Auf den Spuren des Pharaos

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Normalerweise müssen wir für einen Ägyptendreh erstmal die Koffer packen und einen halben Tag reisen… Aber dieses Mal ist Ägypten direkt in unserer Nachbarschaft – besser gesagt, das mysteriöse Grab des jungen Königs Tutanchamun.

Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten – unser Redakteur Dennis nimmt euch mit auf eine kurze Reise in die Vergangenheit:

Maske

Die weltberühmte Totenmaske.

Vom Fluch des Pharao hat unser Drehteam seit dem Ausstellungsbesuch in der kleinen Münchner Olympiahalle zum Glück noch nichts gemerkt – wir halten euch auf dem Laufenden!

Der Schatz des Tutanchamun zählt übrigens bis heute zu den bedeutendsten Entdeckungen in der Geschichte der Archäologie. Bei seiner Entdeckung im Jahr 1922 durch Howard Carter war das Grab nämlich im Unterschied zu den meisten anderen Gräbern fast völlig unberührt! Grabräuber hatten es zwar versucht, waren aber wohl überrascht worden und konnten deshalb nur eine der Vorkammern plündern. Als Howard Carter das Grab über 3000 Jahre später öffnete, fand er es vor wie kurz nach der Schließung. Die Ausstellung versucht, diesen Moment der Entdeckung für den Besucher nachzustellen…

Die Geschichte Tutanchamuns ist untrennbar verbunden mit jener seines Entdeckers Howard Carter. Beide Figuren faszinieren bis heute. Tutanchamun war 8 Jahre alt, als er König wurde, und musste ein riesiges Reich voller Unruhen regieren. Verschiedene Berater versuchten, auf ihn Einfluss zu nehmen und dadurch die Regierungsgeschäfte zu lenken.

Schreine

„Wunderbare Dinge“ sah Carter im Königsgrab – Schätze, die selbst als Kopien beeindrucken.

Howard Carter begann mit 17 Jahren, als Zeichner bei verschiedenen Ausgrabungen zu arbeiten, und erlebte einen rasanten Aufstieg. Er musste aber, da er kein klassischer Archäologe war, Zeit seines Lebens um die Anerkennung seiner Zunft kämpfen. Außerdem scheint ihm sein schwieriger Charakter immer wieder zum Verhängnis geworden zu sein.

Statuette

Eine Statue Tutanchamuns.

Der tiefe Fall Tutanchamuns, der nach seinem plötzlichen Tod fast völlig in Vergessenheit geriet, ist natürlich ungleich dramatischer als der Howard Carters. Aber auch Carter blieb der wissenschaftliche Ruhm für seine unglaubliche Entdeckung verwehrt und er starb ohne die ersehnte Anerkennung.

Höchste Anerkennung sowohl aus wissenschaftlichen als auch aus Besucherkreisen erfährt derzeit Dr. Wolfgang Wettengel, Ägyptologe und wissenschaftlicher Leiter der Ausstellung im Olympiapark. Unser Redakteur Dennis findet für euch heraus, was an Tutanchamun eigentlich so faszinierend ist:

Herr Wettengel schwärmt ja im Interview auch von Hurghada und Sharm El Sheikh – wenn ihr Lust auf Badeurlaub in Ägypten habt, hätten wir da was für euch

Oder vielleicht habt ihr ja zusätzlich zum Baden auch noch Lust, einmal an der Hotelbar zu sitzen, an der Howard Carter seine sensationelle Entdeckung begossen hat? Dann wäre unsere nostalgische Nilreise „Auf den Spuren von Agatha Christie“ vielleicht eher etwas für euch…

 

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