Top 9: Kubas schönste Strände für Sonnenhungrige

Lust auf Karibikurlaub abseits des Mainstreams? Unser Geheimtipp lautet Kuba mit Stränden wie aus dem Bilderbuch, türkisfarbenem Meer und seiner faszinierenden Unterwasserwelt. Als Zugabe gibt es noch Salsa, Che Guevara und Straßen voller Oldtimer.


Inhaltsverzeichnis

  1. Playas del Este
  2. Playa Varadero
  3. Cayo Santa Maria
  4. Playa Cayo Coco
  5. Playa Guardalavaca
  6. Playa Ancón
  7. Playa Girón
  8. Playa Tortuga
  9. Playa Maria La Gorda

Traumhaft: warmer Sonnenschein mitten im Winter, Wassertemperaturen von 24 bis 28ºC und palmengesäumte weiße Karibikstrände. Wir stellen euch hier unsere Lieblingsstrände zum Relaxen, Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen und Party machen vor. Zur besseren Übersicht haben wir euch alle folgenden Kuba-Strände auf dieser Karte markiert:

Die größte Insel der Antillen hat zwar insgesamt an die 300 Strände und Buchten zu bieten – aber an unsere Top 9 kommt so schnell kein anderer heran. Mal sehen, welcher euch am besten gefällt.

1. Playas del Este: Karibikstrände direkt bei Havanna

Wenn ihr auf eurer Kuba-Reise eine Zeit lang in Havanna bleiben möchtet, braucht ihr trotzdem nicht auf ein Sonnenbad am Meer zu verzichten. In etwa 20 bis 25 Kilometern Entfernung von der kubanischen Hauptstadt erwartet euch ein endlos langer Karibikstrand: die Playas del Este.

Hier baden auch die Kubaner gerne: Playas del Este.

Der spezielle Bus für Urlauber – T3 – fährt, je nach Saison und Wetterlage, alle 20 bis 60 Minuten vier verschiedene Strandabschnitte an: Playa Megano, Playa Tarara, Playa Boca Ciega und Playa Santa Maria. Im Hochsommer ist dort wegen der Nähe zu Havanna natürlich einiges los. Aber in den Monaten zwischen November und April kommt kaum ein Kubaner auf die Idee, im 24ºC „kalten“ Meerwasser zu schwimmen.

Dann habt ihr große Strecken der 12 Kilometer langen und 50 Meter breiten Playas del Este für euch allein. Sonnenschirme und Liegen könnt ihr überall dort mieten, wo ein Hotel in Strandnähe steht. Da gibt es dann auch Imbisse mit kleinen Bars: Ihr könnt euch also einen Cocktail oder ein Mittagessen an den Liegestuhl bringen lassen und braucht keinen Proviant mitzunehmen.

Neben den vier Strandabschnitten, die der T3-Bus anfährt, gibt es noch drei weitere, die fast nur von Kubanern genutzt werden. Dort sind die Infrastrukturen aber weniger gut und an manchen Stellen gibt es viele Algen. Für Schnorchler lohnt es sich allerdings, mit dem Bus 400 die Playa Ricon zu besuchen – den besten Schnorchelspot bei Havanna.

2. Playa Varadero: Paradebeispiel für gut erschlossene Kuba Strände

Als sich der Bruder von Fidel Castro 1980 entschloss, Kuba für den Tourismus zu öffnen, wurde als erstes der 20 Kilometer lange traumhafte Strand von Varadero im Osten der Halbinsel Hicacos ausgebaut.

Nahe liegend: Der bekannteste Strand der gesamten Karibik ist nicht nur endlos lang und von üppiger Tropenvegetation umgeben. Er bietet auch optimale Voraussetzungen für jede Art von Wassersport, faszinierende Wanderwege im Hinterland und viele interessante Ziele für Tauchausflüge in der Umgebung. Und natürlich gibt es hier alles, was man mit einem typischen Karibikstrand verbindet: die Palmen nahe am Ufer, strahlend weißer Sand und das türkis-blaue Farbenspiel des Meerwassers.

Sonne, Strand, Liegen, Schirme und Drinks: Am Playa Varadero sind Strandurlauber auf Kuba bestens versorgt

Zwar haben auf Kuba einige Strände diesen Karibik-Charakter, Varadero punktet aber zusätzlich mit Infrastrukturen, die sich sehen lassen können. Nicht nur, was Gastronomie und Freizeitangebote angeht, sondern auch im Bereich Nachtleben. Wenn ihr auf Kuba die Nacht bei Salsa-Klängen durchmachen möchtet, findet ihr in Varadero garantiert euren Lieblings-Club.

