Marriott Beach Resort – unsere neue Perle im Angebot

Marriott Beach ResortWir wurden am 01.03.2017, pünktlich zum Start bei Sonnenklar, ins Marriot Beach Resort nach Hurghada eingeladen, um dem Puplikum live unsere ersten Eindrücke schildern zu können. Natürlich wissen wir, wo sich das Hotel befindet, liegt es doch auf dem Weg in die Stadtmitte. Wer jetzt Angst hat, dass man wegen der zentralen Lage mit Straßenlärm rechnen muss, den wollen wir vorab beruhigen. Auch wenn die old Sheratonroad daran vorbeiführt, hört man in den Hotelzimmern nur abends und morgens Vogelgezwitscher und nachmittags etwas Musik von der Poolbar, jedoch nur, wenn man den einzigartigen Blick übers Meer vom Balkon aus genießt.

Doch ich möchte den Gaul nicht von hinten aufsatteln. Von außen ist das Hotel eher unspektakulär besonders wenn man nicht ahnt, dass die Überführung an der Straße der Übergang vom Haupthaus in den Wellness- und Sportbereich führt, in dem man sich mit Hoteleigener Ausrüstung bei Tennis uns Squash verausgaben kann, um sich dann bei einer Massage und einem Saunabesuch zu entspannen. Um das Hotel zu betreten, muss man sich einem Securitycheck unterziehen, was bedeutet, sein Gepäck durchleuchten zu lassen und selbst durch das Securitygate zu gehen, was bestimmt piepst. Wie in den meisten bewachten Eingängen stört das jedoch niemanden. Ich muss immer wieder schmunzeln, denn in Deutschland wirst du eher beim Gehen gecheckt, ob du was geklaut hast! Doch das ist Ägypten!

Marriott Beach Resort EingangshalleDie Lobby ist großzügig und nicht überladen mit Sitzgelegenheiten. Man kann direkt durch die riesige Fensterfront in einen Innenhof schauen, an dem abends die Gäste ihre Shisha genießen können und nebenbei Programm der Kinderanimation beobachten können. Wir gehen erst einmal rechts Richtung Rezeption, wo freundliche Angestellte die Gäste in Englisch und Deutsch begrüßen. Bevor wir uns auf den Weg machen, uns ein Zimmer zeigen zu lassen, interessiert uns viel mehr die Kulinarik und der Strand.

Deshalb gehen wir weiter, vorbei an wunderschönen Dekoschaufenstern, die für das italienische Restaurant Tuscany werben, zum Morrnet Cafe. Das Besondere hier ist, dass sich die Gäste tolle Illy-Spezialitäten kaufen können mit einem Plunder- oder Tortenstück und dies entweder drinnen oder im Freien genießen können. Übrigens ist hier ausnahmsweise das Rauchen erlaubt, was entgegen der ägyptischen Gepflogenheit in diesem Hotel nicht überall der Fall ist.

Wir nehmen den Weg nach draußen und sind direkt an der Poollandschaft, wo sich auch rechts ein kleiner Spielplatz befindet. Auch bei uns löst das leuchtende Blau vom Wasser noch Urlaubsfeeling aus, so dass wir gut gelaunt weiter schlendern in Richtung Meer.

Am Strand angekommen haben wir einen wundervollen Überblick: rechts von uns befindet sich das Strandrestaurant Surf and Turf, wo die Gäste das Mittagessen a la carte zwischen Meer und Pool serviert bekommen. Und die Speisekarte hält, was der Name verspricht: neben dem Alibabateller, eine Grillkombination aus allen Leckereinen der arabischen Welt kann man auch Rinderfilet und Hummer bestellen. Die meisten dieser Gerichte sind für die All In Gäste inkludiert, was ein wirkliches Highlight ist. Vor uns liegt das Meer, welches durch die vorgelagerte Insel geschützt ist und zum Schwimmen einlädt. Im Sommer werden bestimmt die im Wasser angebotenen Liegen einer der begehrtesten Relaxplätze sein. Links sieht man den Steg, über den man auf die Insel gehen kann, um sich zu sonnen oder in der Islandbar einen Drink oder sogar Snack zu gönnen (Selbstzahler).

Wir schlendern im feinen Sandstrand und kommen an der Sunshinebar vorbei. Doch viel mehr zieht uns die Speisekarte des italienischen a la carte Restaurants an. Keine Ahnung warum, doch italienische Küche schmeckt auch in Ägypten. Wir freuen uns, als wir erfahren, dass dieses Restaurant auch von Nichthotelgästen besucht werden darf und wir sind uns einig: hier werden wir unseren nächsten schönen Abend verbringen bei gutem Essen mit einem Glas Wein und Blick auf das Meer! Das gibt es nicht oft in Hurghada!!

