Gambias bunte Sehenswürdigkeiten und spannende Ausflüge

Leckere Küche, freundliche Menschen und durchgehend schönes Wetter – das ist Gambia, ein Geheimtipp für Reisefans. Gambias Sehenswürdigkeiten, die ihr im Rahmen von Ausflügen besichtigen könnt, sind eine schöne Abwechslung zum Strandtag. Nutzt also die verschiedenen Trips, um Land und Leute kennenzulernen. Hier stellen wir euch ein paar der beliebtesten Sehenswürdigkeiten und Ausflüge in Gambia vor.


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Kayaking: Entdeckungsreise auf dem Gambia River

Morgens bei Sonnenaufgang und in der Dämmerung ist eine Kayak-Tour auf dem Gambia River am schönsten. In einem Kayak paddelt ihr – natürlich mit einem Reiseleiter – über den Gambia River. Auf der gesamten Fahrt erlebt ihr die faszinierende Vogelvielfalt des Landes. Die macht sich vor allem durch eine einzigartige Geräuschkulisse bemerkbar.

Eine Kayaktour auf dem Gambia River zählt zu den Highlight-Ausflügen

Der Ausflug führt euch durch die Mangrovenwälder am Gambia River, sodass ihr unterwegs von den satt-grünen Farben und den vielen Tieren, die sich am Ufer tummeln, fasziniert sein werdet.

Hinweis: Für die Morgenausflügler gibt es dazu noch ein leckeres Frühstück, um gestärkt in den Tag zu starten. Bei der Abendfahrt genießt ihr ein schmackhaftes Picknick in der Abendsonne.

Katchikally Crocodile Pool: Gambias bekannteste Sehenswürdigkeit

Wenn euch schon immer danach war, ein Krokodil zu streicheln, lasst auf keinen Fall einen Besuch im Katchikally Crocodile Pool aus. Die Reptilien gelten im kleinsten afrikanischen Land als heilige Tiere und werden dort verehrt wie sonst nirgends auf der Welt. Eines unserer persönlichen Highlights unter den Sehenswürdigkeiten in Gambia.

Für euren Rundgang bekommt ihr einen Guide zur Seite gestellt, der euch etwas über die Geschichte des Ortes erzählt. Übrigens dürft ihr auch das ein oder andere Krokodil anfassen – ein wirklich einzigartiges Erlebnis! Ihr braucht auch keine Angst haben, als Mittagessen in einem Krokodilmagen zu landen – die imposanten Reptilien sind gut gefüttert und sehr friedlich. Beweisfoto gefällig?

Bianca streichelt ein Krokodil im Kachikally Crocodile Pool

Unser Tipp: Wascht ihr euch dort mit dem Wasser des Sees. Angeblich sollen dadurch alle eure Wünsche in Erfüllung gehen (allen voran, wenn ihr euch Nachwuchs wünscht). Wir finden: Einen Versuch ist es definitiv wert.

Kunta Kinteh Island: Auf den Spuren eines Romanhelden

Mitten im Gambia River, etwa 30 Kilometer landeinwärts, liegt Kunta Kinteh Island. Bei einem Ausflug dorthin begebt ihr euch auf die Spuren des Romanhelden aus Alex Haleys „Roots“. Es erwartet euch ein bedrückender Einblick in die dunkle Vergangenheit der Menschheit. Denn Kunta Kinteh Island war früher ein Umschlagplatz für Sklavenhandel.

Ein Museum in Juffure verrät euch mehr darüber, welche Schicksale sich an eben diesem Ort vor nicht allzu langer Zeit ereignet haben. Außerdem steht euch auch bei diesem Ausflug ein Guide zur Seite, der euch Fragen beantworten oder mehr zur Geschichte erzählen kann. Des Weiteren findet ihr auf der Insel noch die Überreste eines alten Forts sowie das frühere Gefängnis.

Kunta Kinteh ist eine wichtige kulturelle Sehenswürdigkeit in Gambia

Der Ausflug beginnt spektakulär bunt und quirlig mit der Fährüberfahrt nach Juffure. Die ist wirklich eine Attraktion für sich, da sie gerne von vielen Einheimischen genutzt wird. Wundert euch daher nicht, wenn euch auf der Fähre Tiere auf Autos, Koffer auf Köpfen und vieles mehr begegnen. Außerdem lohnt sich ein Blick über die Reling: Es kommt vor, dass Delfine das Schiff auf seiner Fahrt begleiten.

Bijilo Forest Park: Der letzte Küstenwald am Atlantik

Im Bijilo Forest Park direkt am Meer erwartet euch ein tierischer Ausflug. Seit 1991 hat der Park seine Pforten für Besucher geöffnet (Eintritt: umgerechnet etwa 3 Euro). Er gilt heute als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Gambia. Denn hierbei handelt es sich um den letzten westatlantischen Küstenwald.

