgrenzen. Und: Die Kanaren sind die einzige Region des Landes, in der ihr eure Uhren immer um eine Stunde zurückstellen müsst.

Grafik: Spaniens Küsten

Im Folgenden stellen wir euch die unterschiedlichen Küsten in Spanien vor und geben euch Tipps, welche Sehenswürdigkeiten und tolle Strände ihr dort entdecken könnt. Wir haben dabei besonders schöne Küstenabschnitte zusammengefasst und stellen sie euch jeweils in den übergeordneten Rubriken der Nord- und Südatlantik- sowie der Mittelmeerküste vor. Zur besseren Orientierung haben wir euch die größeren Küstenabschnitte in der obigen Karte dargestellt.

Die Mittelmeerküste Spaniens

Panorama von Costa Brava

Über 200 Kilometer erstreckt sich die Costa Brava.

Costa Brava: Die Nördlichste

Dieser etwa 200 Kilometer lange Küstenabschnitt beginnt an den Ausläufern der Pyrenäen und schlängelt sich bis hin zur Metropole Barcelona. Frei übersetzt bedeutet der Name „wilde Küste“, deren bizarre Felsformationen besonders eindrucksvoll zwischen Tossa de Mar und Sant Feliu de Guíxols durchwandert werden können. Dazwischen wird der raue Landstrich immer wieder von belebten Badeorten wie Lloret de Mar und Blanes unterbrochen.

La Pineda, Panorama

Diesen Ausblick genießt ihr in La Pineda östlich von Salou.

Costa Daurada: Die goldene Küste

Goldgelb erstrahlen die kilometerlangen Sandstrände unter anderem in den hübschen Seebädern Salou, Sitges und Cambrils. Zudem lässt sich ein Aufenthalt an der Costa Daurada hervorragend mit den Besichtigungen kulturhistorischer Bauwerke wie mit dem archäologischen Ensemble von Tarraco bei Tarragona verbinden. Oder wie wäre es mit einem Besuch in der PortAventura World, einem der größten Vergnügungsparks Europas?

Panorama von Peniscola

Ein Besuch in Peñíscola wird euch verzaubern.

Costa de Azahar: Die Unscheinbare

Während die Gebirgszüge im Hinterland für Reiter, Wanderer und Mountainbiker ideale Rahmenbedingungen bieten, entspannen sich Sonnenanbeter an den Stränden der beschaulichen Ferienorte Peñíscola oder Gandia. Doch die Anziehungskraft dieser Küstenregion liegt zweifelsfrei in Valencia. Die drittgrößte Stadt Spaniens fasziniert mit der Markthalle Mercado de Colón und der Kathedrale aus dem Jahr 1262.

Spanien-Reisetipp: Bei dem Tomatina-Fest bewirft man sich am letzten Mittwoch im August in der Ortschaft Buñol traditionell mit Tomaten.
Panorama über die Bucht von Alicante

Alicante hat nicht nur schöne Strände, sondern auch viele Sehenswürdigkeiten für Kulturinteressierte zu bieten.

Costa Blanca: Die Bucht von Alicante

Malerisch eingebettet zwischen fruchtbaren Tälern, Bergformationen und hellen Sandstränden liegen die beliebten Urlaubsorte Benidorm und Calpe. Zudem weht an der Küste ein verlässlicher Wind, der passionierten Seglern und Surfern optimale Rahmenbedingungen bietet. Wenn ihr mehr über Land und Leute erfahren möchtet, unternehmt einen Ausflug nach Alicante und besucht unter anderem das Castillo de Santa Bárbara aus dem 9. Jahrhundert.

Castillo de Gibralfaro, Costa del Sol

Der Ausblick vom Castillo de Gibralfaro ist herrlich.

