Reisetipps Marokko: 1001 Möglichkeiten für einen märchenhaften Urlaub

Marokko bietet beste Voraussetzungen für einen schönen Urlaub. Egal, ob ihr lieber nur am Strand liegt, Städte erkundet, in die Kultur eintaucht oder ein Abenteuer erleben möchtet- Marokko hat einiges zu bieten. Wir geben euch einen Überblick über das Land und verraten euch, was ihr auf keinen Fall verpassen dürft. 

 

Inhaltsverzeichnis:
Reisevorbereitung
Strandurlaub in Marokko
Königsstädte: Marrakesch, Fès, Meknès und Rabat
Aktivitäten & Ausflugsziele
richtiges Verhalten
Marokkanische Küche

 

Die ideale Reisezeit und weiter Tipps

Die beste Zeit für einen Strandurlaub in Marokko ist der Sommer. Dann steigen die Temperaturen an der Küste oft auf Werte von mehr als 30 °C. Grundsätzlich könnt ihr aber auch im Frühling und im Herbst an Marokkos Strand baden.

Der Frühling und der Herbst sind außerdem zu empfehlen, wenn ihr die Sahara erkunden möchtet. Dort ist es selbst im Winter noch warm. Im Atlasgebirge liegt in den Wintermonaten dagegen reichlich Schnee.  Für eine längere Trekkingtour durch das Atlasgebirge sind daher ebenfalls der Frühling und der Herbst ideal.

Atlasgebirge mit Schnee

 

Anreise: Marokko verfügt über zahlreiche Flughäfen. Für Urlauber sind jedoch vor allem die Airports in Agadir, Marrakesch, Casablanca, Nador, Fes und Tanger interessant. Sie werden von vielen deutschen Flughäfen direkt angesteuert, sodass der Flug nur etwa vier Stunden dauert.

Beachtet hierbei die Zeitverschiebung, denn in Marokko ist es eine Stunde früher als bei uns. Auch dort gibt es eine Umstellung auf Sommerzeit.

Sprache: In Marokko wird neben Arabisch Französisch gesprochen. In einigen Gegenden wie zum Beispiel im Norden des Landes und in der Stadt Sidi Ifni am Rande der Sahara könnt ihr euch aber auch auf Spanisch verständigen. Das Personal in den Hotels spricht außerdem oft Englisch und zum Teil sogar Deutsch. Ansonsten nehmt ihr einfach Hände und Füße zu Hilfe. Diese werden ihr auch brauchen, wenn ihr abgelegene Gebiete wie die Berberdörfer besucht, in denen verschiedene Berbersprachen gesprochen werden.

Stromspannung: Bei euren Urlaubsvorbereitungen solltet ihr an einen Adapter denken, damit ihr eure Smartphones wieder aufladen und elektrische Geräte im Hotel benutzen könnt. Ihr benötigt einen Reiseadapter für Stecker der Typen C und E. Alternativ kauft ihr euch einfach einen Universal-Reiseadapter, den ihr auch bei Reisen in andere Länder verwenden könnt.

 
Strandurlaub in Marokko: die schönsten Ziele an der Küste

Marokko ist aufgrund seines milden Klimas das ideale Ziel für einen erholsamen oder auch sportlich aktiven Urlaub am Meer. Schöne Strände findet ihr in allen Teilen des Landes, bei Badeurlaubern ist jedoch vor allem die Stadt Agadir an der Atlantikküste beliebt.

Strand in Marokko, Agadir

 

Beliebt für Badeurlaub: Agadir

Sie besitzt einen rund neun Kilometer langen Sandstrand in einer geschützten Lage, an dem ihr baden, surfen, Wasserski fahren und viele andere Wassersportarten treiben könnt. Das Wasser ist im Hochsommer bis zu 22 °C warm und kühlt selbst im Winter nur auf Werte von etwa 19 °C ab. Wenn ihr am Strand von Agadir das gute Wetter genießt, könnt ihr es euch zwischendurch in einem der vielen Cafés und Restaurants an der Promenade gemütlich machen und die leckeren marokkanischen Spezialitäten probieren.

Agadir besitzt außerdem viele Bars, Clubs und Diskotheken, in denen ihr abends nette Leute aus allen Teilen der Welt kennen lernt, und einen großen Markt, den Souk El Had, auf dem ihr mit den Händlern um die Wette feilscht.