Ihr könnt euch zwischen vier Wanderwegen entscheiden. Solltet ihr alle Pfade ablaufen wollen, müsst ihr mit etwa drei Stunden für euren Ausflug rechnen. Unterwegs entdeckt ihr nicht nur verschiedene Pflanzenarten wie Ölpalmen, imposante Baobabs oder Kapokbäume mit ihren skurrilen Wurzlen. Auch niedliche Tiere wie die westliche Grünmeerkatze und der afrikanische Stummelaffe fühlen sich hier pudelwohl.

Im Bijilo Forest park tummeln sich viele hungrige Affen

Tipp: Am Eingang könnt ihr noch eine Tüte mit Erdnüssen kaufen und im Park damit die Äffchen füttern – obwohl das offiziell nicht erlaubt ist. Manche Affenarten werden schon allein durch das Knistern der Erdnusstüte angelockt und freuen sich über Proviant.

Abuko Nature Reserve: Natur Pur

Tierfreunde werden auch bei einem Ausflug ins Abuko-Naturschutzgebiet voll auf ihre Kosten kommen. In dem über 100 Hektar großen, berühmten gambischen Wildreservat erwartet euch eine wahre exotische Fauna. Freilaufende Affen wie Meerkatzen oder Husarenaffen halten die Besucher auf Trab (passt bloß auf eure Rucksäcke auf!). Doch auch putzige Galagos, beeindruckende Nilkrokodile, freche Hyänen und verschiedene Schlangenarten warten darauf, von euch entdeckt zu werden.

Galago bzw. Buschbaby schläft in einem Baum im Abuko Nature Reserve in Gambia

Im Abuko Nature Reserve gibt es übrigens ein Waisenhaus für kleine Äffchen. Sobald sie aufgepeppelt und groß genug sind, werden sie wieder ausgewildert.

Traditioneller Kochkurs mit Ida Cham

Ein Highlight unter den Ausflügen, die ihr in Gambia machen könnt, ist definitiv ein Kochkurs mit Ida Cham. Der Kochkurs findet in persönlicher Atmosphäre bei ihr Daheim statt. Und damit ihr auch wirklich mit Haut und Haaren in Gambias Kultur eintaucht, leiht sie euch sogar authentische, gambische Kleidung.

Anschließend fahrt ihr gemeinsam zum Tanji-Fischmarkt, wo ihr die Zutaten für euer späteres Essen einkauft. Und das können wir euch versprechen: Bei dem Shoppingtrip kommt garantiert keine Langeweile auf. Denn Ida kennt gefühlt jeden in Gambia. Vor allem die Marktfrauen sind immer für einen Plausch zu haben. Näher dran an den Leuten könnt ihr kaum sein.

Ein Kochkurs mit Ida Cham ist ein toller Ausflug in Gambias Küche

Keine Angst vor Kommunikationsschwierigkeiten: Ida spricht perfekt Englisch, da sie viele Jahre in Großbritannien gelebt hat. Während das traditionelle Essen auf dem Herd vor sich hin köchelt, könnt ihr euch mit ihr über Land, Leute und Geschichte austauschen. Es ist wirklich aufregend, Gambia aus der Sicht einer Einheimischen kennenzulernen. Sie räumt dabei am allerliebsten direkt zu Beginn mit Vorurteilen auf, die man als Besucher so mitbringen könnte.

Bunte Märkte: Gambias quirlige Sehenswürdigkeiten

Zugegeben: Supermärkte sind zwar praktisch. Allerdings fehlt es ihnen an Charme. Wie gut, dass in Gambia noch traditionell eingekauft wird. Denn wie ihr schon oben beim Kochkurs lesen konntet, werden die täglichen Besorgungen hier auf dem Markt erledigt. Von Lebensmittel über Kleidung bis hin zu Kosmetika – auf Gambias Märkten gibt es nichts, was ihr nicht kriegt.

Unser Tipp: Schaut auf jeden Fall im Albert Market in Banjul vorbei. Der ist nämlich noch verhältnismäßig klein, was die Chance sich zu verlaufen minimiert. Doch auch hier erwarten euch kräftige Farben an jeder Ecke. Da ergeben sich einige tolle Schnappschüsse!

 

 

Berühmt und auf jeden Fall zu empfehlen ist der Tanji-Fischmarkt. Er befindet sich direkt am Strand, ist in drei Sektionen aufgeteilt und bietet euch eine breite Produktpalette von geräuchertem, über getrockneten bis auf Eis gekühltem Fisch. Ein Traum für jeden Fischliebhaber. Doch Achtung: Dieser Markt ist wahrlich nichts für geruchsempfindliche Besucher …

Ihr seht: Gambia bietet Urlaubern einfach so viel. Langeweile ist hier meilenweit entfernt, denn eine neue und faszinierende Welt wartet auf euch. Es sind vor allem die traumhaften, fast unberührten Strände, die Natur und die wunderbaren Menschen, die dieses Land so sehenswert machen. Wir versprechen: Wer einmal in Gambia war, wird das Land auf seiner Reise-Bucketlist nicht mehr missen wollen.

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