So schön ist Thailand! Die beliebtesten Urlaubsregionen auf einen Blick

Thailand gehört zu den beliebtesten Reisezielen Asiens. Feinsandige Strände, abwechslungsreiche Landschaften und eine beeindruckende Kultur bieten ein breites Spektrum für die unterschiedlichsten Interessen. Außerdem macht das tropische Klima das Land ganzjährig zu einer attraktiven Destination. Hier könnt ihr euch über die schönsten Urlaubsregionen Thailands informieren. 
 

Die wichtigsten Infos zur Reiseplanung

Urlaub in Thailand

Einreisebestimmungen: 
Für die Einreise nach Thailand benötigt ihr einen Reisepass, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Ein Aufenthalt bis zu 30 Tagen ist visumsfrei und kann einmal um weitere 30 Tage verlängert werden. Ihr müsst allerdings anhand eines Flugtickets oder mit einem Zug- oder Busticket eure Rückreise oder Weiterreise nachweisen, sonst wird ein Visum erforderlich. 
 
Impfbestimmungen: 
Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen für Thailand, es sei denn, ihr reist aus einem Gelbfiebergebiet ein. Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch die Standardimpfungen nach dem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (Diphtherie, Tetanus, Mumps-Masern-Rödeln, Keuchhusten, Pneumokokken, Influenza und ggf. Kinderlähmung). Zusätzlich wird eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Da aufgrund individueller Konstellationen weitere Impfungen sinnvoll sein können, solltet ihr rechtzeitig vor der Reise mit eurem Arzt sprechen. 
 
Währung:
Die thailändische Währung ist der Baht. Ein Baht sind 100 Satang und 25 Satang sind ein Salueng. Banknoten gibt es im Wert von 20, 50, 100, 500 und 1.000 Baht und Münzen im Wert von 1, 2, 5 und 10 Baht sowie zu 25 und 50 Satang. Die Einführung von Devisen ist in unbegrenzter Höhe möglich, deklarieren muss man sie erst, wenn der Betrag höher als US$ 20.000 ist. Ihr könnt also bereits vor eurer Abreise bei einer heimischen Bank Bath bestellen, sodass ihr erst einmal flüssig seid. In Thailand selbst müsst ihr etwas vorsichtig sein, da viel Falschgeld im Umlauf ist. Am besten wechselst ihr immer nur bei Banken oder offiziellen Wechselstuben. Oder ihr hebt Geld an Geldautomaten ab. 
 
Sprache: 
Die offizielle Sprache ist Thailändisch, auch einfach Thai genannt. Mit Englisch kommt ihr aber ganz gut durch, außer in entlegenen Gegenden, in die nur wenige Touristen kommen. 
 

Die beste Reisezeit: Die verschiedenen Klimazonen in Thailand

 

Das Klima in Thailand unterscheidet sich zwischen dem Norden und dem Süden des Landes.
Der Norden hat ein tropisches Savannenklima. Es gibt dort eigentlich nur drei Jahreszeiten, die sich neben der Temperatur auch von der Menge der Niederschläge unterscheiden. Zwischen November und Februar bringt der Nordostmonsun kühlere und trockene Luftmassen, sodass es kaum regnet. Als thailändischer Sommer gelten die Monate März, April und Mai. In diesen Monaten kann es gut über 35 °C werden. Der Wind ist in dieser Zeit meistens ein kleines Lüftchen, das also auch nur wenig Abkühlung bringt. Von Juni bis Oktober ist Regenzeit. Dann herrscht der Südwestmonsun vor, der feucht-heiße Luft mit sich bringt. In dieser Zeit kann es mehrmals am Tag zu starken Regenschauern kommen.
 