Eine tolle Aussicht auf die Stadt bietet die Kasbah, eine alte Festung, die auf einem Hügel erbaut wurde. Bei einem Badeurlaub in Agadir lohnt sich ein Ausflug in die Stadt Essaouira. Sie besitzt eine sehr schöne Altstadt mit weißen Häusern, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, und ebenfalls einen schönen Strand, an dem ihr nach euren Besichtigungen ein erfrischendes Bad nehmen könnt. Sehenswert sind außerdem die Wasserfälle bei Immouzer, die ihr auf einer Tour durch das Atlasgebirge erreicht.

Baden und Kultur in Casablanca

Ein weiteres attraktives Ziel für einen Strandurlaub an der Atlantikküste ist die Stadt Casablanca. Sie hat auch kulturell einiges zu bieten und ist daher ideal, wenn ihr nicht nur baden, sondern auch die Kultur Marokkos kennen lernen möchtet. In Casablanca könnt ihr durch den mittelalterlichen Stadtkern schlendern. Seine vielen weißen Häuser gaben dieser Stadt ihren Namen.

Hassan II Mosque in Marokko

Sehenswert sind außerdem der Königspalast und die Moschee Hassan II. mit ihrem 210 Meter hohen Minarett. Es ist das höchste der Welt. Die Moschee Hassan II. wurde direkt an der Küste erbaut, sodass ihr sie beim Sonnenbaden am Strand seht.

In Casablanca findet ihr außerdem schöne Märkte, die in Marokko Souks heißen. Dort bekommt ihr Souvenirs aller Art, könnt die marokkanischen Snacks probieren und euch bei einem guten Pfefferminztee ein wenig ausruhen. Einer der größten Souks ist der Zentralmarkt, auf dem ihr neben typisch marokkanischen Lebensmitteln auch viele andere Produkte bekommt. Sehr schön ist aber auch der Souk el Attarine, auf dem vor allem Gewürze und Parfüms verkauft werden. Er duftet daher entsprechend gut. Den Hafen, der vermutlich schon seit 500 vor Christus existiert, solltet ihr euch ebenfalls ansehen. An ihm legen heutzutage sogar Kreuzfahrtschiffe an.

 
Die Königsstädte Marrakesch, Fès, Meknès und Rabat

Neben traumhaften Stränden besitzt Marokko zahlreiche sehenswerte Städte wie Marrakesch, Fès, Meknès und Rabat.

typische Deko in Marokko

 

Die bekannteste Stadt: Marrrakesch

Marrakesch wurde schon im Jahr 1070 gegründet und ist damit eine der ältesten Städte des Landes. Ihre historische Altstadt, in der ihr euch beim Schlendern durch die kleinen Gassen die vielen alten Gebäude anschauen könnt, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Eine weitere Attraktion der Altstadt ist der Platz Djeema el Fna. Dieser Name bedeutet auf Deutsch „Platz der Geköpften“, weil dort früher die Hinrichtungen stattfanden. Heutzutage tummeln sich auf dem Djeema el Fna viele Händler, Artisten und sogar Schlangenbeschwörer, die ihre Schlangen zur Musik tanzen lassen.

Gauklermarkt Djeema el Fna

Zu den Sehenswürdigkeiten von Marrakesch gehören vor allem die Koranschule, deren Boden aus Marmor kunstvoll gestaltet wurde, und die besonders schön angelegten Agdal-Gärten, deren orientalischer Stil an die Märchen aus 1001 Nacht erinnert. Marrakesch ist außerdem ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Wüste Erg Chebbi mit ihren beeindruckenden Dünen.

Fès ist die älteste Königsstadt

Auch in Fès erwarten euch viele Sehenswürdigkeiten. Diese Stadt liegt im Binnenland und gehört wie Marrakesch, Rabat und Meknès zu den Königsstädten. Sie ist sogar die älteste, denn ihre Geschichte reicht bis in das Jahr 789 zurück. Der älteste Teil der Stadt ist das Viertel Fès el Bali mit unzähligen kleinen engen Gassen. Dort befinden sich zahlreiche Souks, auf denen ihr Souvenirs bekommt. In diesem Viertel könnt ihr außerdem vielen Handwerkern bei der Arbeit zuschauen. In einigen Gassen haben die Schmiede ihre Werkstätten, in anderen Tischler oder Gerber. Wenn ihr handgefertigte Produkte kaufen möchtet, findet ihr im Fès el Bali daher eine große Auswahl. Der etwas jüngere Stadtteil Fès el Jedid ist jedoch ebenso interessant. Dort könnt ihr euch den Königspalast ansehen, in dem die marokkanische Königsfamilie auch heutzutage noch zeitweise wohnt. Weitere Sehenswürdigkeiten in Fès el Jedid sind das Mausoleum Idriss II. und die riesige Karaouine Moschee, die bis zu 20.000 Menschen Platz bietet.