Costa del Sol: Die Sonnenküste

Die südlichste Mittelmeerküste Spaniens zieht mit ihren berühmten andalusischen Ferienorten Torremolinos und Marbella ganzjährig Urlauber an. Dazu geben die unzähligen Golfplätze der Region den Beinamen „Costa del Golf“. Doch auch für die Stadt Málaga sollte ausreichend Zeit eingeplant werden, sodass ihr entspannt die Aussichtsplattform am Castillo de Gibralfaro besuchen könnt.


Unsere Tipps: Die schönsten Strände an der spanischen Mittelmeerküste


Playa Levante in Benidorm / Costa Blanca: Einer der unterhaltsamsten Badeabschnitte am Festland.


Playa Villa Africa in Aguadulce / Costa de Almeria: Hübscher Strand mit Spielplätzen, seichtem Meeresschaum und optimalen Bedingungen für Windsurfer und -Kiter.


Playa de Cortijo Blanco bei Marbella / Costa del Sol: Entspannung mit gehobenem Ambiente, angesagte Beach-Clubs und charmante Chiringuitos erwarten euch an diesem familienfreundlichen Strand.


Unterwegs an der südlichen Atlantikküste

Von Tarifa, Spaniens südlichstem Zipfel, bis an die portugiesische Grenze reicht die Costa de la Luz. Das Ganzjahresziel für Erholungssuchende besticht mit seinen langen Stränden, an denen Surfer und Kiter garantiert die perfekte Welle finden. Hinter der schönen Küste sorgen die unberührten Wälder und die zahlreichen Golfplätze für Abwechslung.

Wenn ihr euch auf eine Entdeckungsreise begebt, kommt ihr an Tarifa nicht vorbei. Unzählige bunte Segel schmücken die Straße von Gibraltar und machen das Gebiet zu einem der begehrtesten Surf-Reviere der Welt. Während die einen mit dem Brett über das Wasser jagen, erblicken andere vom Aussichtspunkt Plazuela del Viento die Silhouette des nur 20 Kilometer entfernten afrikanischen Kontinents.

Cadiz beim Sonnenuntergang

Die Costa de la Luz: der wahrgewordene Traum aller Wassersport-Fans.

Weiter nordwärts, vorbei an den geschmackvollen Ferienresorts im gehobenen Urlaubsort Novo Sancti Petri, befindet sich Cádiz. Malerisch liegt die bedeutende Hafenstadt auf einer Landzunge im Atlantik, auf der die Neue Kathedrale weithin sichtbar emporragt. Der unscheinbar wirkende Turm Torre Tavira beherbergt eine Vielzahl an Spiegeln und Linsen, sodass im Inneren ein Panoramabild auf einer konkaven Leinwand projiziert wird.

Jerez de la Frontera, der Heimatort der Königlichen Hofreitschule und der köstlichen Sherrys, ist schon allein für seine sehenswerten Shows und der gemütlichen Bodegas eine Reise wert. Dabei lohnen bei einem Bummel durch den historischen Stadtkern auch eine Besichtigung der barocken Kirche La Colegiata und ein Besuch im Renaissance-Palast Alcázar mit seinen arabischen Bädern.


Unsere Tipps: Die schönsten Strände an der spanischen Südatlantikküste


Playa El Palmar in Conil de la Frontera: 8 Kilometer langer, familienfreundlicher Sandstrand mit seichtem Einstieg, an dem Surfanfänger optimale Bedingungen finden.


Playa de Bolonia in Tarifa: Kühe grasen unmittelbar am Ufer, Strandwanderer durchqueren die meterhohen Sanddünen und Kiter düsen in den Wellen auf und ab; Naturstrand für Mensch und Tier.


Playa Nueva Umbria bei La Antilla: Nicht nur auf FKK-Anhänger warten auf der Landspitze am Flussdelta des Rio Piedra eine sagenhafte Dünenlandschaft und ein kilometerlanger, naturbelassener Strand.



Ferien an der nördlichen Atlantikküste

Küste von Galizien

Von flach bis schroff: Die galizische Küste ist sehr vielseitig.