Im Süden und Südosten Thailands herrscht ein tropisches Monsunklima vor. Hier ist es generell feuchter als im Norden und es fallen das ganze Jahr über Niederschläge. Grundsätzlich ist Thailand ganzjährig für eine Reise geeignet. In den Ebenen Thailands könnt ihr das ganze Jahr über von einer durchschnittlichen Temperatur zwischen 26 – 30 °C ausgehen. Nur in den höheren Lagen im Norden kann das Thermometer im Januar schon mal bis unter 15 °C fallen. Auch in der Regenzeit ist es warm genug und die Schauer sind meistens nur kurz. Was die beste Reisezeit für euch ist, hängt auch ein bisschen davon ab, was ihr machen wollt.
 
Viele Reisende bevorzugen die Monate von November bis März, weil die Temperaturen noch nicht weit über 30 °C steigen und es relativ trocken ist. Allerdings ist es in dieser Zeit natürlich auch überall am vollsten und die Preise liegen in der Regel höher als in den anderen Monaten. Wenn ihr vorwiegend an einen Badeurlaub denkt, könnt ihr den ohne weiteres auch in den Monaten April und Mai machen. Da ist es dann zwar teilweise sehr heiß, aber am Strand kann man das gut aushalten. Für Bangkok und für kulturelle Besichtigungen sind diese beiden Monate allerdings weniger geeignet, da es bei der Hitze ganz schön anstrengend werden kann. In Bangkok sind die Niederschläge im September und Oktober am höchsten und es kommt oft zu Überschwemmungen. Der trockenste Monat ist der Januar. 

 

Bangkok, die Hauptstadt der Königreichs

Bangkok hat über acht Millionen Einwohner, manche sprechen sogar von bis über 10 Millionen. Eine Megametropole also – mit allen Vor- und Nachteilen. Bangkok ist voll von Menschen und Autos, aber auch voller Leben. Es kann laut und chaotisch sein, aber meistens ist es faszinierend. Hier findet ihr Tipps, was ihr unbedingt gesehen haben solltet, wo ihr am besten chillen könnt und wie ihr der Stadt entflieht, wenn sie euch doch einmal zu viel wird. 
 
Grand Palace in Bangkok Grand Palace in Bangkok
Streedfood in Bangkok Streedfood in Bangkok
Sehenswürdigkeit in Bangkok Sehenswürdigkeit in Bangkok
China Town in Bangkok China Town in Bangkok
Tuk-tuk in Bangkok Tuk-tuk in Bangkok
Bangkok bei Nacht Bangkok bei Nacht
Nachtmarkt in Bangkok Nachtmarkt in Bangkok
 

Die Top 5 Sehenswürdigkeiten in Bangkok 

  • Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Bangkok ist der Große Palast, der sich mitten in der Altstadt befindet. Heute wird der einstige Königspalast nur noch für offizielle Zeremonien genutzt. Die riesige Palastanlage verschmilzt fast unmerklich mit der Tempelanlage Wat Phra Khaeo (Tempel of the Emerald Buddha). Weder der Skaytrain noch die U-Bahn fahren dorthin. Am besten nehmt ihr das Expressboot und steigt am Pier Nr. 9 (Tha Chang Pier) aus.
  • Boote gehören zu den Hauptverkehrsmitteln in Bangkok. Eine Fahrt mit einem Expressboot oder einem Longtail-Boot auf dem Chao Phraya River ist ein echtes Erlebnis. Entlang der Fahrtstrecke liegen viele interessante Stationen (z.B. Pier Ratchawong: Ausstieg für Chinatown; Pier Memorial Bridge: Ausstieg für den Blumen- und Lebensmittelmarkt Pak Klong Talad).
  • Vom Pier Tha Thien gibt es eine Fähre zum Wat Arun. Diese Tempelanlage liegt auf dem westlichen Ufer des Chao Phraya und gehört zu den meist besuchten in ganz Bangkok. Die schönsten Fotos von der 70 m hohen Pagode könnt ihr bei Sonnenuntergang von der anderen Uferseite machen. Schöner Ort für einen Sundowner!
  • Bangkok ist berühmt für seine hervorragenden Shoppingmöglichkeiten. Neben unzähligen Märkten und Konsumtempeln wie beispielsweise das Siam Center und das MBK ist vor allem die Shopping Mall Terminal 21 in der Sukhumvit Road ein absolutes Muss. In jedem der neun Stockwerke wird ein anderes Land oder eine andere Region nachempfunden. Zwischen „London Feeling“ und Champs Elysées könnt ihr zum Beispiel einen Stopp in einer karibischen Bar einlegen.
  • Vielleicht habt ihr den Namen schon einmal gehört: Khao San Road. Die nur 400 m lange Straße ist der Treffpunkt für Backpackers und Globetrotter. Hier findet ihr günstige Unterkünfte, tolle Restaurants und Bars und sehr wahrscheinlich auch Kontakte zu Reisenden aus allen möglichen Ländern. 