Fes in Marokko

 

Die Königsstadt Meknès

Nur etwa 60 Kilometer von Fès entfernt und direkt am Mittleren Atlasgebirge liegt die Königsstadt Meknès. Auch sie besitzt eine sehenswerte historische Altstadt, die ihr am besten durch das berühmte Stadttor Bab Mansour betretet. Es ist Teil der großen Palastanlage Ville Imperiale, die in früheren Zeiten als Königssitz diente, inzwischen aber nur noch in Teilen erhalten ist. Bei der Besichtigung der Ruinen könnt ihr jedoch leicht erahnen, wie groß der Komplex einmal war. Die Altstadt solltet ihr aber auch einmal am Abend besuchen, wenn dort Feuerschlucker und andere Gaukler ihre Künste zeigen. Weitere Sehenswürdigkeiten von Meknès sind die Festung Tagrart aus dem 11. Jahrhundert, die Nejjarine Moschee und das Mausoleum, in dem König Moulay Ismail bestattet wurde. Von Meknès ist außerdem die Ausgrabungsstätte Volubilis gut zu erreichen. Dort seht ihr die Überreste einer Stadt mit großen Tempeln und Thermen aus der Zeit der Römer. Besonders schön sind die kunstvoll gestalteten Mosaike.

Kulturelle Schätze in Rabat

Die vierte Königsstadt Rabat liegt an der Atlantikküste und ist daher ein gutes Ziel, wenn ihr euch die vielen kulturellen Schätze Marokkos ansehen, aber auch baden möchtet. Sie besitzt gleich mehrere Strände, die zum Baden oder Surfen einladen. Wenn ihr Wassersport treiben möchtet, ist der nördliche Strand ideal, wenn ihr baden und in der Sonne liegen möchtet, sind die Strände im Süden zu empfehlen. Die Altstadt von Rabat ist noch fast komplett von einer Stadtmauer umgeben, die von kunstvoll gestalteten Stadttoren unterbrochen ist. Sie ist etwas großzügiger angelegt als die Stadtzentren in anderen Orten Marokkos und besitzt daher nicht ganz so enge Gassen. In ihr werdet ihr euch vielleicht ein wenig an die Städte in Andalusien erinnert fühlen. Von dort kamen im 17. Jahrhundert viele Siedler nach Rabat, die einen großen Einfluss auf den Baustil der Gebäude hatten. Rabat ist die Hauptstadt Marokkos und damit gleichzeitig Sitz des Königs, dessen Palast ihr zum Teil sogar von innen besichtigen könnt.

Unsere Produktmanagerin Meike war bereits vor Ort und hat sich ein wenig umgeschaut. Erfahrt, wieso Marokko ihre „neue Liebe“ ist!


Auch unsere Moderatorin Sandra hat das Land bereits live erlebt. Für einen Dreh flog sie gemeinsam mit unserem Drehteam nach Marokko und besuchte Marrakesch und Agadir. Sie hat es sich nicht nehmen lassen, über ihren Aufenthalt zu berichten: Mein erster Eindruck von Marokko


Gewuerzhaendler in Marokko


 


 
Ausflugsziele: Mit dem Kamel durch die Wüst oder Berberdörfer besuchen

 

Strand und Kultur vereinen

Den Besuch einer der vier Königsstädte könnt ihr mit einem Badeurlaub an der Küste verknüpfen. Ihr verbringt beispielsweise 7 Tage am Strand un hängt noch ein paar Tage in den Königsstädten dran.

Tour durch die Wüste

Auch ein Trip in die Wüste lohn sich. In Marokko könnt ihr einen kurzen Ausflug mit dem Jeep, einem Quad oder auf dem Rücken eines Kamels buchen. Ihr habt aber auch die Möglichkeit, mehrere Tage durch die Wüste zu reisen, wenn ihr mal ganz neue Erfahrungen machen möchtet. Auf diesen Touren werden oft Oasen wie Zagora angesteuert, in denen in früheren Zeiten die Kamelkarawanen Halt machten. Neben der bereits erwähnten Erg Chebbi-Wüste bietet sich die Erg Chegaga-Wüste für solch einen Ausflug an. In dieser Wüste liegt die Oase Oum Lâalag, an der die Kamelführer auf ihrem Weg nach Timbuktu früher einen Zwischenstopp einlegten. Diese Oase ist Teil des Nationalparks D’Iriqui, der auch heute noch von Nomaden bewohnt ist. Die Erg Chebbi-Wüste ist dagegen vor allem für ihre Dünen bekannt. Sie sind bei Sonnenuntergang am schönsten, denn dann bekommen sie eine orangerote Farbe.

