Reisetipps für Kuba: Karibikinsel mit einem Hauch Nostalgie

Wir haben die besten Kuba-Reisetipps für alle, die mehr über die regionale Kultur erfahren und gleichzeitig ihre Zeit an traumhaften karibischen Stränden genießen möchten. Das Badeparadies Varadero und die vielen vorgelagerten Inseln begeistern mit feinem Sand, kristallklarem Wasser und türkisfarbenen Lagunen. In Städten wie Havanna, Trinidad, Cienfuegos und Santiago könnt ihr euch die historischen Kolonialbauten ansehen, deren bröckelnder Putz seinen ganz eigenen Charme versprüht. Viele der Gebäude sind heute eine Mischung aus Ruine und Pension oder Restaurant. In den Bergen durchstreift ihr dagegen dichte Dschungellandschaften und erfahrt, wie Tabak und Zuckerrohr angebaut werden.


Inhaltsverzeichnis


Reisetipps für Kuba: Das ist vorab wichtig

Alle Infos auf einen Blick:


Beste Reisezeit: November bis April


Flugdauer: etwa 17 Stunden


Einreise: gültiger Reisepass + Touristenkarte


Währung: CUC


Zeitverschiebung: -6 Stunden

Flamingos am Rio Maximo in Kuba

Auch diese bunten Gesellen erwarten euch auf Kuba.

Beste Reisezeit

Für Europäer ist Kuba eine ausgezeichnete Destination, um dem Winter zu entfliehen. Ab November beginnt auf der Karibikinsel die Trockenzeit und somit die Urlaubssaison. Die angenehmen Wetterbedingungen mit wenig Wind und Regen verlocken bis weit in den April hinein zu einem Trip nach Kuba. Die Temperaturen liegen in dieser Zeit bei etwa 25°C. Aufgrund des heißen Sommers ist das Wasser fast so warm wie die Luft. Die Bedingungen sind somit perfekt, um an den Stränden des Landes zu entspannen und sich der ein oder anderen Wassersportart zu widmen.

An- und Einreise nach Kuba

Das Flugticket in der Tasche müsst ihr vor Reiseantritt zur kubanischen Auslandsvertretung in Deutschland gehen. Dort legt ihr euren Reiseplan und eine in Kuba gültige Versicherungspolice vor. Bei persönlichem Erscheinen erhält man eine Touristenkarte, die insgesamt 30 Tage Gültigkeit hat. Etwas teurer wird die Aufenthaltserlaubnis, wenn eine dritte Person oder ein Reiseanbieter die Organisation übernimmt. Die Anreise dauert mit dem Flugzeug etwa 17 Stunden und ihr müsst eure Uhr nach der Landung um sechs Stunden zurückstellen.

An einem Flughafen in Kuba angekommen ist der Einreiseprozess vergleichsweise einfach. Ihr legt Pass und Touristenkarte vor und erhaltet einen Stempel. Die Beamten sprechen in der Regel Englisch, sodass die Kommunikation kein Problem darstellt. Es lohnt sich, wenn ihr vor eurer Reise ein wenig Spanisch lernt, denn das hilft euch im Inselalltag weiter.

Geld und Bezahlung vor Ort

Die nationale Währung Kubas ist der Peso, jedoch werdet ihr überwiegend mit den konvertiblen CUC-Scheinen und -Münzen bezahlen. Diese sind an den Kurs des US-Dollars gebunden und etwa 25-mal so viel wert wie der einfache Peso. Geld abheben könnt ihr an entsprechenden Bankautomaten landesweit. Alternativ ist es sinnvoll, für Trinkgelder und kleine Einkäufe etwas Bargeld mitzunehmen.

Was macht Kuba so besonders?

Ihr wollt in eurem Urlaub die Kultur Kubas kennenlernen? Der beste Reisetipp, den man für dieses Vorhaben geben kann, ist es, in einer sogenannten „Casa Particular“  zu wohnen. Seitdem sich das Land immer mehr für Feriengäste und die Privatwirtschaft öffnet, werden Lizenzen an Familien vergeben, eigene Pensionen zu betreiben. Ihr bucht in der Regel ein Zimmer, wobei der Preis unabhängig von der Anzahl der Personen ist. Meist sind vier Betten vorhanden. Ihr lebt gemeinsam mit einer Familie und lernt auf diese Weise mehr über den Alltag kennen.