Chillen über den Dächern von Bangkok

Rooftop Bar Bangkok

Der absolut beste Ort zum Chillen ist eine der hippen Rooftop-Bars, von denen es in Bangkok mehr als in jeder anderen Stadt geben soll. Die Liste könnte also endlos sein, deshalb hier nur ein paar der angesagtesten Bars, in denen ihr einen Drink unter dem Sternenhimmel mit Blick über ein fast endloses Lichtermeer nehmen könnt:Vertigo Rooftop Bar im 61. Stockwerk des Banyan Tree Hotels (legendär!)
Sky-Bar im 63. Stock des Lebua at State Tower (filmreif!)
Three-Sixty at Millennium Hilton (360-Grad-Rundumsicht aus einem Ufo!)

 

Ausflüge rund um Bangkok

Wenn ihr während eures Aufenthalts in Bangkok einmal raus ins Grüne wollt, gibt es eine ganze Reihe von tollen Möglichkeiten für einen erholsamen Tagesausflug.

  • Prapadaeng: kleine Halbinsel mit viel Grün, Wassergärten, Obstplantagen und Stelzenhäusern. Bus ab Kaoh San Road, ca. 40 Minuten. 
  • Koh Kret: Insel im Chao Phyaya Fluss. Am schönsten ist die ca. einstündige Fahrt mit dem Expressboot. Auf der Strecke liegt der sagenhafte Nonthaburi-Markt (Nonthaburi Pier). Hier findet ihr alles, was in Thailand gegessen wird!
  • Ancient City: Thailand im Miniaturformat im größten Freilichtmuseum der Welt, umgeben von einem wunderschönen Park. Im Eintrittspreis ist ein Fahrrad mit dabei. Aircon-Bus Nr. 11 bis Pinklao-Paknam, ab dort Mini-Bus Nr. 36
  • Bang Saen: schöner Strand in der Provinz Chonburi (85 km von Bangkok entfernt). Am besten mit einem Leihwagen. Ca. 50 km weiter liegt die Touristenhochburg Pattaya. 

Die schönsten Urlaubsregionen in Thailand

Berge & Flüsse in Nordthailand

 

Im Unterschied zu Südthailand mit seiner feinsandigen Küste und den vielen Inseln, ist die Landschaft Nordthailands geprägt durch eine Vielzahl von Bergketten und Flusstälern. Der höchste Berg ist der Doi Inthanon mit einer Höhe von 2.565 m. Dazwischen liegen einsame Bergdörfer und urwüchsiger Dschungel. Neben der beeindruckenden Natur sind besonders die kulturellen Schätze der Region ein Hauptanziehungspunkt für Reisende.
 

Ein Muss: Chiang Mai

Reisfelder in Chiang Mai

Wenn ihr in den Norden reist, kommt ihr fast unweigerlich nach Chiang Mai. Obwohl die Stadt nur ca. 150.000 Einwohner hat (Bangkok: über acht Millionen!), ist es die zweitgrößte Stadt Thailands. Chiang Mai ist einer der wichtigsten Ausgangspunkte für Trekkingtouren in die Berge und in den Dschungel. Im Ort findet ihr zahlreiche Anbieter für die verschiedensten Touren. 