Wüstentour Marokko

 

Ausflug in das Atlasgebirge

Wenn ihr die Berge liebt, sind die Touren durch das Atlasgebirge zu empfehlen. Dessen höchster Berg ist der 4.167 Meter hohe Toubkal, auf dem selbst an heißen Sommertagen noch Schnee liegt. Für ausgedehnte Wanderungen eignen sich vor allem der Hohe Atlas und der Antiatlas. In diesen beiden Teilen des Atlasgebirges liegen auch viele Dörfer der Berber, die dort bis heute unter meist sehr einfachen Bedingungen leben. Auf geführten Trekkingtouren wird in diesen Dörfern oft übernachtet. Im Mittleren Atlas könnt ihr euch dagegen die Wasserfälle von Ouzoud ansehen. Sie gelten als die schönsten des Landes, sind etwa 110 Meter hoch und stürzen über drei Stufen in die Tiefe. Am Fuße des Wasserfalls werdet ihr mit etwas Glück Berberaffen sehen, die an Menschen gewöhnt sind und daher nicht sonderlich scheu sind. Wenn ihr möchtet, könnt ihr im Becken auch ein Bad nehmen.

Toroudant

Ein weiteres attraktives Ziel für Naturfreunde ist das Sous-Tal, in dem die Stadt Taroudant liegt. Sie war früher ebenfalls ein Haltepunkt der Karawanen und besitzt eine historische Altstadt mit einem schönen Markt. Auf ihm werden die Produkte des Tals und viele andere Waren verkauft.

Besuch der Stadt Tanger

Wenn ihr im Norden Marokkos Urlaub macht, könnt ihr außerdem zur Straße von Gibraltar fahren und euch die Stadt Tanger ansehen. Auch sie war früher einmal Königsstadt und besitzt daher zahlreiche sehenswerte Gebäude. Vom Strand in Tanger seht ihr die Küste Spaniens.

Hättet ihr es gewusst?

☼ Ziegen klettern auf Arganien, um die Früchte zu fressen

☼ Der Film „Casablanca“ wurde nach der gleichnamigen Stadt benannt

☼ Marrakesch wird auch die „Rote Stadt“ genannt“

☼ Das Nationalgetränk ist süßer Minztee

Richtiges Verhalten: Diese Regeln sollten ihr beachten

Marokko ist ein islamisches Land, in dem andere Sitten herrschen. Im Folgenden deshalb noch ein paar Tipps, worauf ihr achten solltet, damit ihr die Einheimischen nicht verärgert.

Was kleide ich mich in Marokko am besten?

Vor allem aufreizende Kleidungsstücke wie Shorts und Tops sind dort nicht gern gesehen. Wenn ihr euch die Städte anschaut oder Ausflüge macht, sind idealerweise eure Arme und Beine komplett bedeckt. Denkt beim Packen eures Koffers daher daran, luftige langärmelige Shirts und lange Hosen mitzunehmen oder wählt zumindest Bekleidung, die eure Schultern und Knie bedeckt. Am Strand gelten diese Regeln natürlich nicht, Nacktbaden und Oben-Ohne-Baden ist in Marokko jedoch verboten. Sofern ihr Ausflüge in die Wüste plant, solltet ihr außerdem unabhängig von der Jahreszeit an etwas wärmere Kleidung denken, denn in Wüstenregionen wird es nach Sonnenuntergang recht kalt.

Markt in Marokko

Was darf ich fotografieren?

Wenn ihr Menschen fotografieren möchtet, solltet ihr sie wie in allen anderen Ländern natürlich vorher um Erlaubnis fragen. Dies ist in Marokko besonders wichtig, denn nach dem Islam ist das Fotografieren von Menschen eigentlich verboten. Wenn ihr ein Bakschisch, also ein kleines Trinkgeld zahlt, ist jedoch der ein oder andere einverstanden.

