9 Nationalparks in Thailand, die ihr nicht verpassen dürft

Die Nationalparks in Thailand zählen zu den schönsten Flecken der Erde! Jeder Park stellt ein Naturparadies dar, das alleine schon die Reise nach Asien wert ist. Wir stellen euch die neun schönsten Parks vor.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Doi Inthanon Nationalpark
  2. Khao Yai Nationalpark
  3. Erawan Nationalpark
  4. Kaeng Krachan Nationalpark
  5. Kui Buri Nationalpark
  6. Nationalpark Khao Sam Roi Yot
  7. Nationalpark Mu Ko Ang Thong
  8. Khao Sok Nationalpark
  9. Ao Phang-nga Nationalpark

Zur besseren Übersicht haben wir euch die folgenden Nationalparks in dieser Thailand-Karte markiert:

1. Doi Inthanon Nationalpark: Über den Wolken wandeln

Doi Inthanon ist für viele der Star unter den Nationalparks in Thailand. Er liegt auf einer Höhe von 2.565 Metern und stellt damit den höchsten Punkt des Landes dar. Das sorgt für besondere Momente, wenn ihr den Park durchwandert: Je nach Aufenthaltsort findet ihr euch mitten in den Wolken oder sogar darüber wieder.

Ebenso toll sind die Wasserfälle, die über den Park verteilt sind. Der höchste von ihnen ist 70 Meter hoch. Eine weitere Attraktion sind die königlichen Pagoden. Dabei handelt es sich um eine Tempelanlage mit atemberaubendem Blick auf die umliegenden Berge. Die Pagoden befinden sich rund 2.00 Meter über dem Meeresspiegel. An manchen Tagen ist das Anwesen in Wolken gehüllt, was für mystische Momente sorgt.

Pagode im Doi Inthanon Nationalpark in Thailand

Der Park ist von gepflegten Wanderwegen durchzogen, auf denen es vieles zu entdecken gibt. Dazu zählt neben der bunten Auswahl an Tieren und Pflanzen auch eine Reihe heiliger Schreine. Alternativ mietet ihr ein Auto oder (motorisiertes Zweirad), um den Park zu entdecken. Die Fahrzeuge werden direkt vor Ort vermietet. Die Preise sind äußerst günstig und kommen auch kleinen Reisebudgets entgegen.

Die beste Zeit, diesen Nationalpark in Thailand zu besuchen, ist von November bis März. Dann gibt es kaum Regen und es ist noch nicht so heiß wie in den Sommermonaten. Der Dom Inthanon Nationalpark ist ca. 64 Kilometer vom Flughafen Chiang Mai entfernt. Für die Anreise könnt ihr ein Taxi nehmen oder euch einen Mietwagen buchen.

Öffnungszeiten: täglich von 06:30 bis 16:30 Uhr
Eintrittspreise: 300 Baht, Kinder die Hälfte

2. Khao Yai Nationalpark: Tiger, Elefanten und herrliche Wanderwege

Khao Yai wurde 1962 eröffnet und ist der älteste Nationalpark in Thailand. Er ist der drittgrößte Park im Land und zählt seit 2005 zum „UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe der Menschheit“. Was den Khao Yai Nationalpark so attraktiv macht, ist seine bunte Mischung aus verschiedensten Landschaftstypen. Hier findet ihr Trockengebiete, Wolkenwälder und einen Regenwald.

Khao Yai Nationalpark in Thailand

Neben der vielfältigen Pflanzenwelt gibt es eine große Zahl an Tieren zu bestaunen. Insgesamt beherbergt der Park 112 Säugetierarten. Darunter sogar welche, die in Südostasien weitgehend ausgerottet sind, wie die Indochinesischen Tiger oder der Asiatische Elefant, der hier auch mal entspannt die Straße überquert. Außerdem habt ihr die Chance, den ein oder anderen Leoparden, Marmorkatzen und Kragenbären zu sehen.

Wer den Park in seiner ganzen Schönheit entdecken will, sollte etwas Zeit mitbringen. Immerhin gibt es hier über 50 ausgeschilderte Wanderwege. Dabei entdeckt ihr bis zu 80 Meter hohe Wasserfälle und über 300 Vogelarten.