Die Stadt selbst ist aber durchaus auch interessant. Es gibt viele schöne Tempel, wozu besonders der goldene Wat Phrathat Doi Suthep zählt. Er liegt etwas außerhalb der Stadt auf einem Hügel. Von dort aus hat man einen sehr schönen Ausblick über die Umgebung und die Stadt. Ab 17 Uhr verwandelt sich dann die Chang Khlan Road in den berühmten Nachtmarkt von Chiang Mai. Unzählige Händler und Garküchen bieten dort ihre Waren an. Außerdem gibt es noch einen Sonntagsmarkt mitten in der Altstadt. 

Chiang Rai und die Tempelanlage

Von Chiang Mai ist es nur noch knapp 200 km bis zur nördlichsten Stadt Thailands: Chiang Rai. Auf dem Weg von Chiang Mai nach Chiang Rai kommt ihr am Doi Luang Nationalpark vorbei, der auf jeden Fall einen Abstecher lohnt. Hier gibt es noch Leoparden und Bären und über 200 Vogelarten.

Chiang Rai 

In Chiang Rai erwartet euch dann ein Tempel der ganz besonderen Art. Der Wat Rong Khun ist wirklich etwas sehr besonderes. Es nicht nur ein Tempel, sondern ein ganzes Ensemble von weißen Gebäuden, die sich zu einer beeindruckenden Tempelanlage mit unzähligen Kunstwerken formieren. Auch seine Geschichte ist sehr interessant. Der Wat Rong Khun wurde von dem thailändischen Maler Chalermchai Ksoitpitat geplant und gebaut. Er hat sein eigenes Vermögen dafür eingesetzt. 2014 wurden viele Gebäude durch ein Erdbeben zerstört, woraufhin viele reiche Thailänder Spenden für die Reparaturen gegeben haben. Es wird bis heute an der Anlage gebaut. 

In der Stadt selbst gibt es noch einige weitere Tempel und Klöster. Wie auch in Chiang Mai findet ihr hier einen Nachtmarkt und einen Sonntagsmarkt. Ansonsten ist Chiang Rai vor allem der Ausgangspunkt für Tagestouren zum „Goldenen Dreieck“. 

Das Goldene Dreieck

Das „Goldene Dreieck“ bezeichnet die Grenzregion, wo Thailand, Myanmar und Laos an den Ufern des Mekongs zusammentreffen. Das ist zumindest die geografische Einordnung. Aber eigentlich ist das „Goldene Dreieck“ eher die sagenumwobene Geschichte von nebelverhangenen Bergen und Tälern, in denen Opium angebaut und gehandelt wird. Der Name „Goldenes Dreieck“ entstand, weil das Opium teilweise in Gold aufgewogen wurde. 

Heute ist davon Gott sei Dank nichts mehr vorhanden. Das „Goldene Dreieck“ ist jedoch zu einem fast mystischen Anziehungspunkt geworden. Nicht ganz unberechtigt. Das legendäre Dreiländereck bietet nämlich wunderschöne Natur und eine jahrhundertealte Kultur. 

Traumstrände in Südthailand

Südthailand, das sind weiße, palmengesäumte Strände, bizarre Kalksteinformationen, eine faszinierende Unterwasserwelt und unzählige kleine und größere Inseln mit ganz unterschiedlichem Charakter und Charme. Südthailand, das sind aber auch ein abwechslungsreiches Landes- und Inselinnere mit einer vielfältigen Flora und Fauna. Es gibt also viel zu entdecken, auf dem Festland und auf den Inseln.
 