Rías Baixas und Rías Altas: Baden im grünen Nordosten

In Galizien unterscheiden sich die beiden Küstenabschnitte wesentlich. Während die Rías Baixas flachabfallend ins Meer übergeht, besitzt die Rías Altas auffällige Klippen. Zu den sehenswerten Ausflugzielen gehören die alte Römerbrücke in Pontevedra, das Naturidyll auf der Halbinsel O Grove und die bekannten Heil- sowie Mineralquellen auf der Insel Isla de La Toja.

Llanes, Küste

Die Küste von Llanes.

Costa Verde: Urlaub in der Provinz Asturien

Das Meeresmuseum Aula del Mar am Paseo de las Marismas im hübschen Badeort Llanes informiert eindrucksvoll über die maritime Historie. Überhaupt ist Llanes für Sonnenanbeter und Sportler ein lohnenswertes Ziel. Während zum Beispiel Surfer ihrer Leidenschaft an der Playa San Antolin nachgehen, schätzen Taucher die Felsformationen an der Playa San Antonio.

Costa de Cantabria: Strände, Klippen und winzige Felsinseln

Santander, die rege Hafenstadt, kommt abwechslungsreich daher und bietet euch architektonische Schönheiten wie eine gotische Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert. Die landschaftliche Vielfalt der Region lässt sich hervorragend hoch zu Ross, auf einer Quad-Tour oder bei einem Rafting-Ausflug erkunden. Obendrein lohnt eine Besichtigung in der berühmten Höhle von Altamira.

Costa Vasca: Die baskische Küste

Der familienfreundliche Badeort Zarautz ist ein El Dorado für Surfer und Wellenreiter. Besonders sehenswert ist die prachtvolle Stadt Hondarribia mit ihren bunten Häuserfassaden im Hafenviertel La Marina. Darüber hinaus darf bei eurer Rundfahrt ein Besuch in San Sebastián nicht fehlen. Die Metropole ist eine Hochburg für Feinschmecker, Kulturinteressierte und Städtereisende.


Unsere Tipps: Die schönsten Strände an der spanischen Nordatlantikküste


Playa la Concha bei San Sebastián / Baskenland: Wie eine Muschel formt sich der gut 1.350 Meter lange helle Stadtstrand an der Küste entlang, der an beiden Enden von massiven Felsen malerisch eingerahmt wird.


As Catedrais bei Ribadeo / Galizien: Der Strand ist bekannt für seine bizarren Klippen, kleinen Felsspalten und anderen kuriose Formen, die zum nationalen Naturdenkmal erklärt wurden.


Playa de Torimbia in Llanes / Asturien: Goldgelb glänzt der feine Sandstrand in der Sonne, an dem auch FKK-Urlauber ihre Freude haben.



Auf Entdeckungstour in Zentralspanien

Burgos, die Ortschaft am Jakobsweg, war einst die Hauptstadt im Königreich Kastilien-León. Wertvolle Baudenkmäler wie die Kathedrale Santa Maria aus dem 13. Jahrhundert und das beeindruckende Stadttor prägen die alte Königsstadt. Nicht minder sehenswert ist das Kloster Las Huelgas aus dem Jahr 1187 von König Alfons VIII.

Spanien Reisetipp: Wenn ihr in Burgos unterwegs seid, probiert unbedingt einmal den Queso de Burgos. Der Frischkäse mit Ziegenmilchgeschmack ist eine köstliche regionale Spezialität.

Weiter gen Osten fällt in der Region Kastilien-La Mancha die pittoreske Lage der Universitätsstadt Cuenca auf. Die Casas Colgadas, die Häuser in der Altstadt, stehen auf den Felsenspitzen und erwecken den Eindruck, als würden sie schweben.

Toledo, Panorama

Wer sich für Kultur und Kunst interessiert, kommt an Toledo nicht vorbei.

