Reisebericht: El Gouna – Das Venedig Ägyptens

Sonnenklar.tv  ist einer der wichtigsten Reiseanbieter für Ägypten. Deshalb wurde eine Kurzreise für die Presse organisiert, damit aus dem  schönen  Urlaubsdomizil aus erster Hand berichtet werden kann. An den ersten beiden Tagen wurde die interessierte Gruppe eingeladen,  El Gouna kennen zu lernen.

Warum gerade El Gouna? Erstens, sonnenklar.TV feiert gerade 10.000 Tage dieses modernen Ortes, zweitens ist gerade El Gouna prädestiniert für Urlauber, die zum ersten Mal Ägypten besuchen. Lesen Sie selbst die Gründe und entscheiden dann!

Die Lagunenstadt entstand durch den Privatmann Samih Sawiris, der sich ein Haus ganz alleine in der Wüste erbauen ließ. Doch Freunde fanden die Idee genial und wollten auch dort ansässig werden. Damit jeder seinen eigenen Strand am Wasser haben konnte, wurden künstliche Lagunen ausgebaggert. So wuchs das Privatdomizil von ihm langsam aber stetig an, so dass er als cleverer Kaufmann für sich die Chance sah, und eine kleine Stadt daraus machte.

Heute verfügt El Gouna über eine komplette Infrastruktur, so dass Touristen wie auch Einheimische dort leben können. Die drei Zufahrten werden durch eine private Security bewacht, jeder der nach El Gouna will muss sich dort anmelden.

Urlaub in El Gouna

 

El Gouna wird niemals leer sein, denn die meisten Angestellten der rund 40 Hotels, 80 Restaurants und Bars, wohnen hier. Für die Residenten und Einheimischen gibt es Kindergärten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, ein Krankenhaus, eben alles, was man zum Leben braucht. Deshalb findet in El Gouna immer ein natürliches Treiben statt. El Gouna verfügt über ein einzigartiges Recyclingsystem, hat eine eigene Entsalzungsanlage und stellt seinen benötigten Strom selber her.  Somit ist dieser Ort unabhängig und in Sachen Umweltschutz Vorreiter. Alle Hotels haben das Label green Stars erhalten und ich bin davon überzeugt, dass auch das Ziel für das Jahr 2018, als erster abgasfreier Ort ausgezeichnet zu werden, erreicht wird.

Die Verwaltung des Eigentümers heißt Orascom, welche auch 95% der Hotels in Eigenregie betreibt. Deshalb bietet El Gouna das einzigartige Dining arround an: Die Gäste können innerhalb der gebuchten Halbpension oder All inclusive Verpflegung das Abendessen in anderen Hotelrestaurants einnehmen, lediglich eine Reservierung vorher ist notwendig! Auch Hotels, die nicht am offenen Meer liegen, sondern an einer Lagune, haben immer die Möglichkeit, kostenlos über einen Bootshuttle den Strand eines Partnerhotels am Meer mit zu benutzen!

Als weitere Fortbewegungsmöglichkeiten am Land stehen der Busshuttle (Tageskarte für FTI Gäste inclusive), Tuxis (1€) oder ein privater Limousinen Service (Preisliste) zur Verfügung.

Tuxi in El Gouna

 

Obwohl wir hier leben und viel über das Venedig Ägyptens kennen, sind wir immer wieder überrascht, dass immer es immer noch Fakten gibt, die wir noch nicht wissen. Die Journalisten wurden im Sheraton Hotel untergebracht.

Wen wundert es, das der Begründer und Eigentümer von El Gouna, Samih Sawiris. neben der internationalen Schule und Hotelschule auch die Möglichkeit bietet, in der Technischen Universität Berlin zu studieren?      