Krabi: Strände und Nationalparks

Krabi ist eine Provinz, die ca. 800 km südlich von Bangkok am Andamanischen Meer liegt. Zu der Provinz gehören auch mehrere Inseln, darunter die beliebte Inselgruppe Koh Phi Phi. Die Strände in Krabi sind wirklich traumhaft: Puderzuckersand, kristallklares Wasser und tropische Palmen. Dazu eine atemberaubende Kulisse von gigantischen Klippen. Ein ideales Badeparadies. Aber auch Naturfreunde und Wanderer kommen hier auf ihre Kosten. In den beiden Nationalparks Khao Phanom Bencha und Than Bokkharani gibt es unberührte Mangrovenwälder und spektakuläre Wasserfälle zu entdecken. Die schroffen Kalksteinklippen hingegen lassen das Herz von Kletterern höher schlagen. 
 

Khao Lak: Ruhe pur

Schnorcheln in Thailand

Ebenfalls an der Küste des Andamanischen Meers liegt Khao Lak, ca. 70 km von Phuket entfernt im Südwesten Thailands. Einer der Besonderheiten von Khao Lak ist das strenge Reglement, das dort vorherrscht. Liegestühle und Sonnenschirme sind nur im Bereich der privaten Hotelstrände erlaubt, geräuschvolle Wassersportarten wie beispielsweise Jetskis sind verboten, genauso wie laute Bars und Discotheken. Der perfekte Ort also für Menschen, die Ruhe und Entspannung suchen. 

Langweilen muss man sich in Khao Lak trotzdem nicht. Tauchen und Schnorcheln sind nicht nur erlaubt, sondern bei der gebotenen Unterwasserwelt ein absolutes Muss. Direkt vor Küste liegt nämlich ein farbenprächtiges Korallenriff. Wenn ihr dann wieder auftaucht und Richtung Strand blickt, schaut ihr direkt auf die dschungelbewachsenen Berge. Die vielen Geräusche des Urwalds könnt ihr bis zum Strand hin hören. Trekking-Touren durch den Dschungel gehören ebenfalls zu den Highlights in Khao Lak. Im Nationalpark Khao Sok könnt ihr den Dschungel auf dem Rücken eines Elefanten erkunden oder auf einer Kanu- oder auf einer Rafting-Tour. Von Langeweile also keine Spur!

Wissenswertes: Verwendung der Kokosnuss

☼ Milch: Die Kokosmilch wird aus der braunen Kokosnuss gewonnen. Sie ist cremig, sahnig und vor allem lecker – ideal zum Kochen! 

☼ Wasser: Das erfrischende Kokoswasser kommt aus der grünen Kokosnuss, perfekt bei heißen Temperaturen. Und nach dem Trinken ist löffeln angesagt, auch das Fruchtfleisch ist essbar. 

☼ Öl: Das Kokosnussöl kann man vielfältig verwenden. Im Sommer beispielsweise als Ergänzung zum Sonnenschutz. Es sorgt für langanhaltende Bräune und riecht wunderbar. 

Hua Hin und Cha-am: Urlauben beim Königshaus

Nur ca. drei Autostunden von Bangkok entfernt liegen zwei traditionsreiche Badeorte am Golf von Thailand: Hua Hin und Cha-Am. Hua Hin ist auch die Sommerresidenz des thailändischen Königshauses. Er ist der größere Ort von beiden, Cha-Am ist der ruhigere. Beide Orte können von Bangkok aus mit dem Zug erreicht werden. Ideal also auch für einen Abstecher, wenn man gerade in Bangkok ist. Es lohnt sich aber durchaus ein längerer Aufenthalt. Neben dem kilometerlangen, palmengesäumten Sandstrand in Hua Hin gibt es zwischen den 25 km entfernten Orten zahlreiche romantische Buchten, eine sanfte Hügellandschaft mit vielen Tempeln und eine Reihe von lohnenswerten Wildtierparks. Solltet ihr Golf spielen, stehen euch gleich fünf Golfplätze zur Verfügung. Abends geht es dann auf den Nachtmarkt, der natürlich auch in Hua Hin nicht fehlt. 
 