Casa Particular auf Kuba

Übernachten in einer Casa Particular – näher dran an den Kubanern geht wirklich nicht.

Zum Abendessen wird man oft an den Küchentisch eingeladen. Dort teilen die Gastgeber typisch kubanisches Essen wie den würzigen Reis mit Bohnen, frittierten Fisch oder Yuca. Wenn ihr Glück habt, überlassen euch eure Gastgeber die Familienrezepte. Dann könnt ihr zu Hause die leckeren Gerichte nachkochen und erinnert euch bei jedem Bissen an eure Kuba-Reise.

Nach dem Dinner sitzen die Kubaner oft noch in den Abendstunden auf der Terrasse und gönnen sich ein Gläschen des jahrelang in Fässern gereiften Rums. Die braune Variante des Zuckerrohrschnapses wird dabei genüsslich in kleinen Schlucken konsumiert. Der weiße Rum ist dagegen gut für Mixgetränke wie Daiquiris und Mojitos geeignet; zwei Cocktails, die vor allem Ernest Hemingway sehr schätzte. In Havannas Kneipen war der Literaturnobelpreisträger Stammgast und fand in Gesprächen mit Einheimischen Inspiration für seine Novelle „Der alte Mann und das Meer“.

Die Straßen von Havanna - auf jeden Fall ein wichtiger Reisetipp

Fernweh vorprogrammiert: Havanna lockt mit seinem authentischen Charme.

Das maritime Flair, das die Parabel vermittelt, spürt ihr bis heute in Kubas Häfen und insbesondere an Havannas Malecón. Die kilometerlange Uferpromenade ist der Treffpunkt für Jung und Alt. Vor der Kulisse der über die Hafenmauern schwappenden Wassermassen trinken Jugendliche ihren Rum aus Tetrapacks, Angler ziehen Schwertfische aus dem Meer und Liebespaare blicken gemeinsam sehnsuchtsvoll in den Sonnenuntergang.

Ausländische Gäste sind hier gern gesehen. Schnell kommt ihr ins Gespräch und erfahrt beispielsweise viel über die politischen Verhältnisse im Land, die kleinen Alltagssorgen und die Hoffnungen, die fast jeder Kubaner in die kommenden Jahre legt.

Kuba-Karte

Die wichtigsten Reisetipps auf Kuba auf einer Karte.

Diese Sehenswürdigkeiten zählen zu den besten Kuba-Reisetipps

Die kolonialen Altstädte sind eines der Highlights von Kuba schlechthin. Viele Urlauber kommen speziell auf die Insel, um sich die brüchigen Fassaden einst prächtiger Bauten anzusehen. Die Mischung aus Prunk und Verfall prägt insbesondere die Centros Historicos von Havanna, Trinidad und Cienfuegos. Auf den großen Boulevards und durch die schmalen Innenstadtstraßen sind dabei waschechte Oldtimer unterwegs. Chevrolets und Chrysler aus den 50er-Jahren, russische Ladas und DDR-Motorräder geben dem Ganzen einen eigenen Charme. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein und schreitet dennoch voran.

Oldtimer auf Kuba

Überall auf Kuba werdet ihr ein Stück lebendiger Geschichte sehen.

Die Vergangenheit ist auf dem Weg Kubas in die Moderne stets präsent – in Form von Slogans und Konterfeis der Anführer der Revolution: Fidel Castro, Che Guevara und Camilo Cienfuegos. Um diese Figuren dreht sich nahezu alles am Platz der Revolution, einem monumentalen Denkmal, das an den Umsturz vor fast 70 Jahren erinnert. Im Revolutionsmuseum seht ihr euch die Devotionalien aus der damaligen Zeit an: Che Guevaras Privatgegenstände und das Schiff Granma, mit dem die Umstürzler einst nach Kuba gekommen waren.

Wenn euch der Umgang mit dem Erbe Guevaras im Speziellen interessiert, fahrt ihr am besten nach Santa Clara. Wo der Argentinier seinen größten militärischen Erfolg verbuchen konnte, setzte ihm Fidel Castro später ein Mausoleum, ein Denkmal und ein Museum auf den Erdboden. Die angrenzenden Escambray-Berge lohnen im Übrigen einen kleinen Wander- oder Reitausflug. Traumhafte Dschungelwelten und spektakuläre Aussichtspunkte warten hier auf euch.