Der nördliche Teil am Meer ist durch den meist stark vorhandenen Wind und einem Kilometerlangen, 500 Meter breiten Streifen von nur kniehohem Wasser super gut zum Kiten geeignet. An diesem Strandabschnitt werden auch jedes Jahr die Weltmeisterschaften ausgetragen, ein Event, was gerade junge Gäste anzieht. Ich hatte das Gefühl, dass nicht nur den Frauen die sportlichen Körper aufgefallen waren, sondern auch der eine oder andere Journalist ein wenig neidisch hinschielten. Deshalb konnte man die Frage einer Journalistin auch mißverstehen, als sie wissen wollte, wo die Jungs den nächtigten.

Restaurant Granada in El Gouna

 

Schnell wurde klargestellt, dass sich die Frage darauf bezog, in welchem Hotel man denn als Kiter die näheste Unterkunft finden könne. Die Hotels Fanadir oder Mosaik sind dafür prädestiniert! An die Kiteschulen selbst ist kein Hotel direkt angeschlossen, jedoch für den Absacker danach steht die Bar direkt am Strand zur Verfügung, die sehr gut besucht ist und unsere Gruppe den Altersdurchschnitt für kurze Zeit anhoben.

Dafür passte unsere Gruppe sehr gut am nächsten Tag in die Zielgruppe vom Steigenberger Hotel mit eigenem 18 Loch Golfplatz. Tatsächlich durften wir eine Schnupperstunde nehmen. Soll ich oder soll ich nicht? Erstens fühle ich mich persönlich nicht zu Golf hingezogen, zweitens bin ich davon überzeugt, niemals diesen kleinen Ball zu treffen. Doch wenn man schon mal die Möglichkeit hat?

Ich nehme den Schläger und wundere mich, wie jemand fragt, ob seiner für Rechts- oder Linkshänder sei. Ich schaue mir die Abschlagkante an, die sich nach vorne verjüngt. Aha, da gibt es wohl Unterschiede. Nachdem jeder den für sich passenden hat, geht es zum Aufwärmen. Ich dachte, das einzig sportliche am Golfen ist das Laufen zwischen den Löchern und das Suchen des Balles. Nein, wir dehnen unsere Bänder und wärmen den Rücken auf. Dann lernt man uns den Griff, um den Schläger richtig zu halten, auszuholen und knapp über dem Rasen zu schwingen, mit dem Ziel, den Ball zu treffen. Es standen etwa 20 Bälle zur Verfügung. Nach dem sechsten Schlag hatte ich eine Kerbe im Rasen jedoch immer noch den ersten Ball da liegen. Ich legte den Schläger daneben und zog mich diskret zu einer Raucherpause zurück, die ich bis zum Ende der Schnupperstunde ausdehnte. Übrigens: Jeder Gast kann sich selbst einmal bei einer Schnupperstunde Golf testen, ob es sein Sport wird!

Abu Tig Marina in El Gouna

 

Wohler fühlte nicht nur ich mich dann bei der Weinprobe. Ziemlich versteckt am Ortsausgang liegt links tatsächlich die Weinkelterei von Samih Sawiris. Im Jahr 2007 begann er, Weintrauben anzubauen. Welche Traube gedeiht am besten in Sand mit viel Sonne? Er testete 80 verschiedene aus, einschließlich der Traube, die bereits in Ägypten angebaut wurde. Im Jahr 2011 gab es den ersten trinkbaren Wein. Inzwischen stellt er Rot und Weißwein her, die sogar schon mehrmals ausgezeichnet wurden. Der wirklich schmackhafte Sekt „Le Baron“ wird in der traditionellen Schüttelmethode hergestellt und gibt es in Weiß und Rose. Natürlich werden diese feinen Stöffchen in den Restaurants von El Gouna angeboten.

Die Kulinarik wird mit in El Gouna selbstverständlich gekelterten Wein und Sekt in den rund 80 Restaurants abgerundet. Natürlich kann man den besonderen Tropfen auch als Mitbringsel mit nach Hause nehmen, da es diese Rarität nur in El Gouna zu kaufen gibt, im Cheers/Down Town!

Neugierig geworden? Dann schaut bei Sonnenklar TV  nach passenden Angeboten!

Sonnige Grüße

Astrid und Andreas

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.