Die schönsten Inseln Thailands

 

Thailand grenzt gleich an zwei Meere und zwar im Osten an den Golf von Thailand und im Westen an das Andamanische Meer. Der Golf von Thailand ist ein Randmeer des Südchinesischen Meeres und somit ein Teil des Pazifiks, das Andamanische Meer gehört zum Indischen Ozean. Über 500 thailändische Inseln befinden sich in diesen beiden Meeren, wovon aber nicht alle bewohnt sind. Wenn ihr Fans von schönen Stränden seid, gerne Wassersport macht und vielleicht auch gerne schnorchelt oder taucht, seid ihr auf einer Insel genau richtig. Einige Inseln liegen so nahe zusammen, dass ihr auf einer Reise gleich mehrere Inseln entdecken könnt. Für jeden Geschmack gibt es die richtige Insel, egal ob ihr es lieber ruhig und ursprünglich mögt, gerne feiert oder vielleicht auch einmal einen richtig luxuriösen Urlaub machen wollt. 
 

Phuket: Willkommen auf der größten Insel 

Phuket ist die größte Insel Thailands und nur durch einen schmalen Wasserstreifen vom Festland getrennt. Auf Phuket gibt es neben Bangkok einen weiteren internationalen Flughafen. Ihr könnt also direkt auf die Insel fliegen. Das machen jedes Jahr auch jede Menge Urlauber, die Insel ist also kein Geheimtipp. Trotzdem lohnt sie sich. Hier könnt ihr auf kleinem Raum sowohl idyllische und ruhige Strände finden als auch richtige Partymeilen. 

Patong Beach in der Mitte der Westküste ist der Hauptanziehungspunkt auf der Insel. Wenn ihr feiern wollt, ist das der ideale Strand dafür. Bevor ihr euch ins Nachtleben stürzt, lohnt sich ein Abstecher zum Surin Beach, nur wenige Kilometer entfernt. Er ist der perfekte Strand für einen Cocktail bei Sonnenuntergang. Je weiter ihr nach Südwesten kommt, desto ruhiger wird es. Einige Hotels an den Stränden Karon Beach und Kata Beach haben sogar eigene Strandabschnitte, an denen man super relaxen kann. 
Phuket bietet aber auch abseits der Strände eine ganze Menge. Im Inselinneren lädt der wilde Dschungel zu abenteuerlichen Wanderungen ein. In der Mitte der Insel steht der Big Buddha mit einer Höhe von 45 m. Von hier aus habt ihr einen sagenhaften Blick über die Insel. Außerdem lohnt sich auch die Altstadt von Phuket mit ihren zahlreichen chinesischen Tempelanlagen und den vielen Garküchen.

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Die meisten schwärmen noch lange nach ihrem Urlaub davon: die thailänische Küche. Falls ihr in den typischen Gerichten noch nicht ganz fit seid, solltet ihr euch unseren Beitrag Kulinarisches Thailand ansehen. Wir stellen euch ein paar typische Gerichte vor und geben Tipps, auf was ihr achten solltet. 

Koh Phi Phi: Drehort für „The Beach“

Koh Phi Phi

Von Pkuket ist es nur noch ein kleiner „Hüpfer“ nach Koh Phi Phi. Koh Phi Phi ist eigentlich eine ganze Inselgruppe, die vor der Westküste Süd-Thailands liegt. Sie besteht aus Koh Phi Phi Don, der Hauptinsel, und aus Koh Phi Phi Leh, einer Nebeninsel. Nördlich dieser beiden Inseln liegen noch mehrere kleinere Inseln, die zusammen mit Koh Phi Phi den fast 400 km² großen Hat Noppharat Thara Marine National Park bilden. Das ist deshalb so erwähnenswert, weil gerade dieser Nationalpark zu den besten Tauchgebieten Thailands gehört. Auf Koh Phi Phi ist Tauchen fast schon ein Muss. Die Artenvielfalt der Korallenriffe ist schlichtweg faszinierend, genauso wie die teilweise bis zu 24 Meter abfallenden Steilwände der Felseninseln. 