Als Naturfans solltet ihr aber auch andere Reservate besuchen. So sind Pinar del Río und das Viñales-Tal perfekt für Öko-Reisen geeignet. Die Tabak- und Kaffeefarmer der Gegend nehmen gern Gäste auf und bieten einen Einblick in die traditionellen Produktionsweisen. Bei einem Reitausflug kann man den Produkten von der Saat bis zur Ernte und schließlich zur fertigen Zigarre bzw. zum frisch gebrühten Kaffee folgen. In der Nähe findet ihr zudem eine ganze Reihe an Tropfsteinhöhlen, die ihr im Rahmen einer geführten Tour besichtigt.

Welche Städte sind echte Kuba-Reisetipps?

Havanna ist natürlich die bedeutendste Destination von Kuba. Die meisten Urlauber landen hier mit dem Flugzeug und quartieren sich in einer der Casas Particulares im Zentrum ein. Ihr übernachtet in einem der prächtigen Kolonialbauten und habt die vielen Paladares, so werden in Kuba private Restaurants genannt, direkt vor der Haustür. Die trendigen Gaststätten sind seit einiger Zeit ein Novum und im Vergleich zu staatlichen Lokalen deutlich luxuriöser. Ihr könnt hier für 10 bis 20 Euro ein komplettes Menü mit Hummer, Thunfisch, Rinderbraten und vielem mehr bestellen.

Sehenswerter Reisetipp für euren Kuba-Urlaub: Havanna

Erste Anlaufstelle jedes Kuba-Reisenden: Havanna.

Südöstlich von Havanna sind Cienfuegos und Trinidad feste Punkte eines Roadtrips. Die von der UNESCO geschützten Altstädte mit ihren bunten Fassaden machen ebenso den Reiz aus wie die beschaulichen Hafenanlagen. Von hier aus könnt ihr mit dem Segelboot die Buchten Südkubas erkunden und euch im Angeln versuchen. Die frischen Fänge werden in den Paladares in Küstennähe zubereitet und sind am Abend ein kulinarischer Ausklang eines spannenden Tages. Wer sich aktiv beschäftigen möchte, kann in Trinidad und Cienfuegos Salsa lernen. Der feurige Tanz wird in nahezu jeder Bar der beiden Städte zelebriert. Für die musikalische Begleitung sorgen oftmals kleinere lokale Bands.

Cienfuegos, Kuba

Sehenswert: das Palacio del Valle in Cienfuego.

Weit im Osten gelegen ist Santiago aufgrund seiner Rolle in der Revolution eine wichtige Stadt im kulturellen Gedächtnis der Kubaner. Gleichzeitig handelt es sich um den zweitgrößten Ort des Landes. Prägend für die Stadtgeschichte sind die altehrwürdigen Rumfabriken, zum Beispiel das Anwesen des Bacardi-Imperiums. Im Frühjahr feiern die Menschen in Santiago schrill, bunt und laut den Karneval. Selbst aus anderen Gemeinden Kubas reisen federgeschmückte Jecken an, um dieses einzigartige Ereignis mitzuerleben. Freuen könnt ihr euch wie immer auf der Karibikinsel auf packende Rumba-Klänge und die Guaguancó-Musik.

Gehört zu den Kuba-Reisetipps: Santiago.

Auch landschaftlich sehenswert: Santiago auf Kuba.

Zwischen Badeurlaub und Städtereisen: Das gehört zu einem Kuba-Urlaub dazu

Die meisten Urlauber kommen zum Baden nach Kuba. Östlich von Havanna hat sich so die Landzunge von Varadero internationales Ansehen erworben. Luxuriöse Hotels, All-Inclusive-Verpflegung und weißgepuderte kilometerlange Strände bieten die idealen Voraussetzungen, um sich rundum zu erholen. Mit dem Erfolg von Varadero sind viele weitere Badeorte entstanden, insbesondere auf den Inseln im Norden und im Süden. Neben Hotels haben sich dort Wassersportschulen, Kinderklubs, moderne Restaurants und Diskotheken angesiedelt.

Die Strände von Varadero sind ein absoluter Kuba-Reisetipp

Ob Familie, Pärchen oder Alleinreisender: Die Strände von Varadero gehören zu jedem Kuba-Urlaub dazu.