Hotels in Varadero sind von grünen Gärten umgeben und grenzen oft direkt an das Naturreservat Riserva Ecólogico Varadero mit seinen Riesenkakteen und zahlreichen seltenen Tierarten.

Im Ort selbst liegen ein ausgedehnter Erholungspark und ein künstlicher See sowie ein kleines Museum – und natürlich viele Bars, Cafés und Clubs, in denen fast 24 Stunden am Tag karibische Lebensfreude zelebriert wird.

3. Cayo Santa Maria: Unser Favorit unter Kubas Stränden

Was gibt es Schöneres, als sich im Liegestuhl die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen, umgeben von unberührter Natur? Cayo Santa Maria gehört zu den sogenannten „königlichen Gärten“ – den Jardines del Rei vor der kubanischen Nordküste.

Die weit ins Meer hinausragende Landzunge hat es tatsächlich verdient, zu den Paradiesgärten gezählt zu werden: Malerisch wilde Mangrovenwälder und eine urwüchsige Flora im Biosphärenreservat an Land bieten eine Heimat für über 100 verschiedene Vogelarten. Flamingos, Kormorane und gigantische Meeresschildkröten tummeln sich im Wasser und nicht weit von den Hotelstränden fangen auch schon die ersten Korallengärten an.

 

 

Von den wenigen Hotels auf Cayo Santa Maria haben sich einige besonders auf Features für Familien mit Kindern spezialisiert. Die feinen weißen Sandstrände dort sind optimal zum Buddeln und das warme Meer lädt zum stundenlangen Planschen ein.

Wenn ihr gern schnorchelt oder taucht, werdet ihr gar nicht mehr aus dem Wasser herauskommen wollen. Große Barrakudas, ganze Kolonien von Rochen und unzählige bunte Fischschwärme bevölkern die Riffe.

Wer die schönsten Plätze unter Wasser entdecken möchte, kann in seinem Hotel Bescheid sagen: Es gibt einen Transfer-Shuttle, der Schnorchler und Taucher zum Tauchzentrum auf die nahe gelegene Insel Las Brujas bringt. Von dort aus werden Ausflüge mit dem Tauchboot organisiert.

Wir lieben diese winzige Halbinsel, weil sie ein echtes Naturparadies abseits der Zivilisation ist und wir dort trotzdem gepflegt Urlaub machen können.

4. Playa Cayo Coco: Der beste aller Strände Kubas für Kinder

Kaum zu glauben – an den meisten Strandabschnitten der Playa Cayo Coco ist der Einstieg ins Meer so flach, dass ihr über 100 Meter weit durch das seichte Wasser waten könnt, bis es tiefer wird. Der größte Teil des 22 Kilometer langen Strands wird von einem Korallenriff gegen das offene Meer abgeschirmt.

Playa Cayo Coco ist eine gigantische Natur-Badewanne, wobei die Wassertemperaturen im Flachwasser auch schon im zeitigen Frühjahr schnell Badewannenqualität erreichen. Hier planschen eure Jüngsten gefahrlos in der Uferzone und die Größeren machen ihre ersten Erfahrungen mit Taucherbrille und Schnorchel. Aber die Insel hat nicht nur tolle Kinderstrände zu bieten.

Die Playa Cayo Coco ist einer der Top-Strände auf Kube

Wie fast alle unserer Top-Kuba-Strände verfügt Playa Cayo Coco über eine Tauchstation. Von da aus erreicht ihr etwa 20 verschiedenen Tauchspots. Steilwände, Grotten, Labyrinthe und Korallenriffe mit ihren typischen bunten Meeresbewohnern sorgen für eine Unterwassershow, die kein Taucher so schnell vergessen wird. Natürlich gibt es auch viele spannende Attraktionen für Schnorchler, die lieber in Eigenregie die Unterwasserwelt von Cayo Coco erkunden möchten.

Und wer den Kopf eher über dem Wasserspiegel behalten möchte, kann sich hier auch mit zahlreichen anderen Wassersportarten vergnügen.