Seit „The Beach“ mit Leonardo de Caprio über die Kinoleinwände geflimmert ist, hat sich Koh Phi Phi in eine Art Wallfahrtsort verwandelt. Aber es gibt immer noch wunderschöne Ecken, die man noch fast für sich alleine haben kann. Erreichen kann man sie ausschließlich zu Fuß oder mit dem Longtail-Boot. Auf Koh Phi Phi gibt es nämlich keine richtigen Straßen und deshalb auch keine Autos, Motorroller und anderes. Trotzdem könnt du dort alles finden, was Thailand zu bieten hat: Ausgiebiges Nachtleben im Village, günstige Hostels bis hin zur Luxusherberge, traumhafte Wanderwege, tolle Klettermöglichkeiten und natürlich diese wunderschöne Unterwasserwelt. 

Koh Chang: Die Elefanteninsel

An der Grenze zu Kambodscha an der Ostküste Thailands liegt die Insel Koh Chang, die aufgrund ihrer Form den Namen „Elefanteninsel“ trägt. Die Insel ist erst in den letzten Jahren in den touristischen Fokus gerückt, obwohl sie nach Phuket die zweitgrößte Insel Thailands ist. Jetzt soll es aber richtig losgehen und es wird viel gebaut, vor allem Luxusresorts. Trotzdem wird Koh Chang sicher auch für Backpacker noch lange Zeit ein attraktives Ziel bleiben. Besonders die Ostküste bietet immer noch einsame Strände und unberührte Natur. Die könnt ihr am besten bei einer Wanderung durch den Urwald entdecken. Mittendrin liegen sogar einige Wasserfälle (z.B. Khlong Plu an der Westküste, Than Mayom an der Ostküste). 

Die meisten Sandstrände befinden sich jedoch auf der Westseite der Insel. Der größte Ort ist Haad Sai Khao (White Sand Beach) im Norden der Westküste. Hier gibt es auch die meisten Hotels von Luxus bis zu einfachen Guest Houses. Je weiter südlich man kommt, desto ruhiger werden die Orte und desto einsamer die Strände (z.B. Klong Phrao, Kai Bae, Lonly Beach). Eine Besonderheit ist das Fischerdorf Bang Bao. Hier könnt ihr auf Booten im kleinen Hafen des Dorfes übernachten. 

Auf Koh Chang gibt es so gut wie keine öffentlichen Verkehrsmittel. Um die Insel zu erkunden, mietet ihr am besten ein Moped oder ein Auto. Oder ihr nutzt die Sammeltaxis. 

Koh Samui: Eine sehr beliebte Insel

Koh Samui ist die drittgrößte Insel Thailands und einer der beliebtesten Reiseziele. Sie hat auch ganz schön viel zu bieten. Um die ganze Insel verteilt könnt ihr tolle Strände finden. Die größten Strände an der Ostküste sind der Chaweng Beach und der Lamei Beach. Der Chaweng Beach hat einen super feinen Sand und abends könnt ihr hier tolle Beach Partys erleben. Der Lamai Beach ist nicht ganz so feinsandig, aber etwas ruhiger als der Chaweng Beach. Zwischen Chaweng und Lamai liegt der kleine Coral Cove Beach, der sich gut zum Schnorcheln eignet. Sehr schön ist auch der palmengesäumte Maenam Beach, der im Norden von Koh Samui liegt. Trotz seiner ca. fünf Kilometer Länge ist es ein eher ruhiger Strand.