Das ultimative Dschungelerlebnis ist zwei Autostunden von Bangkok entfernt. Da der Park im Südosten des Landes liegt, ist es nicht ganz so heiß, wie man es von Thailand erwartet.

Öffnungszeiten: täglich von 06:00 bis 18:00 Uhr
Eintrittspreis: 400 Baht

3. Erawan Nationalpark: Wecke den Dschungelhelden in dir!

Der Erawan Nationalpark liegt ca 130 Kilometer westlich von Bangkok. Hier befindet sich auch die berühmte River-Kwai-Brücke. Der Park ist für seinen siebenstufigen Wasserfall berühmt. Dieser ist frei zugänglich, also vergesst auf keinen Fall eure Badesachen. Euch erwartet herrliches türkisblaues Wasser – die ideale Erfrischung auf einem Dschungeltrip.

Erawan Wasserfall im Nationalpark

Dieser Nationalpark in Thailand ist ideal, wenn ihr den Indiana Jones in euch entdecken möchtet. Dafür sorgen ausgedehnte Routen durch den Dschungel, bei denen ihr auch mal über einen Baumstamm balancieren müsst, um ans andere Ufer zu gelangen. Für Schwindelfreie bietet sich sogar die ein oder andere Kletterpartie über Felsen an.

Übrigens sind die Fische hier äußerst kontaktfreudig. Ihr solltest also nicht erschrecken, wenn ihr im Wasser seid und etwas sanft an euren Zehen knabbert. Keine Angst: Piranhas sind hier nicht zu finden. Stattdessen kitzelt es ein bisschen und ihr blickt in neugierige Fischaugen. Dieser Nationalpark in Thailand ist ideal, wenn ihr es nicht ganz so „touristisch“ mögt und offen für Abenteuer seid. Alle Infos zum Erawan haben wir hier für euch zusammengefasst.

Öffnungszeiten: täglich von 07:00 bis 17:00 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 300 Baht, Kinder 200 Baht

4. Kaeng Krachan Nationalpark: Das Regenwaldparadies

Dieser rund 3.000 Quadratkilometer große Park ist fast vollständig von Bäumen entdeckt. Damit ist er ideal für Freunde tropischer Regenwälder. Er grenzt an das Tenasserim-Gebirge und ist insgesamt eher hügelig. Mountainbike-Fahrer finden hier ihr Paradies.

Kaeng Krachan Nationalpark in Thailand

Zu den Attraktionen des Parks zählt ein Stausee mit mehreren Inseln. Um den See herum gibt es übrigens mehrere Unterkünfte für Besucher. Unser Tipp ist das Nana Resort Kaengkrachan. Für Camper gibt es einen 1.200 Meter hohen Berg mit wunderbarer Aussicht auf die Umgebung. Ebenso interessant sind der neunstufige Wasserfall oder die mystischen Höhlen im Sam Yod Gebirgszug.

Unser Tipp: Wenn ihr diesen Nationalpark in Thailand besucht, solltet ihr unbedingt den Korallenberg aufsuchen. Er ist nicht nur ein wunderschönes Ausflugsziel, sondern auch ein beliebter Aufenthaltsort für die Affen im Park. Sie sind sehr zahm, aber leider auch diebisch veranlagt. Also passt auf eure Wertsachen auf!

Der Park ist 115 Kilometer von Bangkok entfernt. In der Stadt gibt es mehrere Unternehmen, die Ausflüge zum Park organisieren. Zelte können im Park gemietet werden.

Öffnungszeiten: 06:00 bis 18:00 Uhr
Eintrittspreis: 400 Baht

5. Kui Buri Nationalpark: Ab in den Dschungel

Dieser Nationalpark in Thailand ist für seine Dickhäuter berühmt: Im Kui Buri leben zahlreiche Elefanten, denen der Park Schutz vor Wilderern bietet. Überhaupt geht es hier etwas ursprünglicher zu: Es gibt keine angelegten Wanderwege oder Routen. Stattdessen findet ihr ein großes Stück unberührter Natur vor, dem man nicht ansieht, dass es eine Touristenattraktion ist.

