Claudia in New York – unterwegs in der Stadt, die samstags um zehn Uhr schlafen geht.

New York ist immer eine Reise wert und so habe ich mich mit meiner besten Freundin, die in Boston lebt, mal wieder für ein verlängertes Wochenende eben dort getroffen. Ich war zuvor die letzten Jahre schon mehrmals in New York zu Besuch, hatte aber immer ein Hotel in Midtown Manhattan gewählt. Dieses Mal entschieden wir uns für das Trump in Soho, ein Hotel im coolen Viertel Soho in der Spring Street.

 

5th Avenue Manhattan, New

Hier schlägt das Herz von New York: die 5th Avenue in Midtown Manhattan.

 

Aber teuer ist nicht gleich immer gut und schon gar nicht in Manhattan:  So hat zum Beispiel der Spa eine Ermäßigung für Hotelgäste von 50% beim Eintritt und kostet dann „nur“ 25 Dollar Eintritt, normalerweise jedoch ist der Spa for free in guten Hotels, die Sauna war so klein wie manche Heimsauna im Keller und es gab keinen Pool, keinen Außenbereich – aber immerhin Massagen für 320 Dollar für 90 Minuten. Nun gut, man muss ja auch nicht in den Spa gehen, aber nachdem er so im Vorfeld vom Hotel angepriesen wurde, hatte ich ihn mir eben angesehen.

 

Trump Hotel New York Reisebericht

Für New York angenehm geräumig:  Das Zimmer im Trump.

 

Das Deluxe-Zimmer war mit 28 Quadratmetern groß für New Yorker Verhältnisse, aber so modern dass es im Bad gleich gar keine Türen gab – selbst zur Toilette nicht. Das muss man auch mögen. Aber die Aussicht war schön, wobei die Häuser nicht so hoch sind in Soho und somit könnte man auch in London aus dem Fester schauen – aus der Höhe sieht New York eben genauso aus. Das eigentliche „Problem“ bei dem Hotel in Soho ist die Lage, denn um mit den Taxi bis zum Central Park zu fahren kann es gut 50 Minuten dauern – mit der Subway ist man natürlich schneller. Trotzdem sitzt man in Soho ein wenig fest und für einen Tourist wie mich ist New York immer noch Central Park, Bryant Park, 5 Avenue, Times Square und der Broadway. Daher würde ich beim nächsten Mal wieder das Bryant Park Hotel nehmen, ein Haus mit tollen Zimmern und der perfekten Lage!

 

Soho New York Reisebericht

In Soho sieht New York nicht unbedingt so aus wie New York, denn die Häuser …

 

Zum Dinner waren wir auch in Soho – am ersten Abend im KOI dem Japanischen Restaurant im Trump: wirklich sehr gutes Essen, stylisch und angenehmes Publikum – jedoch auch sehr teuer wie aber fast überall in der Stadt. Nicht zu vergessen sind die 20 Prozent Trinkgeld, welche Standard sind in New York. Für einen Europäer wie mich immer wieder gewöhnungsbedürftig. Auch schön: Wenn man mal nicht so viel gibt, wird man gleich korrigiert oder ermahnt, dass die 20 Prozent nicht im Preis enthalten sind; ob man das nicht wüsste? Ist mir so im Spa Bloom, einem typischen New Yorker Nail Spa, ergangen: Ich dachte, zehn Dollar wären doch ein gutes Trinkgeld… War aber nicht so!

Am zweiten Abend waren wir in der Lure Fishbar in der Mercer Street – ein typisch amerikanisches Restaurant, tolles angenehmes Licht und geniales Essen! Kann ich empfehlen – hier sind kaum Touristen! Der neuste Hit in New York sind übrigens gerade Partys, die bereits Samstag um 14 Uhr in einer Bar starten und bis maximal  22 Uhr dauern – so kann dann jeder ausschlafen und auch noch etwas vom Sonntag haben. Eine tolle Idee!

Reisebericht: Soho Broadway New York

… sind eher niedrig – und man sieht sogar den Himmel!

 

Für die An- und Abreise vom Airport hatte ich den Newark Express Bus gebucht – kostet hin und zurück 25 Dollar und ist wirklich gut. Man geht aus dem Flughafen-Terminal raus, steigt direkt in den Bus ein und beim Times Square oder Bryant Park wieder aus. Die Taxis kosten oft Mondpreise, Hoteltransfers fangen bei 195 Dollar an, zumindest beim Trump. Spielsachen für die Kids kaufe ich immer bei FAO Schwarz, direkt am Central Park am Anfang der 5 Avenue. Ich liebe diesen großen Spielwarenladen mit Giraffen in Lebensgröße!

 

Bryant Park Manhattan, New York, USA

Hier hingegen sieht man rundherum die Skyscraper stehen: Der Bryant Park in Manhattan.

Das nächste Mal werde ich auch eine zweite Kreditkarte mitnehmen, immer mehr Stores in den USA verlangen bei der Mastercard einen zweiten Security Code, was bedeutet, dass man in Deutschland jedes Mal anrufen müsste, um sich freischalten zu lassen… Ja, und ein Ersatzhandy nehme ich auch mit – als meines bei Starbucks in den Kaffee gefallen war, ging es natürlich nicht mehr. Und ein simlockfreies Handy in New York zu kaufen, hat sich relativ kompliziert gestaltet. Aber das kann einem immer im Ausland passieren, denn das ist ja das Schöne am Reisen: Wer eine Reise tut, kann immer etwas erzählen :-).

 

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