Gemeinsam mit der Familie könnt ihr euch auf erlebnisreiche Naturausflüge begeben: Segeln, Wandern und Reiten haben Hochkonjunktur. Ihr entdeckt reiche Dschungellandschaften, erklimmt traumhafte Berge, besucht Tabakplantagen und könnt unter der Wasseroberfläche die schillernde Fischwelt der Karibik bewundern. Farbenprächtige Korallen, Manta-Rochen und Schwärme ziehen an euch vorbei. An einigen Orten könnt ihr sogar mit dem Schiff zur Walbeobachtung aufbrechen.

Wasserfall in Soroa, Kuba

Wie wäre es mit einem Ausflug von Havanna zu diesem wunderschönen Wasserfall in Soroa?

Neben Bade- und Natururlaub stehen Städtereisen ganz oben auf der Beliebtheitsskala für Kuba. Die kolonialen Altstädte haben Jahrhunderte überdauert und lediglich einen kommunistischen Anstrich bekommen. Von den Fassaden prangen die Slogans der Revolution und der Putz bröckelt ab. Um diesen ganz besonderen Charme von Nostalgie zu erhalten, spricht sich die Regierung nach wie vor gegen massive Renovierungsmaßnahmen aus, die das Gesicht von Havanna, Trinidad, Cienfuegos oder Santiago maßgeblich verändern würden. In den Städten saugt man die Kultur förmlich auf, kann die Tänze und die Musik Kubas kennenlernen, traditionelles Essen probieren und die vielen Museen besuchen.

Essen in einem Restaurant auf Kuba - ein Muss bei allen Reisetipps

Auch die Liebe zu Kuba geht durch den Magen.

Ein Rundgang in einer der Zigarrenmanufakturen oder in den Rumfabriken ist ebenfalls einer der beliebtesten Reisetipps für Kuba. Ihr erfahrt nicht nur etwas über die Herstellungsprozesse, sondern könnt obendrein noch zum Vorzugspreis in den Shops einkaufen. Preis und Leistung stehen hier in einem deutlich besseren Verhältnis als bei Produkten, die auf der Straße gekauft werden.

Diese 5 Strände zählen zu den heißesten Kuba-Reisetipps

Kubas mit Abstand bekanntester Strand ist Varadero. Er liegt etwa eine Stunde von Havanna entfernt und befindet sich auf einer Landzunge mit puderweißem Sand. Die Strände sind an diesem Ort bis zu 100 Meter breit und bieten somit ausreichend Platz zum Entspannen und Sport treiben. Die Infrastruktur ist hervorragend ausgebaut: Wassersportschulen bieten ihre Dienste an und Hotels richten sich gezielt an die Bedürfnisse von Familien. Animation für den Nachwuchs, Wellness für die Erwachsenen und All-Inclusive-Verpflegung gehören bei den Pauschalangeboten dazu.

Ein unschlagbarer Kuba-Reisetipp: Varadero

Breite Puderzucker-Strände vor traumhafter Kulisse: Varadero gehört zu den Reisetipps schlechthin für Kuba.

Die Küste ist zudem von Restaurants und Cocktail-Bars gesäumt, in denen jeden Abend Livemusik und Salsa-Tanz für gute Stimmung sorgen. Zwischen November und April erwarten euch zudem etliche Festivals und Events. Das Highlight schlechthin sind die Karnevalsumzüge im Frühjahr.

Die Alternative zu Varadero sind die vielen Inseln rund um Kuba. Auf den Cayos Las Brujas, Coco und Santa Maria in der Nähe von Santa Clara dürft ihr euch auf etwas mehr Ruhe freuen. Die drei Eilande sind speziell bei Familien und Wassersportlern beliebt. Im Fokus stehen unter anderem Tauchgänge und Surfen. Mit dem klaren Meereswasser sind die Voraussetzungen ideal, um Fischschwärme, Rochen und Korallen zu sichten.

Die Cayo Santa Maria zählt zu unseren Kuba-Reisetipps

Entspannung pur findet ihr auf der Cayo Santa Maria.