Elefanten im Kui Buri Nationalpark in Thailand

Für eure Ausflüge in den Kui Buri Nationalpark habt ihr zwei Möglichkeiten: Ihr wandert selbstständig drauf los, oder ihr lasst euch von Rangern durch das Gelände fahren. Diese kennen jeden Quadratmeter des Parks und zeigen euch eine Menge attraktiver Orte, die ihr selbst so vielleicht nicht finden würdet. Umgekehrt macht es riesig Spaß, sich auf eigene Faust durch den Dschungel zu schlagen. Hier entscheidet also ganz allein euer persönlicher Geschmack.

Wenn ihr möglichst viele Tiere sehen wollt, solltet ihr den Flüssen im Park folgen. Die vierbeinigen Bewohner des Kui Buri Nationalparks kommen gerne zum Trinken vorbei. Bekommt aber keinen Schreck, wenn ihr dabei einen Bären oder Leoparden entdeckt. Wie gesagt: Dieser Park ist Dschungelerlebnis pur.

Der Park ist vier Stunden von Bangkok entfernt. Quartiert euch daher am besten in Hua Hin ein. Die Stadt ist nicht weit vom Park entfernt und hat neben einem tollen Strand auch sonst viel zu bieten.

Öffnungszeiten: 14:00 bis 18:00 Uhr
Eintrittspreise: 200 Baht (Erwachsene), 100 Baht (Kinder)

6. Nationalpark Khao Sam Roi Yot: Wilde Strände und pittoreske Felsen

Der Name dieses Nationalparks in Thailand bedeutet übersetzt „Berg mit 300 Gipfeln“. Besser lässt sich die Landschaft dort sich nicht beschreiben: Khao Sam Roi Yot wird von Kalksteingebirgen geprägt. Hinzu kommen Mangrovenwälder, Küstenstreifen sowie Thailands größte Süßwasser-Marschlandschaft. Letztere ist perfekt geeignet, um die ansässigen Vögel zu beobachten.

Ein weiteres Highlight ist der Badestrand, an dem es sich bestens nach einer Waldwanderung entspannen lässt. Wer bereit für eine anspruchsvolle Tour ist, solltet unbedingt die Phraya Nakhon Höhle besuchen. Auf dem Weg dorthin müsst ihr ein paar Berggipfel überwinden, aber das Ziel ist es wert. Immerhin findet ihr hier den legendären Goldenen Pavillon, der in der Vergangenheit Könige in die Region zog.

Ihr solltet wegen dem Goldenen Pavillon dem Khao Sam Roi Yot Nationalpark unbedingt einen Besuch abstatten

Der Park wartet mit einer Vielzahl von Tieren auf, die sich allerdings nur selten an leicht zugänglichen Stellen aufhalten. Wer die Mühe auf sich nimmt, darf dafür Affen, Makaken, Serauen und Rotwild bestaunen. Unterm Strich bietet der Park eine tolle Mischung aus Erholungsmöglichkeiten wie Baden und Schnorcheln sowie anspruchsvolleren Aktivitäten wie Bergsteigen, Höhlenerforschung und Mountainbiking.

Khao Sam Roi Yot ist rund vier Autostunden von Bangkok entfernt. Die Anfahrt lohnt sich definitiv!

Öffnungszeiten: 08:00 bis 15:30 Uhr
Eintrittspreise: 200 Baht, Kinder zahlen die Hälfte

7. Nationalpark Mu Ko Ang Thong: Thailands Inselparadies

Dieser Park nimmt eine Sonderstellung unter den Nationalparks in Thailand ein. Es handelt sich weniger um einen Park im klassischen Sinne: Mo Ko Ang Thong ist eine Ansammlung von Inseln im Golf von Thailand. Insgesamt gibt es davon 42 Stück, die sich über eine Fläche von 102 Quadratkilometern erstrecken.

Die Inseln des Mu Ko Ang Thong Nationalparks in Thailand

Die Inseln bestehen aus Kalkgestein und ragen teilweise bis zu 400 Meter in die Höhe. Damit ist der Park ideal für Freunde von Kanufahrten und Entdeckernaturen. Die Inseln sind zum größten Teil nicht besonders groß, sodass ihr an einem Tag mehrere von ihnen erforschen könnt. Ein Highlight des Parks sind die rosafarbenen Delfine, die hier im Wasser unterwegs sind. Wer gerne taucht, darf sich also auf spannende Gesellschaft freuen!