Albacete, wunderschön in der Flachebene von La Mancha gelegen, ist ein idealer Ausgangsort für Wandertouren in die umliegende Landschaft, zum Beispiel zum malerischen Naturpark Lagunas de Ruidera. Wer sich hingegen mehr für Kunst, Kultur und Geschichte interessiert, dem sei ein Ausflug nach Toledo empfohlen. Synagogen, Paläste und Moscheen zieren den Ort und geben ihm den Beinamen „Stadt der drei Kulturen“. Besonders berühmt ist Toledo für seine Altstadt, die seit 1986 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht.

Im Westen sticht Salamanca hervor, und das nicht nur wegen der zweitältesten Universität des Landes. Hier wird das reinste Spanisch gesprochen, weswegen das Leben in der Stadt von Studenten, Austauschschülern und Sprachurlaubern bestimmt wird. Setzt ihr eure Fahrt nach Nordosten fort, kommt ihr nach Valladolid. Besonders interessant ist eine Besichtigung des Wohnhauses des berühmten Seefahrers Christoph Kolumbus, der dort seine letzten Lebensjahre verbrachte. Auch das Nationalmuseum für Bildhauerei und die Kathedrale gehören zu den bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten.

Spanien und seine Inseln

Eine Bucht auf Mallorca

Mallorca ist viel mehr als Partyurlaub und bietet auch Erholungssuchenden und Familien beschauliche Plätze.

Balearen: Die vier Schwestern

Mallorca ist zweifellos die unangefochtene Königin der Balearen. Verträumte Badeplätze und familienfreundliche Sandstrände sind hier ebenso selbstverständlich wie ein ausgeprägtes Nachtleben an der Playa de Palma oder die friedliche Stille in der grünen Gebirgswelt von Tramuntana. Weitaus ruhiger geht es auf Menorca zu. Mehr als die Hälfte des Eilandes steht als Biosphärenreservat unter dem Schutz der UNESCO. Auf der anderen Hälfte erstrecken sich goldgelbe Strände, die vor allem bei Eltern mit Kindern sehr beliebt sind.

Mega-Klubs, stylische Lounges und die angesagtesten DJs – so präsentiert sich Ibiza. Wenn ihr möchtet, entdeckt ihr an den steilen Klippen die Unterwasserwelt, durchwandert die grandiose Landschaft beim Cap Jueu oder erholt euch einfach an den feinsandigen Badebuchten. Das Pendant zu Ibiza ist Formentera. Ruhig geht es auf der gerade einmal 19 Kilometer langen Insel zu, die ihr ausschließlich mit der Fähre ab Ibiza erreicht. Mit seiner stets leichten Brise und den hellen Sandstränden ist das kleine Eiland ein Traumziel für Erholungssuchende und Wassersportler.

Bucht auf Teneriffa

Wunderbar für Sonnenurlaub rund ums Jahr: Teneriffa.

Kanaren: Die Inseln des ewigen Frühlings

Teneriffa ist die größte Insel, in deren Mitte Spaniens höchster Berg wacht. Unterhalb vom 3.718 Meter hohen Pico del Teide vereinen sich in den Badeorten Playa de las Américas und Costa Adeje unendliche Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Urlaub. An Vergnügen rund um die Uhr mangelt es auch auf Gran Canaria nicht. Vor allem Strandwanderer kommen in den imposanten Sanddünen von Maspalomas und an den flachabfallenden Stränden im lebhaften Badeort Playa de Inglés auf ihre Kosten.

Spanien Reisetipp: Teneriffa zählt genau wie die Hafenstadt Cádiz zu den weltweit größten Karnevals-Hochburgen.