Alternativ dazu könnt ihr im Süden der Insel auf Cayo Largo del Sur Urlaub machen. Das Reiseziel liegt vor der berühmten Schweinebucht und begeistert seine Besucher mit bis zu 25 Kilometer langen Stränden. Die meisten Feriengäste kommen für einen entspannten Aufenthalt am Strand sowie für leichten Wassersport in die Region. Schnorcheln und Tauchen sind ebenso beliebt wie Windsurfen. Für beide Aktivitäten ist der Playa Sirena gut geeignet. Abseits der Strände sind Mangroven und Lagunen ein spannendes Ausflugsziel. In der Nähe gibt es außerdem ein kleines Eiland, auf dem Hunderte Leguane leben und ein beliebtes Fotomotiv bei Besuchern sind.

Die Strände von Cayo Lago del Sur sind ein echtes Highlight bei einem Kuba-Urlaub

Auf Cayo Lago del Sur erwarten euch breite Sandstrände, Mangroven – und jede Menge Leguane!

Mit dem Mietwagen auf Kuba unterwegs

Ein Mietwagen ist für euch das perfekte Transportmittel, um Land und Leute auf eigene Faust kennenzulernen. Fahrt zum Beispiel von Havanna aus die Küsten ab und besucht für das Wochenende Matanzas oder Varadero, zwei der bekanntesten Strand- und Ferienorte in der Region. Zudem könnt ihr Abstecher hinauf in die Berge von Santa Clara unternehmen und euch die Schauplätze der Revolution ansehen. Der hiesige Naturpark Topes de Collantes ist für seine imposanten Gesteinsformationen und eine reiche Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Wer sich auf die Lauer legt, wird paradiesische Vogelarten sichten können.

Unser Kuba-Reisetipp: Macht unbedingt einen Nationalpark Topes de Collantes

Naturfreunde werden von einem Ausflug zum Nationalpark Topes de Collantes ganz begeistert sein.

Nutzt euren Abstecher in die Escambray-Berge außerdem für einen Halt in den abgeschiedenen Dörfern der Gegend. Ihr erfahrt hier mehr über die traditionelle Landwirtschaft und den Alltag der Menschen. Oft wird man hier zum Abendessen eingeladen. Eine Flasche guten Rum als Gastgeschenk und schon öffnen sich die Herzen der Einheimischen für euch.

Ähnlich gute Voraussetzungen für Entdeckungen herrschen in Pinar del Río im Osten vor. Dort sind es die mystisch wirkenden Höhlen, Tabak- und Kaffeeplantagen ebenso wie abgeschiedene Kaps an der Küste, die Teil eurer Reiseroute sein können. In der Provinz Guantánamo besucht ihr mit dem Mietwagen das Hafenstädtchen Baracoa und streift durch den Alexander-von-Humboldt-Nationalpark.

Ein Ausflug nach Baracoa zählt zu den besten Kuba-Reisetipps

Das Hafenstädtchen Baracoa liegt sehr idyllisch an einer Bucht am Rande des Alexander-von-Humboldt-Nationalparks.

Bei einer Autovermietung in Kuba müsst ihr euren Führerschein vorlegen und schon könnt ihr das Fahrzeug entgegennehmen. Wer bereits vor Reiseantritt reserviert, spart dabei oft viel Geld. Die Versicherung ist stets im Verleihpreis inbegriffen. Lediglich eine Kaution kommt hinzu.

Verkehr und Straßenverhältnisse sind auf Kuba vergleichsweise gut. Gefahren wird einigermaßen geordnet, sodass ihr euch keine Sorgen darüber machen braucht, euch an die Fahrweise der Einheimischen anpassen zu müssen. Auf den Überlandstraßen sind ab und zu Händler zwischen den Fahrzeugen unterwegs. Die Autobahnen werden teilweise von Bahnlinien gekreuzt, an denen ihr kurz anhaltet. Gesetzlich ist bei Fahrten in Ortschaften eine Geschwindigkeit von 50 km/h, in der Nähe von Schulen 40 km/h festgeschrieben. Auf Landstraßen dürft ihr auf bis zu 80 km/h beschleunigen und auf Autobahnen auf bis zu 100 km/h. Tankstellen findet ihr landesweit in Städten und an den Fernstraßen. Anders als in Deutschland wird der Service jedoch nachts eingestellt.

Euch hat das Reisefieber gepackt? Dann ab nach Kuba mit unseren tollen Angeboten!

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