Bars Marriott Beach Resort

Wir lassen es uns nicht nehmen, jetzt das Sharuk Restaurant zu betreten, welches das Frühstück und Abendessen in Büffetform anbietet. Beim Eintreten irritiert uns etwas,  können es jedoch nicht sofort zuordnen. Doch dann bemerken wir es: Teppichboden! Sehr selten geht man in ein Restaurant und hat einen nachgibigen Untergrund! Doch auch unserte Augen sind begeistert: obwohl die Uhr bereits die 11 überschritten hat, frühstücken hier noch viele Gäste! Lachend erklärt und Front Desk Supervisor Wael Maged: „In unserem Hotel können die Gäste von morgens 6.00 Uhr bis abends 23.00 Uhr essen!“ Tja, mit Schrecken denke ich dabei an meine Waage.

Wir schreiten durch das Restaurant und gehen gegenüber raus und befinden uns in einem Art Wintergarten, der an den Innenhof grenzt, den wir von der Lobby aus gesehen haben. „Hier haben wir jeden Tag eine Happy Hour, wo unsere Gäste Getränke zum gleichen Preis kaufen können, wie draußen im Supermarkt!“ Sie an, auch ein 5 Sterne Haus hat die Probleme, dass Gäste sich lieber mit Alkohol im Shop eindecken, als den zu regulären Hotelpreisen an der Bar zu bestellen. Manch einer vergisst, dass man nicht nur das Getränk bezahlt, sondern die

Unterhaltung in der Bar, den Stromverbrauch, die Abnutzung der Möbel, das Personal und natürlich will das Hotel auch etwas verdienen. Aber hier wurde dem entgegengewirkt, so dass man sich auf dem Balkon im Zimmer ein kühles Bier gönnen kann, ohne dafür den Aufpreis der Dienstleistung zu bezahlen, obwohl man bestimmt die Kühlung der Minibar beansprucht und die Entsorgung durch das Personal. Immer wieder ein Spagat zwischen Dienstleistung und Preisfindung. Doch dafür kann der Gast ja jetzt über Sonnenklar.TV dieses Hotel mit All In buchen, so dass man auch das Bier ohne Aufpreis trinken kann.

Marriott Beach Resort

Weiter geht es über den Innenhof, der eine kleine Bühne hat. Abends wird hier für die Kinder Animation geboten und die Shishacorner erwacht ab 15.00 Uhr zum Leben. Wir sind uns einig, auf jeden Fall nach dem Besuch im italienischen Restaurant hier unseren Absacker mit Shisha zu verzehren. „Wo ist das Nachtleben für die Erwachsenen?“, fragen wir unseren begeisterten Begleiter beim Rundgang. Schon bleibt er vor einer Türe stehen, wo ich lese:“ Children under 18 are not permitted!“, die Sunsetbar! Wir sind eindeutig über 18 und die Bar hat auch noch nicht geöffnet, so dass wir einen Blick reinwerfen dürfen. Sie erinnert mich ein wenig an die verruchten Bars aus den 20ern! Nicht, weil sie so altmodisch eingerichtet wäre oder so schummrig, nein, der Geruch von kaltem Rauch lässt meine Gedanken an zigarrenrauchende Männer und Frauen mit Zigarettenspitzen abschweifen. Da es noch Tageslicht gibt, ist die Bar sogar hell und ich nutze die Gelegenheit, mir die Barkarte anzusehen. Es gibt eine für Happy Hour und die „normale“ Karte. Da beide Karte für einen Cocktail 53LE auszeichen, frage ich den Kellner, was der Unterschied zur Happy Hour ist. „Zur Happy Hour bekommen Sie 2 Cocktails zu diesem Preis!“, grinst er mich an. Hätte ich mir denken können.

Marriott Beach Resort Zimmer

Jetzt geht es mit dem Aufzug nach oben, um uns die Zimmer anzusehen. Auch die Hotelgänge sind mit Teppichboden ausgelegt, da es keine Möglichkeit gibt, dass der Sand eindringen kann. Die Einrichtung der verschiedenen Zimmerkategorien unterscheidet sich nicht großartig: es gibt Zimmer mit 2 Betten in Kingsize, was für mich ein Reklamationsgrund wäre, und Zimmer mit einem Doppelbett, welches ich bevorzugen würde. Alle Zimmer haben ein großzügiges Bad, eine Sitzecke und einen Balkon. Alle haben einen Blick zum Meer, die einen vom seitlichen Arm des Hotels, die anderen mit Frontblick über die Poollandschaft bis hin zum Meer. Der Ausblick von allen Zimmern ist einzigartig und sensationell!

Fazit: Wir können Sonnenklar.TV nur beglückwünschen, dieses Hotel mit ins Portfolio genommen zu haben, um der Zielgruppe „ Pauschalurlaub mit Stil“ noch eine weitere Möglichkeit zu bieten.

► Interesse geweckt? Hier geht’s zu den Angeboten für das Marriott Beach Resort.

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