Aber auch auf den Inseln werdet ihr nicht lange alleine bleiben: Sie werden von Affen bewohnt, die überwiegend sehr zutraulich sind. Wundert euch also nicht, wenn ihr am frühen Morgen oder Abend Besuch im Lager bekommt.

Der Park ist wenige Kilometer von Koh Samui entfernt. Das Klima ist hier ausgesprochen warm, wobei Regenfälle zum Alltag zählen. Während der Wintermonate wird der Fährbetrieb eingestellt, da es zu dieser Zeit öfters zu starken Stürmen kommt. Somit sind Frühjahr, Sommer und Herbst die besten Zeiten, um diesen tollen Park zu besuchen.

Öffnungszeiten: 24 Stunden durchgehend geöffnet
Eintrittspreis: 300 Baht

8. Khao Sok Nationalpark: Für Fans unberührter Natur

Dieser schöne Nationalpark im Süden Thailands gilt bis heute als Geheimtipp. Damit ist er ideal, wenn ihr euren Urlaub abseits größerer Touristenmengen verbringen wollt. In Khao Sok befindet sich der älteste Regenwald der Erde. Zumindest behaupten die Thailänder das. Ob es stimmt, wissen wir nicht, aber der Park ist einfach wunderschön!

Wenn ihr im Park übernachten wollt, habt ihr die Wahl zwischen urigen Bambushütten und den luxuriöseren Lake Houses am See. Beides hat seinen Reiz. Das gilt auch für die wunderschönen Sonnenaufgänge und ausgedehnte Bootsfahrten durch den Dschungel. Wenn ihr dabei leise seid, stehen die Chancen gut, dass ihr Elefanten, Wildschweine und Gibbons beobachten könnt. Alternativ schnappt ihr euch ein Kajak und brecht zu den Kalksteinfelsen auf.

Khao Sok Nationalpark in Thailand

Für Ausflüge in den Dschungel steht euch ein erfahrener Guide zur Seite. Soloausflüge sind leider nicht erlaubt. Auch sonnenklar.TV Geschäftsführer Andreas Lambeck war in der Natur des Khao Sok Nationalparks unterwegs – und war sehr begeistert. Seine Eindrücke und Tipps teilt er hier mit euch.

Öffnungszeiten: 07:00 bis 19:00 Uhr
Eintrittspreis: 200 Baht

9. Ao Phang-nga Nationalpark: Auf den Spuren von James Bond

Die Gegend kenn ich doch … Da war doch dieser James-Bond-Film … Richtig! In „Der Mann mit dem goldenen Colt“ hatte der Schurke Scaramanga sein Reich in diesem Park errichtet. Hier ragt der berühmte Felsen aus dem Meer. Man rechnet fest damit, dass jeden Augenblick Roger Moore um die Ecke kommt, um Ihrer Majestät eine Freude zu machen, indem er böse Buben jagt.

Berühmter Felsen im Ao Phang-nga Nationalpark in Thailand

Im Ao Phang-nga Nationalpark erwarten euch bis zu 300 Meter hohe Kalksteininseln, herrlich blaues Wasser und jede Menge romantischer Grotten und Höhlen. Zum Mittagessen geht es auf eine schwimmende Insel, auf der sogar ein Fußballplatz (!) errichtet wurde.

Die tierischen Bewohner des Parks setzen sich überwiegend aus Vögeln und Echsen zusammen. Hier findet ihr bis zu zwei Meter lange Warane, außerdem Flughunde und Affen. Im Wasser tummeln sich Delfine, Mantas und Hammerhaie.

Im Park dreht sich vieles um James Bond. Wenn euch das Getümmel um die Souvenirstände nicht behagt, gibt es dennoch eine Menge ruhiger Orte im Park, an denen ihr ungestört vom Alltag relaxen könnt. Die Anreise ist sehr unkompliziert: Ihr erreicht den Park per Flugzeug oder von Phuket mit dem Motorroller oder Mietwagen.

Öffnungszeiten: 08:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Eintrittspreis: 200 Baht

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