Koh Samui Koh Samui
Sehenswürdigkeit in Koh Samui Sehenswürdigkeit in Koh Samui
Palast auf Koh Samui Palast auf Koh Samui

 

Oder wie wäre es, einfach einmal unter einem Wasserfall zu baden? Der Namuang Waterfall und der Namuang Waterfall 2 sind bestens dafür geeignet. Für Taucher und Schnorchler ist das beste Revier der Ang Thong Marine Nationalpark, der direkt vor der Küste der Insel liegt. Wenn ihr an der thailändischen Kultur interessiert seid, bietet Koh Samui eine Reihe von interessanten Tempelanlagen (z.B. Big Buddha, Wat Plai Laem oder Wat Khunaram). Außerdem ist Kho Samui ein guter Ausgangspunkt für ein Inselhopping nach Koh Phangan und Koh Tao. 

Koh Phangan: Ursprünglichkeit und Moon Partys

Koh Phangan ist nur 15 Kilomter von Koh Samui entfernt und mit 125 km².wesentlich kleiner. Die Insel ist touristisch noch nicht so stark erschlossen wie Koh Samui, dafür gibt es hier noch sehr viele ursprüngliche Orte. Da es in manchen Gebieten noch keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, lohnt es sich ein Auto (am besten Geländewagen) oder einen Roller zu mieten. Als Alternative gibt es Pickup Taxis.

Der Hauptort der Insel ist Thong Sala, wo die meisten der Inselbewohner leben. Touristisch bedeutend ist aber eher der Ort Haad Rin. Hier konzentrieren sich die meisten Unterkünfte, Restaurants, Bars und es gibt ein reges Nachtleben, das vor allem junge Rucksachtouristen anzieht. Berühmt sind die Moon Partys. Gestartet wurden diese Events einmal mit der monatlichen Full Moon Party, mittlerweile gibt es aber auch Dark Moon Partys und einige mehr. 

Auf dem Rest der Insel geht es eher ruhig zu. Einer der schönsten Strände liegt im nördlichen Teil. Eigentlich handelt es sich um zwei Strände, die Zwillingstrände Thong Nai Pan Noi und Thong Nai Pan Yai bei dem kleinen Ort Thong Nai Pa. Schon alleine die Anreise auf einer Piste durch den Dschungel ist ein Erlebnis. Wenn es viel geregnet hat, greift man besser auf ein Wassertaxi zurück. Apropos Dschungel: Eine geführte Dschungelwanderung ist ein absolutes Highlight auf Koh Phangan!

Koh Tao: Ein wahres Naturparadies

Koh Tao

Von Koh Phangnan erreicht man mit der Fähre von Thong Sala aus nach 45 km die Insel Koh Tao, die die kleinste Insel des sogenannten Samui-Archipels ist. Ihre Größe beträgt nur 21 km², aber auf diesen Quadratmetern entfaltet sich ein wahres Naturparadies. Und das betrifft nicht nur die vielen unberührten Strände, sondern ganz besonders die unglaubliche Unterwasserwelt. Übersetzt heißt Koh Tao „Schildkröteninsel“. Und wirklich ist es so, dass es fast keinen Strand gibt, an dem man im glasklaren Wasser keine Meeresschildkröten beobachten kann. Koh Tao ist ein absolutes Eldorado für Taucher und Schnorchler, aber auch für Menschen, die einfach eine intakte Natur genießen wollen. 

Der Hauptort der Insel ist Mae Haad, wo auch die Fähre anlegt. Hier und in den ebenfalls an der Westküste gelegenen Orten Sairee und Chalok Baan Ko befinden sich die meisten Hotels. Alle drei Orte haben schöne Strände, die nie wirklich überlaufen sind. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, auch die abgelegeneren Buchten zu erkunden. Besonders an der Ostküste gibt es wahre Paradiese und sehr viel Ruhe. Viele Buchten und Orte auf der Insel sind nur mit einem eigenen Gefährt oder mit einem Longtail-Boot zu erreichen. Aber auch zu Fuß lohnt sich der Weg.

Ist eine passende Region für euch dabei? Neben vielen Infos haben wir auch direkt passende Angebote für euch. Schaut mal rein: Thailand Urlaub 

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