Ist in Marokko Trinkgeld üblich?

Trinkgelder sind in Restaurants üblich. Dort gibt es in der Regel feste Preise, auf die ihr fünf bis zehn Prozent Trinkgeld aufschlagen solltet. Auf den Märkten wird dagegen gehandelt. Den ersten Preis, den euch ein Verkäufer nennt, solltet ihr deshalb auf keinen Fall bezahlen. Vorsicht ist außerdem geboten, wenn euch jemand auf der Straße anspricht und euch das beste Restaurant oder ein tolles Geschäft zeigen will. Das kann schnell teuer werden, deshalb sucht ihr euch eure Ziele am besten selbst aus. Falls ihr nach dem Weg fragen müsst, solltet ihr wissen, dass auch für diese Hilfe ein kleines Bakschisch erwartet wird. Geld bekommt ihr in Marokko übrigens in größeren Städten an Bankautomaten. Viele Hotels und Restaurants akzeptieren aber auch Kreditkarten.

Was muss ich noch wissen?

Sofern euer Urlaub in den Ramadan fällt, solltet ihr aus Respekt vor gläubigen Muslimen in der Öffentlichkeit möglichst nicht essen oder trinken. Auch Lokale haben zu dieser Zeit geschlossen, auf die Leistungen in Hotels hat es allerdings keinen Einflluss.
Wen ihr mit den Händen esst, denkt daran, immer nur die rechte Hand zu benutzen. Marokkaner essen stets nur mit Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger. Da die linke Hand als unrein gilt, solltet ihr einem Einheimischen außerdem nie etwas mit der linken Hand überreichen. Küsse und andere Liebkosungen in der Öffentlichkeit sind in Marokko ebenfalls verpönt. Kuschelt daher lieber in eurem Hotelzimmer. Hand in Hand durch die Straßen zu spazieren ist jedoch geduldet.

 

Ein Potpourri aus unzählichen Düften: die Küche MarokkosTajine

 

Auf den Märkten und in den Restaurants in Marokko bekommt ihr viele gute Gerichte. Besonders lecker sind die Tajinen, die in den gleichnamigen Schmortöpfen mit kegelförmigen Deckeln langsam und schonend gegart werden. Sie können vielerlei Zutaten enthalten und sind mit Kräutern und Gewürzen verfeinert. In Marokko kommen meist zahlreiche Gewürze wie Zimt, Koriander, Kreuzkümmel, Safran und Ingwer zum Einsatz. Sie schmecken gut und verströmen gleichzeitig einen angenehmen Duft. Auch süße Lebensmittel wie Rosinen oder Pflaumen werden den Tajinen oft hinzugefügt.

Sehr beliebt ist außerdem Couscous, der meist aus Hartweizengrieß hergestellt wird. In Marokko wird er in der Regel nicht gekocht, sondern gedämpft. Couscous eignet sich als Beilage, in Kombination mit Gemüse als Hauptmahlzeit oder als Grundlage für einen Salat mit Tomaten, Paprika, Oliven und weiteren Zutaten.


(Zum Rezept: Annas Marokkanischer Coucous-Salat)

Eine weitere Spezialität Marokkos ist die Suppe Harira, die vor allem während des Ramadans gegessen wird. Ihre Hauptzutaten sind Linsen und Kichererbsen.

Bei einem Urlaub an der Küste solltet ihr euch aber auch fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte schmecken lassen. Dort bekommt ihr viele gute Fischgerichte von gegrillten Sardinen bis hin zu Tintenfisch und Krabben. In Marokko werdet ihr zu fast jedem Gericht Fladenbrot bekommen. Es dient oft gleichzeitig als Ersatz für das Besteck, denn das Brot saugt selbst relativ flüssige Speisen auf.

Eines der wichtigsten Getränke in Marokko ist der Minztee. Ihn trinken die Marokkaner fast rund um die Uhr und servieren ihn auch ihren Gästen. Einen guten Kaffee bekommt ihr jedoch ebenfalls in den Cafés und Restaurants. Der Kaffee Nous Nous besteht zur Hälfte aus Kaffee und zur Hälfte aus Milch. In Marokko werden aber auch gute Weine und Biere produziert. Zu den einheimischen Bieren gehören die Sorten Stork und Flag, wenn ihr lieber Wein trinkt, sind vor allem die Rotweine zu empfehlen. Einer der bekanntesten ist der Wein Les Trois Domaines, der fruchtig schmeckt.

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