Auf Lanzarote zeigt sich im Nationalpark Timanfaya eindrucksvoll eine gewaltige Vulkanlandschaft, die zu den hellen Sandstränden in den Ferienorten Playa Blanca und Puerto del Carmen eine hübsche Kulisse bildet. Ihre südlich liegende Schwesterninsel Fuerteventura hingegen ist ein wahres Mekka für Surfer und Badeurlauber. Dort zieren die mächtigen Wanderdünen von Corralejo und der über 20 Kilometer lange feine Sandstrand zwischen den Ferienorten Costa Calma und Jandía die Küste. Die drei kleineren Inseln La Palma, El Hierro und La Gomera tragen den klangvollen Beinamen „Perlen der Kanaren“. Die immergrünen Reiseziele verzaubern mit ihrem Pflanzenreichtum vor allem Wanderer.

Höhepunkte für Städtereisende

Plaza de la Cibeles, Madrid

Madrid beeindruckt mit architektonischen Highlights.

Madrid: Der iberische Mittelpunkt

Die Hauptstadt des Landes begeistert mit ihren architektonischen Stilrichtungen. Ob Barock oder Art Déco – am schönsten vereint die Einkaufsstraße Grand Vía die unterschiedlichsten Formen. Nicht minder eindrucksvoll sind der königliche Palast Palacio Real mit seinen rund 2.000 Sälen und der rechteckige Marktplatz Plaza Major mit seinen 237 Balkonen. Für einen ersten Überblick lohnt ein Aufstieg zum 110 Meter hohen Aussichtsturm Faro de Moncloa.

Plaza de Espania, Sevilla

Ein andalusischer Traum erwartet euch in Sevilla.

Sevilla: Spaniens größte Altstadt

Die andalusische Metropole zählt zu den Entstehungsorten des traditionellen Flamencos, wo der sinnliche Tanz noch heute in den urigen Bars im historischen Stadtkern aufgeführt wird. Unweit der verwinkelten Gassen bildet eine der mächtigsten Kathedralen der Welt, die Catedral de Santa Maria, eine imposante Kulisse. Ein anderer sehenswerter Schauplatz ist das Museum der Stierkampfarena El Maestranza aus dem 18. Jahrhundert. Die Ausstellung informiert Neugierige über den umstrittenen spanischen Volkssport.

La Sagrada Familia in Barcelona

Die Sagrada Família ist eines der Schmuckstücke Barcelonas.

Barcelona: Das Schmuckstück Kataloniens

Katalanischer Jugendstil durchzieht die Hafenstadt am Mittelmeer, die mit ihrer kilometerlangen Einkaufsmeile, der Rambla, und der wuchtigen wie unvollendeten Basilika Sagrada Família weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Das Szeneviertel El Raval ist für Vintage-Liebhaber und Feinschmecker eine beliebte Adresse. Ein Spektakel der anderen Art erwartet euch mit den magischen Wasserspielen Font Màgica am Kunstmuseum Palau Nacional.

Alhambra-Burg in Granada

Die Alhambra-Burg ist eines der vielen Highlights in Andalusien.

Granada: Am Fuß der Sierra Nevada

Der besondere Charme Granadas liegt in ihrer unübersehbaren maurischen Vergangenheit, die mit der anmutenden Festung Alhambra ein prächtiges Erbe besitzt. Vorbei an El Albaicín, dem einstigen maurischen Wohnviertel, geht es zur Sierra Nevada. Europas südlichstes Skigebiet mit dem 3.482 Meter hohen Berg Mulhacén ist im Sommerhalbjahr ein begehrtes Ziel für Wanderer und Mountainbiker.

Kathedrale Santiago de Compostela

Das Ziel aller Pilger auf dem Jakobsweg: die Kathedrale Santiago de Compostela.

Santiago de Compostela: Der Wallfahrtsort

Die Hauptstadt Galiziens ist nach Jerusalem und Rom einer der weltweit wichtigsten Pilgerorte. Auf den Spuren des Jakobswegs ist die berühmte Kathedrale Santiago de Compostela aus dem 13. Jahrhundert das Endziel Tausender Pilger. Hierbei gilt jährlich der 25. Juli als Ehrentag des Apostels. Seit 1985 stehen das überwältigende Gotteshaus und der angrenzende historische Ortskern auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

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