Falls ihr es schafft, euch vom Strand loszureißen, könnt ihr eine Wanderung durch die üppige Tropenvegetation zu einer der Binnenlagunen mit rosafarbenen Flamingos machen. Am besten bei Sonnenuntergang – dann harmonisieren auch die Farben der prächtigen Vögel mit dem Himmel, wenn ihr eure Fotos schießt.

Hier geht’s zu unseren Top-Hotels auf Cayo Coco

5. Playa Guardalavaca: Paradies für Taucher und Romantiker

Unzählige schmale, zurückgesetzte Buchten haben der Gegend um Guardalavaca in der Provinz Holguin ihren Namen verliehen. Der ursprünglich spanische Name war Guardalabarka, auf Deutsch: „Bewache das Boot.“ Eindrucksvolle Korallenriffe vor den Buchten machten dort früher den Piraten das Leben schwer, die gern die Handelsschiffe nahe bei Kuba in ihr Visier nahmen.

Heute ist Guardalavaca ein Geheimtipp für Taucher und Sonnenanbeter. Mit einem Kilometer Naturstrand im Naranjo-Naturschutzgebiet und den feinen weißen Sandstränden direkt vor den Hotels bringt es der kleine Ort auf fast zwei Kilometer Badestrand.

Die Playa Guardalavaca war ein Piratenbucht - heute einer der schönsten Strände auf Kuba

An der Playa Esmeralda erwartet euch selten zu sehendes blau-grünes Meerwasser, das dem Strand seinen Namen verliehen hat. Hier seid ihr richtig zum Surfen, Segeln und Schnorcheln. Im Freiluftaquarium des Naturschutzgebiets könnt ihr sogar mit Delfinen schwimmen.

Am Ende des Naturstrands findet ihr ein kleines kubanisches Fischerdorf, wo ihr nach einem langen Strandspaziergang Lokalkolorit tanken könnt. Playa Pesquera ist dann wieder ein typischer Karibik-Postkartenstrand mit Korallenriffen und üppiger Vegetation im Hinterland.

Noch ein Tipp für die Taucher unter euch: Direkt am Hotel Brisas liegt eine Tauchstation.

6. Playa Ancón bei Trinidad: einer der schönsten Strände in Kuba

Von der vier Kilometer langen Playa Ancón wird behauptet, dass sie der schönste Strand der kubanischen Südküste sei. Noch dazu liegt der Strand nur etwa 15 Kilometer von der kleinen Kolonialstadt Trinidad entfernt – ihr könnt hier also auch Städtereise und Strandurlaub optimal miteinander verbinden.

Nur ein Katzensprung von Trinidad entfernt versteckt sich der schöne Strand Playa Ancon

Die von Mangrovenwäldern umgebene Playa Ancón ist dann ein willkommener Rückzugspunkt, wenn ihr keine Lust mehr auf Salsa-Rhythmen, Kultur und Oldsmobiles in Trinidad habt. Vom Strand aus habt ihr auf der einen Seite einen fantastischen Blick auf die Berge rund um die kleine Stadt.

In der anderen Richtung seht ihr nur noch kilometerlange Strände und tiefblaues Meer bis zur angrenzenden Playa Maria Aquilar. Vereinzelte Palmen wachsen bis dicht an den Strand heran und der strahlend weiße Puderzucker-Sand lässt die ganze Szenerie fast schon etwas unwirklich erscheinen. Genau das Richtige, um in einer Hängematte mit einem Cocktail in der Hand vor sich hin zu träumen.

Taucher schwärmen von den nahezu unberührten Korallenriffen an der Playa Ancón und unternehmen Tauchausflüge von der kleinen Tauchbasis aus, um Zackenbarsche, Muränen, Langusten und Meeresschildkröten zu beobachten. Zwei kleine Wracks gibt es auch zu entdecken – was wollt ihr mehr?

7. Playa Girón: Auszeit für Familien, Naturfreunde, Reiter und Taucher

Als im April 1961 Konterrevolutionäre in Playa Girón an der Bahía des Cochinos landeten, erregte das verschlafene Örtchen erstmals internationale Aufmerksamkeit. Heute verbinden wir mit Playa Girón an der Südküste Kubas einen entspannten Familienurlaub auf Kuba und kristallklares Wasser mit einer nahezu intakten tropischen Unterwasserwelt.

