Jeden Tag ein bisschen zaubern

Sie sorgt für das richtige Aussehen vor der Kamera: Viktoria Hof ist eine von fünf Make-up-Artists bei sonnenklar. Jeder Studio-Gast, jeder Moderator, jeder Reise-Experte – alle, die bei sonnenklar.TV vor der Kamera stehen, müssen erst bei ihnen vorbei, den Kollegen aus der Maske. Puder, Haarspray und jede Menge Pinsel stehen in dem kleinen Raum mit dem großen Spiegel allzeit bereit.

 

sonnenklar.TV Dreh

Egal, ob Moderator oder Studiogast: Wer vor die Kamera will, muss erstmal in die Maske.

Jetzt sitzt niemand auf den bequemen Ledersesseln, Viktoria Hof ist trotzdem konzentriert. „Während der Sendungen sitzen wir am Bildschirm und schauen zu. Sobald die Haut des Moderators glänzt oder ein Haar beim Studiogast absteht, müssen wir ran“, erklärt die 31-jährige. Sie ist eine von fünf Make-up-Artists beim Reiseshoppingsender. Seit fast neun Jahren ist sie mittlerweile dabei und Spaß macht es ihr immer noch genauso wie am Anfang.

Wenn die Leute aus der Maske kommen, hören sie und ihre Kollegen oft Kommentare wie „Ihr könnt ja richtig zaubern!“. Darüber schmunzelt die Blondine nur: „Wir setzen Akzente und Konturen, aber die Grundlagen sind ja schon da. Vor allem bei hellen Typen betonen wir zum Beispiel Augen und Augenbrauen.“ Doch nicht jeder kommt mit dem veränderten Aussehen klar. „Gerade Urlauber oder Reisebüropartner sind es nicht gewohnt, so viel Make-up im Gesicht zu haben, wie es vor der Kamera notwendig ist. Eine Frau ist nach meiner Maske sogar nochmal auf der Toilette verschwunden und hat wieder ihren eigenen Lidschatten aufgetragen“, erinnert sie sich lachend.

 

sonnenklar.TV - in der Maske

Etwas Puder zwischendurch: Victoria Hof bearbeitet Moderator Dirk.

Heute moderiert Dirk Löbling. Die Sendung wird live aus der Kairaba Lounge gesendet. Mit Puder und Pinsel macht sich Viktoria Hof auf den Weg in den fünften Stock. Während die Zuschauer einen Film über das Angebot des Tages sehen, ruft sie ihn kurz zur Seite und deckt die glänzenden Hautpartien ab. Geschminkt hat sie mittlerweile schon viele Leute, darunter waren auch einige bekannte Gesichter. „Die Grünen-Politikern Claudia Roth ist mir besonders in Erinnerung geblieben“, erinnert sie sich. „Obwohl alles sehr schnell gehen musste und etwas stressig war, ist sie herzlich geblieben und hat sich mit mir unterhalten.“ Das sei nicht selbstverständlich. „Manchmal werden wir gar nicht richtig wahrgenommen.“ Trotzdem liebt sie ihren Job: „Ich mag es mit anderen Menschen zu arbeiten, man kommt ihnen innerhalb kürzester Zeit sehr nahe. Außerdem habe ich gern schöne Dinge um mich rum und wir arbeiten ja täglich mit der Schönheit.“

 

Make-up-Artists bei sonnenklar.TV

Puder und jede Menge Pinsel: Die Zaubermittel der Make-up-Artists.

Mit einem Praktikum bei sonnenklar hat für Viktoria Hof alles begonnen: „Meine Freundin kannte damals einen der Producer“, erzählt sie. Überhaupt laufe in der Branche sehr viel über Beziehungen und persönliche Kontakte. Nach ihrer Ausbildung zum Make-up-Artist machte sie sich mit 23 selbstständig. „Ich war damals naiv und der Anfang war ganz schön holprig. Heute bin ich aber sehr froh über den Schritt.“ sonnenklar ist einer ihrer festen Kunden. Darüber hinaus arbeitet sie für verschiedene Fotoproduktionen. Dort trifft sie jedes Mal auf ein komplett neues Team. Bei sonnenklar ist alles schon eingespielt. „sonnenklar ist wie eine Familie. Wenn ich herkomme, ist es jedes Mal ein bisschen wie nach Hause kommen“, so die Stuttgarterin. „Mittlerweile kennen wir auch die Wünsche der Moderatoren und wissen, was zu ihnen passt.“ Auch für den Kunden ist der Wiedererkennungswert wichtig: „Es ist durchaus gewollt, dass die Moderatoren immer ähnlich aussehen. Mary haben wir zum Beispiel eine Zeit lang die Haare geglättet. Darauf kamen sofort Reaktionen von den Kunden, weil sie es gewohnt waren, sie mit Locken zu sehen.“ Insgesamt sei es wichtig, immer typgerecht zu bleiben und das richtige Gespür für das Gegenüber zu entwickeln. „Schminken ist nicht alles in unserem Job – Teamarbeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, sich zu integrieren, sind mindestens genauso wichtig.“

Wer Victoria oder ihren Kollegen einmal über die Schulter schauen möchte, findet hier das richtige Angebot.

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