In Playa Girón gibt es sogar ein spezielles Hotel für Taucher. Die Strände Playa Girón und Playa Larga bilden zusammen die Bucht am östlichen Ende der Zapata-Halbinsel und grenzen an den Nationalpark Cienaga de Zapata mit den größten Sumpfgebieten auf der Antilleninsel.

In Playa Girón ist nicht nur Faulenzen in der Sonne und Tauchen angesagt. Wenn ihr gern die tropische Natur entdecken wollt, seid ihr hier genau richtig.

Am Playa Giron genießt ihr Kubas intakte Natur in vollen Zügen

Unser Tipp: Ein Halbtagesausflug per Pferd oder zu Fuß über den Sendero Enigma de las Rocas bis zu einem natürlichen Felsenpool in einer Höhlenlandschaft.

Falls ihr euch lieber unter Wasser fortbewegt, als euer Schicksal einem Pferd anzuvertrauen, besucht stattdessen die Cueva de los Pesces. In der tiefsten Frischwasserhöhle von ganz Kuba wimmelt es nur so von bunten Fischen.

Sogar Kulturfreunde kommen an den Palmenstränden von Playa Girón auf ihre Kosten: Im Ort befindet sich ein Museum, das seine historische Rolle während der kubanischen Revolution dokumentiert.

8. Playa Tortuga auf Cayo Largo del Sur: Das Robinson-Paradies

Vor der Südküste Kubas verläuft das riesige Canarreos-Korallenarchipel mit seinen unzähligen Inselchen und Inseln. Cayo Largo ist die zweitgrößte Insel der Formation und fasziniert seine Besucher mit ihrer geschützten Tier- und Pflanzenwelt sowie ihren einsamen Stränden.

Hier gibt es keine Dörfer oder Städte: Außer euren Hotels findet ihr rundum nichts als unberührte Natur. Wenn ihr die Landschaft durchstreift, trefft ihr auf Tiere wie Pelikane, Flamingos, Kolibris, Schildkröten und Leguane. Unter Wasser erwarten euch bunte Korallengärten mit allen Arten von tropischen Groß- und Kleinfischen.

Ganz in der Nähe befindet sich das legendäre Eiland, das Robert Louis Stevenson zu seinem Roman „Die Schatzinsel“ inspiriert hat – und tatsächlich liegen in dieser Region auch zahlreiche Wracks spanischer Galeonen auf dem Meeresgrund. Taucher und Schnorchler kommen hier beim Wracktauchen voll auf ihre Kosten. Auch wer Kinder im Ritter- und Piratenalter hat, ist an der Playa Tortuga goldrichtig.

Auf Cayo Largo del Sur findet ihr echte kubanische Traumstände

Vielleicht trefft ihr sogar auf eine der gigantischen Meeresschildkröten, die den Strand zur Eiablage besuchen. Wenn ihr also mal so richtig Robinson spielen wollt, besucht die Playa Tortuga auf Cayo Largo del Sur.

9. Playa Maria La Gorda: Einfach ausklinken und entspannen

Kein Verkehr, keine Lichtverschmutzung, keine Imbissbuden, keine Souvenirläden und kein Nachtleben: Hier seid ihr genau richtig, wenn es euch ernst ist mit dem Eintauchen in eine andere Welt. Ihr möchtet eine Woche lang euer Handy deaktivieren und nur im Hier und Jetzt leben? Willkommen an der Playa Maria La Gorda!

Der abgeschiedene tropische Traumstrand liegt ganz im Westen von Kuba mitten im 50.000 Hektar großen UNESCO-Nationalpark an der riesigen Bucht Bahia de Corriente.

Die Halbinsel mit dem unaussprechlichen Namen Peninsula de Guanahacabibes beherbergt im Winter mehr als 170 Arten von Zugvögeln und das Meer bietet einen geschützten Lebensraum für viele gefährdete Meeresbewohner. Hinter dem acht Kilometer langen schneeweißen Strand erstreckt sich ein Palmenwald bis weit ins Landesinnere hinein.

Top-Strand auf Kuba: Playa Maria La Gorda

Taucher dürfen sich hier auf Wracks alter Galeonen, Großfische, Gorgonen und die legendären schwarzen Korallen freuen. Normalsterblichen reicht schon ein ausgiebiges Sonnenbad am Palmenstrand und Dümpeln im türkisfarbenen Meerwasser, um den Alltag weit hinter sich zu lassen.

Reisetipps für Kuba: Karibikinsel mit einem Hauch Nostalgie

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